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Die SHAKESPEARE-WOCHE „10 Stücke für je 10 Euro“ geht in die nächste Runde. Jules Vernes Phileas Fogg brauchte noch 80 Tage und einen Heißluftballon für seine Weltumrundung, Ihr braucht nur ein paar Theaterkarten für die bremer shakespeare company und die Reise bringt Sie auf Shakespeares Versen rund um ein ganzes Universum und in die Höhen und Tiefen der menschlichen Seele dazu.
- Mittwoch, 17. März um 19.30 Uhr: Julius Cäsar, Cleopatra, Antonius
- Donnerstag, 18. März um 18.30 Uhr: Der Kaufmann von Venedig
- Freitag, 19. März um 19.30 Uhr: Hamlet
- Samstag, 20. März um 19.30 Uhr: Maß für Maß
- Sonntag, 21. März um 18.00 Uhr: Ende gut, alles gut
Karten unter: www.shakespeare-company.com oder Tel.: (0421) 500 333
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von William Shakespeare. Übersetzung: Maik Hamburger. Regie: Lee Beagley. Bühne: Heike Neugebauer. Kostüme. Uschi Leinhäuser. Mit: Gunnar Haberland, Tim D. Lee, Michael Meyer, Erik Roßbander, Erika Spalke, Beate Weidenhammer.
Männer kehren aus dem Krieg zurück und statten einem alten Freund in seinem Landhaus einen Besuch ab. Claudio, als Soldat hochdekoriert, doch als Mann eher unsicher, wirbt um die Hand der schönen und sittsamen Hero, die er mit der Hilfe seines Freundes Don Pedro auch erhält. Doch eine bösartige Verleumdungsintrige des unehelichen Bruders, Don John, führt in eine Katastrophe: die ehrversessenen Freunde fallen auf die Intrige herein und die geschockte Hero, bereits als Braut geschmückt, fällt vor dem Traualtar
in eine todesähnliche Ohnmacht. Doch eine Gang höchst tölpelhafter Gerichtsdiener entdeckt die Wahrheit - fast eher durch Zufall, doch das Happyend ist gerettet. Dass eine „Intrige“ auch durchaus lustig und sinnvoll sein kann, beweisen die Freunde Claudio, Don Pedro und Leonato an ihrem Kameraden Benedick. Der scheinbare Frauenverächter Benedick liebt heimlich die geistreiche, aber heiratsscheue Beatrice, die ihre Gefühle nicht offen eingestehen können, sondern von ihren Freunden zu ihrem beider Glück verkuppelt werden.
- Samstag, 3. Oktober um 19.30 Uhr
- Donnerstag, 29. Oktober, 19.30 Uhr
die bremer shakespeare company e. V., Theater am Leibnizplatz, Schulstraße 26, 28199 Bremen
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Regie: Lee Beagley. Übersetzung: Rainer Iwersen. Regie: Lee Beagley. Bühne: Heike Neugebauer. Kostüme: Uschi Leinhäuser. Mit: Tobias Dürr, Tim D. Lee, Erik Roßbander, Petra-Janina Schultz, Markus Seuß, Beate Weidenhammer.
Für den britischen Regisseur Lee Beagley vollendet sich die Geschichte Julius Cäsar nicht mit seinem Tod, sondern seine Persönlichkeit und seine Herrschaftsmechanismen prägen maßgeblich auch seinen politischen Erben. Er untersucht in seiner Inszenierung die Reibung zwischen öffentlichem Taktieren und persönlicher Integrität und die Bedeutung der (Selbst-)Inszenierung als Mittel bzw., Zweck politischen Handelns. Die Entfaltung der Macht ist vor allem der Einsatz und die Verwendung theatralischer Mittel, z.B. die von den Römern kultivierte Kunst der Rhetorik, die William Shakespeare genial in seine Dramen eingeschrieben hat. Dient die Rhetorik der authentischen Vermittlung von Tatsachen und Inhalten oder der der Erzeugung einer Scheinwirklichkeit? Eine Frage, die sich heutzutage ebenso an die mediale „Vermarktung“ von Politik stellt. Eine Inszenierung, die trotz der modernen Fragestellung, den Shakespeare nicht verleugnet.
- öffentliche Probe: Dienstag, 6. Oktober um 19.30 Uhr
- Premiere: Freitag, 16. Oktober um 19.30 Uhr
- Vorstellungen: Sonntag, 18. Oktober um 19.30 Uhr
- und Freitag, 23. Oktober um 19.30 Uhr
die bremer shakespeare company e. V., Theater am Leibnizplatz, Schulstraße 26, 28199 Bremen
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Heute im Gespräch: Renate Heitmann, Leiterin der Bremer Shakespeare Company und Direktorin des Circus Quantenschaum. Sie ist geschäftsführende Vorstandsfrau, konzipiert Produktionen und kümmert sich um deren Durchführung.
Wir reden über das 1983 gegründete Theater, der Bremer Shakespeare Company – hinter, sowie vor den Kulissen – und der künstlerischen/wissenschaftlichen Betrachtung von Quantenschaum.
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Am gestrigen Abend hatte das sehr unterschiedlich zusammengesetzte Publikum nur eines gemeinsam: Bewunderung für das Ensemble und Begeisterung für das Gesehene.
„Kiss Me, Kate!“ ist das bekannteste und erfolgreichste Musical von Cole Porter, das Buch stammt von Samuel und Bella Spewack. Die Uraufführung fand am 30. Dezember 1948 im Century Theatre in New York statt. „Kiss Me, Kate“ handelt von einer Theatergruppe, die eine musikalische Fassung von Shakespeares „Der Widerspenstigen Zähmung” aufführt; es ist also ein „Theater im Theater“ zu sehen.
Ein Stück also, welches genug Interpretationsspielraum für die verspielte Bremer Shakespeare Company lässt. Das nutzte der Regisseur Mathias Schönsee auch und inszenierte die Tragödie voller Komik und Ironie nicht scheuend, das Theater selbst und dessen Publikum aufs Korn zu nehmen. Der mal vor, mal hinter die Bühne mitgenommene Zuschauer konnte sich schnell mit den Charakteren identifizieren und an den dargestellten Vorbereitungen zur Premiere mitfiebern. Präsentiert wurde eine sehr ausgewogen Mischung aus Theater und Musical, Tragödie und Komödie, mit den typischen Elementen unserer Shakespeare Company, wie die Mehrfachbesetzung, die inzwischen ein Markenzeichen bilden. Die gelungenen musikalischen Einlagen wirkten wie eine Mischung aus nostalgischen Porter-Klängen und moderner Ska-Musik.
Die gestrige Premiere fand in der ausverkauften, mit Notplätzen noch zusätzlich bestückten Bremer Shakespeare Company statt. In den schiffsrumpfförmigen Gewölben fand das Publikum ein schlichtes, fast schon brechtsches Bühnenbild, das den Blick auf die Schauspieler förderte und nicht vom Inhalt ablenkte. Die unterschiedlichen Stimmungen wurden insbesondere durch Licht hervorgehoben, hier haben die Techniker eine überwältigende Leistung vollbracht.
„Kiss me, Kate!“ in der Umsetzung der Bremer Shakespeare Company ist eine sehr gelungene Inszenierung, das vieles wagt und dadurch gewinnt. Die Adaption in die Gegenwart macht es zuschauernah und die dargebotene, vielschichtige Mosaik, steigert die Spannung und macht es kurzweilig. Die Redaktion von kulturlabskaus.de gratuliert zur gelungenen Premiere und empfiehlt unseren Lesern ein Besuch zu den unten genannten Terminen.
Spielfassung und Regie: Mathias Schönsee.
Bühne: Heike Neugebauer.
Kostüme: Uschi Leinhäuser.
Mit: Christian Bergmann, Tobias Dürr, Gunnar Haberland, Tim D. Lee, Peter Lüchinger, Michael Meyer, Svea Meiken Petersen, Beate Weidenhammer, Janina Zamani.
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