Archiv für die Kategorie: “Vortrag”

Die Fotografie als Basis – die Illustration zur Idealisierung – die Fotoillustration als Ergebnis. Tom Krieger stellt Ihnen in diesem Vortrag die vielfältigen Möglichkeiten der Kombinationen von Illustration und Fotografie vor. Anhand von Beispielen aus der Werbung, werden die verschiedensten Techniken und Herangehensweisen erklärt. Das Ziel ist immer der wie gemalt wirkende Look. Hier wird nicht gezeigt, wie Sie »from scratch« fotorealistisch malen sollen, sondern wie Sie mit Fotos und deren Überarbeitungstechniken zu einem fotorealistischen Ausdruck und einem homogenen, künstlerischen Ergebnis im Hinblick auf die Bildaussage und den Kontext kommen.
Tom Krieger arbeitet seit über 18 Jahren als Freelancer und fotorealistischer Illustrator für nationale und internationale Werbeagenturen. Anhand von praktischen Beispielen beleuchtet er seine Arbeit und dokumentiert dabei sehr anschaulich den damals notwendigen Wechsel von analoger Illustration zur digitalen Fotoillustration.
Mehr Informationen erhaltet ihr auch hier.
Wilhelm Wagenfeld Haus / Am Wall 209, 28195 Bremen / Di 10.05.2011 18 Uhr / Teilnahmegebühr 25,- EUR
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…eine Stadtführung auf den Spuren europäischer Astronomen“ – Premiere eines virtuellen Stadtgangs in der DKV-Residenz.
Den Astro Walk Bremen ganz bequem vom Sitzplatz aus erleben kann man am Dienstag, 19. April, um 15.30 Uhr, wenn Lieselotte Pézsa mit der von ihr konzipierten virtuellen Stadtführung auf den Spuren europäischer Astronomen in der DKV-Residenz in der Contrescarpe, Am Wandrahm 40-43, zu Gast ist. Der Gang, der die Teilnehmer normalerweise zu Fuß vom Olbers-Denkmal vorbei an verschiedenen Stationen bis einem der Bremer Museen führt, wird in der DKV-Residenz auf der Leinwand zu sehen sein. Aber auch vor der Leinwand wird einiges geboten: Der Bremer AstronomWilhelm Olbers, dargestellt vom bekannten Regisseur und Schauspieler Ralf Knapp (u.a. Bremer Kriminal Theater), wird seine eigene Sicht der Dinge darlegen. Die einzelnen Stationen erläutert die Gästeführerin Norma Holthusen, und die Kunsthistorikerin Regina Gramse wird eine kunsthistorische Bildbetrachtung einbringen.
„Diese Art des virtuellen Astro Walk mit Live-Darbietungen ist ganz neu“, verrät Lieselotte Pézsa. Das neue Format wird am 19. April erst zum zweiten Mal aufgeführt. Der Eintritt für Gäste beträgt fünf Euro. „Astro Walk Bremen… eine Stadtführung auf den Spuren europäischer Astronomen“ Virtueller Stadtgang mit Erläuterungen von Ralf Knapp, Norma Holthusen und Regina Gramse.
Dienstag, 19. April 2011, 15.30 Uhr / DKV-Residenz in der Contrescarpe, Am Wandrahm 40-43, 28195 Bremen
Telefon 0421 / 32290 / Eintritt: 5 Euro
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Am 13. April findende eine Podiumsdiskussion zum Thema „Bremen – Heimat für alle?“ im Übersee-Museum statt. Im Zusammenhang mit dem Thema „Migration“ der aktuellen Ausstellung „Erleben, was die Welt bewegt“ bietet das Übersee-Museum Erstwählern im Rahmen einer Gesprächsrunde die Gelegenheit, persönlich mit Politikern ins Gespräch zu kommen. Wie begegnen junge Menschen aus verschiedenen Kulturen einander? Mit welchen Schwierigkeiten sehen sie sich im Alltag konfrontiert und was kann die Politik dazu beitragen, dass ein Miteinander gelingt? Diese Fragen und weitere soll das Forum behandeln. Moderator: Dr. Helge Matthiesen, Mitglied der Chefredaktion des Weser Kuriers
“Bremen – Heimat für alle?” / Podiumsdiskussion / 13.04.2011, ab 10 Uhr / Übersee-Museum / Bahnhofsplatz 13, 28195 Bremen
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Auch im November treffen sich die Bremer Kreativen am letzten Montag im Monat zum offenen Abend im Drei/Viertel. Alles ist möglich: Austausch über aktuelle Themen, Ideen diskutieren, Anregungen geben oder einfach nur die freundlichen Nachbarn aus der Kreativwirtschaft kennenlernen. Für Zeigefreudige gibt’s einen Beamer und für Durstige alles, was Mario hinter seinem Tresen versteckt.
Nachbericht zum letzten Stammtisch neben weiteren Informationen erhaltet ihr hier.
Montag 29. November, 19 Uhr, Drei/Viertel, Fehrfeld 58/59, 28203 Bremen, Eintritt: Frei
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Zum Abschluss der Reihe „Französische Malerei des 19. Jahrhunderts“ laden die Kunsthalle und das Institut français zu einem Vortrag von Dr. Henrike Holsing ein, die über die Schule von Pont-Aven und die Nabiskünstler sprechen wird. Anhand von Gemälden aus der Kunsthalle Bremen sowie im Vergleich mit Meisterwerken aus der ganzen Welt gibt Frau Dr. Holsing einen Überblick über diese spannenden Künstlergruppen der Avantgarde-Bewegung, die sich vom Impressionismus distanzierte und am Ende des 19. Jahrhunderts bereits den Auftakt zur Moderne des 20. Jahrhunderts setzte.
14.10.2009 19.30 Uhr Institut français, Contrescarpe 19, Eintritt: 5 € / 3 € (für Mitglieder des Kunstvereins kostenlos) Anmeldung und Information unter: 0421-329 08 330 (Kunsthalle Bremen).
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Treasure-Land ist eine Initiative von HfK-Dozent Achim Bitter und Horst Griese. Durch die Veranstaltung künstlerischer Projekte im städtischen Raum, besonders in der Überseestadt, begleitet Treasure-Land die Entwicklung dieses Areals. Dazu gehört auch die Organisation von Veranstaltungen, Vorträgen, Debatten und Workshops im internationalen Rahmen und die Entwicklung einer alternativen Praxis, die eine aktive Beteiligung betroffener Bevölkerungsteile ermöglicht. Treasure-Land hält den dauerhaften Einbezug künstlerischer Kompetenzen in die Planung und Realisierung städtischer Areale für notwendig. In drei Veranstaltungen mögliche Beiträge hierzu diskutiert werden.
- Andrea Pichl: Fragmente der Moderne. Mittwoch, 21.10.2009, 19 Uhr, Hansator 1 (Abfertigung des ehemaligen Zollamts)
Andrea Pichl (Berlin) setzt sich in ihrer künstlerischen Arbeit mit architektonischen Entwürfen und Stadtplanungen der Moderne auseinander. Dabei nimmt sie die damit verbundenen Versprechen und Hoffnungen aber auch die Realitäten der gebauten Visionen in den Blick. Andrea Pichl berichtet über ihre Projekte.
- Kai Voeckler: Über die Kunst eine Ruine zu bauen. Mittwoch, 28.10.2009, 19 Uhr, Hansator 1 (Abfertigung des ehemaligen Zollamts)
Kai Voeckler (Berlin) bezeichnet sich als Urbanist, Künstler, Gestalter, Publizist und Kurator. Er stellt grundlegende Thesen aus seinem 2009 erschienen Buch “Die Architektur der Abwesenheit. Über die Kunst eine Ruine zu bauen.” vor. Ruinenarchitektur, die An- und Abwesenheit in der Architektur, das Verschwinden der Kunst als Kunstwerk sind zentrale Begriffe, die am Beispiel von Zeichnungen Piranesis als auch an Projekten von Robert Smithson, Gordon Matta-Clark und Peter Eisenmann konkret entwickelt werden. Derzeit baut Voeckler das Archis-SEE-Netzwerk auf, ein Zusammenschluss unabhängiger urbanistischer Initiativen in Südosteuropa.
- Silke Wagner: Gegenöffentlichkeiten. Mittwoch, 04.11.2009, 19 Uhr, Hansator 1 (Abfertigung des ehemaligen Zollamts).
Silke Wagner (Frankfurt) verbindet die Möglichkeiten kunstimmanenter Präsentations-systeme mit der Thematisierung von Anliegen gesellschaftspolitisch arbeitender Gruppen. Beispielhaft zeigt das ihre Arbeit münsters GESCHICHTE VON UNTEN die sie für die Ausstellung skulptur projekte münster 07 entwickelte oder auch ihr Projekt bürgersteig (2001/2002). Ausgewählte eigene Projekte stehen im Mittelpunkt ihrer Darstellung.
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„Das Bauhaus ist eine Idee“ – so formulierte es der Bauhausgründer Walter Gropius. Kann man vor diesem Hintergrund von einem „Bauhaus-Stil“ reden? Dieser Frage widmet sich der reich bebilderte Vortrag des Bremer Kunsthallendirektors Prof. Dr. Wulf Herzogenrath, den die Kunsthalle in Kooperation mit der Bremer Volkshochschule und der UBS Bremen anlässlich des 90jährigen Bauhausjubiläums 2009 veranstaltet. Walter Gropius lehnte es ab, von einem Bauhaus-Stil zu sprechen. Doch wenn er über das Bauhaus von einer „Idee“ sprach, stellt sich uns die Frage, in welcher Form sich diese Idee materialisiert und was von ihr in den verschiedenen Stilformen sichtbar bleibt. Aus den höchst unterschiedlichen Gestaltungsformen von Gebrauchsobjekten, Möbeln, Typografie, Wandgestaltung und Architektur des Bauhauses lassen sich fünf unterschiedliche Phasen ableiten, die 14 Jahre Bauhaus prägten. Daraus ergibt sich, dass es nicht einen Bauhaus-Stil gibt, sondern vielmehr sehr unterschiedliche Stilvorstellungen, aus denen sich die „Idee Bauhaus“ herausbildete.
Vortrag von Prof. Dr. Wulf Herzogenrath, Dienstag, 29. September 2009, 18 Uhr, VHS im Bamberger Haus, Faulenstraße 69, Julius-Bamberger-Saal. Kosten: € 8,- / ermäßigt € 6,- / für Mitglieder des Kunstvereins kostenlos.
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Matt Mullican (geb. 1951 in USA, lebt in Berlin und New York) ist einer der vielfältigsten und interessantesten Künstler der Gegenwart. Zahlreiche Ausstellungen (wie Teilnahmen an der documenta VII, IX und X sowie Einzelausstellungen am Museum Ludwig Köln, dem Lentos Museum Linz oder dem Van Abbemuseum Eindhoven) und seine Tätigkeit als Lehrender (aktuell an der Hochschule der bildenden Künste Hamburg) haben dazu beigetragen, dass sein Werk international bekannt ist und das Schaffen einer jüngeren Künstlergeneration nachhaltig geprägt hat.
Formal in seiner Vielfältigkeit nicht einzuordnen, kreist seine künstlerische Arbeit um die Modelle, mit denen der Mensch Welt zu fassen sucht – seien es Lexika, Pläne, Tabellen oder Symbole aller Art. Diese Modelle oder Kategorisierungssysteme nennt er selbst „Seelenkleider“, handelt es sich doch um Konstruktionen, die eine maximale Sicherheit gegenüber dem suggerieren, was größer als der Mensch und damit eigentlich unfassbar ist. Das Interesse am Unfassbaren, dem rationalen Prinzip elementar gegenüber stehenden Unbewussten zieht sich als zweiter roter Faden durch Mullicans Werk.
Donnerstag, den 17.09., 19 Uhr, GAK GESELLSCHAFT FÜR AKTUELLE KUNST E.V. BREMEN, Teerhof 21.
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