Archiv für die Kategorie: “Filmvorführung”

“Stolpersteine” ist ein Projekt, das die Erinnerung an die Vertreibung und Vernichtung der Juden, der Zigeuner, der politisch Verfolgten, der Homosexuellen und der Euthanasieopfer im Nationalsozialismus lebendig erhält. Anlässlich der Verlegung des 400. Gedenksteines in Bremen wird am Mittwoch, dem 10. Februar in der Zentralbibliothek der Dokumentarfilm “Stolperstein” von Dörte Franke gezeigt. Das anschließende Gespräch wird moderiert von Dr. Barbara Johr (Landeszentrale für politische Bildung).

Der Film ist sowohl Künstlerporträt als auch Roadmovie: ein Dokumentarfilm über den persönlichen Kern des größten, dezentralen Denkmals der Welt. Im Zentrum steht Gunter Demnig. Er begleitet den rastlosen Künstler auf seinen Touren durch Deutschland und Europa und führt uns zu Menschen, bei denen diese Steine auf einen ganz unterschiedlichen Nerv treffen. Über 15.000 “Stolpersteine” hat der Demnig mittlerweile vor den Wohnhäusern einst deportierter Nazi-Opfer verlegt. Mit einer einfachen, emotionalen Geste bringt er ihre Namen zurück in unseren Alltag. Der Film entstand im Auftrag von ARTE, NDR, WDR und ORF.

Die Veranstaltung findet Mittwoch, 10. Februar 2010, 19:00 Uhr in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung und dem Verein “Erinnern für die Zukunft” im Rahmen des Programm zum “27. Januar – Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus” statt. Beginn ist um 19 Uhr im Wall-Saal der Zentralbibliothek, Am Wall 201. Besucher werden gebeten, den Zugang Am Wall zu benutzen. Der Eintritt beträgt 5 Euro (3 Euro ermäßigt).

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Im Rahmen des monatlichen Ciné-Clubs zeigt das Institut français einen weiteren Film der Brüder Dardenne.
Nach Rosetta haben die Brüder Dardenne mit Le Fils ihr Kino eines kühnen modernen Sozialrealismus fortgeführt. Geschieden und eingeschlossen in seine Einsamkeit seit dem Tod des Sohnes, arbeitet Olivier als Tischlermeister in einer Werkstatt für straffällige Jugendliche. Er verbarrikadiert sich in der Arbeit, bis er eines Tages den jungen Lehrling Francis in der Werkstatt aufnimmt. Der Film erzählt die Geschichte einer Isolation, eines Mannes, der seinen Sohn verloren hat und der sich in den Lärm der Fabrik flüchtet, um die Leere zu füllen, die der Tod seines Kindes hinterlassen hat. Es ist auch die Geschichte einer Vergebung und des langen Weges dorthin. “Wenige Filme haben in ihrer stillen Bescheidenheit solche Wucht” (Neue Zürcher Zeitung). Beim Filmfestival von Cannes 2002 wurde der überragende Olivier Gourmet in der Hauptrolle mit dem Darstellerpreis ausgezeichnet.

Belgien / Frankreich: 2002 Dienstag, 02.02.2010 19.00 Uhr
Institut français
Contrescarpe 19
28203 Bremen EINTRITT FREI !

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Morgen (Mittwoch, 20. Januar 2010, 16 Uhr) wird im Alten Fundamt, Bremen, ein Film von Hans-Jürgen Hahnenfeld über das unberührte “antike” Mittel-China vorgeführt. Der Reisebericht zeigt Städte, Paläste, Tempel, Malerei, Musik, Skulpturen, Landschaften, Kaiser, Theater, Gärten, Essen, Alltagsleben. Eintritt frei.

Foto von Augapfel veröffentlicht bei flickr.com unter Creative Commons by-Lizenz 2.0

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Text: Sanne Neumuth. Das Oktober-Programm bringt euch das Beste aus dem Jahre 2008. Freut euch auf ein vielfältiges Programm und auf Filme, die unterschiedlicher kaum sein könnten: Mal ist es ein surrealer Zombiefilm, mal eine stille Ode in Schwarz-Weiß, mal ein funkiges Musikvideo oder eben auch eine skurrile Paintball-Schlacht. Abwechslung und Unterhaltung im Oktober – und etwas Farbe für die ersten grauen Herbsttage.

Musikalisch wird der Abend von STICKER IM QUADRAT begleitet. Gespielt werden eigene Kompositionen des in Hamburg lebenden und in Hannover ausgebildeten Gitarristen Christian Stick. Auf der Grundlage dieser Songs entstehen zusammen mit Moritz Zopf am Kontrabass eingängige Improvisationen und Sound-Collagen, die den Klang der Instrumente ausloten und dem Zuhörer kurzweilige und tiefsinnige Gedanken über die zu sehenden Kurzfilme entlocken werden…

Am 21.10.2009 ab 20:30 Uhr in der STAUEREI. Und wer es von euch dorthin nicht schafft, für den hab ich eine 2. Spielstätte mit der schule21 eröffnet. Dort wird das Programm ab sofort auch gezeigt. Zum ersten Mal am: 29.10.2009 ab 20.00 Uhr in der schule 21 www.schule21.org.

DIE FILME Den Rest des Eintrages lesen »

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ViertelFest08

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Vom 15. bis 22. Oktober laden das Atlantis und die Schauburg zu einer unterhaltsamen und spannenden Kinoreise quer durch Italien ein. Beim Festival “Cinema! Italia!” – ,das Festival des neuen italienischen Films, gibt es in diesem jahr besonders viel zu entdecken.

Dieses Mal werden sechs aktuelle italienische Filme präsentiert, die in der italienischen Originalfassung mit deutschen Untertiteln gezeigt werden. In 27 deutschen Städten, von Hamburg bis München, von Düsseldorf bis Dresden, macht das Tournee-Programm in diesem Herbst Station. Bei allen Filmen handelt es sich um deutsche Erstaufführungen die in Italien große Aufmerksamkeit bei Publikum und Kritik fanden. Sie sind so ausgewählt, dass sie auch die inhaltliche Bandbreite der aktuellen italienischen Filmproduktion zeigen: von der temperamentvollen Komödie über das psychologisch packende Drama bis zum rasanten Maifiathriller ist alles dabei. Besonderes Augenmerk liegt wie schon in den Vorjahren auf dem engagierten Autorenkino. In allen sechs Filmen kann man hervorragende Schauspieler erleben. Speziell für Schulen sind auch vormittags (um 11:15 Uhr in der Schauburg) Vorstellungen geplant. Nähere Informationen sind unter: http://www.cinema-italia.net/ abrufbar.

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Gesangskunst trifft Kochkultur. Zum Wochenende hat man auch mal Zeit, etwas nettes zu kochen. Hier also die Empfehlung, sich die von dem Bremer Daniel Telkmann in Bremen produzierte Kochshow GourmetGourmands, anzusehen. Vielleicht ist das die Inspiration für das Sonntagsmenü?

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L’Abécédaire de Gilles Deleuze / Das ABC von Gilles Deleuze ist ein legendärer Dokumentarfilm. Der große Philosoph Deleuze wollte nicht im Fernsehen erscheinen. Dennoch akzeptierte er die Verfilmung eines philosophischen Gesprächs mit seiner ehemaligen Schülerin und Freundin Claire Parnet, unter der Bedingung, dass der Film erst nach seinem Tod gezeigt würde.

16., 17., 18. September 2009, 17:30 Uhr, Institut français Bremen, Eintritt Frei. Vollständiges Programm.

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Mittwoch, 16. September 2009, 20 Uhr im Kino 46. Prof. Dr. Wulf Herzogenrath präsentiert Videobänder von Nam June Paik

In Paiks Person verbinden sich östliches Denken und westliche Avantgarde, Impulse aus Musik und bildender Kunst sowie technische Innovation mit ironischer Kritik an Technologie. Er ist weltweit der einzige Künstler, der seit den frühen 1960er Jahren bis heute kontinuierlich mit Video und Fernsehen arbeitet, und gilt als der wichtigste Pionier der Medienkunst. Prof. Dr. Wulf Herzogenrath stellt eine Auswahl von Videobändern Paiks vor.

Moderation: Peter Schenk, Arbeitnehmerkammer Bremen
Musikalische Gäste: The Art Commentators, Klaus Fey (Saxophon) und Matthias Entrup (Percussion)
Kosten: € 6,- / Mitglieder des Kunstvereins und Inhaber der Arbeitnehmerkammer-Card € 4,50
Ort: Kino 46, Waller Heerstraße 46, 28717 Bremen

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