Joachim „Bommel“ Fischer ist seit vielen Jahren künstlerisch aktiv. Er bewickelt öffentliche Objekte wie Brunnen und Straßenlaternen mit rot-weißem Baustellenband, erklärt Baustellen zu „Kunst im öffentlichen Raum“, gestaltet Bilder und Objekte aus Fundstücken und präsentiert Einkaufszettel als „Literatur des Alltags“.
Jetzt hat der Mann mit der markanten Bommelmütze ein Buch aus unterhaltsamen Geschichten zusammengestellt, die er seit vier Jahren für eine norddeutsche Tageszeitung schreibt (Mediengruppe Kreiszeitung), die sie mittwochs unter der Rubrik „Bommels Welt“ veröffentlicht. Das im Bremer Sujet Verlag erschienene Buch stellt er im Rahmen einer Bremer Buchpremiere am Donnerstag, dem 6. September um 20 Uhr im Bürgerhaus Weserterrassen (Osterdeich 70b) vor. An diesem Tag begeht „Bommel“ Fischer zudem seinen 52. Geburtstag (bitte keine Geschenke mitbringen). Der Eintritt für die Veranstaltung ist frei.
In seinen Glossen berichtet Fischer humorvoll von Kindheitserinnerungen und Unterhaltungen mit meinem Nachbarn, macht Ausflüge in Kunst und Natur, widmet sich der deutschen Sprache und greift alltägliche Begebenheiten auf. Das Buch ist im Buchhandel und beim Verlag (www.sujet-verlag.de) erhältlich, enthält 149 Seiten und kostet 12,80 Euro. Einen Überblick über „Bommels“ künstlerisches Schaffen gibt seine Homepage unter www.Bommel-Fischer.de.
Am Sonnabend, dem 19. Februar begeht der Bremer Künstler Joachim „Bommel“ Fischer ein Tripeljubiläum: 50 Jahre ist er alt, seit 25 Jahren künstlerisch tätig und er unterhält seit fünf Jahren einen Schauraum an der Straßenecke Auf dem Bohnenkamp / Stuhrer Straße in seinem Heimatstadtteil Woltmershausen. In diesen lädt er von 12 bis 15 Uhr zu einem kleinen Empfang ein. Er bietet darum, keine Blumen oder andere Geschenke mitzubringen, man darf „einfach so“ vorbeikommen. Seine Arbeiten bietet er an diesem Tag zu Sonderpreisen an. „Sie können dann gerne auch in D-Mark bezahlt werden“ sagt Fischer.
Joachim Fischer wurde in Bremen geboren, ist in Woltmershausen („Pusdorf“) aufgewachsen und hat nie anderswo gewohnt. Nach dem Abitur studierte er Chemie und entdeckte Mitte der 80er Jahre seine kreative Ader. Fortan gestaltete er Bilder und Objekte aus Dingen, die er auf der Straße findet. Zehn Jahre später führte er seine erste Kunstaktion mit dem Material durch, das gern mit ihm in Verbindung gebracht wird: rot-weißes Baustellenband. Damit bewickelte und verfremdete er seitdem zahlreiche öffentliche Objekte wie Straßenlaternen, Brunnen und Pfeiler. Im Jahre 2001 hängte er seinen Beruf als Chemiker an den Nagel, widmete sich verstärkt der künstlerischen Tätigkeit und gibt Nachhilfe in Mathematik, was er ebenfalls als Kunst ansieht: „Für mich ist alles, was einem kreativen Akt entspringt, Kunst, und damit eben alles, was wir machen“ erklärt der Mann mit der Bommelmütze, auf die sein Spitzname zurückgeht. Vor fünf Jahren mietete Fischer den ehemaligen Bäckerladen, in dem er als Junge schon Brot gekauft hatte, um ihn als Schauraum für seine Arbeiten zu nutzen. Einen Überblick über seine künstlerische Tätigkeit, die er auch immer wieder gerne für seine Friedensarbeit einsetzt, ist auf seiner Homepage zu sehen.
Bommel-Fischers Tripel-Jubiläum / Schauraum an der Straßenecke Auf dem Bohnenkamp – Stuhrer Straße / Stadtteil Woltmershausen, 28197 Bremen / 19.02.2011 / 12.00-15.00 Uhr / Eintritt frei
Eine Führung der besonderen Art bietet der Künstler Joachim „Bommel“ Fischer am Sonnabend, dem 21. August um 12 Uhr an. Treffpunkt ist die Villa Ichon am Goetheplatz 4. Von dort geht es zur benachbarten Baustelle der Kunsthalle, wo der 49-Jährige erläutern wird, was Baustellen für ihn mit Kunst zu tun haben. Der Weg führt dann zur Altmannshöhe in den Wallanlagen und anschließend durch den neuen Kunsttunnel an die Weser zum Anfang des Osterdeichs, wo der Mann mit der Bommelmütze auf einer Fläche von 150 Quadratmetern ein abstraktes Landschaftsbild aus Baustellenband geschaffen hat. Dort wird er von einigen seiner inzwischen über 30 Aktionen, die er seit Mitte der 90er Jahre mit diesem Material in Bremen und vielen anderen Städten durchgeführt hat, berichten. Die Führung wird etwa eine Stunde dauern, der Eintritt ist frei.
Seit Mai diesen Jahres gibt es die „reader´s corner“ beim Skulpturengarten neben dem Haus der Bürgerschaft. Dort können Interessierte freitags um 16 Uhr von ihnen ausgewählte Texte vorlesen. Damit soll an den großen Erfolg der „leselust“ sowie die leider in der Zwischenzeit eingestellten Bremer Mittagslesungen im swb-Energiecafé mit einer neuen Vorlesen-Zuhören-Reihe angeknüpft werden. An jedem ersten Freitag im Monat beteiligen sich Bremer Autorinnen und Autoren an dieser Reihe. Am Freitag, dem 2. Juli liest Joachim „Bommel“ Fischer um 16 Uhr eigene, humorvolle Geschichten vor.
„Bommel“ Fischer ist den meisten als Künstler bekannt, der Bilder aus Müll gestaltet, öffentliche Objekte mit rot-weißem Absperrband bewickelt, Baustellen zu „Kunst im öffentlichen Raum“ erklärt und Einkaufszettel als „Literatur des Alltags“ ausstellt. Mit dem Alltag beschäftigen sich auch seine amüsanten Geschichten, wie sie seit einem Dreivierteljahr wöchentlich in der Druckausgabe einer norddeutschen Tageszeitung unter der Rubrik „Bommels Welt“ veröffentlicht werden. Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei.
Der Künstler Joachim „Bommel“ Fischer stellt zur Zeit unter dem Titel „Verloren – gefunden“ Materialbilder in der Wassermühle Barrien (An der Wassermühle 4b) aus. Im Rahmen dieser Ausstellung findet dort am Donnerstag, dem 20. Mai um 20 Uhr in der Reihe „DonnerLitchen“ ein Künstlergespräch mit “Bommel” statt, bei der er auch eigene, humorvolle Geschichten lesen wird. Der Eintritt ist frei.
Stoff für das Künstlergespräch gibt es genügend. Der Künstler arbeitet mit Dingen, die er auf der Straße findet, verwende rot-weißes Baustellenband für Kunstaktionen, erklärt Baustellen zu „Kunst im öffentlichen Raum“ und stellte Einkaufszettel als „Literatur des Alltags“ aus. Vor zwei Jahren behängte er den Weihnachtsbaum auf dem Kleinen Markt in Bremen-Vegesack mit Müll und Baustellenband, was für einen Eklat gesorgt hatte.
Doch nicht nur als bildender Künstler ist Joachim “Bommel” Fischer tätig. Seit zwei Jahren schreibt er eine Glosse, die wöchentlich von der Kreiszeitung zuerst im Internet auf ihrer Homepage erschienen und seit etwa einem halben Jahr in der Druckausgabe unter dem Titel „Bommels Welt“ zu lesen ist. Eine Auswahl seiner Geschichten wird er an diesem Abend vorlesen.
Die Ausstellung „Verloren – gefunden“ ist bis noch zum 30. Mai dienstags bis sonnabends von 15 bis 20 Uhr sowie sonn- und feiertags von 10 bis 18 Uhr in der Wassermühle Barrien zu sehen.
immer wieder sieht man in der Winterzeit Handschuhe auf Gehwegen und Straßen liegen. Das brachte mich auf eine Projektidee. Ich sammle verlorene Handschuhe ein und stelle sie im Schaufenster meines Schauraums an der Straßenecke Auf dem Bohnenkamp / Stuhrer Straße in Woltmershausen aus. Wer seinen verlorenen Handschuh dort wiedererkennt, bekommt ihn zurück und kann sich dafür mit mir telefonisch verabreden. Von anderen auf der Straße gefundene Handschuhe können in einem Korb vor dem Schauraum deponiert werden. Sie werden dann ebenfalls im Schaufenster ausgestellt. Das Projekt soll bis zum Frühlingsanfang laufen. (…)
Für mich ist jeder Handschuh an sich schon ein Kunstwerk, was ich durch die Präsentation in meinem Schauraum unterstreiche. Jeder Handschuh hat seine eigene Geschichte und mit seinem Verlust spielt sich oft eine kleine Katastrophe ab. Vielleicht freut sich jetzt jemand, seinen verlorenen Handschuh auf diese Weise zurück zu bekommen.
Handschuhe, die von ihren Besitzern nicht abgeholt wurden, werde ich später zu einem Materialbild verarbeiten, das dann ebenfalls in meinem Schauraum zu sehen sein wird.
Herzliche Grüße und Segenswünsche sendet Dir/Euch/Ihnen
Eine ganz besondere Freunde ist es mir, die Ausstellung eines sehr geschätzten Kollegen von mir ankündigen zu können. Joachim „Bommel“ Fischer hatten wir schon kürzlich im Interview hier, wo er kurz über die kommende Ausstellung berichtete. Zusammen mit ihm haben wir die Brache bei AufAuf bestritten, wo wir ihn kennen- und schätzengelernt haben. Jetzt ist es wieder soweit: Joachims Ausstellung im Gustav-Heinemann-Bürgerhaus, Kirchheide 49, Bremen-Vegesack beginnt am 22. September und läuft bis zum 23. Oktober 2009.
„Wer suchet, der findet“ heißt es in der Bibel. Doch lange suchen muss der Bremer Künstler Joachim „Bommel“ Fischer nicht, wenn er die Materialien für seine Bilder zusammen trägt: er findet sie auf Straßen und Gehwegen sozusagen im Vorübergehen. Im vergangenen Jahr löste Fischer einen Eklat aus, als er den Weihnachtsbaum auf dem Kleinen Markt in Vegesack mit Müll und Baustellenband behängte. Nun will er zeigen, was er sonst mit Abfall macht. Seine neue Ausstellung mit Materialbildern, die der 49-jährige Künstler daraus gestaltet, ist ab Dienstag, dem 22. September unter dem Titel „Aufgelesenes – Auserlesenes“ im Bürgerhaus Vegesack (Kirchheide 49) im unteren Foyer zu sehen. Am Donnerstag, dem 15. Oktober steht Fischer dort um 19.30 Uhr Rede und Antwort zu seiner Kunst und liest eigene Geschichten.
In Fischers Arbeiten, fachmännisch Assemblagen genannt, finden sich Plastikteile, Drähte, Holzstücke und andere Dinge, die Menschen verloren oder fort geworfen haben. „Ich spiele mit den Fundstücken, bis ich eine Anordnung gefunden habe, die mich anspricht“, erklärt Joachim „Bommel“ Fischer seine Arbeit mit den verschiedenenMaterialien. „Nach diesem ersten Arrangement Den Rest des Eintrages lesen »
Sein Markenzeichen ist die rote Bommelmütze, der er seinen Spitznamen verdankt: Joachim “Bommel” Fischer. Seit Ende der 1980er Jahre ist der Bremer künstlerisch aktiv, führt Kunstaktionen durch und macht Ausstellungen.
Fragt man Joachim “Bommel” Fischer danach, was Kunst ist, bekommt man die Antwort: “Kunst ist alles, was einem kreativen Akt entspringt und damit alles, was wir Menschen machen, denn wir sind pausenlos kreativ, ohne uns dessen allerdings immer bewusst zu sein.”