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Wer immer noch nicht weiß, wo der Wahlsonntag verbracht werden könnte, sei auf die Veranstaltung im Theater am Leibnizplatz, um 17.30 Uhr hingewiesen: Shakespeare-Figuren kommentieren die Wahl.

Macht: –erlangung, -verteilung, -verlust, -erhalt. Es gibt wohl keine Konstellation dieses Begriffes, zu der William Shakespeare nicht ein Drama oder eine Figur erfunden hätte. Shakespeares diverse “Machtmenschen” schalten nach dem Urnengang den Fernseher ein, beobachten die Hochrechnungen und Ergebnisse und legen den Teilnehmern der “Elefantenrunde” und deren professionellen Präsentatoren ihre eigenen – respektive William Shakespeares - Worte in den Mund. Schließlich kennt sich sich keiner so gut aus wie unser Hausautor mit Machtspielchen auf allerhöchster Ebene und darunter. Eintritt 5,- Euro, enthält einen Gutschein über wahlweise ein Glas Sekt oder Selters. Karten unter: www.shakespeare-company.com.

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von William Shakespeare. Übersetzung: Maik Hamburger. Regie: Lee Beagley. Bühne: Heike Neugebauer. Kostüme. Uschi Leinhäuser. Mit: Gunnar Haberland, Tim D. Lee, Michael Meyer, Erik Roßbander, Erika Spalke, Beate Weidenhammer.

Männer kehren aus dem Krieg zurück und statten einem alten Freund in seinem Landhaus einen Besuch ab. Claudio, als Soldat hochdekoriert, doch als Mann eher unsicher, wirbt um die Hand der schönen und sittsamen Hero, die er mit der Hilfe seines Freundes Don Pedro auch erhält. Doch eine bösartige Verleumdungsintrige des unehelichen Bruders, Don John, führt in eine Katastrophe: die ehrversessenen Freunde fallen auf die Intrige herein und die geschockte Hero, bereits als Braut geschmückt, fällt vor dem Traualtar
in eine todesähnliche Ohnmacht. Doch eine Gang höchst tölpelhafter Gerichtsdiener entdeckt die Wahrheit - fast eher durch Zufall, doch das Happyend ist gerettet. Dass eine „Intrige“ auch durchaus lustig und sinnvoll sein kann, beweisen die Freunde Claudio, Don Pedro und Leonato an ihrem Kameraden Benedick. Der scheinbare Frauenverächter Benedick liebt heimlich die geistreiche, aber heiratsscheue Beatrice, die ihre Gefühle nicht offen eingestehen können, sondern von ihren Freunden zu ihrem beider Glück verkuppelt werden.

  • Samstag, 3. Oktober um 19.30 Uhr
  • Donnerstag, 29. Oktober, 19.30 Uhr

die bremer shakespeare company e. V., Theater am Leibnizplatz, Schulstraße 26, 28199 Bremen

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Regie: Lee Beagley. Übersetzung: Rainer Iwersen. Regie: Lee Beagley. Bühne: Heike Neugebauer. Kostüme: Uschi Leinhäuser. Mit: Tobias Dürr, Tim D. Lee, Erik Roßbander, Petra-Janina Schultz, Markus Seuß, Beate Weidenhammer.

Für den britischen Regisseur Lee Beagley vollendet sich die Geschichte Julius Cäsar nicht mit seinem Tod, sondern seine Persönlichkeit und seine Herrschaftsmechanismen prägen maßgeblich auch seinen politischen Erben. Er untersucht in seiner Inszenierung die Reibung zwischen öffentlichem Taktieren und persönlicher Integrität und die Bedeutung der (Selbst-)Inszenierung als Mittel bzw., Zweck politischen Handelns. Die Entfaltung der Macht ist vor allem der Einsatz und die Verwendung theatralischer Mittel, z.B. die von den Römern kultivierte Kunst der Rhetorik, die William Shakespeare genial in seine Dramen eingeschrieben hat. Dient die Rhetorik der authentischen Vermittlung von Tatsachen und Inhalten oder der der Erzeugung einer Scheinwirklichkeit? Eine Frage, die sich heutzutage ebenso an die mediale „Vermarktung“ von Politik stellt. Eine Inszenierung, die trotz der modernen Fragestellung, den Shakespeare nicht verleugnet.

  • öffentliche Probe: Dienstag, 6. Oktober um 19.30 Uhr
  • Premiere: Freitag, 16. Oktober um 19.30 Uhr
  • Vorstellungen: Sonntag, 18. Oktober um 19.30 Uhr
  • und Freitag, 23. Oktober um 19.30 Uhr

die bremer shakespeare company e. V., Theater am Leibnizplatz, Schulstraße 26, 28199 Bremen

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