Archiv für die Kategorie: “Aufführung”

(via Bremen für Lau) Das Eventschiff Treue hat für euch wieder ein wundervolles Open Stage-Potpourri kredenzt. Kapitän’in Karola Kohne und befreundete Musiker und Künstler bescheren Euch einen stimmungsvollen Spätsommerabend. Trübsal kommt nicht auf’s Schiff! Begleitet wird Karola wie immer von ihrem Hauspianisten Jörg Albrecht. Aus eigener Erfahrung kann ich euch sagen: es lohnt sich!

24.08. 20:00, Eventschiff MS Treue, Schlachte, Anleger 5, 28195 Bremen.

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Der designierte Generalintendant des Bremer Theaters, Michael Börgerding, will das Theater wieder zu einem Zentrum der Auseinandersetzung machen. Das sagte Börgerding zu Radio Bremen in einer ersten Stellungnahme.

“Bremen ist eine Großstadt, die ein großstädtisches Theater verdient”, sagte Michael Börgerding zu Radio Bremen. Er will vor allem vielversprechende Nachwuchskräfte ans Theater holen. Durch seine Tätigkeit als Direktor der Theaterakademie Hamburg verfügt Michael Börgerding über zahlreiche Kontakte zu Theaterschaffenden der jungen Generation. Zuvor war er Chefdramaturg am Thalia-Theater in Hamburg. Der 1960 in Lohne geborene Börgerding übernimmt ab Sommer 2012 die Leitung des Theaters am Goetheplatz.

Der Intendanten-Vertrag soll in der kommenden Woche unterzeichnet werden. Anschließend will sich der künftige General-Intendant auf einer Personalversammlung den Beschäftigten des Bremer Theaters vorstellen. Bis 2012 wird der größte Kulturbetrieb Bremens von einem fünfköpfigen Leitungsteam geführt (Quelle: Radio Bremen).

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Die heutige La Strada wird von der portugiesischen Gruppe Teatro do Mar, auf dem Domshof um 22 Uhr feierlich eingeweiht. Oben schon mal ein Vorgeschmack auf das Stück „Nusquam“, welches heute Abend aufgeführt wird.

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Anlässlich des 60-jährigen Jubiläums des Buch-Klassikers “Der kleine Prinz” von Antoine de Saint-Exupéry, gibt es im THEATRIUM mehrere Sondervorstellungen, vorgestellt als eine poetische Sommernacht.

Das Theaterstück “Der kleine Prinz” wird begleitet von zauberhafter live-Akkordeonmusik und Gesang, einem leckeren Buffet und erlesenen Weinen. Neben dem kulinarischen Genuss verspricht das Figurenspiel und das Team vom THEATRIUM euch einen ganz besonderen und zauberhaften und poetischen Abend zu bereiten.

Eintritt 25,- / 20,- inkl. Begrüßungscocktail und Buffet, Termine: 6./7./13./14./21./27./28. August und 3./4. September, jeweils 20 Uhr. Um Reservierung wird gebeten unter THEATRIUM Bremen e.V., Hans-Böckler-Str. 9, 28217 Bremen, Tel. 0421-326813, theatrium(at)arcor(.)de

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Irgendwo auf der Welt öffnet sich in diesem Moment eine Flügeltür aus Stahl – vielleicht in Bremerhaven, vielleicht in Shanghai – und ein scheinbar niemals endender Strom von Waren ergießt sich. Es öffnet sich ein Container in Rotterdam, vielleicht auch in New York, und gibt den Blick frei auf 32.000 Gummi-Enten aus Guangdong oder 10.886 Flaschen Beck´s Bier aus Bremen.

„Container Love“ ist eine poetische Suche mit den Mitteln des Theaters, befeuert von dem Geheimnis dieser magische Kiste, die hinter ihren spröden Wänden die ganze globalisierte Welt in sich aufzunehmen scheint. Wie lebt es sich im Schatten des Containers? Welche Menschen verbindet er, welche trennt er? Die internationale Logistik spült wie ein perfektes Uhrwerk den Container und mit ihm gigantische Warenströme bis in den hintersten Winkel der Welt. Und bis in den hintersten Winkel der Welt weckt der Container die Hoffung auf mehr und schürt die Angst vor dem Versiegen der Quelle.

„Container Love“ ist auch ein Stück über die Liebe, das Begehren und das Begehrt- Werden. Was die Worte „Container“ und „Love“ verbindet ist das Begehren, durch das wir die Leerstellen in unseren ganz persönlichen Containern zu füllen versuchen, damit wir uns erfüllt fühlen können.

Das Stück wird in der alten Stauerei im Holzhafen in der Überseestadt gespielt, an einem Ort, der in sich die Geschichte des Containers enthält: Würde es keine Container geben, würden in der Stauerei weiterhin Stückgüter sortiert und zwischengelagert werden. Durch die Dominanz der Container hat die Stauerei ihre Funktion verloren und konnte so überhaupt erst zu einem Theater- und Veranstaltungsort werden.

Von und mit Katrin Bretschneider, Christoph Glaubacker und Noah Holtwiesche 
Eine Koproduktion von Katrin Bretschneider / Noah Holtwiesche und Neugier e.V. Premiere 16. September 20.00 Uhr in der Stauerei Cuxhavener Straße 7, Überseestadt Bremen. Weitere Vorstellungen: 18., 19,. 24. , 25., 26. September und 28., 29., 30., 31. Oktober (jeweils 20.00 Uhr)

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Die Bremer Improvisationsgruppe Inflagranti gastiert am Sonntag, 21. März, um 18 Uhr im kleinen Saal des Theaterschiffs Bremen wieder mit „Mord an Bord“.
Das vergnügliche Spiel ist ein improvisierter Krimi unter dem Motto „Wählen Sie sich eine Leiche aus“, von dem zu Beginn der Vorstellung nur der Titel existiert. Die wesentlichen Inhalte legen die Zuschauer selbst fest: Wer ist das Opfer? Was sind Todesursache und Tatmotiv? Falsche Spuren werden gelegt, Indizienbeweise gesucht, knallharte Verhöre geführt.
Kriminalinspektor Valentin lässt seinen berühmten Scharfsinn sprühen, um eine Wiederholungstat zu vereiteln. Mal makaber und düster, mal knallend komisch werden die Spielerinnen und Spieler von Inflagranti die kriminelle Energie der Zuschauer entfesseln und aus dem Stegreif einen spannenden Überraschungskrimi entwickeln.
Karten zum Preis von 15 Euro gibt es unter Tel. 0421 / 7908600, im Ticketshop Balgebrückstraße, bei den bekannten Vorverkaufsstellen, an der Abendkasse auf dem Schiff und hier.

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Die SHAKESPEARE-WOCHE „10 Stücke für je 10 Euro“ geht in die nächste Runde. Jules Vernes Phileas Fogg brauchte noch 80 Tage und einen Heißluftballon für seine Weltumrundung, Ihr braucht nur ein paar Theaterkarten für die bremer shakespeare company und die Reise bringt Sie auf Shakespeares Versen rund um ein ganzes Universum und in die Höhen und Tiefen der menschlichen Seele dazu.

  • Mittwoch, 17. März um 19.30 Uhr: Julius Cäsar, Cleopatra, Antonius
  • Donnerstag, 18. März um 18.30 Uhr: Der Kaufmann von Venedig
  • Freitag, 19. März um 19.30 Uhr: Hamlet
  • Samstag, 20. März um 19.30 Uhr: Maß für Maß
  • Sonntag, 21. März um 18.00 Uhr: Ende gut, alles gut

Karten unter: www.shakespeare-company.com oder Tel.: (0421) 500 333

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Die Wirtschaftskrise beschäftigt seit Monaten die Finanzwelt, Politiker, Wissenschaftler und Journalisten. Aber inzwischen ist sie auch bei uns und den Jugendlichen angekommen: Branka Prlic und Tamer Yigit entwerfen in „Kein Kapital“ Situationen, Biographien und Konflikte, die auf spielerische, energiereiche und berührende Weise zeigen, welche Auswirkungen die Finanzkrise hat. Sie entwerfen Szenen, in denen sie thematisieren, wie stark Wertsteigerung, Gewinnmaximierung und Erfolgsstreben nicht nur in beruflichen Zusammenhängen, sondern auch in privaten Situationen und für die persönliche Entfaltung von Bedeutung sind. Sie greifen damit die Lebenswirklichkeit von Jugendlichen auf und bringen sie in theatrale Form. Mit dokumentarischen und erfundenen Biographien und Konflikten erzählen Branka Prlic und Tamer Yigit in „Kein Kapital“ von dem Markt des Arbeits- und Selbstwerts und den sinkenden Aktien der Menschen darin.

Sie erklären: „Die Personen in ‚Kein Kapital‘ haben ihre Namen vergessen. Im Strudel des Systems suchen sie nach einem Ausweg. Sie reisen von Kontinent zu Kontinent, um Arbeit zu finden. Hier kommen diejenigen zu Wort, die nicht vermittelbar sind für den Markt. Wir zocken um die Wette, wir brauchen das Spiel, wir sind Kapital und Feuer und Flamme. Das Objekt der Begierde liegt hinter Glas. Mit leeren Taschen stehen wir vor der verschlossenen Tür. Die Läden haben zu und senden Neonlicht in die Welt der Automaten, die für ihre Unternehmen reden. Ich gebe dir mein letztes Geld und habe Hunger. Mein Nachbar gibt mir keinen Mikrokredit. Die kalte Schulter der neuen Architektur jagt uns in die Sklaverei. Die Prostitution verspricht hartes Gold. Die Tempel des Konsums erstrahlen für jedermann sichtbar.“

Branka Prlic und Tamer Yigit wurden für ihre Inszenierung „Ein Warngedicht“ mit Berliner Jugendlichen im November 2009 mit dem „Brüder-Grimm-Preis zur Förderung des Kinder- und Jugendtheaters” ausgezeichnet und schreiben und inszenieren nun für das Moks ein Stück über den dramatisch sinkenden Wert des tätigen Menschen für Jugendliche ab 13 Jahren.

Inszenierung Branka Prlic und Tamer Yigit; Bühne Nele Ahrens; Video Branka Prlic und Marie Viertmann; es spielen Christopher Ammann, Tuba Bulut, Anna-Lena Doll, Lisa Marie Fix, Lukas Stermann

Theater Bremen GmbH, Goetheplatz 1-3, www.theaterbremen.de.

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