Posts Tagged “Shakespeare”

Ein Stück von Francesca De Martin mit Co-Autor Ferruccio Cainero; die Musik: Alvaro Solar. Regie: Peter Kaempfe.

Es treten – unter anderen – in diesem Stück auf: Ibericus, ein Musiker aus einem hispanischem Dorf; Lucius Trabiculus, ein römischer Impresario; Bulla Felix, ein Rebell aus Dalmatien; Gudrun, eine germanische Schönheit (blond, groß); Thusdra, die Mutter der germanischen Schönheit; Zesar, der Hund der germanischen Schönheit (hässlich); Thorgild, ein netter Germane; ein Zenturio (sehr klein); die Kilikier (Piraten); die Klageweiber, sie weinen bei Trauerfesten; die Verkäufer, sie verkaufen Dinge an Touristen am Strand, Demetrius, Sklavenhändler aus Delos (er stinkt); viele Hispanier, aus dem Dorf von Ibericus; viele Römer, aus Rom; viele Legionäre, sie alle meinen Römer zu sein; viele Germanen, sie sehen furchtbar aus; drei Schweine, sie sind sehr obszön und wollen nur das Eine; Löwen, von denen Ibericus hofft, dass sie seine Musik mögen; Möwen, eigentlich nur eine, ist aber für die Geschichte egal.

Wer nun meint, für alle diese und noch viel mehr Menschen und Tiere sei eine gigantische Bühne und ein ebenso gigantisches Personal notwendig, liegt nicht ganz richtig. Eigentlich braucht es dazu nur ein paar Quadratmeter dieser Bretter, die die Welt bedeuten und einen Schauspieler, der nicht nur sein Fach perfekt beherrscht, sondern damals bei Gottes Vergabe der jedem zustehenden Prise Komik, mindestens fünfmal “hier” geschrien hat. Alvaro Solar war zu diesem Zeitpunkt jedenfalls recht unbescheiden, und seitdem wird der Mann zum absoluten Komik-König, wenn er auf der Bühne steht. Alvaro Solar ist Ibericus, und er ist Lucius Trabiculus, Bulla Felix und Gudrun; und er ist viele Römer und drei Schweine und Hund Zesar. Es ist die Geschichte eines jungen, verkannten Musiker-Genies, das 80 n.C. auszieht, um diesen Zustand zu ändern. Das Ziel: Rom, und zwar das dortige Colosseum. Ibericus, landet letztlich am Ziel seiner Träume, wenn auch nicht unbedingt so, wie er sich das gedacht. Doch bis dahin vergehen viele Jahre, eingezwängt in gut 90 Minuten köstlichster Komödie. Er wird von Piraten geraubt, auf dem Sklavenmarkt verkauft, muss als römischer Legionär anheuern, gerät als Cäsars Soldat in die Hände der grausamen Germanen, wo ihn die Liebe befällt. Und dann kommt es, wie es kommen sollte: Ibericus hat seinen großen Auftritt in Rom.

Karten unter: Shakespeare-Company oder / VVK im Theater am Leibnizplatz / Di – Sa: 15 – 18 Uhr / Tel.: (0421) 500 333

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Die SHAKESPEARE-WOCHE „10 Stücke für je 10 Euro“ geht in die nächste Runde. Jules Vernes Phileas Fogg brauchte noch 80 Tage und einen Heißluftballon für seine Weltumrundung, Ihr braucht nur ein paar Theaterkarten für die bremer shakespeare company und die Reise bringt Sie auf Shakespeares Versen rund um ein ganzes Universum und in die Höhen und Tiefen der menschlichen Seele dazu.

  • Mittwoch, 17. März um 19.30 Uhr: Julius Cäsar, Cleopatra, Antonius
  • Donnerstag, 18. März um 18.30 Uhr: Der Kaufmann von Venedig
  • Freitag, 19. März um 19.30 Uhr: Hamlet
  • Samstag, 20. März um 19.30 Uhr: Maß für Maß
  • Sonntag, 21. März um 18.00 Uhr: Ende gut, alles gut

Karten unter: www.shakespeare-company.com oder Tel.: (0421) 500 333

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Wer immer noch nicht weiß, wo der Wahlsonntag verbracht werden könnte, sei auf die Veranstaltung im Theater am Leibnizplatz, um 17.30 Uhr hingewiesen: Shakespeare-Figuren kommentieren die Wahl.

Macht: –erlangung, -verteilung, -verlust, -erhalt. Es gibt wohl keine Konstellation dieses Begriffes, zu der William Shakespeare nicht ein Drama oder eine Figur erfunden hätte. Shakespeares diverse “Machtmenschen” schalten nach dem Urnengang den Fernseher ein, beobachten die Hochrechnungen und Ergebnisse und legen den Teilnehmern der “Elefantenrunde” und deren professionellen Präsentatoren ihre eigenen – respektive William Shakespeares - Worte in den Mund. Schließlich kennt sich sich keiner so gut aus wie unser Hausautor mit Machtspielchen auf allerhöchster Ebene und darunter. Eintritt 5,- Euro, enthält einen Gutschein über wahlweise ein Glas Sekt oder Selters. Karten unter: www.shakespeare-company.com.

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von William Shakespeare. Übersetzung: Maik Hamburger. Regie: Lee Beagley. Bühne: Heike Neugebauer. Kostüme. Uschi Leinhäuser. Mit: Gunnar Haberland, Tim D. Lee, Michael Meyer, Erik Roßbander, Erika Spalke, Beate Weidenhammer.

Männer kehren aus dem Krieg zurück und statten einem alten Freund in seinem Landhaus einen Besuch ab. Claudio, als Soldat hochdekoriert, doch als Mann eher unsicher, wirbt um die Hand der schönen und sittsamen Hero, die er mit der Hilfe seines Freundes Don Pedro auch erhält. Doch eine bösartige Verleumdungsintrige des unehelichen Bruders, Don John, führt in eine Katastrophe: die ehrversessenen Freunde fallen auf die Intrige herein und die geschockte Hero, bereits als Braut geschmückt, fällt vor dem Traualtar
in eine todesähnliche Ohnmacht. Doch eine Gang höchst tölpelhafter Gerichtsdiener entdeckt die Wahrheit - fast eher durch Zufall, doch das Happyend ist gerettet. Dass eine „Intrige“ auch durchaus lustig und sinnvoll sein kann, beweisen die Freunde Claudio, Don Pedro und Leonato an ihrem Kameraden Benedick. Der scheinbare Frauenverächter Benedick liebt heimlich die geistreiche, aber heiratsscheue Beatrice, die ihre Gefühle nicht offen eingestehen können, sondern von ihren Freunden zu ihrem beider Glück verkuppelt werden.

  • Samstag, 3. Oktober um 19.30 Uhr
  • Donnerstag, 29. Oktober, 19.30 Uhr

die bremer shakespeare company e. V., Theater am Leibnizplatz, Schulstraße 26, 28199 Bremen

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Regie: Lee Beagley. Übersetzung: Rainer Iwersen. Regie: Lee Beagley. Bühne: Heike Neugebauer. Kostüme: Uschi Leinhäuser. Mit: Tobias Dürr, Tim D. Lee, Erik Roßbander, Petra-Janina Schultz, Markus Seuß, Beate Weidenhammer.

Für den britischen Regisseur Lee Beagley vollendet sich die Geschichte Julius Cäsar nicht mit seinem Tod, sondern seine Persönlichkeit und seine Herrschaftsmechanismen prägen maßgeblich auch seinen politischen Erben. Er untersucht in seiner Inszenierung die Reibung zwischen öffentlichem Taktieren und persönlicher Integrität und die Bedeutung der (Selbst-)Inszenierung als Mittel bzw., Zweck politischen Handelns. Die Entfaltung der Macht ist vor allem der Einsatz und die Verwendung theatralischer Mittel, z.B. die von den Römern kultivierte Kunst der Rhetorik, die William Shakespeare genial in seine Dramen eingeschrieben hat. Dient die Rhetorik der authentischen Vermittlung von Tatsachen und Inhalten oder der der Erzeugung einer Scheinwirklichkeit? Eine Frage, die sich heutzutage ebenso an die mediale „Vermarktung“ von Politik stellt. Eine Inszenierung, die trotz der modernen Fragestellung, den Shakespeare nicht verleugnet.

  • öffentliche Probe: Dienstag, 6. Oktober um 19.30 Uhr
  • Premiere: Freitag, 16. Oktober um 19.30 Uhr
  • Vorstellungen: Sonntag, 18. Oktober um 19.30 Uhr
  • und Freitag, 23. Oktober um 19.30 Uhr

die bremer shakespeare company e. V., Theater am Leibnizplatz, Schulstraße 26, 28199 Bremen

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Samstag, 12. September, ab 16.00 Uhr: Eröffnung der Spielzeit 2009/10 bei der bremer shakespeare company

Zwei hochgeschätzte „Hausgeister“ der neuen Spielzeit, Shakespeare und Goethen nehmen Sie in Empfang, öffnen Ihnen die Türen unseres Theaters und die Augen für die Verbrüderung von Sturm und Drang mit der elisabethanischen Dramatik. Goethes Rede zum „Schäkespears-Tag“ 1772 können Sie ablauschen, was es auf sich hat mit den jungen Stürmern und Drängern und dem großen Elisabethaner.

Sehen Sie die römische Gründungsgeschichte bevor „Julius Cäsar, Cleopatra und Antonius“ die Szene betraten und hören Sie – vielleicht als kleine Wahlhilfe für den 27. 9. – den Unterschied zwischen der “Demokratie im Zentrum der Macht oder die Macht im Zentrum der Demokratie”. Shakespeare kommt Ihnen mal ganz “tierisch” mit seinem “Zoo” und fürs Herz gibt es eine Installation, die Ihnen etwas u erzählen hat: nämlich, was von der Liebe bleibt. Liebes- und Liebeskummer-Trostlieder singt Ihnen Claudia Spörris “Jukebox” und für den kleinen Hunger und Durst bietet Ihnen die Falstaff-Gastronomie etwas. Und das alles für null Eintritt.

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