Archiv für die Kategorie: “Musik”

„BETTER VERSION“ – Tour März 2012 Support: September Leaves
Es gibt große Talente, so manch authentischen Songschreiber, viele Teilzeitmelancholiker und noch mehr sympathische Eigenbrötler von Nebenan. Und da gibt es FLORIAN OSTERTAG. Sein Wesen: bodenständiger Künstler. Seine Kunst: handverlesen und facettenreich. Das Gesamtpaket: eine eigenwillige musikalische Persönlichkeit mit ehrlichen Ecken und Kanten und einer gesunden Prise Selbstironie. Eben “einer von Vielen”, wie er sich selbst gerne beschreibt.
Mit Band und einigen frischen Songs im Repertoire möchte FLORIAN OSTERTAG nun auf seiner „BETTER VERSION“-Tour an ein turbulentes und erfolgreiches Konzertjahr 2011 anschließen und dabei an erster Stelle seinem Publikum – mal laut, mal leise, aber stets voll unverkennbarer Ostertag‘scher Leidenschaft und Livepräsenz – stimmige und bewegende Abende bescheren. Dass er in seinem Tun schon lange „keiner von Vielen“ mehr ist, steht für seine treue Anhängerschaft bereits ausser Frage! Nachdrücklich weiß FLORIAN OSTERTAG darum Bescheid, sich
den Raum für Zustimmung zu erspielen und überlässt diese schließlich doch dem subjektivem Empfinden – „Better Version“ definiert sich nunmal individuell.
Treue Bremen Beginn 21:00 / VK:10 € / AK:13 € / Einlass 20:00

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Heute, feiert eine neue Sendung auf Bremen Vier Premiere: Tim Renner startet um 20.00 Uhr mit seiner Show „Radio Renner“ und bietet popkulturelles Entertainment in Reinkultur. Immer dienstags von 20 bis 23 Uhr blickt Renner drei Stunden lang vor und hinter die Kulissen des Musikbusiness, stellt neue Songperlen vor und gräbt verschollene Schätze der Popmusik aus.

Der gebürtige Berliner Tim Renner verdiente sich seine ersten Radiosporen beim NDR, wo er bereits als Teenager eine eigene Sendung moderierte. Nach dem Abitur arbeitete er als Journalist, gründet eine eigene Presseagentur für Stadtmagazine und machte sich daran, die Welt der Musikfirmen zu erobern. Auf dem Weg dorthin baute sich Renner mit dem Sublabel Motor Music sein eigenes Denkmal und bewies wiederholt sein feines Gespür für das Geschäft mit der Musik. Bands wie Sportfreunde Stiller, Absolute Beginner oder Tocotronic wurden mit seiner Unterstützung zu nationalen Topacts, Rammstein verhalf er zu einer internationalen Karriere. 2004 trat er als CEO von Universal Music Deutschland ab, um sich fortan ganz der Marke Motor Entertainment zu widmen. Der heute 47-Jährige hat zwei Bücher über das Schicksal der Musikindustrie geschrieben, gründete mit all2gethernow eine alternative Messe zur Popkomm und doziert als Professor an der Popakademie Baden-Württemberg. Der Labelmacher, Musikjournalist und Buchautor ist einer der großen deutschen Medienvisionäre.

Nun doziert Professor Renner auch auf Bremen Vier! Als Tonspion ist er dem Mainstream immer einen Schritt voraus und sorgt dafür, dass das Bremen Vier-Land am Puls des Pop bleibt!

Weitere Infos und den „Radio Renner“-Webchannel gibt es unter bremenvier.de.

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Am Samstag den 17. März ab 12 Uhr findet mit in:put Bremens erste Jobmesse für den kreativen Nachwuchs statt.

Einen Tag lang werden die Azubis der Schwankhalle den Kulturbunker in der Berliner Straße in eine kunterbunte Erlebniswelt der kreativen Berufe verwandeln. Der diffusen Sehnsucht nach Innovation und Originalität wird Rechnung getragen mit den besten Beispielen Bremer Nischenproduktion, von Bastarden des Neoliberalismus. Ob Fassadengestalter, Textildesigner oder Bühnenverweigerer – wir haben die Traumberufe!

Mit dabei sind: GLASBOX, Künstlergemeinschaft Doppelpack, Urban Screen, Jake loves Cake, Schwarzarbeit, Fliplance, Alsomirschmeckt’s! Theater, Bremer Barthaar, Stadt.tiere, Kunst Stoff Werk & die Bands ‘Who kills Frank’ und ‘Alltag’.

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zuhause.anderswo – chez-soi.ailleurs
Das Institut français Bremen, QUARTIER, die bremer shakespeare company und steptext dance project organisieren in Kooperation mit der Cité nationale de l’histoire de l’immigration (Museum für Migration, Paris) vom 12. April bis 30. September 2012 das bremenübergreifende Kulturprojekt zuhause.anderswo.

Vier bremische Institutionen schließen sich zu einem Netzwerk zusammen, um im Rahmen einer stadtweit angelegten Veranstaltungs- und Produktionsreihe mit internationaler Ausstrahlung auf jene Fragestellungen einzugehen, die das gesellschaftliche Zusammen- leben unterschiedlicher Kulturen in Bremen aufwirft.
Die einzigartige Kooperation zwischen den Kulturinstitutionen garantiert eine einmalige Dynamik und interdisziplinäre Herangehensweise an die Themen Migration, Integration und Heimat, die für jeden einzelnen der Partner bereits seit Jahren eine zentrale Rolle in der künstlerischen Arbeit spielen. Das Museum für Migration in Paris, das die Hinterfragung dieser Themen an einem historisch bedeutsamen Ort bündelt, erweist sich darüber hinaus als idealer Partner – sowohl auf kultureller als auch wissenschaftlicher Ebene.

Zum Auftakt des Projektes wird vom 12. April bis 12. Mai 2012 die ZON-MAI aus dem Museum für Migration ins Postamt 5 nach Bremen eingeladen. Die ZON-MAI ist eine monumentale, multimediale Installation in Form eines umgekehrten Hauses, das von dem Choreografen Sidi Larbi Cherkaoui und dem Film- und Videokünstler Gilles Delmas im Auftrag des Museums für Migration kreiert wurde. Es ist ein Haus, das von innen nach außen gekehrt ist, das weder Tür noch Fenster besitzt und auf dessen vier Wände und das Dach Filme von Tänzern projiziert werden, die uns einen Einblick in deren eigenes Zuhause geben. Zwischen Architektur, bildender Kunst und Tanz angesiedelt, verbindet dieses erstaunliche Werk verschiedene Medien, um sich mit Fragen des Andersseins, der Identität, des Territoriums und der Grenze auseinander zu setzen.

Die vierwöchige Ausstellung der ZON-MAI, die von einem umfangreichen künstlerisch- wissenschaftlichen Rahmenprogramm begleitet wird, ist der erste von zwei Veranstaltungs- höhepunkten. Die Installation bildet den gemeinsamen Ausgangspunkt für die künstlerische Auseinandersetzung der vier Kooperationspartner mit dem Zuhause-Begriff. Sie ist Impulsgeber für eine Reihe von künstlerischen Produktionen und Zusammenarbeiten der Bremer Institutionen mit ihren internationalen Partnern, die in den Folgemonaten entstehen. Im Rahmen eines großen Festivals vom 20. bis 30. September 2012 werden diese abschließend einem breiten Publikum präsentiert. Das Festival bietet ein vielseitiges Spektrum künstlerischer Ausdrucksformen, – Tanz, Theater, Bildende Kunst – die die verschiedenen Interpretationen des Zuhause-Begriffs auf der Bühne lebendig werden lassen.

Die Kooperation der anerkannten bremischen Kulturinstitutionen mit Kollegen aus Frankreich, Portugal und dem Senegal vernetzt Künstler und Wissenschaftler aus aller Welt. Weit über die Grenzen Bremens hinausführend spricht zuhause.anderswo jeden Einzelnen an – Wo ist mein Zuhause?

Die große Eröffnungsveranstaltung von zuhause.anderswo findet am 12. April um 13 Uhr im Postamt 5 (An der Weide 50c) in Bremen statt. Über das genaue Programm, sowie weitere umfassende Informationen über das Gesamtprojekt werden wir hier berichten.

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Jazzheads: „State of Mind“ / Schulensemble des Ökumenischen Gymnasiums gastiert im Moments

Die „Jazzheads“, Schulensemble des Ökumenischen Gymnasiums, präsentieren am Mittwoch, 21. März, um 20 Uhr ihre neue CD „State of Mind“ im Club Moments, Vor dem Steintor 65.

Die „Jazzheads“, das sind 13 junge Musikerinnen und Musiker voller Energie und Leidenschaft für Jazz und Soul. Die jungen Talente verbinden kreativ in eigenen Arrangements den Sound der alten Motown-Bands mit aktuellem Jazz und R´n´B.

Der Bandsound ist geprägt durch einen vierstimmigen Bläsersatz, der das Ensemble teilweise wie eine kleine Bigband klingen lässt. „Musik mit Herz und Seele, die unmittelbar in die Beine geht“, verspricht Bandleader Dirk Piezunka, der in Bremen u.a. auch die Reihe „Jazz On Board“ auf dem Theaterschiff veranstaltet. „Fette Grooves und knackige Bläsersätze bringen den Saal zum Kochen“ ist sich der engagierte Musiklehrer sicher.
Die 2004 von dem Bremer Jazzmusiker Dirk Piezunka am Ökumenischen Gymnasium gegründete Band hat mittlerweile drei professionell aufgenommene CDs herausgebracht und vertrat 2007 als bestes Bremer Schulensemble das Bundesland Bremen bei der Bundesbegegnung „Schulen Musizieren“. Seitdem hat die Band ihre energiegeladene Show in zahlreichen Auftritten perfektioniert. Näehere Informationen gibt es hier (club-moments). Karten kosten 10 Euro (ermäßigt 5 Euro).

Jazzheads: „State of Mind“ / Mittwoch, 21. März 2012, 20 Uhr / Club Moments, Vor dem Steintor 65, 28203 Bremen / Telefon: 0421 / 7926633 / Kartenpreis: 10 Euro (ermäßigt 5 Euro)

Für Bild / Ton / Text möchten wir uns sehr herzlich bei Eggert Peters (invo-bremen.de) bedanken.

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Am Freitag den 09.03 ist es soweit: Heinz Ratz & Band “Strom & Wasser” sind wieder zu Gast in der Schwankhalle.

Seit Jahren das Extremste, was man unter der Bezeichnung “Liedermacher” finden kann, halten die Damen und Herren von Strom & Wasser nicht nur durch ihre brilliante Musik, ihren hohen Gute-Laune Faktor und der wilden Mischung aus Politik, Party und anspruchsvollen Texten das Konzertpublikum im Bann – auch ihre poltischen Aktionen sind spektakulär.
Nun feiert Strom & Wasser sein zehnjähriges Bestehen – und sie präsentieren sich angriffslustiger, spielfreudiger und bunter denn je. Skapunkpolka-Randfiguren-Rock mit stark kabarettistischer Schlagseite – und als Gäste: Reaggemusiker aus der Elfenbeinküste.

Schwankhalle | Buntentorsteinweg 112 | 28201 Bremen

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Zur neuen Ausgabe von „Jazz On Board“ auf dem Theaterschiff Bremen an der Tiefer begrüßt Gastgeber und Saxofonist Dirk Piezunka am Montag, 27. Februar, um 21 Uhr den Vibrafonisten Florian Power.

Der Oldenburger Musiker Florian Poser, der schon mehrfach für Begeisterung auf dem Theaterschiff sorgte, gilt als einer der interessantesten und renommiertesten Vibrafonisten in Deutschland. Poser, Professor für Popularmusik an der HfK Bremen, studierte im Rahmen des Hamburger „Kontaktstudiengang Popularmusik“ und bildete sich auf zahlreichen Jazz-Workshops weiter. Er wurde mehrfach ausgezeichnet und machte sich auch einen Namen als Komponist von Werken aus dem Bereich der E-Musik.

Zu Saxofonist Dirk Piezunka und Florian Poser gesellen sich am 27. Februar Christian Schönefeldt am Schlagzeug und Peter Schwebs am Bass. Der Eintritt ist frei.

Montag, 27. Februar 2012, 21 Uhr / Bistro Bühne 3 / Theaterschiff Bremen / Tiefer 104/Anleger 4 / 28195 Bremen

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Silje Nergaard und Solveig Slettahjell im Bremer Konzerthaus

Immens ist der Boom, den skandinavische Sängerinnen in den letzten Jahren in der internationalen Jazz-Szene ausgelöst haben. In dem Reigen der zahlreichen aus Norwegen stammenden Sängerinnen, die zu den Wegbereiterinnen der neuen Sirenen-Power zwischen Jazz, Blues, Rock und Pop gehören, zählen Silje Nergaard und Solveig Slettahjell zu den wohl eigenständigsten und ausdrucksstärksten Interpretinnen. Am Freitag, 24. Februar 2012, bestreiten die beiden die „Norwegian Ladies Night“ im Rahmen der GLOCKE JAZZnights. Das skandinavische Fräuleinwunder im Jazzgesang nahm mit Silje Nergaards Erscheinen um die Jahrtausendwende seinen Anfang. Als damals international der Stern der jungen norwegischen Sängerin zu leuchten begann, hatte sie jedoch schon mehrere Jahre lang in ihrer Heimat mit Erfolg Songs geschrieben und Alben veröffentlicht. Es war also keineswegs eine dieser Blitzkarrieren, die so manch junge Künstlerin unvermittelt an die Spitze katapultiert, sondern vielmehr die Ernte von einigen Lehrjahren, die ihr die notwendige Zeit zum Reifen gegeben hatten. Daher ist Silje Nergaard heute zu Recht eine weltweit etablierte Künstlerin, deren Auftritte von Publikum und Kritik gleichermaßen gefeiert werden. Markenzeichen ist dabei neben ihrer betörend-mädchenhaften, klaren und leicht melancholischen Stimme die clevere Mischung aus Jazzstandards, eigenen Kompositionen und behutsam verjazzten Pop-Hits. Für ihren Auftritt in der Bremer Glocke wird sie von ihrer vierköpfigen Band begleitet, die sich aus Pianist Helge Lien, Gitarrist Havar Bendiksen, Bassist Finn Guttormsen und Schlagzeuger Jarle Verspestadt zusammensetzt.

Ähnlich wie bei Silje Nergaard, deren Sound zwar im Jazz beheimatet ist, jedoch immer elegant mit Folk, Chanson und Pop flirtet, ist auch in Solveig Slettahjells musikalischer Welt der Jazz nur eine Bezugsgröße unter vielen. Slettahjell ist mit Kirchenmusik aufgewachsen und von der amerikanischen Singer/Songwriter-Tradition inspiriert, was ihren Mix aus Jazz, Folk, Gospel, Country und Avantgarde-Pop erklärt. Mit ihrer verrucht-verhauchten Stimme zaubert sie grazile, duftige und melancholische Stimmungen, die bestens ohne jegliches Genrekorsett funktionieren. Dieser klanglichen wie rhythmischen Reduziertheit und Zartheit, die Solveig Slettahjell gleichzeitig ungemein intensiv herüberzubringen versteht, bleibt sie auch bei ihrem Bremer Auftritt treu, wenn sie sich allein vom Pianisten Morten Qvenild begleiten lässt. Ein Abend ganz im Zeichen zweier ausdrucksstarker Vokalistinnen, die sich um keinerlei Konventionen scheren, sondern ohne Berührungsängste verschiedenste musikalische Einflüsse aufgreifen und zu einem eigenständigen Stil verarbeiten.

Glocke JAZZnights: „Norwegian Ladies Night“ / Silje Nergaatd & Band / Solveig Slettahjell with Morten Qvenild
Die Glocke, Großer Saal / Freitag, 24. Februar 2012, 20 Uhr / Ticket-Service in der Glocke (Tel. Bremen / 33 66 99) und glocke.de

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