Archiv für die Kategorie: “Lesung”

Seit Mai diesen Jahres gibt es die „reader´s corner“ beim Skulpturengarten neben dem Haus der Bürgerschaft. Dort können Interessierte freitags um 16 Uhr von ihnen ausgewählte Texte vorlesen. Damit soll an den großen Erfolg der „leselust“ sowie die leider in der Zwischenzeit eingestellten Bremer Mittagslesungen im swb-Energiecafé mit einer neuen Vorlesen-Zuhören-Reihe angeknüpft werden. An jedem ersten Freitag im Monat beteiligen sich Bremer Autorinnen und Autoren an dieser Reihe. Am Freitag, dem 2. Juli liest Joachim „Bommel“ Fischer um 16 Uhr eigene, humorvolle Geschichten vor.

„Bommel“ Fischer ist den meisten als Künstler bekannt, der Bilder aus Müll gestaltet, öffentliche Objekte mit rot-weißem Absperrband bewickelt, Baustellen zu „Kunst im öffentlichen Raum“ erklärt und Einkaufszettel als „Literatur des Alltags“ ausstellt. Mit dem Alltag beschäftigen sich auch seine amüsanten Geschichten, wie sie seit einem Dreivierteljahr wöchentlich in der Druckausgabe einer norddeutschen Tageszeitung unter der Rubrik „Bommels Welt“ veröffentlicht werden. Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei.

Comments Keine Kommentare »

Markus Roduner liest aus dem Roman des Widerstandskämpfers Juozas Lukša- Daumantas.

Eine Buchvorstellung des autobiographischen Romans “Partisanen” von Juozas Lukša- Daumantas findet am Mittwoch, den 26. Mai in der Zentralbibliothek statt. Aus dem Buch des litauischen Widerstandskämpfers liest der Schweizer Übersetzer Markus Roduner. Die Einleitung und Moderation übernimmt Dr. Christina Nikolajew. Die Lesung ist eine gemeinsame Veranstaltung von Stadtbibliothek, Infobalt e.V. und Litauischer Gemeinschaft Bremen. Sie findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe “Believe in Freedom” – Die Wiedererlangung der Unabhängigkeit Litauens 1989 /91 – Erinnerungen, Reflexionen, Perspektiven statt.

Seinen autobiographischen Roman “Partisanen” verfasste der litauische Widerstandskämpfer Juozas Lukša (1921-1951, zu der Zeit unter dem Decknamen Daumantas aktiv) während seiner Informations- und Sondierungssmission im Westen (1947 – 1950). Er ist als authentisches Dokument erstmals 1950, noch zu Lebzeiten des Autors, in den USA in Litauisch erschienen – ein wichtiger Beitrag zur Vermittlung der oft andersartigen historischen Befindlichkeit Mittel- und Osteuropas. Das Buch beschreibt in lebhaften Szenen den Weg des Autors zur Partisanenbewegung, die Konsolidierung des antisowjetischen Untergrunds, die Kämpfe mit den sowjetischen Repressionsorganen und schließlich den Durchbruch durch die geschlossene sowjetisch-polnische Grenze auf dem Gebiet des ehemaligen Ostpreußen.

Der gebürtige Schweizer Markus Roduner lebt schon seit Jahren im kleinen nordlitauischen Städtchen Šiauliai, beschäftigt sich wissenschaftlich mit der litauischen Sprache, organisiert litauische Literaturfestivals, und übersetzt litauische Autorinnen und Autoren: in Deutschland am bekanntesten wurden die größtenteils von ihm übersetzten Bücher von Jurga Ivanauskaite (“Die Regenhexe”, Placebo”).

Buchvorstellung Partisanen | 26. Mai 2010, 19 Uhr |Zentralbibliothek, Am Wall 201, 2. OG. Besucher werden gebeten, den Zugang Am Wall zu benutzen. Der Eintritt ist frei.

Comments Keine Kommentare »

Der Künstler Joachim „Bommel“ Fischer stellt zur Zeit unter dem Titel „Verloren – gefunden“ Materialbilder in der Wassermühle Barrien (An der Wassermühle 4b) aus. Im Rahmen dieser Ausstellung findet dort am Donnerstag, dem 20. Mai um 20 Uhr in der Reihe „DonnerLitchen“ ein Künstlergespräch mit “Bommel” statt, bei der er auch eigene, humorvolle Geschichten lesen wird. Der Eintritt ist frei.

Stoff für das Künstlergespräch gibt es genügend. Der Künstler arbeitet mit Dingen, die er auf der Straße findet, verwende rot-weißes Baustellenband für Kunstaktionen, erklärt Baustellen zu „Kunst im öffentlichen Raum“ und stellte Einkaufszettel als „Literatur des Alltags“ aus. Vor zwei Jahren behängte er den Weihnachtsbaum auf dem Kleinen Markt in Bremen-Vegesack mit Müll und Baustellenband, was für einen Eklat gesorgt hatte.

Doch nicht nur als bildender Künstler ist Joachim “Bommel” Fischer tätig. Seit zwei Jahren schreibt er eine Glosse, die wöchentlich von der Kreiszeitung zuerst im Internet auf ihrer Homepage erschienen und seit etwa einem halben Jahr in der Druckausgabe unter dem Titel „Bommels Welt“ zu lesen ist. Eine Auswahl seiner Geschichten wird er an diesem Abend vorlesen.

Die Ausstellung „Verloren – gefunden“ ist bis noch zum 30. Mai dienstags bis sonnabends von 15 bis 20 Uhr sowie sonn- und feiertags von 10 bis 18 Uhr in der Wassermühle Barrien zu sehen.

Comments Keine Kommentare »

Außerhalb des Figurentheaters öffnet sich das Theatrium für unterschiedliche Genres. Am Mittwochabend sind dann andere Klänge zu hören: Weltmusik, Jazz, Kammermusik, Chansons uvm. Die nächste Veranstaltung findet am 14.04.2010 um 20 Uhr mit dem Duo Tangente (Tango Argentino) statt. Das Duo besteht aus Gert Gondosch (Geige) und Juan Maria Solare (Klavier). Hörproben findet ihr hier.

Karten und weitere Infos erhaltet ihr unter 0421-32 6813

THEATRIUM Bremen e.V. / Hans-Böckler-Str. 9 / 28217 Bremen

Comments Keine Kommentare »

Die Podcasterkollegen von der Märchenstunde Max und Björn interpretieren das Märchen auf eine sehr individuelle, aber durchaus charmante Art. Kurzweilige Unterhaltung einer audiellen Art, die diese bekannte Schrift in ganz anderem Licht erscheinen lässt.

Die Redaktion von kulturlabskaus.de ist zuversichtlich, beim nächsten Treffen mit den Jungs deren Bild über Bremen etwas glätten zu können ;) . Trotzdem verdienen sie mit ihrer aktuellen Folge den Prädikat: Hörempfehlung!

Comments Keine Kommentare »

Mit den “Gedichte für Wichte”-Gruppen möchte die Stadtbibliothek Bremen – in der Zentralbibliothek Am Wall und ihren Stadtteil-Bibliotheken Huchting, Lesum, Vahr, Vegesack – gezielt junge Familien mit Kleinkindern ansprechen. “Gedichte für Wichte” ist praktische und vergnügliche Sprachförderung nach einem Konzept von “Buchstart Hamburg”. Einfache Reime, erste Lieder und tolle Pappbilderbücher: Die “kleinen Wichte” und ihre Eltern erwartet wöchentlich ein kleines Programm speziell für Kinder unter 3 Jahren, durchgeführt von einer qualifizierten Gruppenleiterin. Während die Kleinen einfach Spaß haben – beim Bewegen, Singen und Bilderbuch-Gucken – erhalten die Eltern wertvolle Anregungen und Tipps zur Sprachförderung im Alltag. Termine:

  • ab 1. März, jeweils montags von 15:15 Uhr mit Imke Rudel in der Stadtbibliothek Vahr, im Einkaufszentrum “Berliner Freiheit”
  • ab 2. März, jeweils dienstags von 16:00 Uhr mit Inke Rudel in der Stadtbibliothek Huchting, auf dem “Roland-Center”
  • ab 4. März, jeweils donnerstags von 10:30 Uhr mit Yvonne Schmitt in der Stadtbibliothek Vegesack, Aumunder Heerweg 87
  • ab 4. März, jeweils donnerstags von 11:00 Uhr mit Julia Klein in der Zentralbibliothek, Am Wall 201 – Kinderbibliothek im 3. OG
  • ab 5. März, jeweils freitags von 10:30 Uhr mit Ulrike Krasson in der Stadtbibliothek Lesum, Hindenburgstraße 31

Das neues Angebot ist kostenlos, dauert ca. 45 Minuten und ist stets offen für neue Teilnehmer. Weitere Informationen: Stadtbibliothek Bremen, Sita Freihold (Tel. 0421 / 361-59125).

Comments 2 Kommentare »

Mit einem Gastauftritt von Herbert Feuerstein wird die Reihe STARS LESEN! des Theater Bremen auch im Februar fortgesetzt. Der Kabarettist und Schriftsteller wird am 11. Februar im Theater am Goetheplatz aus seinen drei Reisebüchern „Feuersteins Reisen“, „Feuersteins Ersatzbuch“ und „Feuersteins Drittes“ sowie aus dem Sammelband „Frauen Fragen Feuerstein“ lesen. Mit dem spitzbübischen Charme und pointiertem Humor Feuersteins ist ein unterhaltsamer und heiterer Abend garantiert.

STARS LESEN! Herbert Feuerstein: Donnerstag, 11. Februar, 19.30 Uhr, Theater am Goetheplatz

Comments Keine Kommentare »

Im Rahmen der Reihe “Grenzgänger zwischen Philosophie und Literatur” stellt der Bremer Autor und Philosoph Bernd Oei am Dienstag, den 9. Februar sein neues Buch “Hölderlin – Das Eine ist Alles” in der Zentralbibliothek vor. Das Buch beschreibt die wesentlichen Elemente hölderlinscher Dichtung und Philosophie. Es hat die Aufgabe, dem Hölderlinliebhaber einen Weg durch die schwierigen Textpassagen zu eröffnen und Perspektiven zu erweitern.

Trotz seiner philosophischen Ausrichtung, bleibt Bernd Oeis Buch auch für Laien verständlich und führt an das Werk des Dichters heran. Schwerpunkt bildet die Vernetzung literarischer und philosophischer Strukturen. Das Buch bietet dem Leser die Möglichkeit, die von Hölderlin beabsichtigte Vernetzung von Drama, Roman und Gedicht nachzuvollziehen. Auf eine psychologische Interpretation wird weitgehend verzichtet. Die Gedichte werden nach sprachlichen und philosophischen Kriterien analysiert, um die Wortwahl in ihrer Dialektik zu betonen. Leitfaden bildet Hölderlins Poetik vom Wechsel der Töne.

Bernd Oei, geb. 1966, studierte Philosophie, Romanistik und Geschichte in Bremen, Hamburg und Bordeaux. Er ist als freier Dozent und Leiter des Philosophiesalons Bremen tätig.

Diese Bremer Buchpremiere ist eine gemeinsame Veranstaltung von Literaturkontor und Stadtbibliothek im Rahmen der Reihe “Grenzgänger zwischen Philosophie und Literatur”. Beginn ist um 19 Uhr in der Krimibibliothek der Zentralbibliothek, Am Wall 201. Der Eintritt ist frei.

Dienstag, 9. Februar 2010, 19:00 Uhr. Zentralbibliothek, Am Wall 201 – Krimibibliothek

Comments Keine Kommentare »