Archiv für die Kategorie: “Termine”

Die Bremer Künstlerin Susanne Hayduk präsentiert die Sinnlichkeit des Weines in ihrer Ausstellung Weinimpressionen im Paga. Dabei dient als Motiv keineswegs Wein, die Gemälde zeigen erlebte Bilder der Künstlerin, während ihrer Streifzüge durch Bremen.

In der Tradition der alten Künstler und in die Moderne umgesetzt, entdeckte Susanne Hayduk die Genussquelle als Werkstoff. Die Farbe Wein entfaltet dabei in den Bildern ihr Eigenleben: mancher Wein will zur Seite entfliehen und zu den Rändern weglaufen, mancher entwickelt einen starken Kontrast. Der Kolorit Wein überrascht, ist lebendig und zeigt eine neue Selbstbestimmung in der Darstellung.

Vernissage ist am 04.02.2012 im Paga (Erlenstraße 60, 28199 Bremen) ab 21 Uhr. Die Künstlerin wird selbst anwesend sein.

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Von Aquakultur bis Zertifizierung reichen die Themen, von Vortrags- und Diskussionsforen bis Kochspaß das Fortbildungsangebot und von Fachgespräch bis Schleppnetzparty die Möglichkeiten zum Netzwerken: Wenn am 12. Februar 2012 die fish international ihre Tore öffnet, wird die Messe Bremen zum 13. Mal zum Treffpunkt der Fischbranche.

Wie sich Fisch delikat und modern zubereiten lässt, demonstrieren dem Fachpublikum die vier Sterneköche Thomas Bühner***, Johannes King**, Christian Lohse** und Heiko Antoniewicz, der heute unter anderem im Gastroconsulting tätig ist. Die von dem renommierten Kulinariker-Magazin Port Culinaire veranstaltete „Seafood Masterclass“ mit vier rund 90-minütigen Kochshows erlebt auf der diesjährigen fish international ihre Premiere.

Ausgefallene Küche erwartet auch die Besucher der „Schleppnetzparty“ zum Ausklang des ersten Messetages. Dort gibt es Kostproben von Heringskreationen des Sternekochs Stefan Marquard, die so eigenwillige Namen wie „Lutscher à la Hirnfasching“ tragen. Bei dem von Musik untermalten Abend ist gutes Essen aber nur Nebensache – vor allem will die Messe damit den Ausstellern und ihren Kunden Gelegenheit zum informellen Gespräch und zur gezielten Kontaktpflege in lockerer Atmosphäre geben.

Die fish international findet statt vom 12. bis 14. Februar in den Hallen 4 und 5.
Die Öffnungszeiten sind am 12. und 13. Februar von 10 bis 18 Uhr, am 14. Februar von 10 bis 17 Uhr. Der Eintritt kostet vor Ort 38 Euro für alle drei Tage, online 24 Euro.

Die Seafood Masterclass findet am Sonntag und Montag jeweils von 12 Uhr bis 16 Uhr statt. Der Eintritt kostet vor Ort 78 Euro, online 64 Euro. Die Eintrittskarte berechtigt zum Messebesuch an allen drei Veranstaltungstagen.

Mehr Informationen gibt es hier.

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Silje Nergaard und Solveig Slettahjell im Bremer Konzerthaus

Immens ist der Boom, den skandinavische Sängerinnen in den letzten Jahren in der internationalen Jazz-Szene ausgelöst haben. In dem Reigen der zahlreichen aus Norwegen stammenden Sängerinnen, die zu den Wegbereiterinnen der neuen Sirenen-Power zwischen Jazz, Blues, Rock und Pop gehören, zählen Silje Nergaard und Solveig Slettahjell zu den wohl eigenständigsten und ausdrucksstärksten Interpretinnen. Am Freitag, 24. Februar 2012, bestreiten die beiden die „Norwegian Ladies Night“ im Rahmen der GLOCKE JAZZnights. Das skandinavische Fräuleinwunder im Jazzgesang nahm mit Silje Nergaards Erscheinen um die Jahrtausendwende seinen Anfang. Als damals international der Stern der jungen norwegischen Sängerin zu leuchten begann, hatte sie jedoch schon mehrere Jahre lang in ihrer Heimat mit Erfolg Songs geschrieben und Alben veröffentlicht. Es war also keineswegs eine dieser Blitzkarrieren, die so manch junge Künstlerin unvermittelt an die Spitze katapultiert, sondern vielmehr die Ernte von einigen Lehrjahren, die ihr die notwendige Zeit zum Reifen gegeben hatten. Daher ist Silje Nergaard heute zu Recht eine weltweit etablierte Künstlerin, deren Auftritte von Publikum und Kritik gleichermaßen gefeiert werden. Markenzeichen ist dabei neben ihrer betörend-mädchenhaften, klaren und leicht melancholischen Stimme die clevere Mischung aus Jazzstandards, eigenen Kompositionen und behutsam verjazzten Pop-Hits. Für ihren Auftritt in der Bremer Glocke wird sie von ihrer vierköpfigen Band begleitet, die sich aus Pianist Helge Lien, Gitarrist Havar Bendiksen, Bassist Finn Guttormsen und Schlagzeuger Jarle Verspestadt zusammensetzt.

Ähnlich wie bei Silje Nergaard, deren Sound zwar im Jazz beheimatet ist, jedoch immer elegant mit Folk, Chanson und Pop flirtet, ist auch in Solveig Slettahjells musikalischer Welt der Jazz nur eine Bezugsgröße unter vielen. Slettahjell ist mit Kirchenmusik aufgewachsen und von der amerikanischen Singer/Songwriter-Tradition inspiriert, was ihren Mix aus Jazz, Folk, Gospel, Country und Avantgarde-Pop erklärt. Mit ihrer verrucht-verhauchten Stimme zaubert sie grazile, duftige und melancholische Stimmungen, die bestens ohne jegliches Genrekorsett funktionieren. Dieser klanglichen wie rhythmischen Reduziertheit und Zartheit, die Solveig Slettahjell gleichzeitig ungemein intensiv herüberzubringen versteht, bleibt sie auch bei ihrem Bremer Auftritt treu, wenn sie sich allein vom Pianisten Morten Qvenild begleiten lässt. Ein Abend ganz im Zeichen zweier ausdrucksstarker Vokalistinnen, die sich um keinerlei Konventionen scheren, sondern ohne Berührungsängste verschiedenste musikalische Einflüsse aufgreifen und zu einem eigenständigen Stil verarbeiten.

Glocke JAZZnights: „Norwegian Ladies Night“ / Silje Nergaatd & Band / Solveig Slettahjell with Morten Qvenild
Die Glocke, Großer Saal / Freitag, 24. Februar 2012, 20 Uhr / Ticket-Service in der Glocke (Tel. Bremen / 33 66 99) und glocke.de

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Eine außergewöhnliche Reise in die Welt der klassischen Musikinstrumente steht am Donnerstag, den 19. Januar (18.00 bis 19.30 Uhr), in der Musikwerkstatt der Bremer Philharmoniker als After Work Veranstaltung auf dem Programm. Der „philharmonischer ausklang“ bietet Erwachsenen in entspannter Atmosphäre bei einem Glas Prosecco Gelegenheit, Instrumente kennenzulernen, auszuprobieren und nebenbei Interessantes über den Aufbau eines Orchesters und die Arbeit eines Dirigenten zur erfahren.

Immer wieder trifft Johanna Schatke, Musikpädagogin und Leiterin der Veranstaltung, beim „philharmonischen ausklang“ auf Erwachsene, die sich hier einen heimlich gehegten Wunsch erfüllen: mit dem Bogen über die Seiten eines Kontrabasses oder Cellos streichen, ein Horn ausprobieren oder die Eigenarten von Oboe und Fagott kennenlernen. „Wo gibt es für Erwachsene sonst schon die Möglichkeit dafür, wenn nicht bei uns?!“, fragt Johanna Schatke und versichert, dass man für einen unterhaltsamen Abend in der Musikwerkstatt über keine musikalischen Vorkenntnisse verfügen muss und auch kein ausgewiesener Klassik-Experte sein muss. „Unser Ansatz ist ein ganz anderer: Wir möchten den Erwachsenen vermitteln, dass der Zugang zur klassischen Musik unbefangen und locker erfolgen kann – am einfachsten vielleicht, wenn man erstmal die Instrumente kennenlernt, ausprobiert und nachempfinden kann, wie Klang entsteht und wie ein Musiker, ja ein ganzes Orchester, arbeiten muss, um den Zuhörern tolle Konzerterlebnisse bieten zu können.“

Für den kommenden „philharmonischen ausklang“ hat sich die Musikpädagogin ein weiteres kleines Highlight ausgedacht: In Kooperation mit der Kunsthalle werden Bilder von Edvard Munch als Großprojektion gezeigt, um Parallelen zwischen optischen und akustischen Eindrücken zu entdecken – welche Klangfarben passen zu welchem Bild, wie beeinflussen sich Bild und Klang? Die Teilnehmer dürfen sich auf einen kurzweiligen, außergewöhnlichen Abend freuen.

Die Veranstaltung findet in der Musikwerkstatt Bremen, Plantage 13, in Bremen (Findorff) statt.
Die Teilnahmegebühr beträgt 12 Euro, Getränke inklusive. Anmeldung unter Tel. 0421 / 62 67 314.

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Gern möchten wir auf folgenden Vortrag hinweisen:

Di. 17. Jan. 2012, 20 Uhr / Haus der Wissenschaft, Sandstraße 4/5 / Dr. Bence Viola, Leipzig “Wie alles begann – der aufrechte Gang” / Forschungen in Äthiopien / Zusammen mit: Bremer Gesellschaft für Vorgeschichte, Übersee-Museum Bremen, Naturwissenschaftlicher Verein

“Der aufrechte Gang des Menschen ist eine Besonderheit, die uns von allen anderen Primaten unterscheidet. Wie die Bipedie entstand, ist eine der großen Fragen der Menschheitsentwicklung. Viele Erklärungen sind für dieses Phänomen vorgeschlagen worden, sei es das Tragen von Werkzeugen, Nahrung und Nachwuchs, Mechanismus zur Regulation der Körpertemperatur, oder eine Anpassung an die immer weniger bewaldete Umwelt. Eines der Probleme ist, dass Fossilfunde aus jenem Zeitraum als die Bipedie erstmalig erschien, sehr rar gesät sind.

Bis vor etwa 15 Jahren haben Funde aus dem Zeitraum zwischen 10 und 3.5 Millionen Jahren vor heute fast völlig gefehlt. Die erstärkte Grabungstätigkeit in Ostafrika in den letzten Jahren hat zur Entdeckung von fünf verschiedenen Vormenschenarten geführt, die älter als 4 Millionen Jahre alt sind. Diese Funde zeichnen nun ein viel komplexeres Bild unserer Evolution, mit mehreren Entwicklungslinien, die sich unterschiedlich an die sich ändernde Umweltbedingungen angepasst haben.

Die Erforschung unserer frühesten Vorfahren ist heute ein interdisziplinäres Gebiet, wo zahlreiche Spezialisten im Feld und Labor zusammenarbeiten um die Umwelt, Tierwelt und das Leben vor Millionen von Jahren zu rekonstruieren. Im Feld erlaubt die Analyse von Satellitenbildern potentiell fundreiche Gebiete einzugrenzen. Differential-GPS und Totalstation erlauben das genaue Vermessen von Lokalitäten. Geologie hilft bei der Altersbestimmung der Ablagerungen, sowie der Untersuchung der Ablagerungsbedingungen. Die Tierwelt lässt Rückschlüsse auf das Alter, aber auch auf die Umwelt und Vegetation zu. Im Labor bieten neue Zugänge wie die Analyse von stabilen Isotopen in fossilen Böden und im Zahnschmelz von Tieren die Möglichkeit das Klima im Detail zu untersuchen. Bildgebende Verfahren aus der Medizin geben einen Einblick in die interne Mikrostruktur von Knochen und Zähnen.

Seit 2000 führt das Galili Research Project Ausgrabungen und Surveys an der Fundstelle Galili im Afar-Dreieck Äthiopiens durch. Diese Fundstelle ist eine von wenigen auf der Welt, die, durch eine Abfolge von vulkanischen und sedimentären Ablagerungen, den Zeitraum zwischen fünf und drei Millionen Jahren abdeckt,. Diese Schichtfolge ist ein Archiv der Klima- und Umweltgeschichte, und lieferte neben rund 2000 Tierresten auch 13 Fundstücke unserer Vorfahren. Eines dieser Überreste ist ein relativ gut erhaltener Oberschenkelknochen, der zeigt, dass sich vor etwa 4.3 Millionen Jahren die Hominiden in diesem Gebiet am Boden zwar aufrecht fortbewegten, aber wahrscheinlich auch noch häufig kletterten.

Der Vortrag gibt einen Überblick über die Theorien zur Entstehung des aufrechten Ganges, sowie einen Einblick in die Forschungsarbeit in Ostafrika.

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Vom 21. Januar – 25. März 2012 ist die Ausstellung Worst Case Scenario | Filme von 1975 – 2003 von John Smith in der Weserburg zu sehen. Die Eröffnung ist am Freitag den 20. Januar 2012 um 19 Uhr.

Der britische Künstler John Smith (*1952, London) macht seit über drei Jahrzehnten experimentelle Filme. Mit ihrer durchkalkulierten Formsprache und ihrer ironischen Verspieltheit gehören sie zu den wichtigsten Arbeiten der zeitgenössischen Filmavantgarde. Sie sind rätselhaft, scharfsinnig und vor allem komisch. John Smith fordert uns auf, nichts, was wir hören und sehen, für bare Münze zu nehmen und stellt damit die Kriterien von Fakt und Fiktion auf den Prüfstand. Sein kreativer Umgang mit Ton und Bild und die Leichtigkeit und Ironie mit der Smith den BetrachterInnen Raum schafft, um seine eigene Wahrnehmung zu überdenken, stehen dabei im Vordergrund.

John Smith bewegt sich in seinem Filmschaffen immer wieder zwischen den Kontexten Kino und Museum. Die Auswahl der einzelnen Werke im Rahmen der Ausstellung und ein begleitendes Programm, das weitere Arbeiten in verschiedenen Raumsituationen platziert – zusätzlich zum Museumsraum, auch im Kino und im öffentlichen Raum – weisen auf die Spannbreite von Wahrnehmungsmöglichkeiten filmischer Arbeiten hin. So wird der inhaltliche Kern der Arbeiten Smiths, das Reflektieren von Wahrnehmungsmustern, durch die verschiedenen Aufführungsorte zusätzlich aufgegriffen und ausgestellt.

Die Ausstellung entstand in enger Zusammenarbeit mit Studierenden der Universität Bremen des Masterstudiengangs Kunst- und Kulturvermittlung. Sie findet statt im Rahmen des 17. Internationalen Bremer Symposiums zum Film „Was ist Kino? Auswählen, Aufführen, Erfahren“, 20.- 22. Januar 2012. Weitere Informationen zum Symposium unter: city46.de

In Kooperation mit der Universität Bremen und dem CITY 46 | Kommunalkino Bremen
Mit freundlicher Unterstützung von: British Council, ATLANTIC Grand Hotel Bremen und den Museumsfreunden Weserburg.

Die ausgestellten Arbeiten in der Weserburg: Associations, 1975 / The Girl Chewing Gum, 1976 / Blight, 1994-96 / Lost Sound, 1998-2001 (mit Graeme Miller) / Worst Case Scenario, 2001-03

BEGLEITPROGRAMM ZUR AUSSTELLUNG:

Filme im City 46: Am Eröffnungsabend, 20. Januar 2012 um 21 Uhr werden zwei weitere Filme mit einer persönlichen Einführung von John Smith im Bremer Kommunalkino City 46 gezeigt. / Filme: Slow Glass, 1988-91, 40 min. / The Black Tower, 1985-87, 24 min.

Podiumsdiskussion mit John Smith:
Am Sonntag, den 22. Januar 2012 findet eine Podiumsdiskussion zum Thema „The Art of Projection: Moving Images in Cinema and Museum” statt.
Daran teilnehmen werden: / John Smith, filmmaker/artist, London / Ingo Clauss, curator Museum Weserburg, Bremen / Wulf Herzogenrath, curator and former director of Kunsthalle Bremen / Stefanie Schulte Strathaus, curator, co-director of Arsenal Berlin and director of Forum Expanded at the Berlin Film Festival / Moderation: Christine Rüffert, Kooperationsstelle Film, Universität Bremen

Die Diskussion wird in englischer Sprache stattfinden. / Weitere Informationen zum Symposium unter: www.city46.de

Im Hotel mit John Smith:
In einer Hotel Suite des ATLANTIC Grand Hotel Bremen werden am 4. und 18. Februar 2012 John Smiths „Hotel Diaries“ gezeigt. Bis zu jeweils vier Personen haben die Möglichkeit, sich in der Suite die „Hotel Diaries“ anzusehen. Interessierte erhalten weitere Informationen telefonisch: 0421 – 59 83 90.

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Cornelius Kopf-Finke liest am Donnerstag, 29. Dezember, um 15.30 Uhr in der Reihe „Lyrik in der Residenz“ im Kaminzimmer der DKV-Residenz in der Contrescarpe, Am Wandrahm 40-43, den dritten Teil der Erzählung „Nussknacker und Mäusekönig“ von E.T.A. Hoffmann. Der vierte und letzte Teil folgt am Donnerstag, 5. Januar.

In diesem Kunstmärchen aus der Sammlung „Die Serapionsbrüder“ porträtiert E.T.A. Hoffmann die Kinder Marie und Fritz seines Freundes und Biografen Julius Eduard Hitzig. Auf dieser 1816 erschienen Geschichte basiert Peter Tschaikowskis weltberühmtes Ballett „Der Nussknacker“.
Cornelius Kopf-Finke ist bei KiTa Bremen als Referent für Grundsatzfragen tätig. Aus dieser Funktion heraus und überzeugt von dem großen Nachholbedarf an der Förderung von Sprachkultur schon in den Kindergärten, gründete er 2006 ein betriebliches Poetik-Forum mit Lyrik-Lesungen. Cornelius Kopf-Finke wurde 1949 in Bremen geboren. Seine Vorliebe gilt der Lyrik und Kurzprosa des 19. und frühen 20. Jahrhunderts.
Nähere Informationen gibt es unter der Rufnummer 0421 / 32290. Der Eintritt ist frei.
Lyrik in der Residenz: „Nussknacker und Mäusekönig“ mit Cornelius Kopf-Finke / Teil 3: Donnerstag, 29. Dezember 2011, 15.30 Uhr / Teil 4: Donnerstag, / 5. Januar 2012, 15.30 Uhr / DKV-Residenz in der Contrescarpe, Am Wandrahm 40-43, 28195 Bremen / Telefon 0421 / 32290 / Eintritt frei

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Acht junge Menschen starten einen Selbstversuch. Eine Woche lang gemeinsam Leben und Theater spielen. Die Ergebnisse kann das Publikum vom 27. – 30. Dezember täglich um 19h bei JUNGE AKTEURE im Theaterkontor erleben.

„Was uns in diesem Projekt interessiert ist weder das Abspringen noch der Aufprall, wir wollen das dazwischen Greifbar machen.“ (Klaas Bartsch)
Das Alte ist noch nicht alt und das Neue noch nicht neu. Die Zeit dazwischen. Die Zeit, in der sich alle von den Feiertagen, Familienbesuchen und den Bergen von Geschenken erholen und die immer nur dahinplätschert. Acht Akteure zwischen 17 und 24 Jahren wollen sie nutzen. Sie entziehen sich dem Alltag und leben eine Woche lang gemeinsam im Theaterkontor, im Bremer Viertel.

Tagsüber beschäftigen sie sich mit dem Thema „dazwischen“. Was passiert, wenn etwas zu Ende geht und etwas anderes noch nicht begonnen hat? Die Ergebnisse präsentieren sie theatral und performativ in ihren allabendlichen Präsentationen. Dabei definieren sie die Räume neu und beziehen sie in das „dazwischen“ ein. So können auch der Flur, die Treppe zwischen zwei Etagen oder die Abstellkammer zur Bühne werden. Sie geben dem Publikum einen Einblick in ihr temporäres Zuhause und lassen sie teilhaben an ihren ganz persönlichen Zwischenräumen.
Konzeptioniert und geleitet wird das Projekt von Klaas Bartsch, Student der Kulturwissenschaften und ästhetischen Praxis in Hildesheim.

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