Posts Tagged “Joachim Bommel Fischer”
Geschrieben von Susanne Hayduk in Kulturevent, Termine, Treffpunkt, tags: Delia Nordhaus, Friedrich Melcher, Henry Meyer, Holger Hertwig, Joachim Bommel Fischer, Karola Bösch, Kunstmarkt Bremen, Markus Gefken, Maxi Kalla, Michael Schwenk, Nicole Fabert, Norbert Hayduk, Sabine Reichelt, Susanne Hayduk, Walter Bachmann

Zum mittlerweile dritten Mal präsentiert sich der Kunstmarkt Bremen im Kulturzentrum Schlachthof. Auch diesen Sonntag – den 24. Juni 2012 von 10-15 Uhr – habt Ihr die Gelegenheit die Künstler vor Ort und ihre Kunstwerke kennen zu lernen und zu erwerben.
Hier eine kurze Vorstellung der jeweiligen beteiligten Künstler:
- Sabine Reichelt: „Ich arbeite mit unterschiedlichsten Farben und Materialien, so entstehen abstrakte Bilder und Collagen.“
- Markus Gefken „Die Kunst des Portraits ist die Kunst, den wahren Menschen zu sehen.“
- Walter Bachmann „Kunstschaffen ist für mich wie endlich nach Hause kommen.”
- Delia Nordhaus „Sie suchen Ihr Bild? Sie suchen Kunstwerke? Dann sind Sie bei mir richtig!“
- Susanne Hayduk „Malerei ist nur ein Teil, der mich mit der Kunst verbindet.“
- Henry Meyer – Fotografie „Die lebenslange Liebe des 59jährigen Bremers zu Bäumen gipfelt seit nunmehr 4 Jahren in der fotografischen Analyse von Schnittflächen abgesägter Laub- und Nadelhölzer.”
- Norbert Hayduk „Fotografie muss nicht gewöhnlich sein.“
- Joachim „Bommel“ Fischer „Kunst ist alles, was einem kreativen Akt entspringt und damit alles, was wir Menschen machen, denn wir sind pausenlos kreativ, ohne uns dessen allerdings immer bewusst zu sein.“
- Michael Schwenk Seit 2004 freischaffender Maler, Grafiker und Illustrator.
- Karola Bösch Dipl.Grafik Designerin
- Maxi Kalla: Malerei, Fotografie, Kleinskulpturen
- Friedrich Melcher – In meiner bildnerischen Arbeit reflektiere ich Begegnungen mit Menschen und Beobachtungen aus dem Alltag. Aus der Summe dieser Eindrücke entstehen klare, einfach aufgebaute Portraits von Männern und Frauen, die in ihrer überzeichneten Darstellung zumeist in sich gekehrt, teilnahmslos oder auch amüsiert wirken.
- Holger Hertwig – „Expressionism`s not dead!“
- Nicole Fabert – Liebe Freunde der Zeichnung und der Papierkunst: Viel Spaß an meinem Werk
Wir wünschen Euch einen super Sonntag, zumal der Flohmarkt auf der Bürgerweide ebenfalls statt findet und die Schlachthof Kneipe ein besonderen Künstlerbrunch anbietet.
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Führung mit Joachim „Bommel“ Fischer am Donnerstag, dem 21. Juni um 18.30 Uhr
Wer an Bekleidungsgeschäften vorbei kommt, sieht in deren Schaufenstern allerlei Textilien präsentiert. „Selten bleibt der Blick vermutlich an den Schaufensterpuppen hängen, die einem aber viel zu sagen haben“ erklärt der Bremer Künstler Joachim „Bommel“ Fischer. Das möchte er mit einer Führung ändern, die unter dem Titel „Schaufensterpuppen als künstlerisch-politischer Ausdruck“ am Donnerstag, dem 21. Juni um 18.30 Uhr in der Bremer Innenstadt stattfindet. Treffpunkt ist der Brunnen auf dem Liebfrauenkirchhof. Der Eintritt für die etwa 45-minütige Führung ist frei.
„Schaufensterpuppen sind viel mehr als nur Träger jener Kleidung, die ein Geschäft gerne verkaufen möchte“ meint „Bommel“ Fischer. „Sie tragen auch Informationen und wer sich darauf einlässt, ihre Erscheinung und Gestaltung zu interpretieren, dem offenbart sich allerlei Interessantes.“ Das möchte der Künstler mit der markanten Bommelmütze, der sonst gerne mit rot-weißem Baustellenband arbeitet und aus Fundstücken Bilder gestaltet, im Rahmen der Führung aufzeigen.
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Der Bremer Künstler Joachim „Bommel“ Fischer recycelt gerne. Für seine Materialbilder verwendet er Dinge, die er auf der Straße findet. Aus alten Langspielplatten formt er Schalen, Teller und Uhren. An den Sonnabenden im Advent hat er seinen Schauraum an der Straßenecke Auf dem Bohnenkamp / Stuhrer Straße in Woltmershausen von 12 bis 13 Uhr geöffnet, um seine Arbeiten zu verkaufen. Nachdem er eine Herzoperation gut überstanden hat, möchte „Bommel“ Fischer als kleines Zeichen der Dankbarkeit mit der Hälfte der Einnahmen die „Ärzte ohne Grenzen“ unterstützen. Diese private und unabhängige Hilfsorganisation leistet seit 40 Jahren medizinische Nothilfe in Ländern, in denen die Gesundheitsstrukturen zusammengebrochen sind oder Bevölkerungsgruppen unzureichend versorgt werden (). Die „Ärzte ohne Grenzen“ machen sich zudem zum Sprachrohr für Menschen in Not, wenn die Rechte von Zivilisten in einer Konfliktsituation missachtet werden und ihnen Hilfe verwehrt wird. 1999 wurde die Organisation mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet.
Mit den Schalen, die „Bommel“ Fischer aus alten Schallplatten fertigt, gibt es die Möglichkeit, Obst, Kekse oder Chips in den Klangträgern von James Last, Abba und vielen anderen Interpreten zu servieren. Um die Label der Schallplatten vor Verschmutzung zu schützen, hat der 51-Jährige sie mit durchsichtiger Folie überklebt, wodurch auch das Loch in der Schallplatte verschlossen ist. Außer Schalen fertigt der Künstler aus alten Schallplatten Teller, die sich gut als bunte Teller zum Weihnachtsfest eignen, sowie Uhren. „Für Schallplattenliebhaber ist das, was ich hier anbiete, sicher ein Alptraum“ meint „Bommel“ Fischer augenzwinkernd. „Aber die Objekte sind sehr dekorativ“. Jedes von ihnen ist ein Unikat und von „Bommel“ Fischer signiert. Wer einen echten „Fischer“ erwerben möchte, kann dieses zu erschwinglichen Preisen im Advent tun. Auch stehen dann Fischers Materialbilder und -objekte, die er verschiedentlich ausgestellt hat, zum Verkauf. Gesonderte Öffnungszeiten können mit Fischer unter der Telefonnummer 0421 / 59 64 961 vereinbart werden. Einen Überblick über Fischers künstlerisches Schaffen gibt seine Homepage.
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Folgende Kunsttipp erreichte die Kulturlabskausredaktion von Joachim Bommel Fischer:
Unter dem Titel „Sweet drawing mood“ („Süße Zeichenstimmung“) stellt die freischaffende Zeichnerin Nicole Fabert im Schaufenster des Schauraums des Künstlers Joachim Bommel Fischer (Ecke Auf dem Bohnenkamp / Stuhrer Straße) zwölf Arbeiten in zwei Serien aus den Jahren 2010 und 2011 aus. So sind unter anderem gezeichnete Szenen zu sehen, wie Fabert sie bei ihren Auftritten auf Veranstaltungen erstellt, für die man sie buchen kann. Dort tritt sie auch als Schnellzeichnerin auf und fertigt in wenigen Minuten detaillierte Porträts und Situationszeichnungen an. Die aus Burg bei Magdeburg stammende Künstlerin hat in Kassel freie Kunst studiert, bevor sie sich in Bremen-Walle niederließ. Die Ausstellungseröffnung findet am Sonnabend, dem 1. Oktober von 14.30 bis 17 Uhr statt. Wer möchte, kann sich dann von der Zeichnerin porträtieren lassen. Ihre Ausstellung ist tagsüber bis zum 30. Oktober zu sehen.
Weitere Informationen über Nicole Faberts künstlerisches Schaffen findet ihr hier auf ihrer Homepage.
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Straßenlaternen sind nützlich und wichtig, finden aber zumindest am Tage wohl kaum große Beachtung. Um dieses zu ändern, hat der Künstler Joachim Bommel Fischer zehn Lichtbringer auf und an der Fußgänger- und Radfahrerbrücke über den Werdersee (nahe dem Deichschart) für seine Kunstaktion genutzt. Sie sind jetzt im Rot-Weiß-Look zu sehen, die der Künstler sie mit Baustellenband bewickelt hat, um sie hervorzuheben. Außerdem gab Bommel ihnen mittels schwarzer Klebefolie abstrakte, menschliche Gesichtszüge. Durch diese Verfremdung möchte der Künstler die Laternen, an denen man sonst leicht achtlos vorübergeht, wieder in das Bewusstsein der Menschen rücken. Vieles wie diese Laternen ist uns längst selbstverständlich geworden, aber eigentlich ist ja nichts selbstverständlich.
Baustellenband ist sein Lieblingsmaterial für Kunstaktionen, mit dem er seit Mitte der 90er Jahre arbeitet und über 30 Aktionen durchgeführt hat. Bei diesem Projekt, das von der swb-Beleuchtungs GmbH genehmigt wurde, hat der Künstler etwa 400 Meter Absperrband verarbeitet.
Die künstlerisch bearbeiteten Laternen sind noch bis Mitte August auf und an der Werderseebrücke nahe dem Deichschart zu sehen. Vielleicht führt ja mal ein Spaziergang oder eine Fahrradtour dort vorbei.
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Ostereier der besonderen Art gibt es am Gründonnerstag, dem 21. April um 20 Uhr in der Wassermühle in Barrien (An der Wassermühle 4a): dort liest Joachim Bommel Fischer in der Reihe „Donnerlitchen“ eigene, unterhaltsame Geschichten, wie er sie wöchentlich seit fast zwei Jahren in seiner Glosse „Bommels Welt“ in der KREISZEITUNG veröffentlicht. Der Eintritt ist frei.
In seinen Geschichten schildere er auf humorvolle Weise alltägliche Situationen und Begebenheiten, die er gerne aufs Korn nimmt. “Der Alltag spielt eine zentrale Rolle in meinem Schaffen, weil er so nahe liegt. Wenn man genau hinschaut, stellt er manchmal ein richtiges, kleines Abenteuer dar. Er steckt voller Inspirationen. Auch die Kunst greife ich auf, die man nicht immer biernst nehmen muss, und selbst das kleine Wort „bierernst“ regte mich zu einer Geschichte an. Außerdem untersuche ich gerne Eigenarten der deutschen Sprache.” – So der Künstler Joachim Bommel Fischer zu seiner Lesung.
Lesung Joachim Bommel Fischer / 21. April um 20 Uhr in der Wassermühle in Barrien (An der Wassermühle 4a) / Eintritt frei
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Geschrieben von Susanne Hayduk in Aktionskunst, Ausstellung, Installation, Malerei, Objektkunst, Plastik, Termine, tags: Bommel, D-Mark, Joachim Bommel Fischer, Tripeljubiläum, Woltmershausen

Am Sonnabend, dem 19. Februar begeht der Bremer Künstler Joachim „Bommel“ Fischer ein Tripeljubiläum: 50 Jahre ist er alt, seit 25 Jahren künstlerisch tätig und er unterhält seit fünf Jahren einen Schauraum an der Straßenecke Auf dem Bohnenkamp / Stuhrer Straße in seinem Heimatstadtteil Woltmershausen. In diesen lädt er von 12 bis 15 Uhr zu einem kleinen Empfang ein. Er bietet darum, keine Blumen oder andere Geschenke mitzubringen, man darf „einfach so“ vorbeikommen. Seine Arbeiten bietet er an diesem Tag zu Sonderpreisen an. „Sie können dann gerne auch in D-Mark bezahlt werden“ sagt Fischer.
Joachim Fischer wurde in Bremen geboren, ist in Woltmershausen („Pusdorf“) aufgewachsen und hat nie anderswo gewohnt. Nach dem Abitur studierte er Chemie und entdeckte Mitte der 80er Jahre seine kreative Ader. Fortan gestaltete er Bilder und Objekte aus Dingen, die er auf der Straße findet. Zehn Jahre später führte er seine erste Kunstaktion mit dem Material durch, das gern mit ihm in Verbindung gebracht wird: rot-weißes Baustellenband. Damit bewickelte und verfremdete er seitdem zahlreiche öffentliche Objekte wie Straßenlaternen, Brunnen und Pfeiler. Im Jahre 2001 hängte er seinen Beruf als Chemiker an den Nagel, widmete sich verstärkt der künstlerischen Tätigkeit und gibt Nachhilfe in Mathematik, was er ebenfalls als Kunst ansieht: „Für mich ist alles, was einem kreativen Akt entspringt, Kunst, und damit eben alles, was wir machen“ erklärt der Mann mit der Bommelmütze, auf die sein Spitzname zurückgeht. Vor fünf Jahren mietete Fischer den ehemaligen Bäckerladen, in dem er als Junge schon Brot gekauft hatte, um ihn als Schauraum für seine Arbeiten zu nutzen. Einen Überblick über seine künstlerische Tätigkeit, die er auch immer wieder gerne für seine Friedensarbeit einsetzt, ist auf seiner Homepage zu sehen.
Bommel-Fischers Tripel-Jubiläum / Schauraum an der Straßenecke Auf dem Bohnenkamp – Stuhrer Straße / Stadtteil Woltmershausen, 28197 Bremen / 19.02.2011 / 12.00-15.00 Uhr / Eintritt frei
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