Alte Liebe Produktionen präsentiert die Gewinner des Bremer Autoren- und Produzentenpreises 2010!
Die internationale Künstlergruppe post theater, die zusammen mit Maren Strack bereits 2004 den Bremer Autoren- und Produzentenpreis gewonnen hat, lädt fünf Choreografinnen/ Tänzerinnen ein, sich mit dem Thema Kaffee zu beschäftigen. Ausgehend von dem berüchtigten Kanon „C-A-F-F-E-E trink nicht so viel Kaffee“ bewegen sich die Tänzerinnen in einer multimedialen Installation kritisch, humorvoll und intensiv zu Koffein, Globalisierung und Exotismus. Aus Bremen wirkt die Choreografin und Tänzerin des Bremer Tanztheaters Magali Sander Fett mit.
C A F F E E ist eine Fortsetzung des von post theater erfolgreich etabliertem Arbeitsfeld des “modularen Long-Runs” – einen Tanzabend als Diskurs für verschiedene Choreografinnen zu generieren. Denn Kaffee lässt im wahrsten Sinne des Wortes niemanden kalt. Seit seiner Entdeckung im Jemen im 5. Jahrhundert steht er für das ‚exotische Andere’. In seiner Bedeutung als Droge, Genussmittel und Medizin wurde er immer wieder verboten oder reglementiert. Heute ist Kaffee in Deutschland noch vor Bier oder Wein das beliebteste Getränk und international zweitwichtigste Handelsgut. Als Kaffeehafen bildet Bremen ein ideales Tor zu dieser vielfältigen Welt.
Uraufführung: Mi., 07. Dezember 2011| 20 Uhr | Stauerei Cuxhavener Str.7 / Weitere Spieltermine: 09. + 10./ 16. – 18. Dezember | 20 Uhr | Stauerei im Überseehafen | Cuxhavener Str.7
Eine Kaffee-Spezialität von Lloyd Caffee ist inklusive!
Tickets: T 0421-700141 | schwankhalle.de | nordwest-ticket.de
Das MIBNIGHT Jazzfestival 2011 findet am 28./29.10.2011 in der Schwankhalle Bremen, jeweils um 20 Uhr statt.
Das MIBNIGHT Jazzfestival bietet mit 9 Bands an 2 Abenden einen Einblick in die Vielfalt und Vitalität des aktuellen Jazz. Mit dabei unter anderem: THE DORF – ein 18-köpfiges Orchester mit grandios opulentem und energiegeladenem Bombast-Jazz, ein gefeierter Höhepunkt des Moers Festivals 2011, ROCKINGCHAIR – eine der aufregendsten Formationen der modernen französischen Szene und PÄR LAMMERS – ein äußerst erfindungsreicher junger Pianist mit einem Faible für hübsche Melodien, er ist u.a. auch Komponist des Lena-Songs ‚Push Forward‘.
Gern teilen wir euch das Festivalprogramm mit:
Fr 28.10.2011, Schwankhalle, Neuer Saal / 20.00 Uhr / Günther Späth Quartett – Eckhard Petri saxophone • Jens Schöwing piano • Günther Späth kontrabass & Heinrich Hock schlagzeug
21.15 Uhr Pär Lammers Trio – Pär Lammers (Berlin) piano • Matthias Pichler (Berlin) kontrabass & Andreas Pichler (Berlin) schlagzeug
Alter Saal / 20.45 Uhr – Franks Farm – Dietmar Pätsch kontrabass • Sergey Chutkow schlagzeug & Markus Markowski doshpulur, gitarre, live elektronik mit den Gästen Ingo Bohne djembe, ngoni, calabash / Ralph Keller congas, sopransaxophon • Uli Sobotta euphonium, didgeridoo
22.00 Uhr LUNNON PARK – Sarah-Marie Jabs gesang • Ivan Timoshenko gitarre • Stefan Roschak e-bass
Reinhard Schiemann schlagzeug • Uta Celik
Sa 30.10.2010, Alter Saal 20.00 Uhr / Sommergäste – Fine Kwiatkowski (Berlin) tanz • Willehad Grafenhorst (Berlin) hawaiigitarre, elektronik Willi Kellers (Uckermark) schlagzeug mit dem Gast Reinhart Hammerschmidt kontrabass
21.30 Uhr lignum – Frank Paul Schubert (Berlin) reeds • Claudius Reimann (Marl) reeds
Thomas Österheld (Hamburg) reeds • Nils Gerold reeds
Neue Ausstellung “zur nachahmung empfohlen! expeditionen in ästhetik und nachhaltigkeit”
Die Schwankhalle::Raum für Ideen und Quantenschaum laden euch, in Kooperation mit der Arbeitnehmerkammer und der Heinrich Böll Stiftung Bremen, herzlich zur neuen Ausstellung ein. Dauer der Ausstellung: 03. Juli – 28. August 2011
Die von Adrienne Goehler kuratierte Ausstellung wird in Bremen an drei Orten gezeigt: Im Foyer der Arbeitnehmerkammer, in der Schwankhalle und als besonderes Highlight im Wasserturm auf dem Stadtwerder. Schirmherr der Ausstellung ist Dr. Reinhard Loske.
“zur nachahmung empfohlen” zeigt künstlerische Praktiken, die zur Erhaltung des Planeten beitragen und Einfluss auf bewusstes Konsumverhalten nehmen wollen. Die Grenzen zwischen Kunst, Aktivismus und Erfindungen werden aufgelöst, Erfahrungen und Arbeitsweisen von Umweltinitiativen mit künstlerischen Herangehensweisen verbunden. Nachhaltigkeit braucht Wahrnehmungserweiterung im Zusammenwirken. Die Sinnlichkeit ist das verbindende Element in den Werken der Bildenden Künstler_innen, Erfinder_innen und Wissenschaftler_innen.
Die Ausstellung wird unterstützt durch die Kulturstiftung des Bundes und den Senator für Umwelt, Bau, Verkehr und Europa.
Unser Tipp: Zukünftig wird es einen Weserweg zum neuen Stadtwerder für Publikumsverkehr geben. (Mehr erfahrt ihr bald hier im Blog.)
Öffnungszeiten:
Wasserturm „umgedrehte Kommode“ / Werderstraße 101 / 28199 Bremen / Mi – So 13 – 19 Uhr
Schwankhalle: Raum für Ideen / Buntentorsteinweg 112 / 28201 Bremen / Mi – So 13 – 19 Uhr
Arbeitnehmerkammer Galerie im Foyer / Bürgerstraße 1 / 28195 Bremen / Mo – Do 8 – 18.30, Fr 8-13 Uhr
Die Schwankhalle lädt ein zum Deichschart Live / Fr. 17. – So. 19.06.2011 am Kiosk am Werdersee, Buntentor/Huckelriede, Deichschartweg
Unter dem Motto Kultur für alle: give as much as you can! Was und wie viel Ihnen die Veranstaltung wert ist, bestimmen Sie selbst.
17.06. | 16 – 22 Uhr
HuckelRita präsentiert: Kaffe und Musik aus dem Stand mit der Band Mariahilff
Der Schauspieler Lars Rudolph erweitert seine Darstellungskunst um Stimme, Geräusche und Trompete und kreiert mit der Berliner Krach-Mandolinen-Band Kapaikos, die laut Spex “im Herzen Punk ist, irre gute Laune und das Leben wieder aufregend macht”, ein düster-wildes Konzerttheater.
18.6. | 16 – 22 Uhr
poetry on the deichschart: Eine Poeten-Sommerfrische
mit Marcel Maas, Ulrike Almut Sandig, Nora Gomringer, Lydia Daher & Band Eine Veranstaltung der Schwankhalle in Kooperation mit ‘poetry on the road‘
19.6. | 11 – 14 Uhr
HuckelRita präsentiert: Hunde-Stunden Autoren, Schauspieler und Musiker widmen einen Kultursonntagmorgen den Hunden des Werdersees, ihren Frauchen und Herrchen: Mit Literatur und Songs für Hunde.
“Sie scheinen direkt aus dem düsteren Londoner Soho des Viktorianischen Zeitalters zu entstammen und verzaubern mit melancholischen Klängen und rabenschwarzem Humor. Ihre bitterbösen, schräg-komödiantischen Texte, versetzt mit beißender Ironie kennen keine Tabus.
Gepaart mit großem handwerklichen Können und einer zauberhaften Performance haben sie einen Charme, dem man nur schwer widerstehen kann, zu viel Spass macht es sich in ihre Abgründe hinabziehen zu lassen.
Die musikalische Bandbreite reicht von herzzerreissend schaurig-schönen Balladen bis zu ekstatischen Klezmer-Polka Klängen.
Die drei Londoner unterhalten ihr Publikum mit ihrer einzigartigen Mischung aus radikaler Oper, Varieté und postmodernem Vaudeville schamlos gut. Ein Muss.”
” Je zarter Seelen, desto erquicklicher der Schreck! ” heißt es am Samstag, 29.04.2011, 20.30 Uhr in der Schwankhalle.
shorts attack! wird seit März 2002 von interfilm Berlin monatlich im Babylon Berlin Mitte veranstaltet und wird nun auch in Bremen regelmäßig in der Schwankhalle zu sehen sein. Gezeigt werden Länderschwerpunkte, Genre-Spezifisches, Politisches, Lustvolles und selten Gesehenes, Filme aus allen Milieus, Genres und Lebenslagen, Kurzfilme der regionalen Filmhochschulen, freie Produktionen, Fiction und Animationen. Hintergrund der Filmreihe ist es, das Image des Kurzfilms und seine Präsenz in der deutschen Kinolandschaft zu stärken.
Dieses Mal sind es Zombies, die angreifen. – “Sie kommen meist nachts, rennen verstört durch die Welt und wollen uns an den Kragen: Mutanten, Mörder, Monster. Die Zombie-Kultfilme zelebrieren die blutrünstigen Attacken in typisch grotesker Leidenschaft, sie spielen mit dem Genre, erweitern es. Zwischen Splatter, Gruselfilm, Animation, Fantasy und atmosphärisch-kritischem Gesellschaftbild siegt das Böse als ein lustvoller Angriff auf die Wirklichkeit.”
Das komplette Filmprogramm könnt ihr hier sehen.
Zu der Geschichte: “Gilles hat durch einen mysteriösen Unfall (war es ein Unfall?) sein Gedächtnis verloren. Seine Ehefrau Lisa kehrt mit ihm in die gemeinsame Wohnung zurück. Ist es wirklich seine Wohnung? Ist Lisa wirklich seine Frau? Gilles kann sich (scheinbar) an nichts erinnern. Wer ist er? Wer ist Lisa? Was für eine Ehe führten sie?
Mühsam versucht er, seine Vergangenheit, sein Leben zu rekonstruieren. Beunruhigt und amüsiert zugleich, lauscht er dem wundervollen Portrait, das Lisa von ihm, ihrem Zusammenleben und ihrer gemeinsamen Liebe zeichnet. Doch wenn Lisa nun lügen würde? Ist er tatsächlich so, wie sie ihn beschreibt, waren sie tatsächlich so verliebt, wie sie sagt, oder war es im Gegenteil eine Hassliebe, die sie verbindet? Oder spielt gar Gilles falsch? Weiß er mehr, als er zugibt?”
Kleine Eheverbrechen ist ein faszinierendes, funkelndes Vexierspiel, in dem in überraschenden Theatercoups die Situationen immer wieder umkippen und in neue Konstellationen münden, die das Vorangegangene auf den Kopf stellen. Nichts ist so wie es scheint und bis zum Schluss bleiben die Zuschauer wie die handelnden Personen selbst im Ungewissen, was geschehen wird.