Das Atelier Brandt Credo lädt en zur Eröffnung der Ausstellung “Wümme und andere Landschaft” mit Malerei, Zeichnung und Diasec von Christine Prinz am Sonnabend, 3. März bis 2012 um 18 Uhr.
Die Ausstellung ist vom 03. März bis zum 29. April 2012.
Atelier Brandt Credo / Meyerstraße 145 / 28201 Bremen
Am Sa. den 25.02 gibt es von 15:00 bis 19:00 Uhr noch einmal die Gelegenheit die Ausstellung FRIEDE (von der wir hier berichteten) zu besuchen, bevor sie um 21:00 Uhr mit dem Konzert von Lucifers Clients feierlich beendet wird.
FRIEDE 17.02.-25.02.2012 Atelier[hof] Galerie / Alexanderstr. 9b / 28203 Bremen
Eine Gemeinschaftsarbeit von Conor Gilligan & Tim Reinecke / Aggro Batik / Installation / Video
GEFÄLLT! Stammstrukturen, Fotografien von Henry Meyer
Beginn: 26.02.2012 – Ende: 25.03.2012
Wenn in Bremen und Niedersachsen die Kettensäge dröhnt, weiß der Fotokünstler Henry Meyer meistens Bescheid. Wer nun einen wachsamen Umweltaktivisten dahinter vermutet, liegt falsch. Die lebenslange Liebe des 59jährigen Bremers zu Bäumen gipfelt seit nunmehr 4 Jahren in der fotografischen Analyse von Schnittflächen abgesägter Laub- und Nadelhölzer. Seine Informationen über Fällungsarbeiten erhält Meyer über E-Mail von Forstwirtschafts- und Garten- & Landschaftsbaubetrieben. Jene musste er natürlich erstmal mit Bildmaterial davon überzeugen, dass es ihm dabei um Kunst geht. Pilzbefall und Fäulnis in den Stämmen sind in seinen Fotografien weit mehr als Zeugen des Verfalls. Rissbildungen sowie oft heftige Bearbeitungsspuren der Kettensägen sorgen für Reliefcharakter. Durch das Drehen und Positionieren von Bildausschnitten im Format erreicht die Fotokunst von Henry Meyer eine Qualität, wie man sie sonst nur in der gehobenen abstrakten Malerei entdeckt. Auf den Antrieb seines Schaffens angesprochen, gerät der Fotograf ins Philosophieren über das Leben und den Tod. Dabei verweist er auf die Ästhetik der Vergänglichkeit, was einigen Betrachtern seiner Arbeiten „schon mal Angst macht“.
Über 600 Bäume hat seine digitale Kamera bereits auf dem Gewissen. Den ersten fotografierte der „Herr der Ringe“ noch analog: 1993 in Osterholz Scharmbeck, eine uralte abgesägte Kastanie.
Buten & Binnen berichtete am 30.01.2012 ausführlich über die künstlerische Tätigkeit von Henry Meyer. Die Dokumentation könnt ihr hier sehen.
Ausstellungseröffnung: Sonntag, 26. Februar 2012 um 15:00 Uhr mit musikalischer Begleitung
Galerie Inkatt e.V. / Theodor-Billroth-Str. 7 / 28277 Bremen
Öffnungszeiten (während der Ausstellungen): Di – Fr 12.00 – 16.00 Uhr, So 14.00 – 18.00 Uhr
Der Eintritt ist kostenlos
14.03. bis 13.05.2012 / Dürer-Zeit: Die Geschichte der Dürer-Sammlung in der Kunsthalle Bremen
Bis zum Zweiten Weltkrieg besaß das Kupferstichkabinett der Kunsthalle Bremen eine der bedeutendsten Sammlungen von Zeichnungen und Wasserfarbenblättern Albrecht Dürers. Weitgehend bekannt ist, dass zahlreiche Werke durch die Kriegsauslagerung 1945 verloren gingen. Weniger bekannt ist allerdings, dass viele Blätter – noch in jüngster Zeit – auf zum Teil abenteuerlichen Wegen zur Kunsthalle Bremen zurückkehrten. Die Ausstellung rekonstruiert die Sammlung und glänzt dabei sowohl mit Originalen als auch mit hervorragenden Faksimiles der noch verschollenen Werke. Die rund 50 Blätter sind in allen, von Dürer meisterhaft beherrschten zeichnerischen Techniken ausgeführt; die Bildinhalte reichen von religiösen und historischen Themen über Tier- und Pflanzenstudien bis hin zu den damals neuen Bildgattungen Bildnis, Selbstbildnis und Landschaft.
CIRCUS WOLS – 25. Februar bis 28. Mai 2012 / Eröffnung: Freitag, 24. Februar 2012 um 20:00 Uhr
Olaf Metzel kuratiert für die Weserburg eine umfassende Ausstellung mit dem Titel CIRCUS WOLS. Werke aus der großen privaten Wols-Sammlung der Karin und Uwe Hollweg Stiftung in Bremen werden in einen Dialog gesetzt mit über 50 künstlerischen Positionen, die Olaf Metzel in die Arena dieser Ausstellung eingeladen hat.
Alfred Otto Wolfgang Schulze, der sich seit 1937 WOLS nannte, ist eine der großen Künstlerpersönlichkeiten des vergangenen Jahrhunderts und immer noch allzu wenigen bekannt. Er gilt der Kunstgeschichte als Wegbereiter der Malerei des Informel und entzieht sich in der Vielschichtigkeit seiner künstlerischen Existenz doch jeder Kategorisierung. Er verlässt im Jahr 1932 als 19-Jähriger Deutschland, um in Paris am Puls der Kunst der Zeit zu sein. Er wird Teil der Pariser Bohème und bleibt doch immer ein großer Einzelgänger. Denn er kämpft zeitlebens um eine Existenz jenseits des Bürgerlichen und gerät dabei nicht zuletzt in die Wirren des Zweiten Weltkrieges.
Im engen Kontakt mit den großen Künstlern und Dichtern des Paris der 1930er Jahre beginnt er seine künstlerische Karriere als Autodidakt mit dem Medium der Fotografie. Auf seinen fotografischen Exkursionen setzt er das andere Paris ins Bild, indem er die kleinen Wunder, das Abseitige und Fremde jenseits der schillernden Fassaden fokussiert. Als er zu Beginn des II. Weltkrieges, als Deutscher in Frankreich, in unterschiedlichen Internierungslagern zubringen muss, beginnt er immer mehr zu zeichnen. Es entstehen wundersame Aquarelle, die eine skurril-phantastische Bilderwelt der menschlichen Existenz entwerfen – es entsteht die Idee eines künstlerischen Gegenentwurfs zur Welt – der CIRCUS WOLS.
In der Bremer Privatsammlung der Karin und Uwe Hollweg Stiftung befinden sich weit über vierzig Werke des Künstlers aus allen Schaffensphasen. Dieser Werkblock – ergänzt durch fotografische Werke von Wols aus verschiedenen Sammlungen – wird zum Zentrum einer umfassenden Ausstellung, die von dem Künstler Olaf Metzel kuratiert wird. Metzel, dem die Weserburg im Jahr 2010 eine große Einzelausstellung widmete, entwickelte die Idee, Wols in einem Dialog mit anderen künstlerischen Positionen vorzustellen. In einem überraschenden Parcours durch den CIRCUS WOLS werden die Werke von WOLS so konfrontiert mit Werken anderer bedeutender Künstler. Darunter u.a. Louise Bourgeois, Alexander Calder, James Ensor, László Moholy-Nagy, Marcel Broodthaers, Philip Guston, und Cy Twombly, aber auch Zeitgenossen wie Andreas Gursky, Sergej Jensen, Norbert Schwontkowski oder Tatiana Trouvé.
Zur Ausstellung erscheint ein Katalog mit Texten von Carsten Ahrens, Öyvind Fahlström, Olaf Metzel und Roberto Ohrt im Verlag der Buchhandlung Walther König, Köln.
Weserburg Museum für moderne Kunst / Teerhof 20 / 28199 Bremen
Gern möchten wir euch folgende Ausstellung aufmerksam machen:
FRIEDE 17.02.-25.02.2012
Atelier[hof] Galerie / Alexanderstr. 9b / 28203 Bremen
Gemeinschaftsarbeiten von Conor Gilligan & Tim Reinecke / Aggro Batik / Installation / Vortrag
Eröffnung: 17.02.12,20 Uhr, Begrüßung: Yvonne Bialek, Live Musik: RawButter
Am 22.02.12: Vortrag: Dancing to the Sound of Friendly Fire
Finissage: 25.02.12,21 Uhr: Live Musik: Lucifers Clients
Geöffnet: 19.02/22.02/25.02, 15-19 Uhr
Eröffnung und Preisverleihung am Samstag, 28. Januar 2012 um 19 Uhr.
Die Verleihung erfolgt durch die Staatsrätin für Kultur Carmen Emigholz.
Für den 35. Förderpreis für Bildende Kunst 2011 wurden von der regionalen Jury folgende Künstlerinnen und Künstler nominiert: Claudia A. Cruz / Daniel Behrendt / Nina Maria Küchler / Piotr Rambowski / Ina Raschke / Fabian Reimann / Ria Patricia Röder / Max Schaffer / Marina Schulze / Marina Steinacker/Susanne Katharina Willand / Natalie Wild / Walter Zurborg
1977 wurde zum ersten Mal der Bremer Förderpreis für Bildende Kunst vergeben. Er ist damit neben dem Kunstpreis der Böttcherstraße, der von der Kunsthalle ausgelobt wird, der zweitälteste Preis für bildende Kunst in Bremen. Der Preis wird vom Senator für Kultur für besondere Leistungen vergeben und ist mit 5500.- Euro dotiert. Die Preisträgerin oder der Preisträger erhält darüber hinaus eine Einzelausstellung sowie einen Katalogzuschuss in Höhe von 2600.- Euro.
Bewerben können sich Künstlerinnen und Künstler aus Bremen und dem näheren Einzugsgebiet im Alter von 26 bis 40 Jahren mit abgeschlossenem Studium an einer Kunsthochschule oder an einer vergleichbaren Einrichtung. Eine regionale Vorschlagskommission, in der wichtige Vertreter der aktuellen Bremer Kunstszene, also Künstler, Kuratoren und Galeristen vertreten sind, wählt aus dem Kreis der Bewerberinnen und Bewerber zehn bis fünfzehn Positionen aus. Diese werden in einer Ausstellung in der Städtischen Galerie Bremen präsentiert. Eine überregionale Jury, deren Mitglieder in großen Museen oder Kunstvereinen für die aktuelle Kunst zuständig sind, ermittelt daraus den Förderpreisträger bzw. die Förderpreisträgerin. Für die meisten jungen Künstlerinnen und Künstler ist bereits die Auswahl und die Teilnahme an der Ausstellung ein großer Erfolg, da die Jury des Förderpreises oftmals die erste professionelle überregionale Instanz ist, die sie bewertet und ihnen die Chance gibt, in das überregionale Kunstgeschehen einzusteigen.
“Die Ausstellung “Portraits” zeigt Werke von Peter Creutzburg, Christiane Doeker, Marcus Haas, Nadya Hauswald, Simona Schimeczek, Hans-Jürgen Schlüter, K. Sonny Sonnenberg und Jörg Steinbeck.
Alle Exponate sind Portraits deren grundsätzliche Herangehensweise zur Erstellung eines Portraits unterschiedlicher nicht sein kann.Darüber hinaus sind die Arbeiten der ausgestellten Künstler durch Nutzung unterschiedlichster Techniken entstanden und bieten dem Betrachter auch auf diesem Weg vielgestaltige künstlerische Eindrücke.
Peter Creutzburg zeigt seine in Acryl gemalten Modelle ohne Gesicht, ergänzt dieses jedoch durch eine Zeichnung am Rande der Leinwand, Christiane Doeker lässt den Betrachter durch Portraits von Filmleichen in Öl auf Leinwand erschaudern. Marcus Haas fängt mit seinem Fotomodell Kati den konstruierten Moment ein. Nadya Hauswald bringt ihre Modelle durch geschickten Einsatz von Farbe und Form in Szene, Simona Schimeczek´s naturalistischen Darstellungen in Acryl auf Leinwand beeindrucken durch die Detailgenaue Darstellung. Hans-Jürgen Schlüter zeigt Selbstportraits die mit unterschiedlichen Techniken der Radierung gefertigt wurden. K. Sonny Sonnenberg schafft es in ihren überarbeiteten Fotografien die Flüchtigkeit eines schönen Momentes einzufangen. Jörg Steinbeck stellt Rock´n Roll Stars in Öl auf die Leinwand die schon durch ihre Lebensgroße Darstellung beeindruckend sind.”
Kulturzentrum Schlachthof / Schlachtofkneipe / Findorfstrasse 51 / 28215 Bremen
Vernissage am Sonntag 12. Februar 2011 um 16:00 Uhr / Ausstellungsdauer vom 10. Februar bis 12. April 2012
Öffnungszeiten: Werktags von 16:00 Uhr bis open end / Sa mit/ohne Fußball 14.00/16.00 – open end So mit/ohne Flohmarkt 9.00/10.00 – open end