Posts Tagged “Zentralbibliothek”

Am Mittwoch, den 27. April um 17 Uhr stellt der Bremer Kunsthistoriker Detlef Stein wieder ein Kunstwerk aus der Graphothek der Stadtbibliothek vor.

Joseph Beuys, Jörg Immendorf oder Man Ray: Sie sind nur drei prominente Beispiele von vielen namhaften regionalen und internationalen Künstlern, deren Werke sich im Bestand der Graphothek in der Zentralbibliothek befinden. Das Besondere: Alle Kunstwerke können ausgeliehen werden! Und nicht nur das: Für jene, die mehr über ein ausgewähltes Werk wissen wollen, stellt der Bremer Kunsthistoriker Detlef Stein einmal im Monat einen “verborgenen Schatz” der Graphothek vor. Für alle Kunstliebhaber und die, die es werden wollen, bietet die Reihe spannende Einblicke die Geschichte eines Kunstwerk durch einen absoluten Kunstkenner. Detlef Stein hat als wissenschaftlicher Mitarbeiter der Kunsthalle Bremen und des Neuen Museums Weserburg Bremen schon etliche Führungen und Vorträge durchgeführt. Interessierte können einmal im Monat an den Führungen von Detlef Stein in der Krimibibliothek der Zentralbibliothek, Am Wall 201 teilnehmen.

Die Graphothek besitzt heute den größten Bestand an internationaler und regionaler Grafik in Bremen. Die Kunstausleihe in der Graphothek bietet die Möglichkeit mit gerahmter Originalkunst, Skulpturen und Objekten das Zuhause, die Praxis oder die Firmenräume und Büros mit einem kreativen Ambiente zu versehen und künstlerische Anregungen in die persönliche Umwelt zu integrieren.

Interessierte können an jedem letzten Mittwoch des Monats an den Führungen von Detlef Stein in der Krimibibliothek der Zentralbibliothek, Am Wall 201 teilnehmen. Der Eintritt ist frei.
Stadtbibliothek Bremen / Am Wall 201 / 28195 Bremen

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Literatur- und Geschichtsbegeisterte können am Donnerstag, den 14. April wieder in einem zweistündigen Spaziergang die literarischen Schauplätze Bremens kennen lernen und dabei ihr Wissen (sowie ihre Beinmuskulatur) aufbessern. Auf dem zweistündigen Rundgang durch die Bremer Innenstadt unter fachkundiger Führung von Kirsten Steppat gibt eine ganze Menge zu entdecken. Rathaus, Marktplatz, Böttcherstraße, sogar das Polizeihaus, boten und bieten immer noch reichlich Stoff für die literarische Verarbeitung. Der Spaziergang endet mit einem Besuch des traditionsreichen Schünemann-Verlages, der als Traditionshaus seit 1810 ebenfalls ein Wahrzeichen der Literatur in Bremen ist.

Gehen Sie mit Kirsten Steppat auf einen spannenden Spaziergang durch die literarische Vergangenheit und Gegenwart Bremens.

Der literarische Stadtspaziergang beginnt um 16 Uhr. Treffpunkt ist der Empfang der Zentralbibliothek Am Wall 201. Die Teilnahme beträgt 5 Euro. Die weiteren Termine: 12. Mai, 9. Juni, 8. September, 13. Oktober, jeweils um 16 Uhr.

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Bremen bewirbt sich um die „Hauptstadt des Fairen Handels 2011“. Im Rahmen dieses bundesweiten Wettbewerbs hat der Bremer Medienkünstler Michael Weisser 25 Bremer Persönlichkeiten als „Botschafterinnen und Botschafter zum Fairen Handel” portraitiert. Die daraus entstandene Ausstellung ist vom 14. bis 20. April in der Zentralbibliothek zu sehen. Die „FAIRnissage“ – mit einem Grußwort von Bibliotheksdirektorin Barbara Lison und der offiziellen Eröffnung durch Bürgermeister Jens Böhrnsen – findet am Mittwoch, den 13. April statt. Für die musikalische Umrahmung sorgt das Chorprojekt SHOSHOLOZA.

Die Veranstaltung beginnt um 17:30 Uhr im Wall-Saal der Zentralbibliothek, Am Wall 201. BesucherInnen werden gebeten, den Zugang Am Wall zu benutzen. Der Eintritt ist frei.

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Wie stellte sich das Leben in einer Diktatur im Alltag dar? Unterdrückung, Ungerechtigkeit, Willkür und andere Gräuel verbinden diejenigen mit der DDR, die sie nicht selbst erlebt haben. Doch ein konkretes Bild der Befindlichkeit der Bürger der DDR, die zwangsweise mit den politischen Um- und Zuständen ihres Landes zurechtkommen mussten, lässt erst das auf den ersten Blick unspektakulär erscheinende alltägliche Leben erkennen. Der Rostocker Fotograf Siegfried Wittenburg hat Besonderheiten im Alltag der DDR zwischen 1980 und 1996 in subtiler Weise festgehalten und erinnert an viele Nuancen des Lebens, die fast vergessen sind. Anlässlich der Feierlichkeiten zu “20 Jahre Deutsche Einheit – Bremen 2010″ wird die daraus entstandene Fotoausstellung “Grüße aus der DDR oder Der Alltag in einem verschwundenen Staat” vom 1. bis 9. Oktober in der Zentralbibliothek Am Wall gezeigt. Zur Vernissage am Freitag, den 1. Oktober spricht – nach der Begrüßung durch Bibliotheksdirektorin Barbara Lison – Bürgermeisterin Karoline Linnert die Einführung. Der Fotograf wird anwesend sein und steht den BesucherInnen für Fragen und Gesprächen zur Verfügung.

Siegfried Wittenburg zur Entstehung der Ausstellung:
“In der Fotografie ist es am schwersten, den Alltag gut darzustellen sagte einmal ein Berufskollege zu mir. Diese Aussage prägte sich mir ein, ja, ich nahm sie sogar als Herausforderung an und fotografierte mein tägliches Umfeld, mein Leben in der DDR. Ich fotografierte alles, was meine Aufmerksamkeit fesselte und war besonders schockiert, als ich 1987 aus Neugier eine DDR-Rundreise unternahm. Bei der Gestaltung dieser Ausstellung habe ich berücksichtigt, dass wir in der DDR auch gelacht, geliebt, gefeiert und Kinder gezeugt haben. Zunehmend sind wir aufrechter durchs Leben gegangen. Es gab Menschen, die haben gemerkt, wie es um ihren Staat bestellt ist und Veränderungen eingeleitet, und es gab andere Menschen, die habe ich mit meinen Darstellungen aus einem schönen Traum gerissen, den sie eigentlich gern weitergeträumt hätten. Erst seit dem Herbst 1989 kann ich gefahrlos und unzensiert meine Meinung äußern. Und heute fragt mich oft die nächste Generation: “Wie sah eigentlich der Alltag in der DDR aus? Ich war damals noch so klein…”

“Grüße aus der DDR oder Der Alltag in einem verschwundenen Staat” ist eine gemeinsame Ausstellung von Stadtbibliothek Bremen und Senatskanzlei Bremen im Rahmen der Veranstaltungsreihe “20 Jahre Deutsche Einheit – Bremen 2010″. Die Vernissage beginnt um 17 Uhr im Wall-Saal der Zentralbibliothek, Am Wall 201. Besucher werden gebeten, den Zugang Am Wall zu benutzen. Der Eintritt ist frei. Die Ausstellung ist während der Öffnungszeiten der Zentralbibliothek vom 1.-9. Oktober zu sehen. Zum Tag der deutschen Einheit am Sonntag, 3. Oktober, ist die Ausstellung von 10-18 Uhr geöffnet.

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Vom 18. März bis 13. April 2010 ist in der Zentralbibliothek Am Wall die Ausstellung “Bremer Kinder malen für Bremer Kinder” zu sehen. Die Sonderausstellung zeigt “Erlebnisse im und am Wasser” aus der Sicht von Kindern. Die Ausstellungseröffnung findet am Donnerstag, den 18. März, um 11 Uhr in der Kinderbibliothek statt. Einige der kleinen Künstler aus der St.-Johannis-Schule werden vor Ort sein und so auch gleich von dem vielfältigen Ferienprogramm der Stadtbibliothek erfahren.

Gezeigt werden Werke der Schülerinnen und Schüler, die anlässlich des Kalenderprojekts des Bremer Fonds e.V. entstanden sind. Zu den insgesamt 70 Bildern gehören auch die 13 Siegerbilder, die im Bremer Fonds-Kalender 2010 gezeigt werden. Der Erlös aus dem Kalenderverkauf kommt in vollem Umfang den Projekten des Bremer Fonds zugute.

Der Bremer Fonds wurde von Niels Stolberg, Geschäftsführender Gesellschafter der Beluga Shipping GmbH, ins Leben gerufen und ist eine Initiative von Bremer Unternehmen, Unternehmern und Bürgern zur Förderung von Erziehung und Bildung von Kindern und Jugendlichen aus sozial benachteiligten Stadtteilen Bremens. Zielsetzung ist, genau dort (finanzielle) Hilfe zu leisten, wo staatliche Förder- und Hilfsprogramme nicht oder in nicht ausreichendem Maße greifen. Schirmherr der Initiative ist Bremens Bürgermeister Jens Böhrnsen.

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“Stolpersteine” ist ein Projekt, das die Erinnerung an die Vertreibung und Vernichtung der Juden, der Zigeuner, der politisch Verfolgten, der Homosexuellen und der Euthanasieopfer im Nationalsozialismus lebendig erhält. Anlässlich der Verlegung des 400. Gedenksteines in Bremen wird am Mittwoch, dem 10. Februar in der Zentralbibliothek der Dokumentarfilm “Stolperstein” von Dörte Franke gezeigt. Das anschließende Gespräch wird moderiert von Dr. Barbara Johr (Landeszentrale für politische Bildung).

Der Film ist sowohl Künstlerporträt als auch Roadmovie: ein Dokumentarfilm über den persönlichen Kern des größten, dezentralen Denkmals der Welt. Im Zentrum steht Gunter Demnig. Er begleitet den rastlosen Künstler auf seinen Touren durch Deutschland und Europa und führt uns zu Menschen, bei denen diese Steine auf einen ganz unterschiedlichen Nerv treffen. Über 15.000 “Stolpersteine” hat der Demnig mittlerweile vor den Wohnhäusern einst deportierter Nazi-Opfer verlegt. Mit einer einfachen, emotionalen Geste bringt er ihre Namen zurück in unseren Alltag. Der Film entstand im Auftrag von ARTE, NDR, WDR und ORF.

Die Veranstaltung findet Mittwoch, 10. Februar 2010, 19:00 Uhr in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung und dem Verein “Erinnern für die Zukunft” im Rahmen des Programm zum “27. Januar – Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus” statt. Beginn ist um 19 Uhr im Wall-Saal der Zentralbibliothek, Am Wall 201. Besucher werden gebeten, den Zugang Am Wall zu benutzen. Der Eintritt beträgt 5 Euro (3 Euro ermäßigt).

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Im Rahmen der Reihe “Grenzgänger zwischen Philosophie und Literatur” stellt der Bremer Autor und Philosoph Bernd Oei am Dienstag, den 9. Februar sein neues Buch “Hölderlin – Das Eine ist Alles” in der Zentralbibliothek vor. Das Buch beschreibt die wesentlichen Elemente hölderlinscher Dichtung und Philosophie. Es hat die Aufgabe, dem Hölderlinliebhaber einen Weg durch die schwierigen Textpassagen zu eröffnen und Perspektiven zu erweitern.

Trotz seiner philosophischen Ausrichtung, bleibt Bernd Oeis Buch auch für Laien verständlich und führt an das Werk des Dichters heran. Schwerpunkt bildet die Vernetzung literarischer und philosophischer Strukturen. Das Buch bietet dem Leser die Möglichkeit, die von Hölderlin beabsichtigte Vernetzung von Drama, Roman und Gedicht nachzuvollziehen. Auf eine psychologische Interpretation wird weitgehend verzichtet. Die Gedichte werden nach sprachlichen und philosophischen Kriterien analysiert, um die Wortwahl in ihrer Dialektik zu betonen. Leitfaden bildet Hölderlins Poetik vom Wechsel der Töne.

Bernd Oei, geb. 1966, studierte Philosophie, Romanistik und Geschichte in Bremen, Hamburg und Bordeaux. Er ist als freier Dozent und Leiter des Philosophiesalons Bremen tätig.

Diese Bremer Buchpremiere ist eine gemeinsame Veranstaltung von Literaturkontor und Stadtbibliothek im Rahmen der Reihe “Grenzgänger zwischen Philosophie und Literatur”. Beginn ist um 19 Uhr in der Krimibibliothek der Zentralbibliothek, Am Wall 201. Der Eintritt ist frei.

Dienstag, 9. Februar 2010, 19:00 Uhr. Zentralbibliothek, Am Wall 201 – Krimibibliothek

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Ein Mord, der die Republik erschüttert wie nichts seit der Barschel-Affäre. Kein Motiv erkennbar, der Tathergang mehr als rätselhaft, vom Täter keine Spur. Die Handlung von Jens Uwe Böttchers Krimi-Debüt “…die doch so sicher leben” spielt – wie im richtigen Leben – wenige Wochen vor der Bundestagswahl. Am Dienstag, den 22. September stellt der Lilienthaler Autor sein neues Buch in der Krimibibliothek der Zentralbibliothek vor.

Der Minister in Berlin, bei dem alle Fäden zum Schutz der Republik zusammenlaufen, entschließt sich zu einer Reihe ungewöhnlicher Maßnahmen, um die Aufklärung des Falles zu beschleunigen und die Ordnung im Lande so schnell wie möglich wieder herzustellen. Schließlich darf die Wiederwahl nicht in Gefahr geraten. So erteilt er zwei Lebenserfahrenen, einem ruppigen Kripomann im vorzeitigen Ruhestand und einer gut vernetzten, vermögenden Witwe und Freundin des Opfers, einen streng vertraulichen Auftrag. Obwohl sie einander fremd sind und bleiben wollen, beginnen die beiden bald, die Schatten ihrer eigenen Vergangenheiten aneinander abzuarbeiten.

Dienstag, 22. September 2009 um 19 Uhr, in der Krimibibliothek, im 2. OG der Zentralbibliothek, Am Wall 201. Der Eintritt ist frei. Mit dem Erlös des Bücherverkaufs der Buchhandlung Sattler werden neue Vorlesebücher für den Kinderbestand der Stadtbibliothek Bremen finanziert.

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