Archiv für die Kategorie: “Aufführung”| 6. März 2010 | | 20:00 | bis | 22:00 | | 8. März 2010 | | 10:30 | bis | 12:30 | | 9. März 2010 | | 10:30 | bis | 12:30 | | 10. März 2010 | | 10:30 | bis | 12:30 | | 11. März 2010 | | 10:30 | bis | 12:30 | | 20:00 | bis | 22:00 | | 12. März 2010 | | 10:30 | bis | 12:30 | | 16. März 2010 | | 10:30 | bis | 12:30 | | 17. März 2010 | | 10:30 | bis | 12:30 | | 18. März 2010 | | 10:30 | bis | 12:30 |
Die Wirtschaftskrise beschäftigt seit Monaten die Finanzwelt, Politiker, Wissenschaftler und Journalisten. Aber inzwischen ist sie auch bei uns und den Jugendlichen angekommen: Branka Prlic und Tamer Yigit entwerfen in „Kein Kapital“ Situationen, Biographien und Konflikte, die auf spielerische, energiereiche und berührende Weise zeigen, welche Auswirkungen die Finanzkrise hat. Sie entwerfen Szenen, in denen sie thematisieren, wie stark Wertsteigerung, Gewinnmaximierung und Erfolgsstreben nicht nur in beruflichen Zusammenhängen, sondern auch in privaten Situationen und für die persönliche Entfaltung von Bedeutung sind. Sie greifen damit die Lebenswirklichkeit von Jugendlichen auf und bringen sie in theatrale Form. Mit dokumentarischen und erfundenen Biographien und Konflikten erzählen Branka Prlic und Tamer Yigit in „Kein Kapital“ von dem Markt des Arbeits- und Selbstwerts und den sinkenden Aktien der Menschen darin. Sie erklären: „Die Personen in ‚Kein Kapital‘ haben ihre Namen vergessen. Im Strudel des Systems suchen sie nach einem Ausweg. Sie reisen von Kontinent zu Kontinent, um Arbeit zu finden. Hier kommen diejenigen zu Wort, die nicht vermittelbar sind für den Markt. Wir zocken um die Wette, wir brauchen das Spiel, wir sind Kapital und Feuer und Flamme. Das Objekt der Begierde liegt hinter Glas. Mit leeren Taschen stehen wir vor der verschlossenen Tür. Die Läden haben zu und senden Neonlicht in die Welt der Automaten, die für ihre Unternehmen reden. Ich gebe dir mein letztes Geld und habe Hunger. Mein Nachbar gibt mir keinen Mikrokredit. Die kalte Schulter der neuen Architektur jagt uns in die Sklaverei. Die Prostitution verspricht hartes Gold. Die Tempel des Konsums erstrahlen für jedermann sichtbar.“ Branka Prlic und Tamer Yigit wurden für ihre Inszenierung „Ein Warngedicht“ mit Berliner Jugendlichen im November 2009 mit dem „Brüder-Grimm-Preis zur Förderung des Kinder- und Jugendtheaters” ausgezeichnet und schreiben und inszenieren nun für das Moks ein Stück über den dramatisch sinkenden Wert des tätigen Menschen für Jugendliche ab 13 Jahren. Inszenierung Branka Prlic und Tamer Yigit; Bühne Nele Ahrens; Video Branka Prlic und Marie Viertmann; es spielen Christopher Ammann, Tuba Bulut, Anna-Lena Doll, Lisa Marie Fix, Lukas Stermann Theater Bremen GmbH, Goetheplatz 1-3, www.theaterbremen.de. Keine Kommentare » 
Ein Freund von mir (Travestie-Künstler des ehem- Madame Lothar/Schnoor) läd am Freitag zum 25jährigen Jubiläum des RENDEZVOUS ein. Meryl und 3 weitere Künstler (Nightflowers aus Bremerhaven) performen und entertainen das Publikum. Kommet zahlreich und lasst Euch vergnüglich unterhalten – ich tu’s auch! Eintritt ist (eigentlich) frei, aber bei dieser Fülle gibt man sicher gern ein paar Euronen in den Hut..! Fr., 5. Februar um 20 Uhr im Rendezvous in Walle (Elisabethstr. 34). 3 Kommentare » 
Am 14. Februar 2010 beginnt in China das neue Jahr. Nach dem „Jahr des Büffels“ 2009 folgt 2010 das „Jahr des Tigers.“ Auch aus Bremer Sicht ist das „Jahr des Tigers“ ein herausragendes Jahr, in dem Bremen auf China und China auf Bremen schaut. Der Countdown läuft: Am 1. Mai wird in Shanghai die Expo 2010 eröffnet – und Bremen ist als eine von vier bundesdeutschen Städten mit einem eigenen Pavillion dabei. Mut, Risikobereitschaft, Erfolgsorientierung, Entscheidungsfreude, aber auch Sensibilität und Nachdenklichkeit sind Charakterzüge, die die traditionelle chinesische Astrologie dem Tiger zuschreibt. Gute Eigenschaften für ein erfolgreiches Expo-Jahr und ein guter Grund, den für alle Chinesen bedeutendsten Feiertag des Jahres auch in Bremen gebührend zu feiern. Ein weiterer ist sicher der große Erfolg des chinesischen Neujahrsfests zum Auftakt des Jahrs des Büffels im letzten Jahr. Auch das Fest zur Begrüßung des Jahres des Tigers gestalten Absolventen und Studierende der Hochschule für Künste aus China, die sich zum Ensemble „Huayun“ (Chinesische Melodie) zusammengefunden haben, in Zusammenarbeit mit der Initative China Dialog. Beim Chinesischen Neujahrskonzert, Samstag, 13. Februar 2010, 20:00 Uhr, Glocke Bremen spielen sie auf traditionellen chinesischen Instrumenten ebenso wie auf klassischen europäischen. Mit Musik wollen sie eine Brücke zwischen den Kulturen bauen und zu einer musikalischen Reise ins Reich der Mitte einladen. Die Moderation hat. Prof. Dr. Hartmut Köhler. Übrigens: Auch bei der Vorbereitung des Bremer Auftritts auf der Expo 2010 ist die Hochschule für Künste dabei. So wird das Gestaltungskonzept des Bremen-Standes in Shanghai von Roland Lambrette, Professor für temporäre Architektur an der HfKund Gewinner des Designpreises der Bundesrepublik Deutschland 2009, entwickelt. Die Website für den Bremer-Expo-Auftritt entwickelt derzeit ein Team um HfK-Dozent Nuri Ovüc. Kartenbestellung für das chinesische Neujahrsfest am 13. Februar 2010: Ticket – Service in der Glocke, 0421/33 66 99, www.glocke.de, TSC eventim, 0421/35 36 37 und an den üblichen Vorverkaufsstellen. 3 Kommentare » | 7. Februar 2010 | | 12:00 | bis | 13:00 |
„OHLE SOHLE WUNDER SCHUH“, ein Familientheaterstück für Menschen ab 6 Jahre Kosten: 2 € zzgl. Eintritt Die Teilnahme kostet 2 € zzgl. Eintritt. Ein Schuh ist ein Schuh – oder doch nicht? Vielleicht ist der Schuh ja ein Hut oder eine Torte oder eine Rennmaus! Manche Schuhe sind wild und gefährlich, manche nett und freundlich. Und manche drücken ganz fürchterlich. Sie wohnen im Schuhschrank, oder? Ein Kindertheaterstück in einer Mischung aus Schauspiel und Objekttheater phantasiereich und komödiantisch in Szene gesetzt von Regisseur Martin Leßmann und Schauspielerin Susan Keiper. Überseemuseum Bremen, Bahnhofsplatz 13. Keine Kommentare » | 28. Januar 2010 | | 19:00 | bis | 21:00 |
Der in Berlin lebende Künstler Gerry Bibby wird im Rahmen der Ausstellung …dreaming is nursed in darkness von Susanne M. Winterling eine Performance in der GAK durchführen. An die Thematik von Winterlings Ausstellung anknüpfend gestaltet Bibby einen Abend mit Texten von Jean Genet – wobei auch ein Fotokopierer und ein Blumenstrauß rätselhafte Aufgaben übernehmen werden… “… a flower ‘chandalier’ swings in the room… activated by a simple foot press… as it rubs past the air in the room, another body, a photocopy machine without it’s hat, will project light upward… a beacon trying to capture an image of it’s unstable suitor, a bunch of white blooms perhaps, within it’s frame… Over thousands of years a stalactite sends messages, projects the desire for concommitance with it’s double/opposite who swells upward (on average 0.13 mm per year) before the possibility for the architectual ‘moment’ when they can finally meet and become one, a ‘column’, arrives. Grotto Giganta: stalactite/stalagmite will use these bodies of meaning, accompanied by narration, in unusual repose to imagine the incongruencies and intersections which blossom during, say, a fever pitched dance, what happens next, what remains and what is lost thereafter.“ Gerry Bibby, 1977 in Australien geboren, ist Mitglied der Künstlergruppe Silberkuppe aus Berlin. Er realisierte zahlreiche Performances u.a. 2008 im Kölnischen Kunstverein im Rahmen der Ausstellung Konzepte der Liebe und vor kurzem im Museum für Gegenwartskunst in Basel. Susanne M. Winterling und Gerry Bibby arbeiteten bereits bei der Ausstellung Die ums Feuer sind der Arthur Boskamp-Stiftung im Sommer 2009 zusammen. Donnerstag, den 28. Januar 2010, 19 Uhr GAK GESELLSCHAFT FÜR AKTUELLE KUNST E.V. BREMEN Teerhof 21 D-28199 Bremen Keine Kommentare » | 29. Januar 2010 | | 20:00 | bis | 22:00 | | 30. Januar 2010 | | 20:00 | bis | 22:00 | | 2. Februar 2010 | | 20:00 | bis | 22:00 | | 3. Februar 2010 | | 20:00 | bis | 22:00 | | 5. Februar 2010 | | 20:00 | bis | 22:00 | | 6. Februar 2010 | | 20:00 | bis | 22:00 |
“Ich habe eine Idee. Ich werde auf dich schießen. Wenn es ein Traum ist, wache ich auf; ich werde dir den Traum erzählen und wir werden darüber lachen. Wenn ich nicht aufwache, werde ich mir den Revolver in den Mund stecken und noch einmal abdrücken”. (Revolvertraum) Lola Arias gilt derzeit nicht nur in Argentinien als Senkrechtstarterin des Theaters, weil sie eine ganz eigene sehr poetische Bühnensprache entwickelt hat. Ihre Sprache wandert dabei auf dem schmalen Grat zwischen Wirklichkeit und Traum. In wunderschönen, verstörenden Texten erzählt sie von Menschen, denen die Liebe so radikal abhanden gekommen ist, dass ihnen das Leben nichts mehr bedeutet. Das Theater inCognito (TiC) der Universität Bremen spielt eine Arias-Trilogie mit den Titeln „Revolvertraum”, „Striptease” und „Die Liebe ist ein Heckenschütze”. Die Trilogie von 2007 wurde bisher erst einmal in deutscher Sprache aufgeführt, am Theater in Bern. Die Bremer Aufführung ist somit die Deutschlandpremiere dieses Stückes in deutscher Sprache. Die Aufführungen finden im Theatersaal der Universität Bremen statt, und zwar am 29. und 30. Januar, am 2.,3.,5. und 6. Februar jeweils um 20 Uhr. Keine Kommentare » 
Mark McGovan ist in diesen Tagen unterwegs in Bremen. Er krabbelt durch die Bahnhofsvorstadt um auf Menschen aufmerksam zu machen, die kein würdevolles Leben führen können, obdachlos sind, oder aus sonstigen Gründen am Gesellschaftsrand leben. Er will 48 Stunden durchhalten und wir haben im Moment kein freundliches Wetter hier. Schneematsch, Kälte und Wind begleiten den Künstler auf seinem Weg. Seine berühmteste Performance hat Mark in New York 2007 durchgeführt, wo er in einer Maske von Bush krabbelnd, die Passanten aufgerufen hat ihm in den Allerwertesten zu treten. Auch wenn mir die Aktion fast zu theatralisch erscheint, so ist der Zweck ohne Frage zu würdigen. Eigentlich seltsam, dass es in einem westlichen Industriestaat solcher Aktionen bedarf. Gut, dass einige mutige Künstler immer wieder die Kraft finden, die Missstände an den Pranger zu stellen. Im Moment überlege ich, ob ich von seiner Aktion Fotos mache, oder es bei textueller Aufarbeitung sein lasse. Einen krabbelnden Obdachlosen würde ich auch nicht ablichten. Wahrscheinlich aber suche ich ihn auf und schaue in seine Augen, wird reichen um ein Einverständnis, oder Ablehnung einzuholen. Wir wünschen Dir alles Gute Mark! 3 Kommentare » | 28. Oktober 2009 | | 20:00 | bis | 22:00 | | 29. Oktober 2009 | | 20:00 | bis | 22:00 | | 30. Oktober 2009 | | 20:00 | bis | 22:00 | | 1. November 2009 | | 20:00 | bis | 22:00 | | 2. November 2009 | | 20:00 | bis | 22:00 | | 3. November 2009 | | 20:00 | bis | 22:00 | | 4. November 2009 | | 20:00 | bis | 22:00 | | 5. November 2009 | | 20:00 | bis | 22:00 | | 6. November 2009 | | 20:00 | bis | 22:00 | | 7. November 2009 | | 20:00 | bis | 22:00 | | 8. November 2009 | | 20:00 | bis | 22:00 | | 9. November 2009 | | 20:00 | bis | 22:00 | | 10. November 2009 | | 20:00 | bis | 22:00 | | 11. November 2009 | | 20:00 | bis | 22:00 | | 12. November 2009 | | 20:00 | bis | 22:00 | | 13. November 2009 | | 20:00 | bis | 22:00 | | 14. November 2009 | | 20:00 | bis | 22:00 | | 15. November 2009 | | 20:00 | bis | 22:00 |
Theater Inflagrantie im Packaustheater, 20 Uhr. Weitere Informationen bei uns und der dazugehörige Podcast hier. Keine Kommentare » |