Archiv für die Kategorie: “Netzkunst”

Für den Deutschen Kindersoftwarepreis TOMMI 2010 sucht die Stadtbibliothek Bremen Kids. Jetzt sind wieder die Profis gefragt: Ohne Kinder geht beim TOMMI, dem deutschen Kindersoftwarepreis, nichts. Sie haben das letzte Wort, wenn es darum geht, jeweils drei Gewinner für die besten Computer- und Konsolenspiele 2010 zu finden. Die Stadtbibliothek Bremen gehört zu den wenigen ausgewählten Kultureinrichtungen, die am TOMMI mitwirken und sucht Kinder für die Jury. Der Kindersoftwarepreis steht 2010 erstmalig unter der Schirmherrschaft der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Dr. Kristina Schröder.

Mit dem renommierten TOMMI werden seit 2002 herausragende, empfehlenswerte und innovative Softwaretitel für Kinder zwischen 6 und 13 Jahren ausgezeichnet. ZDF tivi, die Stiftung Lesen, der Bibliothekenverband und eine Expertenjury mit namhaften Fachjournalisten und Medienpädagogen begleiten den TOMMI.

Das Besondere am TOMMI ist die Beteiligung von Schulklassen. Viele Schulkinder haben dabei wertvolle Erfahrungen gewonnen, fast 2000 Kinder konnten letztes Jahr mit ihren Lehrern mitmachen. Die Kinder werden beim Testen nach ihrer persönlichen Meinung gefragt, beteiligen sich aktiv an dem Findungsprozess und treffen demokratische Entscheidungen. Dabei lernen sie kritisch und verantwortungsbewusst über Medien zu denken. Im vergangenen Jahr testeten, prüften und bewerteten knapp 2.000 Kinder die durch die Fachjury nominierten Spiele auf PC, DS, PS2, PSP, Wii und Xbox360, um dann – wie jedes Jahr – auf der Frankfurter Buchmesse den TOMMI zu überreichen.

Bitte melden Sie sich bis zum 16. August 2010 verbindlich bei dem Projektteam der Stadtbibliothek Frau Nieting & Herrn Graf unter teenspirit (at) stadtbibliothek(.)bremen(.)de oder (04 21) – 3 61 44 43 an da die Zahl der teilnehmenden Klassen begrenzt ist.

TOMMI startet am 3.9.2010 und endet am 29.9.2010. Weitere Informationen gibt es hier, oder in der Kinderbibliothek der Zentralbibliothek Am Wall.

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Der Bremische Studiengang Digitale Medien feiert 10-Jähriges mit Werkschau in der Weserburg.

Der Höhepunkt ist eine interaktive Fassadenprojektion von der Schlachte auf die Weserburg. Und passend zum Großergebnis Fußball-Weltmeisterschaft dreht sich dabei – soviel sei verraten – alles um das runde Leder. Das 10-jährige Bestehen des Studiengangs Digitale Medien ist Anlass für eine große Werkschau vom 3. bis 11. Juli 2010 im Neuen Museum Weserburg. Der Eintritt ist frei. Die Vernissage steigt am Sonnabend, 3. Juli, um 18 Uhr. Im Hans Otte Raum zeigen die Ausstellungsmacher auf informative und unterhaltsame Weise Videodokumentationen und Kurzfilme im Liegestuhl-Kino, interaktive Installationen und Spiele, Sound- und Bühnenperformances sowie Arbeiten auf Papier. Die Projekte veranschaulichen, wie und wo digitale Medien in die verschiedensten Lebensbereiche vorgedrungen sind, somit unseren Alltag verändert haben und noch verändern werden. Sie machen sowohl Entwicklungen seit Beginn des Studiengangs als auch neueste Trends aus Spin-offs und der Hochschulforschung erlebbar. Die interaktive Fassadenprojektion startet bereits zeitgleich mit der Breminale am Mittwoch, den 30. Juni, bei Sonnenuntergang. Wer Spaß daran hat, kann gerne mitspielen.

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Die Socialbar ist ein Tochterevent des Socialcamps, das 2008 erstmalig in Berlin stattgefunden hat. Hier treffen sich einmal im Jahr Technologiespezialisten (Techies), NGO’s (Nichtregierungsorganisationen) und sozial engagierte Unternehmer (Social Entrepreneurs), um Projekte zu diskutieren, mit deren Hilfe man „„die Welt ein bisschen besser machen kann““ (Socialcamp Berlin, 2009).

Das Thema: Soziale Kampagnen im Netz Werbung für den guten Zweck: Tue Gutes und rede darüber –– im Web 2.0. Mit dabei sind:

4. Socialbar Bremen am 1. Juli 2010 um 19 Uhr, im Alten Fundamt, Auf der Kuhlen 1a, 28203 Bremen

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Von Bach bis Ligeti, von Telemann bis Jazz-Gesang, von Freier Kunst bis zur Klanginstallation, von Mode bis Video, von Erstsemester bis Meisterschüler, von Grundlagen der Gestaltung bis zur Zukunftsvision neuer Produkte, von Ideen für die Überseestadt bis zur Weltausstellung in Shanghai, vom Computerspiel bis zur Kampagne gegen Kinderarmut und, und, und …

Die Hochschule für Künste öffnet bei den Hochschultagen 2010 am Samstag, den 6. 2. 2010 und Sonntag, den 7. 2. 2010 Im Speicher XI 8 erneut den „Speicher der Künste“ in der Bremer Überseestadt für alle Neugierigen und Kunstinteressierten. Auf den endlosen Fluren in Bremens längstem Gebäude und in allen Räumen zeigen Studentinnen und Studenten ihre Arbeiten des letzten Semesters und laden ein zur großen künstlerischen und musikalischen Entdeckertour: Die Klassen der HfK-Professoren Yuji Takeoka, Fritz Vehring, Franka Hörnschemeyer, Jean Francois-Guiton, Paco Knöller, Peter Schaefer, Stephan Baumkötter, Andree Korpys und Markus Löffler öffnen ihre Ateliers. Das Gestalterteam des vielfach preisgekrönten HfK-Magazins VIER präsentiert die noch druckfrische neueste Ausgabe mit dem Schwerpunkt „Virtuell“. Ganz handfest kann man den Weg vom unförmig unscheinbaren Bronzeklumpen bis zur filigranen Bronzeskulptur verfolgen. Zu sehen sind beispielsweise auch die kongenialen filmischen Umsetzungen der literarischen Miniaturen des Bremer Autors Michael Augustin durch Studierende im Studiengang Digitale Medien oder auch kühne Ideen für neue Outfits aus dem HfK-Schwerpunkt „Mode“. Man kann die diesjährigen Preisträger der HfK-Wettbewerbe in den Fachbereichen Musik sowie Kunst und Design und ihre Arbeiten kennen lernen oder sich ganz einfach aus erster Hand über Studium und Bewerbungsverfahren an der HfK informieren (Studienberatung Digitale Medien, Freie Kunst, Integriertes Design).

Im Fachbereich Musik stehen die diesjährigen Preisträger des HfK-Wettbewerbs bereits fest. Es sind Holger Denckmann (Vibrafon, Klasse Florian Poser) und Alexander Kohrs (Klavier, Klasse Sebastian Altekamp). Sie teilen sich das Preisgeld von 1000 Euro für den 1. Preis. Den 2. Preis (500 Euro) erreichten Peter Krause, (Violoncello, Klasse Prof. Alexander Baillie) und Linde Müller (Klavier, Klasse Prof. Stephan Seebass). Auch die beiden preisgekrönten Duos sind bei den Hochschultagen im Rahmen der offiziellen Begrüßungsveranstaltung zu hören am Samstag, 6. Februar 2010, 14 Uhr Speicher XI 8, Auditorium.

Hochschultage 2010 Ausstellungsplan

Hichschultage 2010 Konzertplan

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Wer hat freie Kapazitäten? Was ist Twitter? Wer hat einen Raum für meinen Arbeitskreis? Ist Bloggen ansteckend? Wer hat schon Erfahrungen mit Messebau gesammelt? Warum soll ich auf YouTube sein? Mit wem trinke ich das nächste Bier? Die letzte Frage müssen Sie sich selbst beantworten. Für die anderen Fragen gibt es vierteljährlich die Socialbar Bremen, jeweils am ersten Donnerstag im Quartal.

Hier treffen sich Vertreterinnen und Vertreter gemeinnütziger, sozialer und kultureller Einrichtungen und Organisationen mit Internetexperten zu einem informellen Austausch in netter Atmosphäre. Ansprechpartner erklären persönlich aktuelle Trends des Web 2.0, jeder hat die Möglichkeit, eigene Projekte bekannt zu machen und mit etwas Glück neue Kooperationspartner zu finden.

Die Socialbar ist ein Tochterevent des Socialcamps, das 2008 erstmalig in Berlin durchgeführt wurde. Das Treffen in Bremen will Anlaufpunkt für den gesamten Nordwesten Deutschlands sein (Metropolregion Bremen – Oldenburg).
Socialbar Bremen.

Die zweite Veranstaltung  steht unter dem Titel: „Inhalte im Web 2.0“ und findet heute im Alten Fundamt, Auf der Kuhlen 1a, 28203 Bremen, ab 19.00 Uhr statt.

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5 Fragen an Lars Klatte von analythis.net.

Norbert: Warum hast Du mit Bloggen angefangen?
Lars: Ein wenig Technikbegeisterung gepaart mit journalistischen Ambitionen, dazu genug freie Zeit und Neugier ließen die Idee reifen, ein Blog über Trend-Themen zu starten. Um besser erkennbar zu sein, habe ich später den Themen-Schwerpunkt auf Web 2.0 und Video eingegrenzt. Letztlich war diese Eingrenzung auch Ergebnis geänderter persönlicher Interessen. Der Name “AnalyThis” stand übrigens anfangs für die Absicht Reviews und Analysen in den Vordergrund zu stellen.

Norbert: Warum interessiert Dich Webvideo?
Lars: Zum einen interessierte mich anfangs Internet Video als Konsument. Vor Youtube, Stage6 und Co. gab es in Deutschland zu ganz vielen sehr guten Filmen keinen Zugang. Wenn sich kein Kino-Verleih oder TV-Sender fand, der die Ware kaufte, gab es den Film eben nicht. Punkt. Dies galt vor allem für viele US-Serien und Independent-Filme, die ich sehr mag. Politisch ökonomisch kann man das in Zeiten der Globalisierung als Marktversagen bezeichnen. Mit dem Einzug von Videoplattformen und Tauschbörsen im Netz gab es dann erstmals Zugang zu diesen Inhalten. Wie sich dieser Markt nun endlich entwickelt, finde ich spannend zu beobachten. Noch interessanter finde ich Internet-Video aus Produzenten-Sicht – schließlich bin ich selber einer. Wie rasant hier die Entwicklung verläuft, ist schlicht atemberaubend. Noch Anfang 2008 gab es praktisch keine HD-Videos im Netz – Ende des Jahres hatten alle großen Video-Plattformen HD. Auch die neuen Möglichkeiten von Mobile-Video und Live-Video finde ich spannend.

Norbert: Hast Du besondere positive/negative Erfahrungen mit Deinem Blog gemacht?
Lars: Bislang nur positiv. So hat mir beispielsweise vor kurzem Panasonic eine neue Kamera einfach mal so zum testen gegeben. Natürlich hat man immer etwas Angst – wegen was auch immer- grundlos abgemahnt zu werden. Ich versuche aber, mich davon nicht beeinflussen zu lassen

Norbert: Was würdest Du Interessierten, die mit (Video-)Bloggen anfangen wollen empfehlen?
Lars: Meinen Blog lesen. LOL. Im Ernst: einfach loslegen. Erst mal eine günstige Cam kaufen und damit herumspielen. Wie was geht und gute Tipps kriegt man am besten durch Video-Tutorials (z.B. auf Youtube) raus. Bei Problemen oder Kaufentscheidungen kann man mich auch gerne direkt ansprechen. Inhalt und Aktualität geht übrigens ganz klar vor Qualität. Es muss also nicht gleich ein Meisterwerk sein :)

Norbert: Wie findest Du Bremen?
Lars: Als waschechter Bremer bin ich stolz auf unsere Unabhängigkeit als Stadtstaat und natürlich auf Werder Bremen. Mir fehlt zurzeit aber etwas der Abstand um die Stadt durch die rosa Brille zu sehen. Als Surfer und Kameramann wäre ich zurzeit jedenfalls lieber auf Hawaii.

Norbert: Danke, dass Du Dir die Zeit genommen hast. Die überaus interessante Artikel von analythis.net findet Ihr hier.

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Ein öffentliches Labor zu Kontrolle, Selbstermächtigung und Hyperrealität im urbanen Raum

Wie schreiben sich Medien in den städtischen Raum, wie prägen sie die Entwicklung und unsere Wahrnehmung von Stadt? Welche Auswirkungen haben elektronische, mobile und vernetzte Medien auf den Gebrauch und die Zugänglichkeit urbaner, öffentlicher Räume?

Offene Projektarbeit, Stadtrundgänge, Veranstaltungen mit u.a. My Wonderful Geo-Story (Hamburg/Stuttgart), hybrid video tracks (Berlin), city.crime.control (Bremen/Hamburg/Leeds), .live.plugged (Hamburg), Chaos Computer Club Bremen.

Fr, 25.09.2009 12:00 bis So. 27.09.2009 23:59. Der Eintritt ist frei. Vollständiges Programm unter http://www.citydataexplosion.de. Updates und Infos: http://twitter.com/citydata.

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Vorträge und Diskussion zur Kritik an kontrollgesellschaftlichen Entwicklungen in urbanen und medialen Räumen

Mit Lars Schmid (Wien), Peer Stolle (Berlin), Jan Wehrheim (Bremen/Hamburg) und Nicole Vrenegor (Hamburg). Moderation: Nicole Vrenegor (Hamburg). Im Rahmen von Me, Myself & the Media, in Kooperation mit dem RAV e.V.

Do. 24.09.2009, 20:00 Uhr. Weitere Informationen: http://www.citydataexplosion.de, http://twitter.com/citydata.

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