Archiv für die Kategorie: “Aufführung”

Am 10. April in der Früh’ hieß es “Leinen los” und “Volle Kraft voraus” Richtung Bremen, wo erstmalig für 4 Wochen die dortige Musik- und Szenelandschaft erkundet wird. Das straffe Programm, welches in Zusammenarbeit mit Bremer Partnern erarbeitet wurde, ist im Kalender abrufbar.
Jede Menge Konzerte mit Bands aus der Region sowie dem In- und Ausland wird dort vom Kunst- und Kulturschiff präsentiert, gepaart mit Videoinstallationen und Disco – Veranstaltungen.
Auf der Webseite und den Stubnitz Plattenfroster Sonntags 19:00 Uhr auf Lohro bzw. Mittwochs ff. auf ROK – TV werden Berichte über die Aktivitäten an der Weser nach Hause gesendet.

Der Motorschiff Stubnitz e.V., ein gemeinnütziger eingetragener Verein, ist Betreiber des ehemaligen Kühl-Transport-Schiff der DDR Hochsee-Fischfangflotte. Seit 1992 wurde das Schiff zu einer mobilen Plattform für Musik, kulturelle Produktion, Dokumentation und Kommunikation umgestaltet. Drei ehemalige Laderäume werden regelmäßig als Veranstaltungsräume für Live-Musik, Ausstellungen, Performances und Installationen genutzt. Künstler und Mitarbeiter können an Bord untergebracht und verpflegt werden.

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Die bremer shakespeare company lädt zur neuen szenischen Lesung aus der Reihe “Aus den Akten auf die Bühne”.

„Im Lager hat man auch mich zum Verbrecher gemacht” Margarete Ries: Vom “asozialen” Häftling in Ravensbrück zum Kapo in Auschwitz

Mit: Peter Lüchinger, Michael Meyer, Petra-Janina Schultz, Erika Spalte. Der Fall „Ries“ ist Ergänzung und Erweiterung der Lesung über die Entnazifizierung Bremer Frauen im Herbst 2011. Margarete Ries soll als Kapo im KZ Auschwitz äußerst brutal vorgegangen sein und mehrere Häftlinge erschlagen haben. Zu ihrer Verhaftung kam es, nachdem eine ehemalige Insassin des Lagers Auschwitz Ries auf dem Bremer Hauptbahnhof wiedererkannt hatte. Wie erklärte Margarete Ries ihr Handeln? Wie bewerteten es die Be- und Entlastungszeuginnen und warum wurde das Verfahren gegen sie letztlich eingestellt? Das Haus des Reichs war damals Sitz der US-Militärregierung für Bremen, ist also der Originalschauplatz der Verhöre von Margarete Ries. Mehr findet ihr unter sprechende-akten

Vorstellungen:
17.4./18.4./24.4./ Haus des Reichs (Finanzamt Rudolf-Hilferding-Platz 1,
Haupteingang)/19.30 Uhr. Preise 12/erm. 6 €.

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Die FLUSSMUSIK in Bremen präsentiert renommierte Musiker aus aller Welt am Samstag, den 21.04.2012 auf dem niederländischen Segelschiff DE LIEFDE. 3 Sets wunderbare Musik durch alle Stilformen des Jazz. Dazwischen legt DJ JAZZFRITZ rares Vinyl auf die Turnsaales und die Künstlerin Delia Nordhaus malt ein Gemälde und dokumentiert das Geschehen auf Öl-Leinwand.

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Am Freitag, den 30. März findet um 20.30 Uhr im Brauhauskeller die Uraufführung von Stephan Seidels Stück „Wenn du mir meine Stimme nimmst“ statt, das der Autor für das Schauspiel Bremen geschrieben hat. Dies ist in dieser Spielzeit neben „Die Bürgschaft“ und „Drei Sekunden“ bereits die dritte Premiere im Brauhauskeller.
„Ich will ein Mensch sein! Menschen, das sind die besten, weit entwickelt und immer weiter entwickelt, wie Maschinen. Wie Ketten von Dingen, eins an das andere gekoppelt bis zur Unendlichkeit, nein, bis zur, bis zur Seele.“ Ein Tag am Meer. Sehnsucht an beiden Seiten des Ufers, Missverständnisse und der Wunsch zueinander zu kommen, auch wenn eine Annäherung unmöglich scheint. Stephan Seidel hat sich von Motiven aus Hans Christian Andersens Märchen „Die kleine Meerjungfrau“ anregen lassen und die Vielstimmigkeit menschlicher Gedanken in einen Text gefasst, in dem Poesie und Komik gleichwertig nebeneinander stehen.

Stephan Seidel studierte Theaterregie an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt/Main ist Hausautor am Staatstheater Mainz und arbeitet in dieser Spielzeit erstmals am Theater Bremen.

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zuhause.anderswo – chez-soi.ailleurs
Das Institut français Bremen, QUARTIER, die bremer shakespeare company und steptext dance project organisieren in Kooperation mit der Cité nationale de l’histoire de l’immigration (Museum für Migration, Paris) vom 12. April bis 30. September 2012 das bremenübergreifende Kulturprojekt zuhause.anderswo.

Vier bremische Institutionen schließen sich zu einem Netzwerk zusammen, um im Rahmen einer stadtweit angelegten Veranstaltungs- und Produktionsreihe mit internationaler Ausstrahlung auf jene Fragestellungen einzugehen, die das gesellschaftliche Zusammen- leben unterschiedlicher Kulturen in Bremen aufwirft.
Die einzigartige Kooperation zwischen den Kulturinstitutionen garantiert eine einmalige Dynamik und interdisziplinäre Herangehensweise an die Themen Migration, Integration und Heimat, die für jeden einzelnen der Partner bereits seit Jahren eine zentrale Rolle in der künstlerischen Arbeit spielen. Das Museum für Migration in Paris, das die Hinterfragung dieser Themen an einem historisch bedeutsamen Ort bündelt, erweist sich darüber hinaus als idealer Partner – sowohl auf kultureller als auch wissenschaftlicher Ebene.

Zum Auftakt des Projektes wird vom 12. April bis 12. Mai 2012 die ZON-MAI aus dem Museum für Migration ins Postamt 5 nach Bremen eingeladen. Die ZON-MAI ist eine monumentale, multimediale Installation in Form eines umgekehrten Hauses, das von dem Choreografen Sidi Larbi Cherkaoui und dem Film- und Videokünstler Gilles Delmas im Auftrag des Museums für Migration kreiert wurde. Es ist ein Haus, das von innen nach außen gekehrt ist, das weder Tür noch Fenster besitzt und auf dessen vier Wände und das Dach Filme von Tänzern projiziert werden, die uns einen Einblick in deren eigenes Zuhause geben. Zwischen Architektur, bildender Kunst und Tanz angesiedelt, verbindet dieses erstaunliche Werk verschiedene Medien, um sich mit Fragen des Andersseins, der Identität, des Territoriums und der Grenze auseinander zu setzen.

Die vierwöchige Ausstellung der ZON-MAI, die von einem umfangreichen künstlerisch- wissenschaftlichen Rahmenprogramm begleitet wird, ist der erste von zwei Veranstaltungs- höhepunkten. Die Installation bildet den gemeinsamen Ausgangspunkt für die künstlerische Auseinandersetzung der vier Kooperationspartner mit dem Zuhause-Begriff. Sie ist Impulsgeber für eine Reihe von künstlerischen Produktionen und Zusammenarbeiten der Bremer Institutionen mit ihren internationalen Partnern, die in den Folgemonaten entstehen. Im Rahmen eines großen Festivals vom 20. bis 30. September 2012 werden diese abschließend einem breiten Publikum präsentiert. Das Festival bietet ein vielseitiges Spektrum künstlerischer Ausdrucksformen, – Tanz, Theater, Bildende Kunst – die die verschiedenen Interpretationen des Zuhause-Begriffs auf der Bühne lebendig werden lassen.

Die Kooperation der anerkannten bremischen Kulturinstitutionen mit Kollegen aus Frankreich, Portugal und dem Senegal vernetzt Künstler und Wissenschaftler aus aller Welt. Weit über die Grenzen Bremens hinausführend spricht zuhause.anderswo jeden Einzelnen an – Wo ist mein Zuhause?

Die große Eröffnungsveranstaltung von zuhause.anderswo findet am 12. April um 13 Uhr im Postamt 5 (An der Weide 50c) in Bremen statt. Über das genaue Programm, sowie weitere umfassende Informationen über das Gesamtprojekt werden wir hier berichten.

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Schauspielpremiere:
„Das Leben ein Traum“ von Pedro Calderón de la Barca Am 23. März um 19.30 Uhr im Theater am Goetheplatz
Seit mehr als 50 Jahren wurde kein Stück des spanischen Autors Calderón de la Barca mehr am Theater Bremen aufgeführt. Am 23. März beendet das Theater Bremen diese Zeit mit der Premiere von „Das Leben ein Traum“, in der Inszenierung von Robert Schuster im Theater am Goetheplatz.
Robert Schuster ist dem Bremer Publikum bestens bekannt. Insgesamt inszenierte er in den letzten fünf Jahren bereits vier Stücke am Theater Bremen, darunter „Was ihr wollt“ und „Ein Volksfeind“ in der vergangenen Spielzeit. In seiner fünften Arbeit am Theater Bremen widmet er sich dem zu Recht als „Welttheater“ bezeichneten Barockdrama „Das Leben ein Traum“. Unterstützt wird Schuster dabei vom Musiker Jörg Gollasch, mit dem er bereits mehrfach zusammen arbeitete, sowie von den Videokünstlern Momme Hinrichs und Torge Møller von fettFilm.
König Basilius hält seinen Sohn Sigismund in einem Verließ gefangen, denn es wurde vorhergesagt, dass er ein tyrannischer Herrscher würde. Doch der König wagt ein Experiment. Sein Sohn soll sich beweisen und für einen Tag regieren dürfen. Doch Sigismund wütet, vergewaltigt, mordet. Also wird er betäubt und in sein Gefängnis zurück gebracht. Als er erwacht, wird ihm versichert, dass er alles nur erträumt habe. Von da an will er nur noch redlich handeln. Als ihn Aufständige aus seinem Gefängnis befreien, ist es an ihm, seine zweite Chance zu nutzen …

Freitag, 23. März 2012 um 19.30 Uhr im Theater am Goetheplatz

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Ein letztes Mal präsentieren die gewitzten Blaumeier-SchauspielerInnen ihre temporeich-komische Bühnenproduktion “Mieder und Millionen”: Ein vertauschter Koffer am Flughafen stellt alle Beteiligten vor ungeahnte Herausforderungen.

Der Koffer ist zwar prall gefüllt, nur leider mit dem falschen Inhalt. Wo ist nur der richtige Koffer geblieben und warum gibt eine lustige Witwe plötzlich soviel Geld aus?

Mieder und Millionen / Blaumeiers irrwitzige Verwechslungskomödie / 9., 10. & 16., 17. März jeweils 20 Uhr 11. &. 18. März jeweils 18 Uhr / Theatersaal des Blaumeier-Ateliers / 15 € / ermäßigt 10 € / Vorverkauf: 0421/ 83 50 666 / Blaumeier-Atelier / Travemünder Str. 7 a / 28219 Bremen

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Wiederaufnahme mit Theaterleiter Knut Schakinnis in der Hauptrolle

Am Mittwoch, 14. März, nimmt das Theaterschiff Bremen an der Tiefer die Komödie „Die Wahrheit… der Männer“ von Florian Zeller wieder ins Programm. Gespielt wird mittwochs bis sonnabends bis einschließlich 24. März sowie vom 18. bis 28. April. Für den Hauptdarsteller ist die Wiederaufnahme jedoch eine Premiere: Theaterleiter Knut Schakinnis schlüpft in die Rolle des Michel und steht damit erstmals seit „Typisch Mann“ wieder selbst auf der Bühne.
Zum Inhalt: Michel (Knut Schakinnis) betrügt seine Frau Laurence (Martina Flügge) seit sechs Monaten mit Alice (Heidi Jürgens), der Frau seines besten Freundes Paul (Kevin Hoffmann). Aber plötzlich tauchen Probleme auf. Ehefrau Laurence fängt an, seltsame Fragen zu stellen, und die Geliebte Alice quält plötzlich das schlechte Gewissen. Mit abenteuerlichen Lügen und Ausreden versucht Michel die Affäre aufrecht zu erhalten, ohne dass die Wahrheit ans Licht kommt. Sein Credo lautet “wenn die Leute plötzlich aufhören würden, sich zu belügen, gäbe es kein einziges Paar mehr auf Erden. Und in gewisser Hinsicht wäre das das Ende der Zivilisation”. Doch weder Laurence noch Paul sind so dumm, wie Michel glaubt. Es entspinnen sich abenteuerliche Wortgefechte bis schließlich – fast – die ganze Wahrheit ans Licht kommt.

Karten zum Preis von 24 und 26 Euro gibt es unter der Rufnummer 0421 / 7908600, bei den bekannten Vorverkaufsstellen, unter theaterschiff-bremen.de, an der Abendkasse und im Ticketshop an der Balgebrückstraße.

„Die Wahrheit… der Männer“ / Komödie von Florian Zeller / Regie: Craig Simmons / Mit Martina Flügge, Heidi Jürgens, Kevin Hoffmann und Knut Schakinnis / Wiederaufnahme: Mittwoch, 14. März 2012, 20 Uhr / Weitere Termine laut Spielplan / Theaterschiff Bremen, großer Saal, Tiefer 104 / Anleger 4, 28195 Bremen
Eintritt: 24 und 26 Euro

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