Archiv für die Kategorie: “Theater”

Acht junge Menschen starten einen Selbstversuch. Eine Woche lang gemeinsam Leben und Theater spielen. Die Ergebnisse kann das Publikum vom 27. – 30. Dezember täglich um 19h bei JUNGE AKTEURE im Theaterkontor erleben.
„Was uns in diesem Projekt interessiert ist weder das Abspringen noch der Aufprall, wir wollen das dazwischen Greifbar machen.“ (Klaas Bartsch)
Das Alte ist noch nicht alt und das Neue noch nicht neu. Die Zeit dazwischen. Die Zeit, in der sich alle von den Feiertagen, Familienbesuchen und den Bergen von Geschenken erholen und die immer nur dahinplätschert. Acht Akteure zwischen 17 und 24 Jahren wollen sie nutzen. Sie entziehen sich dem Alltag und leben eine Woche lang gemeinsam im Theaterkontor, im Bremer Viertel.
Tagsüber beschäftigen sie sich mit dem Thema „dazwischen“. Was passiert, wenn etwas zu Ende geht und etwas anderes noch nicht begonnen hat? Die Ergebnisse präsentieren sie theatral und performativ in ihren allabendlichen Präsentationen. Dabei definieren sie die Räume neu und beziehen sie in das „dazwischen“ ein. So können auch der Flur, die Treppe zwischen zwei Etagen oder die Abstellkammer zur Bühne werden. Sie geben dem Publikum einen Einblick in ihr temporäres Zuhause und lassen sie teilhaben an ihren ganz persönlichen Zwischenräumen.
Konzeptioniert und geleitet wird das Projekt von Klaas Bartsch, Student der Kulturwissenschaften und ästhetischen Praxis in Hildesheim.
Keine Kommentare »

Was hält zwei Liebende zusammen? Was lässt sie scheitern? Wir kennen die uralten Geschichten: Romeo und Julia, die Prinzessin und der Schweinehirt. Zwei Welten prallen aufeinander, die nicht zusammenkommen können. Aber was heißt das Hier und Heute? Ist nicht inzwischen alles Multikulti? Oder doch noch immer „Falsch verliebt“? Unter diesem Titel zeigt QUARTIER in Kooperation mit dem Theater Bremen am 10. Dezember 2011 um 19 Uhr ein Tanzstück mit Jugendlichen im Kulturzentrum Schlachthof.
In der Koproduktion von QUARTIER und dem Theater Bremen hat die Choreographin Christine Witte in Anlehnung an die Operette „Das Land des Lächelns“ gemeinsam mit dem Komponisten Peter Friemer ein Tanzstück kreiert. Die Sprache für die Liebe ist hier der Tanz: universell, unmittelbar, unverstellt.
Die Musik zu „Falsch verliebt“ ist eine abwechslungsreiche Mischung aus World Music und Dancebeats. Mitreißende Afropercussion gesellt sich zu elegischen Klavierklängen. Arabische Melodien gefüllt mit Tablar-Rhythmen. Hiphop im Wechselspiel mit Tangoeinwürfen. So treibt die Musik die Szenen voran, um von Zeit zu Zeit einfach stillzustehen.
30 Jugendliche im Alter von 12 bis 22 Jahren bringen diesen bunten Mix verschiedener Musikrichtungen und Tanzstile auf die Bühne und erzählen so ihre Geschichte über die Möglichkeit und Unmöglichkeit der Liebe.
„Falsch verliebt“: Premiere am 10. Dezember 2011, 19 Uhr, im Kulturzentrum Schlachthof, Tickets direkt im Schlachthof für 8 Euro (ermäßigt 6 Euro)
Weitere Informationen und Kontakt:
Holger Hering, QUARTIER gGmbH, Tel. 0421 / 222 36 20, hering (AT) quartier-bremen (Punkt) de
Keine Kommentare »

„Ich weiß, was ich will“ – Eine Hommage an Udo Jürgens Ocean’s 3 auf dem Theaterschiff Bremen.
Ocean’s 3 gastieren am Dienstag, 25. Oktober, um 20 Uhr im kleinen Saal des Theaterschiffs Bremen an der Tiefer mit ihrer Udo Jürgens-Hommage „Ich weiß, was ich will“. Frank Fiedler (Gesang), Dominik Kroll (Piano) und Mathias Klenke (Kontrabass) interpretieren mit Leidenschaft Lieder, Schlager und Evergreens des großartigen österreichischen Komponisten, Texters und Sängers. Dabei sind u.a. „Ich war noch niemals in New York“, „Aber bitte mit Sahne“, „Mit 66 Jahren“ und „Ein ehrenwertes Haus“ zu hören.
Karten zum Preis von 19 Euro gibt es unter Tel. 0421 / 7908600, im Ticketshop an der Balgebrückstraße, bei den bekannten Vorverkaufsstellen, an der Abendkasse auf dem Schiff und hier
Keine Kommentare »

Am 3. November 2011 öffnet im Herzen des Bremer Viertels unser neues Figurentheater “Mensch, Puppe!” seine Türen.
Die vielfältigen Formen des Puppentheaters begegnen denen des Schauspiels. Mit Puppe, Maske, Körper, Stimme und Musik sowie der Fantasie unserer Zuschauer versuchen wir Unsagbares hörbar und Unsichtbares sichtbar werden zu lassen und entdecken bekannte und unbekannte Geschichten.
Die Macher von „Mensch, Puppe!“ sind dem Bremer Publikum bereits bekannt: Claudia Spörri, an der Dimitri – Schule in Verscio, Tessin, und an der Hochschule für Musik und Theater Zürich als Schauspielerin und Clownin ausgebildet, gastierte neben verschiedenen Engagements im deutschsprachigen Raum regelmäßig an der bremer shakespeare company, wo zuletzt ihre Solostücke „Rampenfieber“ und „Schieflage“ entstanden.
Die Puppen-/Schauspieler Jeannette Luft und Leo Mosler, die gemeinsam ihre Ausbildung an der Hochschule “Ernst Busch” in Berlin absolvierten, spielten in den letzten drei Jahren in zahlreichen Kinder- und Erwachsenenproduktionen am Figurentheater Theatrium in Bremen und gastierten mit ihren Stücken deutschlandweit auf zahlreichen Festivals. In Bremen entstanden erste gemeinsame Produktionen mit der Regisseurin Henrike Vahrmeyer, die ihre Ausbildung zuvor in Berlin und Bremen als Regieassistentin durchlief und mit verschiedenen Schauspielinszenierungen am Theater Bremen und Theater Osnabrück debütierte.
Mit fünf Premieren für Kinder und Erwachsene, Gastspielen und musikalischen Programmen starten die erste Spielzeit.
In der Atmosphäre des alten Kontorhauses, dem theaterkontor, lädt das gemütliches Foyer vor und nach den Vorstellungen und bei Premieren zum Feiern und Verweilen ein. Bei den Premieren der Kinder- und Familienstücke und jeden Donnerstag Nachmittag bei unserem „Märchenspaziergang“ verwandelt sich das Foyer in ein Kindercafé für kleine und große Gäste.
Ein besonderer Wochenausklang ist die Reihe der Sonntagssoirées. Jeden Sonntag um 18.30 Uhr erwarten wir unser Publikum mit unterschiedlichen musikalischen Theaterprogrammen und Konzerten. Alle weiteren Informationen zu den Stücken, weitere Termine und Kartenpreise findet ihr auf der Homepage.
Keine Kommentare »

Die Akrobatik Gruppe des Hochschulsports feiert das 20 jährige Jubiläum ihres Festivals. Vom 27. bis 30. Oktober werden aus ganz Europa Akrobaten zum jährlichen Treffen erwartet.
Neben zahlreichen Workshops ist vor allem die öffentliche Gala-Show im Sportturm der Universität Bremen am 29. Oktober der Höhepunkt des Festivals. Um 20 Uhr beginnt die Show mit internationaler Besetzung. Durch den Abend führt das Bremer Comedy Duo Becapella. Die beiden Geräuschpoeten verzaubern ihr Publikum durch Kompositionen aus Stimme und Klang als Liebeserklärung an die Seele fremder Kulturen.
Während der 4 Tage wird von früh bis spät in den Sporthallen der Universität trainiert. Einige Festival Teilnehmer haben die Akrobatik als außergewöhnliches Hobby entdeckt und bringen es bereits zu Höchstleistungen. Doch auch hauptberufliche Artisten sind unter den Gästen zu finden. Das Festival dient dem Austausch und der Fortbildung und ist für viele eine freudiges Wiedersehen in familiärer Stimmung.
Wer die Gala-Show mit anschließender Party erleben möchte, sollte sich frühzeitig einen Platz im Sportturm sichern.
Der Eintritt kostet 5,- für Erwachsene und 3,- Euro für Kinder. Weitere Informationen sind im Internet hier zu finden. Veranstalter: Hochschulsport, Akrobatik-Gruppe / 27. bis 30. Oktober
Keine Kommentare »

Mit der Komödie „Macho Man“ bringt das Theaterschiff Bremen den gleichnamigen Bestseller von Moritz Netenjakob auf die Bühne. Premiere ist am Donnerstag, 25. August, um 20 Uhr.
Um die Trennung von seiner Freundin zu verdauen, fliegt Daniel (Erik Voss) in die Türkei, wo sein bester Freund Mark als Animateur arbeitet. Dort passiert ein Wunder: Die bezaubernde Aylin, in die der ganze Club verliebt ist, interessiert sich für ihn. Den Schattenparker. Von den 68ern erzogen, lebte er dreißig Jahre als Weichei. Jetzt verliebt sich eine Türkin in ihn. Daniel schwebt im siebten Himmel. Schnell wird er aber wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt, als er, zurück in Deutschland, Aylins türkische Großfamilie kennenlernt. Soll er nach dem Essen bei den Schwiegereltern in spe spülen helfen? Über Griechen-Witze lachen? Und was tun, als er ins Männercafé eingeladen wird und dann auch noch in die türkische Disco? „Macho Man“ gibt auf ironische Weise Einblicke in deutsch-türkische Verhältnisse, wobei die typischen Klischees humorvoll überspitzt werden. Grimme-Preisträger Moritz Netenjakob ist einer der gefragtesten deutschen Comedy-Autoren. Er schreibt Fernsehserien wie „Anke“, „Dr. Psycho“ oder „Stromberg“. Der Roman „Macho Man“ wurde von Gunnar Dreßler für die Bühne adaptiert und ist nun erstmals in Bremen zu sehen.
Macho Man / Premiere: Donnerstag, 25. August 2011, 20 Uhr / Weitere Termine laut Spielplan
Theaterschiff Bremen, kleiner Saal, Tiefer 104 / Anleger 4, 28195 Bremen / Eintritt: 23 Euro
Keine Kommentare »

Im Rahmen des Tages des offenen Ateliers am Güterbahnhof wird das Theater Carouge am Sa. 17.9. und So. 18.9.2011 jeweils um 16.00, 16.45, 17.30 und 18.15 Uhr die neueste Produktion “Bones” präsentieren.
Sand, zweitausend Hühnerknochen und Videoprojektionen, das sind die Zutaten zu der theatralen Installation, die die Dualität von Beständigkeit und Wandel als großes Thema bewegt. Knochen sind es, die für immer dort verbleiben, wo der Mensch sein irdisches Ende findet. Das stabile Gerüst, das den Menschen schon zu Lebzeiten von innen stützt, liefert auch nach seinem Tode Zeugnis ab über seine Existenz. Die Inszenierung wagt einen Vorstoß in ein großes Tabu unserer Gesellschaft, nämlich die Integration von Tod in das alltägliche Leben. „Bones“ entrückt den Zuschauer für einen Augenblick seinem alltäglichen Dasein und bietet so neue Perspektiven auf die Vergänglichkeit, das Leben, das Glück…
Nur 17 Personen haben Platz in dem schwarzen Kubus, der in jeweils 10 Minuten eine einzigartige Mischung von Installation, Animation und Inszenierung für seine Gäste bereithält.
Keine Kommentare »

Arbeitsstellen mit einem klar niederdeutschen Sprachprofil sind selten. Doch es gibt sie: Das Oldenburger Staatstheater sucht zum 1. März 2012 für die Sparte „Niederdeutsches Schauspiel“ eine Dramaturgin oder einen Dramaturgen. Fundierte Theatererfahrungen werden vorausgesetzt, vor allem auch die Fähigkeit mit anderen zusammenzuarbeiten. Und schließlich gilt es, eine Balance zu finden zwischen organisatorischen Notwendigkeiten und kreativen Ansätzen.
Wer also Plattdeutsch zu seinem Beruf machen möchte, erhält in Oldenburg die Chance dazu. Bewerber sollten Platt zumindest verstehen, am besten aber selbst sprechen können. Auf die Färbung des Plattdeutschen kommt es dabei zunächst nicht an. Insofern erwartet das junge Oldenburger Theaterteam bis Ende September Bewerbungen aus ganz Norddeutschland.
Weitere Informationen gibt das Oldenburgische Staatstheater, Generalintendant Markus Müller, Theaterwall 28, 26122 Oldenburg, E-Mail: markus.mueller (at) staatstheater-ol.niedersachsen.de. via Institut für niederdeutsche Sprache
Keine Kommentare »
|