Posts Tagged “Philharmoniker”Nun auch für Erwachsene: Besuch in der Musikwerkstatt der Bremer Philharmoniker für neugierige Musikbegeisterte, die mehr über klassische Orchesterinstrumente erfahren möchten – Ausprobieren natürlich inklusive! Laut und schräg oder wohlklingend und melodiös? Eines ist gewiss: Die Gäste erwartet ein kurzweiliger Abend in geselliger Runde. In der 2007 zum „Ort der Ideen“ ausgezeichneten Musikwerkstatt können fast alle klassischen Orchesterinstrumente kennengelernt und natürlich ausprobiert werden. Wie bekommt man einen Ton aus einer Oboe? Wieso vibriert die Tuba so stark? Wie streicht man über die Saiten eines Kontrabasses? Und was bedeuten die wilden Gesten des Dirigenten? Was jährlich mehr als 12.000 Kinder und Jugendliche begeistert, können nun auch Erwachsene hautnah erleben: In der After Work-Veranstaltung „philharmonischer ausklang“ dürfen alle Neugierigen ran an Cello, Fagott & Co! Gwendolyn Schubert, Projektleiterin der Musikwerkstatt, lässt die Teilnehmer in für viele vielleicht ganz neue Klangwelten vordringen. Und keine Angst: Dazu muss man weder musikalisch sein, noch ein Instrument spielen können oder bereits Klassik-Fan sein – Neugier und Freude an Musik und Rhythmen sind die besten Voraussetzungen für unterhaltsame, ungewöhnliche und nicht selten auch sehr amüsante Erfahrungen in der Musikwerkstatt. Mittwoch, 21. Oktober 2009, 18 – 19.30 Uhr, Musikwerkstatt Bremen, Plantage 13. Teilnahmegebühr beträgt 12 Euro, Getränke inklusive. Anmeldung unter Tel. 0421 / 62 67 314. Keine Kommentare » Am Samstag, den 26. September, verwandelt sich die Musikwerkstatt der Bremer Philharmoniker in eine Werkstatt für Instrumentenbauer. Die beiden Musikpädagoginnen Gwendolyn Schubert und Bettina Schmidt zeigen Kindern zwischen 8 und 14 Jahren verblüffende Tricks und Kniffe, wie man aus Alltagsgegenständen Holzblasinstrumente und ihre Verwandten bauen kann. Die Kinder erwartet ein Nachmittag voller musikalischer Experimente – abschließendes Konzert inklusive. Wie Klang entsteht und Musikinstrumente entwickelt werden können, veranschaulichen Schubert und Schmidt auf spannende und informative Art und Weise. Das lässt nicht nur musikbegeisterte Herzen höher schlagen, sondern reißt auch experimentierfreudige Tüftler mit. Auf dem Programm stehen Versuche mit Strohhalm, Papier, Kabelrohr und dem mysteriösen „Klickophon“, den heimlichen Geschwistern von Schalmei, Oboe, Flöte und Fagott. Natürlich werden diese Blasinstrumente ausführlich vorgestellt und ausprobiert, bevor es an deren Nachbau geht. Hörbeispiele veranschaulichen danach die unterschiedlichen Charaktere: die heiter tirilierende Flöte, das dumpfe mahnende Fagott, die schmeichelnde Oboe – Phantasie und Kreativität sind gefragt, wenn die Kinder sich zum Orchester formieren und mit ihren selbstgebauten und den „echten“ Orchesterinstrumenten abschließend Klanglandschaften entwickeln. Samstag, 26. September 2009, 15 – 18 Uhr, „Musikwerkstatt Bremen“ der Bremer Philharmoniker, Plantage 13. Die Teilnahmegebühr inkl. Material beträgt 8 Euro. Anmeldung erforderlich. Keine Kommentare » Ein Jahrhundertwerk und internationale Starsolisten – die Bremer Philharmoniker setzen gleich zu Beginn der Konzertsaison 2009/2010 Zeichen. Mit Strawinskys „Sacre du Printemps“, Cruixents „Abismes“ und einem von der Geigenvirtuosin Baiba Skride und dem Ausnahmecellisten Alban Gerhard vorgetragenen Brahms-Konzert gibt das erfolgreiche Orchester unter Leitung ihres Chefdirigenten Markus Poschner eine Visitenkarte ab, die nicht nur das Programm des ersten Philharmonischen Konzertes passend beschreibt, sondern auch für das künstlerische Selbstverständnis steht – „abgrundtief visionär“: vermeintlich Bekanntes neu entdecken, versteckte Strukturen freilegen, sezieren und entschlüsseln, neugierig und offen Grenzen überschreiten. Diese musikalischen Visionen verfolgen die Bremer Philharmoniker auf konsequent hohem Niveau mit Klasse, Mut und Originalität. Das erste Philharmonische Konzert bietet eine ideale Gelegenheit, sich davon überzeugen zu lassen. Das Programm - Oriol Cruixent (geb. 1976). Abismes („Abgründe“) – Diptychon für Orchester
- Johannes Brahms (1833-1897). Konzert für Violine, Violoncello und Orchester a-moll op. 102
- Igor Strawinsky (1882-1971). Le Sacre du Printemps. (Die Frühlingsweihe – Bilder aus dem heidnischen Russland in zwei Teilen)
Es spielen die Bremer Philharmoniker. - Dirigent: Markus Poschner.
- Solisten: Baiba Skride, Violine. Alban Gerhardt, Violoncello
Montag, 28. September 2009, 20 Uhr Dienstag, 29. September 2009, 20 Uhr , Konzerthaus Glocke, Domsheide 4/5. Keine Kommentare » Markus Poschner – Generalmusikdirektor der Bremer Philharmoniker Markus Poschner, 1971 in München geboren, ist Gewinner des Deutschen Dirigentenpreises 2004 und wurde damit vom Deutschen Musikrat und der Deutschen Orchestervereinigung mit einem der wichtigsten internationalen Dirigentenpreise ausgezeichnet. Seit der Saison 2007/08 ist Markus Poschner Generalmusikdirektor der Bremer Philharmoniker und des Theater Bremen. Markus Poschner steht für eine grenzüberschreitende Arbeit zwischen Tradition und Moderne: Er überzeugt als Fachmann für Klassik und Romantik von Beethoven über Brahms bis zu Richard Strauss, ist zudem ein exzellenter Jazz-Pianist und gilt als musikalischer Freigeist, der antritt, das vermeintlich Bekannte aus neuen Perspektiven zu entdecken. Wir trafen ihn hinter den Kulissen der Bremer Philharmoniker in seinem Büro. Keine Kommentare » |