Posts Tagged “Überseestadt”

Vom 9. bis 23. Oktober 2010 nehmen Künstler, Musiker und Filmemacher den Schuppen 1 mit Aktionen, Installationen, Skulpturen, Performances, Filmen, Musik und Vorträgen in Besitz. Klondike River macht das Umfeld des neuen Bremer Stadtteils Überseestadt zum Thema, dessen Entwicklung an eine breitere Öffentlichkeit vollzieht. Künstlerische Projekte, Interventionen und Vorträge sollen diese Entwicklung thematisieren. Klondike River versteht sich als innovative Erweiterung künstlerischer Praxis. Es fordert dazu auf, traditionelle Orte der Kunst zu erweitern, das Umfeld aktiv wahrzunehmen und sich als Künstler in gesellschaftliche Vorgänge einzubringen.

Klondike River wird initiiert von Achim Bitter, Horst Griese, Prof. Andree Korpys, Prof. Markus Löffler und ist ein Kooperationsprojekt von Treasure-Land und der Hochschule für Künste Bremen.

Das aktuelle Programm findet ihr hier.

Klondike River, Überseestadt, Schuppen 1, 09.-23. Oktober 2010, Di-Sa von 17-22 Uhr, So von 15-19 Uhr

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Hereinspaziert in die „Blaue Grotte“ – so lautet das Motto der Kunsthalle Bremen zum Tag der Deutschen Einheit. Anknüpfend an das Gemälde „Die blaue Grotte von Capri“ (1835) von Heinrich Jacob Fried aus dem Bestand der Kunsthalle erwartet den Besucher am 2. und 3. Oktober eine stimmungsvolle Atmosphäre im blau ausgeleuchteten Raum.

Dieser befindet sich in der südlichen Überseestadt auf der Ländermeile im mobilen, organisch geformten Zelt. Hier erfährt der Besucher Spannendes zu dem faszinierend blau leuchtenden Gemälde und kann sich über die Erweiterung und Wiedereröffnung der Kunsthalle in 2011 informieren. Selbst kreativ werden können Kinder, indem sie die „Blaue Grotte“ in allen erdenklichen Farbtönen gestalterisch zu Papier bringen.

Mit ihrem Auftritt repräsentiert die Kunsthalle beim Tag der Deutschen Einheit die kulturelle Seite der Stadt Bremen.

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Heimathafen ist ein Ausstellungsprojekt und ein Buch zur Überseestadt Bremen. Die dem Heimathafen dazugehörige iPhone App ermöglicht einen einzigartigen Einblick in den ehemaligen Freihafen, der sich seit zehn Jahren zu einem neuen lebendigen Stadtteil Bremens entwickelt, voller Dynamik und immer in Bewegung. 24 Arbeiten verschiedener Künstler aus dem Buch und Ausstellungsprojekt sind in dieser App multimedial zu erleben. 120 Standorte künstlerischen Schaffens, kreative Hotspots, GPS-gestützte Navigation, Fotoserien zu den einzelnen Standorten und Audiobeiträge der Buchautoren runden die Erkundung des Heimathafen ab.

Kulturlabskaus traf zu diesem Thema Marco Bosch, Projektleiter der Kommunikation, Konzeption und Redakteur der GfG Gruppe für Gestaltung GmbH. Des weiteren sprechen wir über das App-Projekt eMuse, ein mobiles Informationssystem für Museen, Ausstellungen und öffentliche Räume.

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Irgendwo auf der Welt öffnet sich in diesem Moment eine Flügeltür aus Stahl – vielleicht in Bremerhaven, vielleicht in Shanghai – und ein scheinbar niemals endender Strom von Waren ergießt sich. Es öffnet sich ein Container in Rotterdam, vielleicht auch in New York, und gibt den Blick frei auf 32.000 Gummi-Enten aus Guangdong oder 10.886 Flaschen Beck´s Bier aus Bremen.

„Container Love“ ist eine poetische Suche mit den Mitteln des Theaters, befeuert von dem Geheimnis dieser magische Kiste, die hinter ihren spröden Wänden die ganze globalisierte Welt in sich aufzunehmen scheint. Wie lebt es sich im Schatten des Containers? Welche Menschen verbindet er, welche trennt er? Die internationale Logistik spült wie ein perfektes Uhrwerk den Container und mit ihm gigantische Warenströme bis in den hintersten Winkel der Welt. Und bis in den hintersten Winkel der Welt weckt der Container die Hoffung auf mehr und schürt die Angst vor dem Versiegen der Quelle.

„Container Love“ ist auch ein Stück über die Liebe, das Begehren und das Begehrt- Werden. Was die Worte „Container“ und „Love“ verbindet ist das Begehren, durch das wir die Leerstellen in unseren ganz persönlichen Containern zu füllen versuchen, damit wir uns erfüllt fühlen können.

Das Stück wird in der alten Stauerei im Holzhafen in der Überseestadt gespielt, an einem Ort, der in sich die Geschichte des Containers enthält: Würde es keine Container geben, würden in der Stauerei weiterhin Stückgüter sortiert und zwischengelagert werden. Durch die Dominanz der Container hat die Stauerei ihre Funktion verloren und konnte so überhaupt erst zu einem Theater- und Veranstaltungsort werden.

Von und mit Katrin Bretschneider, Christoph Glaubacker und Noah Holtwiesche 
Eine Koproduktion von Katrin Bretschneider / Noah Holtwiesche und Neugier e.V. Premiere 16. September 20.00 Uhr in der Stauerei Cuxhavener Straße 7, Überseestadt Bremen. Weitere Vorstellungen: 18., 19,. 24. , 25., 26. September und 28., 29., 30., 31. Oktober (jeweils 20.00 Uhr)

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Ein Land des Randpflanzen-Teams. Es ist eine lose Gruppe Kulturschaffender, die sich für das Kulturprojekt Ephmeristan zusammengetan hat. In der Überseestadt versuchen Sie kreative Kräfte vor Ort zu vernetzen und zu bündeln.

Randpflanzen sind periphere Wesen, die in den Lücken und Rissen der Gesellschaft beheimatet sind. Von dort aus ergreifen sie die Initiative zu soziokulturellen Aktionen und lenken Impulse an die Mitte.

In der Zeit vom 29.08. – 31. 08. ist das große Randpflanzenfestival der Eintritt ist frei

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