
Vernissage – Manege frei! Fotos zu RONCALLI im Musical Theater Bremen mit Arbeiten von Jürgen Brandt am 20. Dezember 2011 um 18.45 Uhr im Foyer. – Einlass ab 18.30 Uhr Einführung: Jürgen Brandt
Es war einmal …, so beginnen viele Märchen und so beginnt auch die Geschichte einer Ausstellung, einer Liebeserklärung an RONCALLI. Es war im Jahr 1982, als der Circus RONCALLI sein erstes Bremer Gastspiel auf dem Teerhof gab. Der Künstler Jürgen Brandt und der Fotograf und Journalist Heiko Wegener hielten die Reise zum Regenbogen fotografisch fest. Die Fotos, die Jürgen Brandt als Vorlage für seine Farbstiftzeichnungen dienten, werden jetzt erstmals in einer Ausstellung gezeigt.
Jürgen Brandt hat seine Zeichnungen, Fotos und Objekte seit 1976 in mehr als 30 Einzelausstellungen präsentiert. Seit 2000 organisiert er im Atelier Brandt Credo regelmäßig Ausstellungen verschiedener Künstler und Kunst- richtungen. Seine eigene künstlerische Arbeit hat er seit 2010 um eine neue Serie von 3D-Objektkästen –auch zum Thema Roncalli- erweitert.
Ausstellung in Kooperation mit dem Musical Theater Bremen noch bis zum 1. Januar 2012.
Musical Theater Bremen, Richtweg 7-13, 28195 Bremen – Öffnungszeiten: jeweils zu den Vorstellungen von Roncalli’s Circus meets Classic.
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Geschrieben von Susanne Hayduk in Ausstellung, Literatur, Malerei, Papier, Termine, tags: Anton Krüger, Daniel Rossi, Delia Nordhaus, Kulturzentrum Schlachthof, Menschlichkeit, Olaf Kock, Schlachthof, Steffi Suszka, Susanne Hayduk, Swantje Neubauer, Tanja Hehn, Vincent Haynes

Das Kulturzentrum Schlachthof präsentiert ab 11. Dezember 2011 (Vernissage 16 Uhr) ihre neue Ausstellung “Menschlichkeit”.
Text: Siko Ortner
Die Ausstellung zeigt Werke von Susanne Hayduk, Vincent Haynes, Tanja Hehn, Olaf Kock, Anton Krüger, Swantje Neubauer, Delia Nordhaus, Daniel Rossi und Steffi Suszka.
Alle Exponate sind Interpretationen von menschlichen Gefühlen, dem Mensch Sein an sich oder der menschlichen Beziehung mit seiner Umwelt.Darüber hinaus sind die Arbeiten der ausgestellten Künstler durch Nutzung unterschiedlichster Techniken entstanden und bieten dem Betrachter auch auf diesem Weg vielgestaltige künstlerische Eindrücke.
Susanne Hayduk zeigt naturalistische Malerei mit Rotwein auf Leinwand, Vincent Haynes Werke sind Fotografien von abstrakt anmutenden durch Menschen bei der Arbeit entstandenen Spuren.Tanja Hehn lässt den Betrachter durch Linolschnitte erschrecken, deren menschliche Körper Tierköpfe haben. Olaf Kock behandelt das menschliche Miteinander mit in Öl gefertigten Leinwänden, Anton Krüger stellt mit Acryl gefertigte Leinwände aus, die Personen zeigen, die auf sehr vertraute Weise miteinander agieren. Swantje Neubauer spielt mit konkreter und visueller Poesie und zeigt digitale Drucke auf Papier. Delia Nordhaus beschäftigt sich in ihren in Mischtechnik entstandenen Werken mit den destruktiven Zügen des Menschen mit und in seiner Umwelt. Daniel Rossi arbeitet mit starker Symbolsprache und benutzt aussergewöhnliche Malgründe, die mit unterschiedlichen Mischtechniken gestaltet sind. Steffi Suszka präsentiert in ihren in Acryl auf Leinwand entstandenen Werken das Miteinander älterer Personen.
Kulturzentrum Schlachthof / Schlachthofkneipe / Findorffstraße 51/ 28215 Bremen
Vernissage am Sonntag 11. Dezember 2011 um 16:00 Uhr / Ausstellungsdauer vom 11. Dezember bis 08. Februar 2012
Öffnungszeiten: Werktags von 16:00 Uhr bis open end / Sa mit/ohne Fußball 14.00/16.00 – open end
So mit/ohne Flohmarkt 9.00/10.00 – open end
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Ein Lesetip zur kalten Jahreszeit…
Am 12. Dezember erscheint das Buch „Künstlerleben in Hamburg und Bremen“, herausgegeben vom Verein Lastoria e.V. Zur Einstimmung eine kurze Beschreibung:
“Künstlerleben in Hamburg und Bremen”
Biografische Beiträge zum Thema gute Unterhaltung
Olga Irén Fröhlich und die “Such fine Ladies”, Buddy Elias und das Schnürschuh-Theater, Loriot und Gregor Marx, Becapella und Buffalo Bill sind vereint in einem Projekt über gute Unterhaltung: “Künstlerleben in Hamburg und Bremen”, das neue Benefizbuch des Geschichtsvereins Lastoria, enthält Porträts, Interviews und historische Berichte, einen Lexikonteil und besonders viele aktuelle Beiträge. Der geografische Mittelpunkt ist Bremen, einige der biografischen Spuren führen nach Hamburg, in die Schweiz und in andere Länder der Welt. Ein Jazz-Zeitzeuge hat das Layout gestaltet: Wolfgang Rulfs, einst Bassist der “New Hot Potatoes”. Die Texte stammen von Monika Felsing, die Fotografien von Walter Gerbracht, Roland Scheitz, Petra Stubbe, Rosemarie und Martin Rospek, Jochen Stoss, Monika Jäger, Hans-Henning Hasselberg und anderen Profis. Keiner der Beteiligten nimmt Honorar, sämtliche Gewinne gehen an das Blaumeier-Atelier. Das Buch kostet 20 Euro.
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Was hält zwei Liebende zusammen? Was lässt sie scheitern? Wir kennen die uralten Geschichten: Romeo und Julia, die Prinzessin und der Schweinehirt. Zwei Welten prallen aufeinander, die nicht zusammenkommen können. Aber was heißt das Hier und Heute? Ist nicht inzwischen alles Multikulti? Oder doch noch immer „Falsch verliebt“? Unter diesem Titel zeigt QUARTIER in Kooperation mit dem Theater Bremen am 10. Dezember 2011 um 19 Uhr ein Tanzstück mit Jugendlichen im Kulturzentrum Schlachthof.
In der Koproduktion von QUARTIER und dem Theater Bremen hat die Choreographin Christine Witte in Anlehnung an die Operette „Das Land des Lächelns“ gemeinsam mit dem Komponisten Peter Friemer ein Tanzstück kreiert. Die Sprache für die Liebe ist hier der Tanz: universell, unmittelbar, unverstellt.
Die Musik zu „Falsch verliebt“ ist eine abwechslungsreiche Mischung aus World Music und Dancebeats. Mitreißende Afropercussion gesellt sich zu elegischen Klavierklängen. Arabische Melodien gefüllt mit Tablar-Rhythmen. Hiphop im Wechselspiel mit Tangoeinwürfen. So treibt die Musik die Szenen voran, um von Zeit zu Zeit einfach stillzustehen.
30 Jugendliche im Alter von 12 bis 22 Jahren bringen diesen bunten Mix verschiedener Musikrichtungen und Tanzstile auf die Bühne und erzählen so ihre Geschichte über die Möglichkeit und Unmöglichkeit der Liebe.
„Falsch verliebt“: Premiere am 10. Dezember 2011, 19 Uhr, im Kulturzentrum Schlachthof, Tickets direkt im Schlachthof für 8 Euro (ermäßigt 6 Euro)
Weitere Informationen und Kontakt:
Holger Hering, QUARTIER gGmbH, Tel. 0421 / 222 36 20, hering (AT) quartier-bremen (Punkt) de
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In den nächsten Tagen ist es wieder soweit, kulturlabskaus macht ein kleines Gewinnspiel und ihr seid alle eingeladen! Dieses Mal gibt es ein Buch über Bremen zu gewinnen – soviel sei verraten
Also, viel Spass beim lesen und hören (es wird auch ein neuer Podcast erscheinen) – seid gespannt und rätselt mit
eure kulturlabskaus-Redaktion
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Stefan Skiba 2009 – 2011 – noch bis zum 10. Dezember in der Villa Ichon zu sehen
„Wie würden Sie die Sterne ordnen? Die großen nach oben, die kleinen nach unten? – Nein, dem kann ich nicht zustimmen, die kleinen sind es, die nach oben gehören – die großen Sterne sollten unten leuchten! – Sie sagen: Die hellen
nach links – die dunklen nach rechts? – Ja, warum eigentlich nicht. – Sie möchten mit Sternen Buchstaben formen, Sie wollen weiter noch, die Buchstaben zu Worten gruppiere – dann frage ich Sie – aus den Worten – welchen Satz, welchen Satz, welchen Satz werden Sie daraus bilden?”
“Impuls zu Zeichnung oder Bild ist mir etwas intuitiv Wahrgenommenes – gleichgültig ob Vorstellung oder tatsächliche Begebenheit – etwas, das mich betrifft. Es kann ein Streit sein, zum Beispiel – oder Freundschaft. Mit Intuition meine ich diese sehr leise innere Stimme, die zu beachten Übung, Ruhe und Geduld erfordert. Selten ist sie unüberhörbar. Je dringender mein Bedürfnis zu Beginn der Arbeit ist, Ihnen Wahrgenommenes mitzuteilen und je intensiver die Gefühle sind, die ich mit der Wahrnehmung verbinde, desto besser gelingt es mir, einen angemessenen Ausdruck zu treffen, desto besser harmonieren Komposition und Zeichenkomplex.
Wie sich das Wesentliche ausdrücken wird, weiß ich am Anfang nicht. Die Arbeit besteht darin, es zu suchen. Was wird sich am Ende zeigen – was verborgen bleiben?
Während sich mal eine helle Form zur dunklen öffnet, dann wieder eine dunkle Form zur hellen, während Verhältnisse von Farbvolumen, Formen und Linien (bildnerische Mittel) verhandeln um gestalterische Klarheit (Komposition) und inhaltliche Eindeutigkeit (Zeichenkomplex) zum Ausdruck zu führen habe ich selbst einen von Erfahrung bestimmten Reifegrad, hat mein Dasein eine bestimmte Struktur.
Gibt es nach Tagen und Wochen der Verhandlung kein „weniger” und kein „mehr” ist meine Arbeit getan. Jetzt zeigt sich Ihnen Zweierlei:
1. Das bewusst angelegte, ausbalancierte Verhältnis von Komposition und Thema, das Wesentliche meiner Wahrnehmung, der eigentliche Ausdruck.
2. Die durch Spannungen, Kräfteverhältnisse und Gewichte unbewusst offen gelegte Struktur meines Seins zum Zeitpunkt der Fertigstellung. Im Moment des Betrachtens, im Anblick, teilen wir manche Erfahrungen, andere nicht. Sie werden gemeinsam Vertrautes um persönliche Eindrücke bereichern. Etwas vervollständigt sich. Ein neues Bild. Ihr Bild.”
Freunde und Förderer der Villa Ichon in Bremen e.V. / Goetheplatz 4 / D-28203 Bremen
Telefon: +49 (0) 421 / 32 79 61 / Telefax: +49 (0) 421 / 36 49 825
Öffnungszeiten / Montag bis Freitag von 11.00 Uhr bis 20.00 Uhr
Ausstellungszeiten / Montag bis Samstag von 11.00 Uhr bis 13.00 Uhr & Montag bis Freitag von 16.00 Uhr bis 20.00 Uhr
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Alte Liebe Produktionen präsentiert die Gewinner des Bremer Autoren- und Produzentenpreises 2010!
Die internationale Künstlergruppe post theater, die zusammen mit Maren Strack bereits 2004 den Bremer Autoren- und Produzentenpreis gewonnen hat, lädt fünf Choreografinnen/ Tänzerinnen ein, sich mit dem Thema Kaffee zu beschäftigen. Ausgehend von dem berüchtigten Kanon „C-A-F-F-E-E trink nicht so viel Kaffee“ bewegen sich die Tänzerinnen in einer multimedialen Installation kritisch, humorvoll und intensiv zu Koffein, Globalisierung und Exotismus. Aus Bremen wirkt die Choreografin und Tänzerin des Bremer Tanztheaters Magali Sander Fett mit.
C A F F E E ist eine Fortsetzung des von post theater erfolgreich etabliertem Arbeitsfeld des “modularen Long-Runs” – einen Tanzabend als Diskurs für verschiedene Choreografinnen zu generieren. Denn Kaffee lässt im wahrsten Sinne des Wortes niemanden kalt. Seit seiner Entdeckung im Jemen im 5. Jahrhundert steht er für das ‚exotische Andere’. In seiner Bedeutung als Droge, Genussmittel und Medizin wurde er immer wieder verboten oder reglementiert. Heute ist Kaffee in Deutschland noch vor Bier oder Wein das beliebteste Getränk und international zweitwichtigste Handelsgut. Als Kaffeehafen bildet Bremen ein ideales Tor zu dieser vielfältigen Welt.
Uraufführung: Mi., 07. Dezember 2011| 20 Uhr | Stauerei Cuxhavener Str.7 /
Weitere Spieltermine: 09. + 10./ 16. – 18. Dezember | 20 Uhr | Stauerei im Überseehafen | Cuxhavener Str.7
Eine Kaffee-Spezialität von Lloyd Caffee ist inklusive!
Tickets: T 0421-700141 | schwankhalle.de | nordwest-ticket.de
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Dienstag, 6. Dezember 2011, 20 Uhr gibt es im Haus der Wissenschaft, Sandstraße 4/5 einen Vortrag von Prof. Dr. Andreas Müller aus Kiel zusammen mit dem Freundeskreis der Antike zu Bremen, Stiftung Bremer Dom & der Vereinigung für Bremische Kirchengeschichte zum Thema “Das Beispiel Rom”.
Die Christianisierung staatlicher Wohlfahrtsinstitutionen im spätantiken Rom Die Geschichte der Wohlfahrt, Caritas und Diakonie in der Spätantike ist zum letzten Mal von Gerhard Uhlhorn vor über 100 Jahren monographisch bearbeitet worden. Seitdem hat es nur zahlreiche vereinzelte Detailstudien zu dem Thema gegeben. Andreas Müller stellt in seinem Vortrag einen Teilaspekt für eine neue, große Geschichte der Wohlfahrt in genanntem Zeitraum vor.
Im 6. Jahrhundert entstanden in Rom so genannte Diakonien. Es handelte sich dabei um Institutionen, die sich der Sorge für die bedürftige stadtrömische Bevölkerung annahmen. In den vergangenen Jahren ist in der Forschung erneut die Frage nach der Herkunft und dem besonderen Profil dieser Einrichtungen aufgebrochen. Müller schließt sich – mit einer ausführlichen Begründung – der alten Hypothese an, dass die stadtrömischen Diakonien an die Tätigkeit von staatlichen Wohlfahrtsinstitutionen angeknüpft haben. Er erläutert die funktionale Kontinuität am Beispiel von S. Maria in Cosmedin. An deren Stelle hat in vorchristlicher Zeit die Getreideverteilung an die stadtrömische Bevölkerung stattgefunden.
Der Vortrag bietet Einblicke in die Geschichte der Stadt Roms insbesondere im 6. Jahrhundert, in die Geschichte der Diakonien vor Ort allgemein und in die Archäologie von S. Maria in Cosmedin im Besonderen. Vor allem wird der Frage nach der Herkunft und Funktion der stadtrömischen Diakonien nachgegangen. Dabei wird nicht nur der funktionellen Sukzession vor Ort nachgegangen und das so genannte Annonen-System in Rom erläutert, sondern auch die Verbreitung von Diakonien im gesamten Mittel-meerraum bis hin nach Konstantinopel und Jordanien thematisiert.
Insgesamt geht es bei der Behandlung der Diakonien um die Frage, was an der christlichen Wohlfahrt eigentlich christlich war. Ist die “christliche Liebestätigkeit” eine spezifisch christliche Erscheinung?
Hat sie tatsächlich an andere Institutionen der Antike wirklich angeknüpft? Wenn ja: Was macht das spezifisch Christliche der Wohlfahrtseinrichtungen aus?
VITA: Andreas Müller, geboren 1966. Seit Oktober 2009 Professor für Kirchen- und Religionsgeschichte des 1. Jahrtausends an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Zuvor wissenschaftlicher Mitarbeiter in München, Pfarrer mit einem wissenschaftlichen Forschungsauftrag in Minden/Westf. und Lehrstuhlvertreter an den Universitäten in Jena und Berlin (HU). 1998 Promotion in Heidelberg über den griechischen Katechismus des humanistischen Reformators Valentin Wagner aus Kronstadt/RO. 2003 Habilitation in München über das Motiv des Geistlichen Gehorsams bei Johannes Sinaites als einem wichtigen Element orthodoxer Konfessionskultur. Augenblickliche Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich des Pilgerwesens und der (christlichen) Wohlfahrt in Antike und Spätantike.
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