Archiv für die Kategorie: “Theater”

Am Mi, 23./ Do, 24./ Fr, 25. + Sa, 26. Mai | 20 Uhr | Schwankhalle
Die nunmehr dritte Produktion des Kollektivs vorschlag:hammer ist gerade in der Entwicklung und wir können es kaum erwarten, mit welch neuen erfrischenden Erzähltechniken sie dieses Mal in der ganzen Republik begeistern. Die bisherigen Produktionen «Vom Schlachten des gemästeten Lamms und vom Aufrüsten der Aufrechten» und «Tears in Heaven» waren schon in Bremen in der Schwankhalle zu sehen, nun ist das Haus Koproduzent für das neue Stück.
Zum Stoff:
Im Jahr 1872 machte sich eine österreichisch-ungarische Expedition unter der Leitung von Julius Payer und Carl Weyprecht mit Jägern und Bergsteigern besetzt auf den Weg, den Nordpol zu erkunden. Sie blieb zwei Polarnächte im Eis stecken, entdeckte schließlich Land und benannte es nach ihrem Kaiser Franz Joseph. Anhand dieses historischen Ereignisses versucht sich vorschlag:hammer mit Hilfe von Briefen, nautischen Tabellen und Tagebucheinträgen der Entdeckersituation zwischen Abenteuer, erhabener Natur, Langeweile und imperialistischem Wettkampf anzunähern. Das Abenteuer ist eine Form des Erlebens, ein Inhalt allein macht noch kein Abenteuer. Die Unmittelbarkeit des Abenteuers, seine Gegenwärtigkeit, kann nicht konserviert werden – im Nachhinein entsteht Geschichte. Wie kann mittels der Aufzeichnung wiederbelebt oder gar neu beschrieben werden, was im Vollzug nicht als Abenteuer ausgekostet werden konnte?
Zwischen reißerischem Nachstellen physischer Grenzerfahrung und effekthascherischem Bühnenzauber kann die Geschichte zum Abenteuer werden, durch den Versuch Situationen zu generieren, in denen sich die Performer aufs Glatteis bedingter Kontrollierbarkeit wagen.
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Geschrieben von Susanne Hayduk in Aktionskunst, Aufführung, Termine, Theater, tags: John von Düffel, Licht- Luftbad, Mörder, Pulp & Fiktion, Shakespeare, Shakespeare’s Pleasure Island, Tarantino

Shakespeare’s Pleasure Island
SpFg/R: Lee Beagley. B/K: Heike Neugebauer. M: Andy Frizell. Mit: Andy Frizell, Hannah Beagley, Tim Lee, Peter Lüchinger, Michael Meyer, Erik Roßbander, Markus Seuß, Petra-Janina Schultz, Janina Zamani.
Ein Abend voller diabolischer Tricks und Täuschungen, ein blaues Wunder und grellbunte Farce. Prosperos Insel verwandelt sich in ein pervertiertes Utopia: Künste aus dem Reich der schwarzen Magie führen die Zuschauer hinters Licht und verkehren ihre Wünsche und Erwartungen in ihr Gegenteil. Ein Cabaret des lustvollen Grauens und fantastischen Desillusionierung – und hinter den Kulissen kichert William Shakespeare.
Mittwoch, 6. Juni um 21.00 Uhr / umgedrehte Kommode, Stadtwerder
Donnerstag, 7. Juni um 21.00 Uhr / umgedrehte Kommode, Stadtwerder
Freitag, 8. Juni um 21.00 Uhr / umgedrehte Kommode, Stadtwerder
Mittwoch, 13. Juni um 21.00 Uhr / umgedrehte Kommode, Stadtwerder
Donnerstag, 14. Juni um 21.00 Uhr / umgedrehte Kommode, Stadtwerder
Freitag, 15. Juni um 21.00 Uhr / umgedrehte Kommode, Stadtwerder
Öffnung der Abendkasse 1 Std. vor Beginn. Die „umgedrehte Kommode“ ist nicht barrierefrei.
Picknick & Matinee: Urlaub oder Die Fahrt ins Glück
Die Urlaubszeit steht bevor und mit ihm die schönste Zeit des Jahres. Geschichten vom Reisen, von Bahnhöfen und fremden Orten: ein literarisches Unterwegssein durch Sehnsüchte, von Abschieden zu Ankünften und anderen Katastrophen. Mit Peter Lüchinger. Eintritt 5 Euro inklusive Kaffee oder Tee.
Verköstigung sollte selbst mitgebracht werden.
Sonntag, 10. Juni um 11.00 Uhr, / Licht- Luftbad, Strandweg 5.
Shakespeare, Mörder, Pulp & Fiktion
von John von Düffel.
R: Frank Auerbach. M: Florian Oberlechner. Songtexte: Frank Auerbach. Mit: Tim Lee, Michael Meyer, Florian Oberlechner.
Shakepeare meets Tarantino: Richard III will seinen Bruder Clarence loswerden. Dafür heuert er zwei „Experten“ an – angeblich zwei skrupellose Killer. Doch dann entspinnt sich zwischen den gedungenen Mördern ein Disput: Wie und wann und warum überhaupt gemordet werden soll oder doch besser nicht. Die Beiden brauchen dringend das Geld, um ihre Band am Leben zu erhalten. Frank Auerbach hat für die Band die abgründigen Texte geschrieben.
Sonntag, 17. Juni um 21.00 Uhr / umgedrehte Kommode, Stadtwerder
Dienstag, 19. Juni um 21.00 Uhr / umgedrehte Kommode, Stadtwerder
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„Mehr ist mehr – Die lustige Emmi & Willnowsky-Show“ Vorpremiere auf dem Theaterschiff Bremen
Emmi & Herr Willnowsky, immer wieder gern gesehene Gäste auf dem Theaterschiff Bremen an der Tiefer, präsentieren ebendort am Donnerstag, 10. Mai, und Freitag, 11. Mai, jeweils um 20 Uhr die Vorpremiere ihres neuen Programms „Mehr ist mehr – Die lustige Emmi & Willnowsky-Show“. Emmi & Willnowsky sind nicht tot zu kriegen. Sie sind wieder da mit einer neuen Show und getreu dem Ausspruch von Miss Piggy: „Es gibt Leute die sagen, weniger ist mehr. Aber das stimmt nicht. Mehr ist Mehr! ‟
In ihrem neuen Programm tun sie das, was sie am besten können: Sich mit unerbittlicher Konsequenz die Wahrheit sagen. Die Kunst, dem Partner Zärtlichkeiten um die Ohren zu hauen, beherrschen beide bis in die Fingerspitzen hinein. Die Ehe ist und bleibt eben der einzige Krieg, bei dem man mit dem Feind ins Bett geht. Zwar gehen auch Emmi & Willnowsky jeden Abend ins Bett, aber nur gezwungenermaßen – und dann haben beide immer Migräne. Die Pfeile für den jeweils anderen Ehepartner sind auch diesmal wieder versteckt in einem Köcher voller einschmeichelnder Melodien. Denn Emmi singt leidenschaftlich gern, obwohl ein Kritiker einer großen deutschen Tageszeitung über einen ihrer Auftritte geschrieben hat: „Das Schlimmste an ihrem Gesang ist ihre Stimme! ‟ Emmi findet wiederum, Willnowsky sei der einzige Mensch, der auch ohne Gehirn leben könne.
Doch trotzdem oder gerade deshalb ersinnt Willnowsky schlüpfrige Scherze am laufenden Band: Wann wird ein Zuhälter arbeitslos? Wenn er keine offene Stelle mehr findet.
Karten zum Preis von 20 Euro gibt es unter Tel. 0421 / 7908600, im Ticketshop an der Balgebrückstraße, bei den bekannten Vorverkaufsstellen, an der Abendkasse auf dem Schiff und hier.
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Das Theater compania t ist im THEATRIUM zu Gast haben. Am 29. April um 15 Uhr könnt Ihr mit Ellis Biest eine fantastische Reise in fremde Welten und verwegene Abenteuer erleben.
Ellis Biest
Eines Tages, als Elli alleine zu Hause ist und keine Lust mehr hat Prinzessinnen zu malen, malt sie stattdessen ein uriges rosa Wesen. Und das wird plötzlich lebendig. Gemeinsam mit ungefähr fünf lauten Prinzessinnen fliegen Elli und ihr vergnügtes Biest mit einer Elefantenmöwe auf Weltreise und erleben bizarre Abenteuer.
So wie das Bilderbuch „Ellis Biest“ an einem Tisch mit viel Papier und ein paar Stiften beginnt und endet, so verläuft auch das Theaterstück. Auf fantastische Weise werden Ellis Bilder lebendig.
Ein Theaterstück mit Schauspiel, Figurenspiel und Papier nach dem gleichnamigen Buch von Martin Karau und Katja Wehner für Menschen ab 4 Jahren.
So., 29.04.2012 um 15 Uhr Hier gibt’s die Karten: Theaterkasse im Theatrium
Mo. – Fr.: 10 – 13 Uhr und jeweils 30 Minuten vor Spielbeginn bei Kindervorstellungen – jeweils 45 Minuten vor Spielbeginn bei Erwachsenenvorstellungen
Kartentelefon und Infos: 0421 – 32 68 13 / Nordwest-Ticket: 0421 – 36 36 36
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Geschrieben von Susanne Hayduk in Aktionskunst, Aufführung, Termine, Theater, tags: Annemarie Strümpfler, Borgfeld-Timmersloh, Christine Henke, Ulrich Scholz, Verena Reisemann, verSCHLÜSSELt - vor mir die Tür, wildwechsel

WIEDERAUFNAHME von
„verSCHLÜSSELt – vor mir die Tür!“
Das Sommertheater von wildwechsel AUSSEN THEATER wurde in den vergangenen Jahren eine feste Institution in Borgfeld-Timmersloh, mit immer weiter steigenden Besucherzahlen. Im Herbst letzten Jahres wagte Verena Reisemann, die seit Beginn die künstlerische Leitung der Theaterinszenierungen inne hat, etwas Neues. Das aktuelle Stück „verSCHLÜSSELt – vor mir die Tür!“ wurde nicht im Sommer, sondern im Herbst aufgeführt und wird jetzt im Frühjahr wieder aufgenommen. Aber das Besondere daran: es ist dunkel!
Wie schon in den vergangenen Jahren spielen die Schauspielerinnen und Schauspieler in der freien Natur. Nur in dieser Produktion wird nach Sonnenuntergang gespielt. Auf freiem Feld werden die Zuschauer zur ersten Szene geleitet. Eine Tür, die scheinbar ins Nichts führt, steht vor dem herannahenden Publikum, sechs andere Türen sind schemenhaft auf dem Feld, zwischen Bäumen und auf Wegen zu erkennen. Das Stück leitet die Zuschauer von Tür zu Tür: von Szene zu Szene. Licht spielt dabei eine entscheidende Rolle. Mal angedeutet durch eine Laterne oder Taschenlampen beleuchtet, mal ganz hell durch hartes elektrisches Licht wird das Publikum in immer andere Stimmungen versetzt.
wildwechsel AUSSEN THEATER arbeitet wieder mit verschiedensten Künsten. Die Künstlerin Annemarie Strümpfler hat die Türen gestaltet, Fotografie von Christine Henke wird wieder erlebbar und ein Film vom Bremer Filmemacher Ulrich Scholz zu sehen sein. Außer diesen bildenden Künsten wird Schauspiel und Gesang das Stück wieder zu einem Zusammenspiel verschiedenster Künste machen, das alle Sinne der Zuschauer anspricht.
Unbedingt warm, wind- und wetterfest anziehen; mit regenabweisenden Schuhen und Regenschirm.
„verSCHLÜSSELt – vor mir die Tür“ / Aufführungen: 20.04.2012, 21 Uhr und 21.04.2012, 21 Uhr
Karten: 11 € / 8 € ermäßigt (Schüler, Studenten, Erwerbslose) Kartentelefon: 0421 – 40 889 778 oder
karten(at)wildwechsel(punkt)net
Veranstaltungsort: Timmersloher Landstr. 22, Bremen-Borgfeld (Ortsteil: Timmersloh)
Wer wildwechsel hören möchte, kann das auch hier in unserem Podcastbeitrag.
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Am Mittwoch, 18. April, nimmt das Theaterschiff Bremen an der Tiefer die Komödie „Die Wahrheit… der Männer“ von Florian Zeller wieder ins Programm. Gespielt wird mittwochs bis sonnabends (außer Karfreitag, 6. April) bis einschließlich 28. April. In der Hauptrolle ist wieder Theaterleiter Knut Schakinnis zu sehen.
Zum Inhalt: Michel (Knut Schakinnis) betrügt seine Frau Laurence (Martina Flügge) seit sechs Monaten mit Alice (Heidi Jürgens), der Frau seines besten Freundes Paul (Kevin Hoffmann). Aber plötzlich tauchen Probleme auf. Ehefrau Laurence fängt an, seltsame Fragen zu stellen, und die Geliebte Alice quält plötzlich das schlechte Gewissen. Mit abenteuerlichen Lügen und Ausreden versucht Michel die Affäre aufrecht zu erhalten, ohne dass die Wahrheit ans Licht kommt. Sein Credo lautet “wenn die Leute plötzlich aufhören würden, sich zu belügen, gäbe es kein einziges Paar mehr auf Erden. Und in gewisser Hinsicht wäre das das Ende der Zivilisation”. Doch weder Laurence noch Paul sind so dumm, wie Michel glaubt. Es entspinnen sich abenteuerliche Wortgefechte bis schließlich – fast – die ganze Wahrheit ans Licht kommt.
Karten zum Preis von 25 Euro gibt es unter der Rufnummer 0421 / 7908600, bei den bekannten Vorverkaufsstellen, unter theaterschiff-bremen.de, an der Abendkasse und im Ticketshop an der Balgebrückstraße.
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Geschrieben von Susanne Hayduk in Aktionskunst, Aufführung, Bühnenbild, Lesung, Literatur, Termine, Theater, tags: Aus den Akten auf die Bühne, bremer shakespeare company, Margarete Ries, Sprechende Akten

Die bremer shakespeare company lädt zur neuen szenischen Lesung aus der Reihe “Aus den Akten auf die Bühne”.
„Im Lager hat man auch mich zum Verbrecher gemacht” Margarete Ries: Vom “asozialen” Häftling in Ravensbrück zum Kapo in Auschwitz
Mit: Peter Lüchinger, Michael Meyer, Petra-Janina Schultz, Erika Spalte. Der Fall „Ries“ ist Ergänzung und Erweiterung der Lesung über die Entnazifizierung Bremer Frauen im Herbst 2011. Margarete Ries soll als Kapo im KZ Auschwitz äußerst brutal vorgegangen sein und mehrere Häftlinge erschlagen haben. Zu ihrer Verhaftung kam es, nachdem eine ehemalige Insassin des Lagers Auschwitz Ries auf dem Bremer Hauptbahnhof wiedererkannt hatte. Wie erklärte Margarete Ries ihr Handeln? Wie bewerteten es die Be- und Entlastungszeuginnen und warum wurde das Verfahren gegen sie letztlich eingestellt? Das Haus des Reichs war damals Sitz der US-Militärregierung für Bremen, ist also der Originalschauplatz der Verhöre von Margarete Ries. Mehr findet ihr unter sprechende-akten
Vorstellungen:
17.4./18.4./24.4./ Haus des Reichs (Finanzamt Rudolf-Hilferding-Platz 1,
Haupteingang)/19.30 Uhr. Preise 12/erm. 6 €.
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Am Freitag, den 30. März findet um 20.30 Uhr im Brauhauskeller die Uraufführung von Stephan Seidels Stück „Wenn du mir meine Stimme nimmst“ statt, das der Autor für das Schauspiel Bremen geschrieben hat. Dies ist in dieser Spielzeit neben „Die Bürgschaft“ und „Drei Sekunden“ bereits die dritte Premiere im Brauhauskeller.
„Ich will ein Mensch sein! Menschen, das sind die besten, weit entwickelt und immer weiter entwickelt, wie Maschinen. Wie Ketten von Dingen, eins an das andere gekoppelt bis zur Unendlichkeit, nein, bis zur, bis zur Seele.“ Ein Tag am Meer. Sehnsucht an beiden Seiten des Ufers, Missverständnisse und der Wunsch zueinander zu kommen, auch wenn eine Annäherung unmöglich scheint. Stephan Seidel hat sich von Motiven aus Hans Christian Andersens Märchen „Die kleine Meerjungfrau“ anregen lassen und die Vielstimmigkeit menschlicher Gedanken in einen Text gefasst, in dem Poesie und Komik gleichwertig nebeneinander stehen.
Stephan Seidel studierte Theaterregie an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt/Main ist Hausautor am Staatstheater Mainz und arbeitet in dieser Spielzeit erstmals am Theater Bremen.
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