Posts Tagged “Kunsthalle”

Von Freitag, den 1. Oktober bis Sonntag, den 3. Oktober findet ein großer Ausverkauf im Shop-Pavillon direkt neben der Kunsthalle Bremen, Am Wall 207, statt. Ob Kataloge, Plakate, Kunstpostkarten oder Geschenkartikel – ein Sortiment rund um die Kunst wird an allen drei Tagen von jeweils 10 bis 17 Uhr angeboten.

Grund für die Schließung stellen anstehende Bauarbeiten im Außenbereich dar, die im Zuge des Erweiterungsbaus vorgenommen werden. Nach dem Ausverkauf können Bestellungen weiterhin per Post, E-Mail oder Fax aufgegeben werden. Telefonische Anfragen werden unter der Nummer 0421 – 329 08 510/570 entgegen genommen. Alle lieferbaren Publikationen der Kunsthalle Bremen finden sich im Internet unter www.kunsthalle-bremen.de/Shop/Publikationen/.

Mit der Wiedereröffnung der Kunsthalle, voraussichtlich im Juni 2011, präsentiert sich der Museumsshop neu gestaltet in den erweiterten und modernisierten Räumlichkeiten.

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Hereinspaziert in die „Blaue Grotte“ – so lautet das Motto der Kunsthalle Bremen zum Tag der Deutschen Einheit. Anknüpfend an das Gemälde „Die blaue Grotte von Capri“ (1835) von Heinrich Jacob Fried aus dem Bestand der Kunsthalle erwartet den Besucher am 2. und 3. Oktober eine stimmungsvolle Atmosphäre im blau ausgeleuchteten Raum.

Dieser befindet sich in der südlichen Überseestadt auf der Ländermeile im mobilen, organisch geformten Zelt. Hier erfährt der Besucher Spannendes zu dem faszinierend blau leuchtenden Gemälde und kann sich über die Erweiterung und Wiedereröffnung der Kunsthalle in 2011 informieren. Selbst kreativ werden können Kinder, indem sie die „Blaue Grotte“ in allen erdenklichen Farbtönen gestalterisch zu Papier bringen.

Mit ihrem Auftritt repräsentiert die Kunsthalle beim Tag der Deutschen Einheit die kulturelle Seite der Stadt Bremen.

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Eine Führung der besonderen Art bietet der Künstler Joachim „Bommel“ Fischer am Sonnabend, dem 21. August um 12 Uhr an. Treffpunkt ist die Villa Ichon am Goetheplatz 4. Von dort geht es zur benachbarten Baustelle der Kunsthalle, wo der 49-Jährige erläutern wird, was Baustellen für ihn mit Kunst zu tun haben. Der Weg führt dann zur Altmannshöhe in den Wallanlagen und anschließend durch den neuen Kunsttunnel an die Weser zum Anfang des Osterdeichs, wo der Mann mit der Bommelmütze auf einer Fläche von 150 Quadratmetern ein abstraktes Landschaftsbild aus Baustellenband geschaffen hat. Dort wird er von einigen seiner inzwischen über 30 Aktionen, die er seit Mitte der 90er Jahre mit diesem Material in Bremen und vielen anderen Städten durchgeführt hat, berichten. Die Führung wird etwa eine Stunde dauern, der Eintritt ist frei.

Foto: Joachim Fischer. Homepage des Künstlers: www.Bommel-Fischer.de.

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Zum Abschluss der Reihe „Französische Malerei des 19. Jahrhunderts“ laden die Kunsthalle und das Institut français zu einem Vortrag von Dr. Henrike Holsing ein, die über die Schule von Pont-Aven und die Nabiskünstler sprechen wird. Anhand von Gemälden aus der Kunsthalle Bremen sowie im Vergleich mit Meisterwerken aus der ganzen Welt gibt Frau Dr. Holsing einen Überblick über diese spannenden Künstlergruppen der Avantgarde-Bewegung, die sich vom Impressionismus distanzierte und am Ende des 19. Jahrhunderts bereits den Auftakt zur Moderne des 20. Jahrhunderts setzte.

14.10.2009 19.30 Uhr Institut français, Contrescarpe 19, Eintritt: 5 € / 3 € (für Mitglieder des Kunstvereins kostenlos) Anmeldung und Information unter: 0421-329 08 330 (Kunsthalle Bremen).

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Bild: Screenshot von “Die letzten Tage von Second Life“.

Neben den schon weiter unten beschriebenen Treffpunkte für Austausch und Projektarbeit, entstehen in Bremen weitere interessante Netzangebote. Der virtuelle Rundgang durch die Kunsthalle dürfte den meisten bekannt sein. In diesem Rundgang wurde die Kunsthalle im Winter 2008 fotografisch festgehalten und die Museumsräume sind virtuell begehbar.

Auch die Stadtbibliothek erweitert das Angebot mit der neuen Internetseite für Kinder: www.rabe-kessi.de. Mit einer festlichen Eröffnung geht die interaktive Kinderseite der Stadtbibliothek Bremen am Mittwoch, 2. September um 10.45 Uhr an den Start. Die Internetseite wurde durch eine großzügige Spende der Hollweg Stiftung realisiert und ist in enger Zusammenarbeit zwischen Stadtbibliothek Bremen, der Bremer Werbeagentur Grow sowie dem Kinderbuchillustrator Andreas Röckener entstanden.

Das neuste Projekt kommt vom Literaturhaus Bremen, das eine virtuelle Netzresidenz startet. Alle interessierten sind eingeladen mitzumachen. Unter dem Titel “Die letzten Tage von Second Life” wird ab 1. September 09 in Second Life eine Forschungsstation gebaut und ein Weblog eingerichtet. Beide dienen als Basiscamp für die Expeditionsleiterin Muji Zapedzki und ihre Kollegen. Am 11. Oktober um 14 Uhr findet die feierliche Eröffnung der Forschungsstation mit einer Life-Übertragung ins Schloss Hainfeld zu den Europäischen Literaturtagen statt.

Die eigentliche Expedition beginnt im Oktober. Sie ist offen für alle Interessierte. Jeder kann – nach einer kurzen informellen Bewerbung – zum Forschungsteam dazustoßen, auf dem Weblog seine Berichte veröffentlichen und sich auch wieder davonstehlen. Die Berichte, welche mit Links auf die jeweils beschriebenen SL-Gegenden versehen sind, können auch Fotos und Filme enthalten. Alle Forscher treffen sich regelmäßig in der Forschungsstation. Die Forschungsleiterin kann bei Interesse auch einzelne Gruppen-Expeditionen in Second Life durchführen. Die Forschungsergebnisse werden am 25. November in einer literarischen Multi-Media-Pressekonferenz in der Zentralbibliothek Bremen und im Februar 2010 im rumänischen Cluj präsentiert.

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