Posts Tagged “Weserburg”

Vom 17. April bis 7. August 2011 ist die Ausstellung “More than this”, der Künstlerin Zilla Leutenegger in Kooperation mit der Sammlung Goetz, im Neuen Museum Weserburg zu sehen.

Die Schweizer Künstlerin Zilla Leutenegger (*1968 in Zürich) verbindet Zeichnungen, Objekte und Videoprojektionen zu raumgreifenden Installationen und Lichtbildern. Die Arbeiten überraschen durch ihre spielerische Leichtigkeit. Oftmals reichen wenige schwungvoll aber prägnant gesetzte Striche aus, mit denen sich Leutenegger ihre eigene Welt erschafft. In skizzenhaft angedeuteten Räumen begegnet uns immer wieder das Alter Ego der Künstlerin: die Kunstfigur Zilla. Sie ist die alleinige Protagonistin, mit deren Hilfe unterschiedliche Rollenmuster und Identitäten erprobt werden. Kindheitsträume und Fantastisches finden hier ebenso ihren Raum, wie ganz alltägliche Situationen: Zilla, die Klavier spielt, die arbeitet oder nur ein Buch liest. Gerade die vordergründig banalen Tätigkeiten werden mit den Augen der Künstlerin zu Wahrnehmungsereignissen besonderer Art.

Viele Arbeiten kommen mit Ironie und einem hintergründigem Bildwitz daher. Andere sind von einer dichten Atmosphäre der Melancholie getragen, die auf etwas Abwesendes hindeuten. Sie erscheinen wie Momentaufnahmen, ohne Handlung oder Dramaturgie und doch ist in ihnen ein narrativer Kern enthalten, der von existenziellen Bedingungen und Möglichkeiten unseres Lebens zu erzählen weiß. Dies gilt in besonderer Weise für die Videoinstallation „Rondo“ (2008). Sie zeigt eine Frauengestalt, die an einem Miniaturpiano sitzt und mit großem Bemühen ein Stück von Beethoven einübt. Obwohl die Musik den gesamten Ausstellungsraum erfüllt, ist die Pianistin kein reales Gegenüber, sondern ein technisch projiziertes Schattenwesen. Das Ineinandergreifen verschiedener Medien, in diesem Falle die Konstellation von Architektur, Objekt und Videobild, ist charakteristisch für das gesamte Werk von Zilla Leutenegger. Sie führt damit auf eindrucksvolle Art und Weise vor Augen, wie durch die mediale Präsenz eines Bildes gleichzeitig auch eine Leere erzeugt werden kann, die in der Lage ist, über das Hier und Jetzt hinauszuweisen und uns so in einen Zustand ästhetischer Erfahrung versetzt.

Die Ausstellung in Bremen präsentiert Videoinstallationen und Zeichnungen aus einem größeren Werkkomplex der Sammlung Goetz und ergänzt ihn um zahlreiche neue Arbeiten, die zum Teil erstmals in Deutschland zu sehen sind. Seit 1997 ist die Münchner Sammlung Goetz immer wieder mit Ausstellungen und bedeutenden Einzelleihgaben in der Weserburg vertreten, zuletzt im Jahre 2008 mit der Gruppenausstellung „The Morning After. Videoarbeiten der Sammlung Goetz“.
Weserburg I Museum für moderne Kunst / Teerhof 20, 28199 Bremen / Öffnungszeiten: Di, Mi, Fr: 10 – 18 Uhr | Do: 10 – 21 Uhr | Sa und So: 11 – 18 Uhr / Geöffnet von 11 – 18 Uhr an folgenden Feiertagen: Ostersonntag, Ostermontag, Pfingstsonntag, Pfingstmontag,1. Mai, Himmelfahrt, 2. Weihnachtstag / Geschlossen: Montags, 1. Januar, Karfreitag, 24., 25. Und 31. Dezember

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Die Weserburg zeigt in der Ausstellung „Freibeuter der Utopie“ künstlerische Denkanstöße zur Veränderbarkeit von Welt und Gesellschaft.

Die weltumspannende Wirtschaftskrise hat eindringlich gezeigt, wie gefährlich es ist, wenn die Politik die gesellschaftliche Gestaltung allein in die Hände der Ökonomie legt. Doch was ist mit der Kunst? Welche Möglichkeiten der Einflussnahme hat sie? „Die Kunst erlöst uns von gar nichts“ – diese Aussage Bruce Naumans fokussiert die scheinbare Ohnmacht der Kunst gegenüber den vermeintlich stärkeren Kräften von Politik und Wirtschaft. Carsten Ahrens, Direktor der Weserburg, formuliert den thematischen Kern der Ausstellung hingegen anders: „Es sind die Künste: die bildende Kunst, das Theater, die Literatur, der Film, der Tanz und die Musik, die die Vision einer anderen Welt als lebendigen Traum wach halten“.

Unter dem Titel „Freibeuter der Utopie“ versammelt die Weserburg nun in einer umfassenden Ausstellung künstlerische Positionen, die den Traum an diese Veränderbarkeit der Welt gegenwärtig machen.

In einer groß angelegten Collage in Text und Bild zeichnet die Ausstellung die Sehnsucht nach Entwürfen der Utopie einer anderen Welt nach. Dabei reichen die künstlerischen Medien von Bildern, Skulpturen und Installationen, über Fotografien und Filme bis hin zu Texten, Büchern und Interviews. Sie alle werden in Form einer Gesamtinszenierung ineinander verwoben.
Der ironische Klang des Untertitels verweist darauf, dass „Die Kunst der Weltverbesserung“ keine Antworten kennt, sondern eine Allee von Fragezeichen beschreibt. Auf dieser Allee wird der Besucher zwar mit sich allein sein, im Bewusstsein eines Satzes von Andy Warhol jedoch seine eigenen Kräfte und Möglichkeiten entdecken können: „Man behauptet immer, die Zeit verändere die Welt, aber in Wahrheit musst Du sie selbst verändern.“

Künstler: Joseph Beuys | Heiner Müller | Andy Warhol | Bruce Nauman | Gavin Turk | Francis Alÿs | Einar Schleef | Alexander Kluge | Jonathan Meese | Olaf Metzel | Astrid Klein | Jaume Plensa u.a.

Freibeuter der Utopie-Die Kunst der Weltverbesserung, 5. Februar – 25. April 2011.
Weserburg I Museum für moderne Kunst, Teerhof 20, 28199 Bremen

Öffnungszeiten: Di, Mi, Fr: 10 – 18 Uhr | Do: 10 – 21 Uhr | Sa und So: 11 – 18 Uhr
Geöffnet von 11 – 18 Uhr an folgenden Feiertagen: Ostersonntag, Ostermontag, Pfingstsonntag, Pfingstmontag,1. Mai, Himmelfahrt, 2. Weihnachtstag
Geschlossen: Montags, 1. Januar, Karfreitag, 24., 25. Und 31. Dezember

Tipp: Mitglieder des Kunstvereins in Bremen haben zur Zeit freien Eintritt in der Weserburg. Dieses Angebot gilt solange, bis die Kunsthalle wieder geöffnet hat.

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Für kurz Entschlossene gibt es noch die Möglichkeit in der Villa Ichon die Ausstellung “Jub und Tom” zu besuchen. Jub und Tom sind die mehrfach ausgezeichneten Bremer Künstler Jub Mönster und Tom Gefken. Hier zwei Zitate, die euch neugierig machen können:

„Jub Mönster liebt das optische Verwirrspiel und macht es zur Kunst. Er bereichert uns, indem er uns verunsichert.“ Prof. Dr. Bernd Küster, Direktor der Museumslandschaft Hessen Kassel

„Tom Gefkens Malerei ist in radikaler Weise an der Gegenwart interessiert – und dabei ist mit Blick auf die geheimnisvollen Wege der Individuation die Gegenwart des Vergangenen ebenso präsent und bestimmend wie das Hier und Jetzt des Lebens in unserer Zeit.“ Auszüge des Katalogtextes „Hidden“, Tom Gefken, von Carsten Ahrens, Direktor Weserburg / Museum für moderne Kunst, Bremen

Villa Ichon | Öffnungszeiten: Mo-Sa 11-13 Uhr & Mo-Fr 16-20 Uhr | Raum 5 und 6

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Der Bremische Studiengang Digitale Medien feiert 10-Jähriges mit Werkschau in der Weserburg.

Der Höhepunkt ist eine interaktive Fassadenprojektion von der Schlachte auf die Weserburg. Und passend zum Großergebnis Fußball-Weltmeisterschaft dreht sich dabei – soviel sei verraten – alles um das runde Leder. Das 10-jährige Bestehen des Studiengangs Digitale Medien ist Anlass für eine große Werkschau vom 3. bis 11. Juli 2010 im Neuen Museum Weserburg. Der Eintritt ist frei. Die Vernissage steigt am Sonnabend, 3. Juli, um 18 Uhr. Im Hans Otte Raum zeigen die Ausstellungsmacher auf informative und unterhaltsame Weise Videodokumentationen und Kurzfilme im Liegestuhl-Kino, interaktive Installationen und Spiele, Sound- und Bühnenperformances sowie Arbeiten auf Papier. Die Projekte veranschaulichen, wie und wo digitale Medien in die verschiedensten Lebensbereiche vorgedrungen sind, somit unseren Alltag verändert haben und noch verändern werden. Sie machen sowohl Entwicklungen seit Beginn des Studiengangs als auch neueste Trends aus Spin-offs und der Hochschulforschung erlebbar. Die interaktive Fassadenprojektion startet bereits zeitgleich mit der Breminale am Mittwoch, den 30. Juni, bei Sonnenuntergang. Wer Spaß daran hat, kann gerne mitspielen.

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Kulturlabskaus ist zu Besuch in der neuen Ausstellung “we fix toasters” des kanadischen Künstlers Norman White. Er zähl zu den Pionieren der elektronischen und interaktiven Kunst. Bereits Mitte der 60er-Jahre schuf der Künstler Maschinen, die ein “Eigenleben” hatten. Dabei handelt es sich äußerlich meist um Lichtobjekte, deren Glühbirnen Prozesse und Muster visualisieren. Immer wieder fordern seine Werke den Betrachter auf, interaktiv ein Teil der Kunst zu werden.

Norman White ist Preisträger des d.velop digital art award 2008. “we fix toasters” ist eine Ausstellung der Kunsthalle Bremen in der Weserburg, Museum für moderne Kunst. Diese ist bis einschließlich 8. November 2009 zu Gast dort. Sprecher in diesem Podcast sind Norman White und der Kurator Dr. Ingmar Lähnemann der Kunsthalle Bremen.

Gewinnspiel: Wer aktiv und interaktiv diese Ausstellung besuchen möchte, hat jetzt die Chance 5×2 Karten und einen Ausstellungskatalog über “we fix toasters” zu gewinnen. Ein Paket im Wert von 33 Euro. Ende des Gewinnspiels ist am 15.10.2009 um 10 Uhr, Bremer Domuhr und die Gewinner werden per E-Mail benachrichtigt. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen.

Was muss man dafür tun? Schreibt einen Blogbeitrag und setzt einen Backlink auf diesen Artikel. Weitere Möglichkeit ist zu twittern “Bei @kulturlabskaus gibt es Freikarten für Weserburg zu gewinnen: http://bit.ly/LAPbN”. Wer keinen Blog und Twitteraccount hat, kann hier einen Kommentar hinterlassen in dem ein “4-letter-word” benannt wird (näheres dazu in der Folge).

Die Gewinner stehen fest! Herzlichen Glückwunsch @Menschle, @LarsKlatte, @placetogo, @N_Steffen und @hermann4000.

Wegen unerwarteter großer Beteiligung haben wir ein CD-Paket geschnürt, dass wir an folgende (Trost)-Preisgewinner zusenden: @fihu, @SoerenFr, und @dings.

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Mit einem Konzert des Ensemble Proxima Centauri setzen oh ton und das Oldenburgische Staatstheater die im Juni begonnene Konzertreihe „im dialog“ fort. Am Mittwoch, den 30.09.2009 gastiert das Ensemble Proxima Centauri in der Weserburg in den Räumen der aktuellen Penck-Ausstellung. Als „REM-special“ wurde für dieses Konzert ein weiterer Bremer Partner in das klangpol-Projekt eingebunden.

Das Programm des Ensemble Proxima Centauri mit dem Titel “DU GESTE à L’OBJET…” (Von der Geste zum Gegenstand…) umkreist das Thema mit Werken, die zwischen Musiktheater, Performance oder Ritual stehen und auf unterschiedliche Weise Elektronik mit einbeziehen. Die Uraufführung von Christophe Havel steht wie ein Scharnier dazwischen. Die Komposition basiert auf Klängen, die den zufällig im Raum gefundenen Gegenständen von zwei Musikern entlockt werden. Die Klänge von Türen, Stühlen oder Fußboden werden gleichzeitig elektronisch bearbeitet und verstärkt.

Live-Elektronik, Musiktheater und Performance in der Weserburg, Mittwoch, 30. September 2009 um 20 Uhr, Teerhof 20.

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In einer umfassenden Einzelausstellung präsentiert die Weserburg das Werk des Bremer Videokünstlers und Hochschullehrers Jean-Francois Guiton. Die Ausstellung trägt den Titel “Hinters Licht” – Videoarbeiten 1982-2008.

Guitons Arbeiten erzählen uns Geschichten, berichten aber gleichzeitig von den Tatsachen des Erzählers im Rahmen ihrer medialen Vermittlung, und verweisen damit auch immer auf die Medien, deren Hardware in einem skulpturalen Sinne zum Einsatz gelangt und so zum Thema der Arbeit werden kann.

In der Ausstellung sind 15 Werke des Bremer Künstlers zu sehen. Darunter finden sich Videoinstallationen, mehrteilige Monitorarbeiten uns großformatige Videoproduktionen.

Parallel zur großen Werkschau findet eine weitere Ausstellung in Institut français de Breme statt. Gezeigt werden neben Fotografien auch zwei ergänzende Videoinstallationen zur Hauptausstellung.

Passend zur Folge gibt es ein Gewinnspiel:

1. Preis: 2 Karten für die Weserburg und das Poster zur Ausstellung Jean-Francois Guiton

2. Preis: 2 Karten Eintritt Weserburg

3. Preis: 1 Karte Eintritt Weserburg

Schreibt einfach ein Kommentar zur dieser Folge bis zum 25. September. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen und die Gewinner werden per Email benachrichtigt.

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Wir besuchen Jan Müller, den Zuständigen für Kommunikation und Marketing bei Weserburg ¦ Museum für moderne Kunst. Das Thema ist die Kommende Helmut Newton Ausstellung und was Weserburg noch zu bieten hat.

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