Archiv für die Kategorie: “Malerei”

Die Bremer Künstlerin Susanne Hayduk präsentiert die Sinnlichkeit des Weines in ihrer Ausstellung Weinimpressionen im Paga. Dabei dient als Motiv keineswegs Wein, die Gemälde zeigen erlebte Bilder der Künstlerin, während ihrer Streifzüge durch Bremen.

In der Tradition der alten Künstler und in die Moderne umgesetzt, entdeckte Susanne Hayduk die Genussquelle als Werkstoff. Die Farbe Wein entfaltet dabei in den Bildern ihr Eigenleben: mancher Wein will zur Seite entfliehen und zu den Rändern weglaufen, mancher entwickelt einen starken Kontrast. Der Kolorit Wein überrascht, ist lebendig und zeigt eine neue Selbstbestimmung in der Darstellung.

Vernissage ist am 04.02.2012 im Paga (Erlenstraße 60, 28199 Bremen) ab 21 Uhr. Die Künstlerin wird selbst anwesend sein.

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Noch bis einschließlich Sonntag zum 29. Januar 2012 ist die bunte Gemeinschaftsausstellung INCH by INCH – Stichfrequenzen im Kubo zu sehen.

Die galerie mitte präsentiert zwei Künstlerinnen und zwei Künstler, die in ihrem Werk, nicht zuletzt Nadel und Faden zum Einsatz bringen. Alle vier bestechen ihre Kunst seit Jahren in feinster Stickmanier, ohne im entferntesten klassische Vorstellungen vom Sticken zu bedienen.

Zu den Künstlern gehören Robert Abts (Berlin), Anja Fußbach (Bremen), Eberhard Kulenkampff (Bremen/Umbrien) & Gertrud Schleising (Bremen)

galerie mitte im KUBO / Beim Paulskloster 12 / 28203 Bremen

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via Bremen für lau:

Bremen-fuer-lau.de und die Kunsthalle Bremen verlosen 2×1 Familienkarte für “Edvard Munch: Rätsel hinter der Leinwand”. Die Familienkarte gilt für zwei Erwachsene mit bis zu vier Kindern. Gleich mitmachen: Einfach eine E-Mail bis Mittwoch, 18. Januar, um 18 Uhr (Datum und Uhrzeit des Posteingangs) an kontakt@bremen-fuer-lau.de mit dem Stichwort “Munch Familienkarte” versenden, und ihr seid dabei!*

Über die Ausstellung:
Was für ein Fund! Während einer Untersuchung von Munchs Gemälde „Das Kind und der Tod“ im Jahr 2005 wurde eine weitere Leinwand gefunden, die ein bisher unbekanntes Bild des Künstlers zeigt. Die neu entdeckte Komposition „Mädchen und drei Männerköpfe“ (um 1898) stellt einem zarten Mädchenakt drei stilisierte Männerfratzen gegenüber. Diese Entdeckung ist der Ausgangspunkt der Ausstellung, die bis zum 26. Februar 2012 in der Kunsthalle Bremen gezeigt wird.

Angebote für Familien

Am Samstag, 21.01., findet der zweite Munch-Familientag statt. Ab 13.30 Uhr können sich Kinder in der Kreativwerkstatt austoben oder an einem Workshop mit den Bremer Philharmonikern teilnehmen. Außerdem werden spezielle Familienführungen angeboten. Die Angebote des Familientags sind im regulären Eintrittspreis enthalten. Die Teilnehmerplätze für Führung und Workshop sind begrenzt. Also rechtzeitig da sein.

Am Sonntag, 29.01., findet außerdem ein Kinderworkshop statt, in dem eigene Kunstwerke gestaltet werden. Dazu gibt es Kekse und Limonade. Die Teilnahme an dem Workshop kostet 10 Euro zzgl. Eintritt.

* Rechtliches: Teilnahmeberechtigt sind natürliche Personen ab 18 Jahren mit Wohnsitz in Deutschland. Alle Angaben ohne Gewähr, Barauszahlung nicht möglich, der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Hinweis: Ihre Daten werden ausschließlich für dieses Gewinnspiel erhoben, nach der Abwicklung der Aktion unverzüglich gelöscht, von Bremen-fuer-lau.de und von der Kunsthalle Bremen nicht für Werbezwecke genutzt und niemals an Dritte weitergegeben. Wir wünschen viel Erfolg!”

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Zwischen den Konsumtagen Kunst genießen könnt ihr in Galerie Gavriel mit der Gemeinschaftsausstellung „Rund & Eckig” der Bremer Künstler Christian Holtmann und Piotr Rambowski.

„Nenne das Runde rund und das Eckige eckig, dann ist die Welt in Ordnung” so sprach bereits Konfuzius von der Kommunikation des Konkreten als der Grundlage eines in sich funktionierenden Systems. Die Dinge benennen, so lautet die Devise! Unverblümt und schnörkellos zeigen sich auch die Künstler: In ihren DIN A4-formatigen Papierarbeiten werden nicht selten Bildinhalte durch konkrete Bezeichnungen anhand eingefügter Schriftzüge ergänzt, sogar gestiftet. Die Werke präsentieren sich ohne pathetische Schwere, mit der Leichtigkeit des Materials und meinen genau das, was sie zeigen.

Christian Holtmann und Piotr Rambowski haben ihr Studium der Freien Kunst als Meisterschüler bei Karin Kneffel im Jahr 2007 abgeschlossen. Die Künstler arbeiten gemeinsam in einem Atelier, wobei eine gegenseitige künstlerische Beeinflussung innerhalb der gewählten Themen, Medien und Ausführungen stattfindet. – Mit Ecken und Kanten eine runde Sache!

Zu sehen ist die Ausstellung bis zum 31. Januar 2012 in der Galerie Gavriel, Am Wall 178 in 28195 Bremen.

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Das Kulturzentrum Schlachthof präsentiert ab 11. Dezember 2011 (Vernissage 16 Uhr) ihre neue Ausstellung “Menschlichkeit”.

Text: Siko Ortner
Die Ausstellung zeigt Werke von Susanne Hayduk, Vincent Haynes, Tanja Hehn, Olaf Kock, Anton Krüger, Swantje Neubauer, Delia Nordhaus, Daniel Rossi und Steffi Suszka.

Alle Exponate sind Interpretationen von menschlichen Gefühlen, dem Mensch Sein an sich oder der menschlichen Beziehung mit seiner Umwelt.Darüber hinaus sind die Arbeiten der ausgestellten Künstler durch Nutzung unterschiedlichster Techniken entstanden und bieten dem Betrachter auch auf diesem Weg vielgestaltige künstlerische Eindrücke.

Susanne Hayduk zeigt naturalistische Malerei mit Rotwein auf Leinwand, Vincent Haynes Werke sind Fotografien von abstrakt anmutenden durch Menschen bei der Arbeit entstandenen Spuren.Tanja Hehn lässt den Betrachter durch Linolschnitte erschrecken, deren menschliche Körper Tierköpfe haben. Olaf Kock behandelt das menschliche Miteinander mit in Öl gefertigten Leinwänden, Anton Krüger stellt mit Acryl gefertigte Leinwände aus, die Personen zeigen, die auf sehr vertraute Weise miteinander agieren. Swantje Neubauer spielt mit konkreter und visueller Poesie und zeigt digitale Drucke auf Papier. Delia Nordhaus beschäftigt sich in ihren in Mischtechnik entstandenen Werken mit den destruktiven Zügen des Menschen mit und in seiner Umwelt. Daniel Rossi arbeitet mit starker Symbolsprache und benutzt aussergewöhnliche Malgründe, die mit unterschiedlichen Mischtechniken gestaltet sind. Steffi Suszka präsentiert in ihren in Acryl auf Leinwand entstandenen Werken das Miteinander älterer Personen.

Kulturzentrum Schlachthof / Schlachthofkneipe / Findorffstraße 51/ 28215 Bremen
Vernissage am Sonntag 11. Dezember 2011 um 16:00 Uhr / Ausstellungsdauer vom 11. Dezember bis 08. Februar 2012
Öffnungszeiten: Werktags von 16:00 Uhr bis open end / Sa mit/ohne Fußball 14.00/16.00 – open end
So mit/ohne Flohmarkt 9.00/10.00 – open end

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Der Bremer Künstler Joachim „Bommel“ Fischer recycelt gerne. Für seine Materialbilder verwendet er Dinge, die er auf der Straße findet. Aus alten Langspielplatten formt er Schalen, Teller und Uhren. An den Sonnabenden im Advent hat er seinen Schauraum an der Straßenecke Auf dem Bohnenkamp / Stuhrer Straße in Woltmershausen von 12 bis 13 Uhr geöffnet, um seine Arbeiten zu verkaufen. Nachdem er eine Herzoperation gut überstanden hat, möchte „Bommel“ Fischer als kleines Zeichen der Dankbarkeit mit der Hälfte der Einnahmen die „Ärzte ohne Grenzen“ unterstützen. Diese private und unabhängige Hilfsorganisation leistet seit 40 Jahren medizinische Nothilfe in Ländern, in denen die Gesundheitsstrukturen zusammengebrochen sind oder Bevölkerungsgruppen unzureichend versorgt werden (). Die „Ärzte ohne Grenzen“ machen sich zudem zum Sprachrohr für Menschen in Not, wenn die Rechte von Zivilisten in einer Konfliktsituation missachtet werden und ihnen Hilfe verwehrt wird. 1999 wurde die Organisation mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet.

Mit den Schalen, die „Bommel“ Fischer aus alten Schallplatten fertigt, gibt es die Möglichkeit, Obst, Kekse oder Chips in den Klangträgern von James Last, Abba und vielen anderen Interpreten zu servieren. Um die Label der Schallplatten vor Verschmutzung zu schützen, hat der 51-Jährige sie mit durchsichtiger Folie überklebt, wodurch auch das Loch in der Schallplatte verschlossen ist. Außer Schalen fertigt der Künstler aus alten Schallplatten Teller, die sich gut als bunte Teller zum Weihnachtsfest eignen, sowie Uhren. „Für Schallplattenliebhaber ist das, was ich hier anbiete, sicher ein Alptraum“ meint „Bommel“ Fischer augenzwinkernd. „Aber die Objekte sind sehr dekorativ“. Jedes von ihnen ist ein Unikat und von „Bommel“ Fischer signiert. Wer einen echten „Fischer“ erwerben möchte, kann dieses zu erschwinglichen Preisen im Advent tun. Auch stehen dann Fischers Materialbilder und -objekte, die er verschiedentlich ausgestellt hat, zum Verkauf. Gesonderte Öffnungszeiten können mit Fischer unter der Telefonnummer 0421 / 59 64 961 vereinbart werden. Einen Überblick über Fischers künstlerisches Schaffen gibt seine Homepage.

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Zwei sehr aktive, in Bremen umtriebige Künstler haben sich zusammengetan, um unter dem Titel „Re:Visionen“, ihre erste Gemeinschaftsaustellung auszurichten: Norbert Hayduk, Fotografie und Siko Ortner, Aerosol-/Stancelart. Beide präsentieren ihre Arbeiten im „Paganini“ auf Leinwand, die trotz der Verschiedenheit der Techniken harmonisieren. Die Inhaltlichkeit der Werke lässt Gemeinsamkeiten entstehen. Norbert Hayduk hat eine Vorliebe für Motive, die auf Flohmärkten zu entdecken sind, genauer, auf die Flohmärkte, die gerade beendet werden. „Restposten“, die abgestellt, vergessen wurden, nun den Reinigungskräften, dem Müll zum Opfer fallen, wie z.B. ein Schirm, eine Friteuse usw. usf. – eine Rücksicht in zweierlei Hinsicht, die anreizt, viele Geschichten zu den Bildern spekulativ zu erfinden.

Siko Ortner erfindet keine Geschichten, sie entspringen seinen Träumen und haben somit einen ganz anderen, zunächst vielfältigen Interpretationsspielraum. Sie sind ein manifestierter Zeitraum, der selbst in seiner Entstehung kaum greifbar ist. In einer Mischung aus abstrakter und figürlicher Darstellung zeigen sich häufig wieder zu erkennende Motive, die sich in einem Farbnebel auflösen oder aus einem Farbensumpf entstehen, eine „Re:Vision“ der ganz eigenen, persönlichen Art.

Zu sehen ist die spannende Ausstellung im Paganini, Erlenstr. 60 vom 01.10.11 bis zum 27.01.12 montags bis samstags ab 19 Uhr. Die Eröffnung am Samstag, 1. Oktober um 21 wird von Joachim Weyland mit musikalischen Einlagen auf der Trompete begleitet.

Paganini, Erlenstr. 60, 28199 Bremen. Vom 01.10.11 – 27.01.12. Eröffnung 01.10.11, 21 Uhr mit musikalischen Einlagen von Joachim Weyland, Trompete.

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Folgende Kunsttipp erreichte die Kulturlabskausredaktion von Joachim Bommel Fischer:

Unter dem Titel „Sweet drawing mood“ („Süße Zeichenstimmung“) stellt die freischaffende Zeichnerin Nicole Fabert im Schaufenster des Schauraums des Künstlers Joachim Bommel Fischer (Ecke Auf dem Bohnenkamp / Stuhrer Straße) zwölf Arbeiten in zwei Serien aus den Jahren 2010 und 2011 aus. So sind unter anderem gezeichnete Szenen zu sehen, wie Fabert sie bei ihren Auftritten auf Veranstaltungen erstellt, für die man sie buchen kann. Dort tritt sie auch als Schnellzeichnerin auf und fertigt in wenigen Minuten detaillierte Porträts und Situationszeichnungen an. Die aus Burg bei Magdeburg stammende Künstlerin hat in Kassel freie Kunst studiert, bevor sie sich in Bremen-Walle niederließ. Die Ausstellungseröffnung findet am Sonnabend, dem 1. Oktober von 14.30 bis 17 Uhr statt. Wer möchte, kann sich dann von der Zeichnerin porträtieren lassen. Ihre Ausstellung ist tagsüber bis zum 30. Oktober zu sehen.

Weitere Informationen über Nicole Faberts künstlerisches Schaffen findet ihr hier auf ihrer Homepage.

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