Archiv für die Kategorie: “Videokunst”

zuhause.anderswo – chez-soi.ailleurs
Das Institut français Bremen, QUARTIER, die bremer shakespeare company und steptext dance project organisieren in Kooperation mit der Cité nationale de l’histoire de l’immigration (Museum für Migration, Paris) vom 12. April bis 30. September 2012 das bremenübergreifende Kulturprojekt zuhause.anderswo.

Vier bremische Institutionen schließen sich zu einem Netzwerk zusammen, um im Rahmen einer stadtweit angelegten Veranstaltungs- und Produktionsreihe mit internationaler Ausstrahlung auf jene Fragestellungen einzugehen, die das gesellschaftliche Zusammen- leben unterschiedlicher Kulturen in Bremen aufwirft.
Die einzigartige Kooperation zwischen den Kulturinstitutionen garantiert eine einmalige Dynamik und interdisziplinäre Herangehensweise an die Themen Migration, Integration und Heimat, die für jeden einzelnen der Partner bereits seit Jahren eine zentrale Rolle in der künstlerischen Arbeit spielen. Das Museum für Migration in Paris, das die Hinterfragung dieser Themen an einem historisch bedeutsamen Ort bündelt, erweist sich darüber hinaus als idealer Partner – sowohl auf kultureller als auch wissenschaftlicher Ebene.

Zum Auftakt des Projektes wird vom 12. April bis 12. Mai 2012 die ZON-MAI aus dem Museum für Migration ins Postamt 5 nach Bremen eingeladen. Die ZON-MAI ist eine monumentale, multimediale Installation in Form eines umgekehrten Hauses, das von dem Choreografen Sidi Larbi Cherkaoui und dem Film- und Videokünstler Gilles Delmas im Auftrag des Museums für Migration kreiert wurde. Es ist ein Haus, das von innen nach außen gekehrt ist, das weder Tür noch Fenster besitzt und auf dessen vier Wände und das Dach Filme von Tänzern projiziert werden, die uns einen Einblick in deren eigenes Zuhause geben. Zwischen Architektur, bildender Kunst und Tanz angesiedelt, verbindet dieses erstaunliche Werk verschiedene Medien, um sich mit Fragen des Andersseins, der Identität, des Territoriums und der Grenze auseinander zu setzen.

Die vierwöchige Ausstellung der ZON-MAI, die von einem umfangreichen künstlerisch- wissenschaftlichen Rahmenprogramm begleitet wird, ist der erste von zwei Veranstaltungs- höhepunkten. Die Installation bildet den gemeinsamen Ausgangspunkt für die künstlerische Auseinandersetzung der vier Kooperationspartner mit dem Zuhause-Begriff. Sie ist Impulsgeber für eine Reihe von künstlerischen Produktionen und Zusammenarbeiten der Bremer Institutionen mit ihren internationalen Partnern, die in den Folgemonaten entstehen. Im Rahmen eines großen Festivals vom 20. bis 30. September 2012 werden diese abschließend einem breiten Publikum präsentiert. Das Festival bietet ein vielseitiges Spektrum künstlerischer Ausdrucksformen, – Tanz, Theater, Bildende Kunst – die die verschiedenen Interpretationen des Zuhause-Begriffs auf der Bühne lebendig werden lassen.

Die Kooperation der anerkannten bremischen Kulturinstitutionen mit Kollegen aus Frankreich, Portugal und dem Senegal vernetzt Künstler und Wissenschaftler aus aller Welt. Weit über die Grenzen Bremens hinausführend spricht zuhause.anderswo jeden Einzelnen an – Wo ist mein Zuhause?

Die große Eröffnungsveranstaltung von zuhause.anderswo findet am 12. April um 13 Uhr im Postamt 5 (An der Weide 50c) in Bremen statt. Über das genaue Programm, sowie weitere umfassende Informationen über das Gesamtprojekt werden wir hier berichten.

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Am Sa. den 25.02 gibt es von 15:00 bis 19:00 Uhr noch einmal die Gelegenheit die Ausstellung FRIEDE (von der wir hier berichteten) zu besuchen, bevor sie um 21:00 Uhr mit dem Konzert von Lucifers Clients feierlich beendet wird.

FRIEDE 17.02.-25.02.2012 Atelier[hof] Galerie / Alexanderstr. 9b / 28203 Bremen
Eine Gemeinschaftsarbeit von Conor Gilligan & Tim Reinecke / Aggro Batik / Installation / Video

Finissage: 25.02.12 / 21 Uhr Konzert: Lucifers Clients (Experimental-Extreme Overchill) Eintritt Frei


Hier der Teaser

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Vom 21. Januar – 25. März 2012 ist die Ausstellung Worst Case Scenario | Filme von 1975 – 2003 von John Smith in der Weserburg zu sehen. Die Eröffnung ist am Freitag den 20. Januar 2012 um 19 Uhr.

Der britische Künstler John Smith (*1952, London) macht seit über drei Jahrzehnten experimentelle Filme. Mit ihrer durchkalkulierten Formsprache und ihrer ironischen Verspieltheit gehören sie zu den wichtigsten Arbeiten der zeitgenössischen Filmavantgarde. Sie sind rätselhaft, scharfsinnig und vor allem komisch. John Smith fordert uns auf, nichts, was wir hören und sehen, für bare Münze zu nehmen und stellt damit die Kriterien von Fakt und Fiktion auf den Prüfstand. Sein kreativer Umgang mit Ton und Bild und die Leichtigkeit und Ironie mit der Smith den BetrachterInnen Raum schafft, um seine eigene Wahrnehmung zu überdenken, stehen dabei im Vordergrund.

John Smith bewegt sich in seinem Filmschaffen immer wieder zwischen den Kontexten Kino und Museum. Die Auswahl der einzelnen Werke im Rahmen der Ausstellung und ein begleitendes Programm, das weitere Arbeiten in verschiedenen Raumsituationen platziert – zusätzlich zum Museumsraum, auch im Kino und im öffentlichen Raum – weisen auf die Spannbreite von Wahrnehmungsmöglichkeiten filmischer Arbeiten hin. So wird der inhaltliche Kern der Arbeiten Smiths, das Reflektieren von Wahrnehmungsmustern, durch die verschiedenen Aufführungsorte zusätzlich aufgegriffen und ausgestellt.

Die Ausstellung entstand in enger Zusammenarbeit mit Studierenden der Universität Bremen des Masterstudiengangs Kunst- und Kulturvermittlung. Sie findet statt im Rahmen des 17. Internationalen Bremer Symposiums zum Film „Was ist Kino? Auswählen, Aufführen, Erfahren“, 20.- 22. Januar 2012. Weitere Informationen zum Symposium unter: city46.de

In Kooperation mit der Universität Bremen und dem CITY 46 | Kommunalkino Bremen
Mit freundlicher Unterstützung von: British Council, ATLANTIC Grand Hotel Bremen und den Museumsfreunden Weserburg.

Die ausgestellten Arbeiten in der Weserburg: Associations, 1975 / The Girl Chewing Gum, 1976 / Blight, 1994-96 / Lost Sound, 1998-2001 (mit Graeme Miller) / Worst Case Scenario, 2001-03

BEGLEITPROGRAMM ZUR AUSSTELLUNG:

Filme im City 46: Am Eröffnungsabend, 20. Januar 2012 um 21 Uhr werden zwei weitere Filme mit einer persönlichen Einführung von John Smith im Bremer Kommunalkino City 46 gezeigt. / Filme: Slow Glass, 1988-91, 40 min. / The Black Tower, 1985-87, 24 min.

Podiumsdiskussion mit John Smith:
Am Sonntag, den 22. Januar 2012 findet eine Podiumsdiskussion zum Thema „The Art of Projection: Moving Images in Cinema and Museum” statt.
Daran teilnehmen werden: / John Smith, filmmaker/artist, London / Ingo Clauss, curator Museum Weserburg, Bremen / Wulf Herzogenrath, curator and former director of Kunsthalle Bremen / Stefanie Schulte Strathaus, curator, co-director of Arsenal Berlin and director of Forum Expanded at the Berlin Film Festival / Moderation: Christine Rüffert, Kooperationsstelle Film, Universität Bremen

Die Diskussion wird in englischer Sprache stattfinden. / Weitere Informationen zum Symposium unter: www.city46.de

Im Hotel mit John Smith:
In einer Hotel Suite des ATLANTIC Grand Hotel Bremen werden am 4. und 18. Februar 2012 John Smiths „Hotel Diaries“ gezeigt. Bis zu jeweils vier Personen haben die Möglichkeit, sich in der Suite die „Hotel Diaries“ anzusehen. Interessierte erhalten weitere Informationen telefonisch: 0421 – 59 83 90.

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Für Kurzentschlossene – Am Dienstag, 6. September, 18 Uhr im Wilhelm Wagenfeld Haus, Am Wall 209, 28195 Bremen findet der Vortrag von Robert Hranitzky: Motion Graphics Design mit Photoshop, Cinema 4D und After Effects – statt. Die Teilnahmegebühr beträgt € 25,00.

Wie entstehen gut gestaltete Animationen für Kurzfilme und Werbetrailer? Was ist heute state of the art? Welche Programme setzt man dafür ein?

Robert Hranitzky, Grafik- und Motion-Designer aus München, gibt in diesem spannenden Vortrag der medien[plan]tage Einblicke in seine Arbeitsweise. Anhand von aktuellen Projekten wird der Profi auf seine kreative und konzeptionelle Herangehensweise eingehen und die technische Umsetzung demonstrieren.

Der Vortrag richtet sich an Designer und Mediengestalter mit Interesse an Bewegtbild-Design, 2D/3D-Animatoren, Filmemacher sowie Kreative, die gerne über den Tellerrand schauen. Fortgeschrittene erfahren nützliche Tipps und Tricks.

Robert Hranitzky schloss Anfang 2006 sein Designstudium an der Fachhochschule Mannheim (Hochschule für Technik und Gestaltung) mit seinem ausgezeichneten 3D-Kurzfilm »Diona con Carne« ab. Im Rahmen seiner beruflichen Laufbahn konnte er bereits in zahlreichen Werbeagenturen bis hin zum Motion Graphic Studio “Sehsucht” sein Können unter Beweis stellen. Seit fünf Jahren arbeitet er erfolgreich als freiberuflicher Designer für namhafte Kunden aus aller Welt und erschafft Kurzfilme, Visualisierungen, Trailer sowie 2D & 3D-Animationen. In der Animationsszene ist er auch bekannt durch seine Fachvorträge und Lernvideos.

Weitere Details und Anmeldung bei der medien[plan]tage

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Sie laufen auf Bildschirmen in goldenen Foto-Video-Rahmen, stehen auf Tresen, im Schaufenster oder auf Büchertischen: An fast 40 Standorten erwarten Passanten in der Bremer City vom 1. bis 29. August Kurzfilme zur Wiedereröffnung der Kunsthalle. Das Projekt entstand in Kooperation mit der Hochschule für Künste Bremen sowie der CityInitiative Bremen e. V. und wurde gesponsert von Photo Dose.

Auf unterschiedliche Weise näherten sich Studenten des Studiengangs Digitale Medien unter der Leitung von Dozent Joachim Hofmann dem Claim Aufgeschlossen!, der die Eröffnung der Kunsthalle begleitet. Insgesamt entstanden 40 Kurzfilme mit einer Länge von bis zu einer Minute. Der Film Melon von Takahiro Miyagis zeigt beispielsweise eine gelbe Melone, die mit einem großen rostigen Schlüssel aufgeschlossen wird, damit kurz darauf das gelbe Fruchtfleisch ausgelöffelt werden kann.

Jeweils fünf bis sieben Filme werden in Dauerschleife an nahezu 40 öffentlichen Orten gezeigt, unter anderem bei Karstadt, in den Thalia Buchhandlungen in der Söge- und Obernstraße, in der Bremer Touristik Zentrale, im Bremer Geschichtenhaus oder im Hilton Hotel. Am Samstag, den 27. August, werden alle Filme im Rahmen der Langen Shopping-Nacht von 20-24 Uhr bei einem Kurzfilmabend im Hanseatenhof präsentiert.
Unter allen Filmen wählten die Jurymitglieder Prof. Dr. Wulf Herzogenrath, Kunsthalle Bremen, Dr. Jan Halves, CityInitiative Bremen, Silke Hellwig, Radio Bremen und Rainer Ludwigs, Filmbüro Bremen, bei den Hochschultage im Februar 2011 die fünf besten aus. Folgende Gewinner gingen dabei hervor und teilten sich das Preisgeld von insgesamt 1000 Euro: Marcel Helmer, Malgorzata Kusak, Jeanne-Renée D. Lorrain, Wioleta Maj und Takahiro Miyagi. Alle Orte findet ihr hier im weiteren Beitrag.

Den Rest des Eintrages lesen »

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Vom 17. April bis 7. August 2011 ist die Ausstellung “More than this”, der Künstlerin Zilla Leutenegger in Kooperation mit der Sammlung Goetz, im Neuen Museum Weserburg zu sehen.

Die Schweizer Künstlerin Zilla Leutenegger (*1968 in Zürich) verbindet Zeichnungen, Objekte und Videoprojektionen zu raumgreifenden Installationen und Lichtbildern. Die Arbeiten überraschen durch ihre spielerische Leichtigkeit. Oftmals reichen wenige schwungvoll aber prägnant gesetzte Striche aus, mit denen sich Leutenegger ihre eigene Welt erschafft. In skizzenhaft angedeuteten Räumen begegnet uns immer wieder das Alter Ego der Künstlerin: die Kunstfigur Zilla. Sie ist die alleinige Protagonistin, mit deren Hilfe unterschiedliche Rollenmuster und Identitäten erprobt werden. Kindheitsträume und Fantastisches finden hier ebenso ihren Raum, wie ganz alltägliche Situationen: Zilla, die Klavier spielt, die arbeitet oder nur ein Buch liest. Gerade die vordergründig banalen Tätigkeiten werden mit den Augen der Künstlerin zu Wahrnehmungsereignissen besonderer Art.

Viele Arbeiten kommen mit Ironie und einem hintergründigem Bildwitz daher. Andere sind von einer dichten Atmosphäre der Melancholie getragen, die auf etwas Abwesendes hindeuten. Sie erscheinen wie Momentaufnahmen, ohne Handlung oder Dramaturgie und doch ist in ihnen ein narrativer Kern enthalten, der von existenziellen Bedingungen und Möglichkeiten unseres Lebens zu erzählen weiß. Dies gilt in besonderer Weise für die Videoinstallation „Rondo“ (2008). Sie zeigt eine Frauengestalt, die an einem Miniaturpiano sitzt und mit großem Bemühen ein Stück von Beethoven einübt. Obwohl die Musik den gesamten Ausstellungsraum erfüllt, ist die Pianistin kein reales Gegenüber, sondern ein technisch projiziertes Schattenwesen. Das Ineinandergreifen verschiedener Medien, in diesem Falle die Konstellation von Architektur, Objekt und Videobild, ist charakteristisch für das gesamte Werk von Zilla Leutenegger. Sie führt damit auf eindrucksvolle Art und Weise vor Augen, wie durch die mediale Präsenz eines Bildes gleichzeitig auch eine Leere erzeugt werden kann, die in der Lage ist, über das Hier und Jetzt hinauszuweisen und uns so in einen Zustand ästhetischer Erfahrung versetzt.

Die Ausstellung in Bremen präsentiert Videoinstallationen und Zeichnungen aus einem größeren Werkkomplex der Sammlung Goetz und ergänzt ihn um zahlreiche neue Arbeiten, die zum Teil erstmals in Deutschland zu sehen sind. Seit 1997 ist die Münchner Sammlung Goetz immer wieder mit Ausstellungen und bedeutenden Einzelleihgaben in der Weserburg vertreten, zuletzt im Jahre 2008 mit der Gruppenausstellung „The Morning After. Videoarbeiten der Sammlung Goetz“.
Weserburg I Museum für moderne Kunst / Teerhof 20, 28199 Bremen / Öffnungszeiten: Di, Mi, Fr: 10 – 18 Uhr | Do: 10 – 21 Uhr | Sa und So: 11 – 18 Uhr / Geöffnet von 11 – 18 Uhr an folgenden Feiertagen: Ostersonntag, Ostermontag, Pfingstsonntag, Pfingstmontag,1. Mai, Himmelfahrt, 2. Weihnachtstag / Geschlossen: Montags, 1. Januar, Karfreitag, 24., 25. Und 31. Dezember

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Die Weserburg zeigt in der Ausstellung „Freibeuter der Utopie“ künstlerische Denkanstöße zur Veränderbarkeit von Welt und Gesellschaft.

Die weltumspannende Wirtschaftskrise hat eindringlich gezeigt, wie gefährlich es ist, wenn die Politik die gesellschaftliche Gestaltung allein in die Hände der Ökonomie legt. Doch was ist mit der Kunst? Welche Möglichkeiten der Einflussnahme hat sie? „Die Kunst erlöst uns von gar nichts“ – diese Aussage Bruce Naumans fokussiert die scheinbare Ohnmacht der Kunst gegenüber den vermeintlich stärkeren Kräften von Politik und Wirtschaft. Carsten Ahrens, Direktor der Weserburg, formuliert den thematischen Kern der Ausstellung hingegen anders: „Es sind die Künste: die bildende Kunst, das Theater, die Literatur, der Film, der Tanz und die Musik, die die Vision einer anderen Welt als lebendigen Traum wach halten“.

Unter dem Titel „Freibeuter der Utopie“ versammelt die Weserburg nun in einer umfassenden Ausstellung künstlerische Positionen, die den Traum an diese Veränderbarkeit der Welt gegenwärtig machen.

In einer groß angelegten Collage in Text und Bild zeichnet die Ausstellung die Sehnsucht nach Entwürfen der Utopie einer anderen Welt nach. Dabei reichen die künstlerischen Medien von Bildern, Skulpturen und Installationen, über Fotografien und Filme bis hin zu Texten, Büchern und Interviews. Sie alle werden in Form einer Gesamtinszenierung ineinander verwoben.
Der ironische Klang des Untertitels verweist darauf, dass „Die Kunst der Weltverbesserung“ keine Antworten kennt, sondern eine Allee von Fragezeichen beschreibt. Auf dieser Allee wird der Besucher zwar mit sich allein sein, im Bewusstsein eines Satzes von Andy Warhol jedoch seine eigenen Kräfte und Möglichkeiten entdecken können: „Man behauptet immer, die Zeit verändere die Welt, aber in Wahrheit musst Du sie selbst verändern.“

Künstler: Joseph Beuys | Heiner Müller | Andy Warhol | Bruce Nauman | Gavin Turk | Francis Alÿs | Einar Schleef | Alexander Kluge | Jonathan Meese | Olaf Metzel | Astrid Klein | Jaume Plensa u.a.

Freibeuter der Utopie-Die Kunst der Weltverbesserung, 5. Februar – 25. April 2011.
Weserburg I Museum für moderne Kunst, Teerhof 20, 28199 Bremen

Öffnungszeiten: Di, Mi, Fr: 10 – 18 Uhr | Do: 10 – 21 Uhr | Sa und So: 11 – 18 Uhr
Geöffnet von 11 – 18 Uhr an folgenden Feiertagen: Ostersonntag, Ostermontag, Pfingstsonntag, Pfingstmontag,1. Mai, Himmelfahrt, 2. Weihnachtstag
Geschlossen: Montags, 1. Januar, Karfreitag, 24., 25. Und 31. Dezember

Tipp: Mitglieder des Kunstvereins in Bremen haben zur Zeit freien Eintritt in der Weserburg. Dieses Angebot gilt solange, bis die Kunsthalle wieder geöffnet hat.

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Marnic Circus “nicht Alles, aber auch Nichts” ist der gleich lautende Titel der Ausstellung (und Finissage,  heute 17-Dezember 2010). Zu sehen sind Zeichnungen, Malerei, Fotografie, Film und Rauminstallationen in der Galerie Cornelius Hertz. Heute Abend ist die große Finissage um 19 Uhr. Auch Akustisches wird es geben: Le Systeme & Special Guests werden ihr Jazz Avantgarde zum Besten geben. Ein kleines Bild von Marnic Circus könnt ihr hier erhaschen. Der Eintritt ist frei.

Finissage Marnic Circus, Galerie Cornelius Hertz, Richard Wagner Straße 22, 28209 Bremen

17.12.2010, 19 Uhr

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