Archiv für die Kategorie: “Literatur”


Die Schwankhalle lädt ein zum Deichschart Live / Fr. 17. – So. 19.06.2011 am Kiosk am Werdersee, Buntentor/Huckelriede, Deichschartweg

Unter dem Motto Kultur für alle: give as much as you can! Was und wie viel Ihnen die Veranstaltung wert ist, bestimmen Sie selbst.

17.06. | 16 – 22 Uhr
HuckelRita präsentiert: Kaffe und Musik aus dem Stand 
mit der Band Mariahilff
Der Schauspieler Lars Rudolph erweitert seine Darstellungskunst um Stimme, Geräusche und Trompete und kreiert mit der Berliner Krach-Mandolinen-Band Kapaikos, die laut Spex “im Herzen Punk ist, irre gute Laune und das Leben wieder aufregend macht”, ein düster-wildes Konzerttheater.

18.6. | 16 – 22 Uhr
poetry on the deichschart: Eine Poeten-Sommerfrische
mit Marcel Maas, Ulrike Almut Sandig, Nora Gomringer, Lydia Daher & Band
Eine Veranstaltung der Schwankhalle in Kooperation mit ‘poetry on the road‘


19.6. | 11 – 14 Uhr
HuckelRita präsentiert: Hunde-Stunden
Autoren, Schauspieler und Musiker widmen einen Kultursonntagmorgen den Hunden des Werdersees, ihren Frauchen  und Herrchen: Mit Literatur und Songs für Hunde.

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Tom Schulz liest heute im Rahmen des 12. Internationalen Literaturfestivals.Im Rahmen von poetry on the road liest der Berliner Autor Tom Schulz heute, am Donnerstag, den 16. Juni in der Zentralbibliothek aus seinen Büchern „Kanon vor dem Verschwinden“ (Berlin Verlag) und „Liebe die Stare“ (Verlagshaus J. Frank). Zur Einführung spricht Erwin Miedtke (stellvertretender Direktor der Stadtbibliothek Bremen).

“Wir hatten den Bärlauch / gefangen, er war grün und schrie nicht” – zurück von seinen poetischen Streifzügen durch unsere Welt, breitet Tom Schulz in Kanon vor dem Verschwinden seine Beute, seine Schätze aus: Gedichte, die das ganze Spektrum der Tonlagen, die Könnerschaft dieses Lyrikers offenbaren. Er kann und will zum Glück nicht anders – mit Tom Schulz hat die Oberlausitz einen Lyriker hervorgebracht, aus dessen Gedichten eine bezwingende Notwendigkeit spricht. Jenseits jeder künstlerischen Attitüde setzt sich hier ein hochreflektiertes lyrisches Ich der Welt aus und erzählt davon in Bildern, die assoziative Fülle und präzise Beobachtung in sich vereinen.

Tom Schulz ist 1970 in der Oberlausitz geboren, auf gewachsen in Ost-Berlin. Nach zehn Jahren verschiedener Jobs in der Baubranche lebt er seit 2002 als freier Autor. Er ist Herausgeber der Anthologie alles außer Tiernahrung – Neue Politische Gedichte, Redakteur der Literaturzeitschrift „Lauter Niemand“ und Mitherausgeber der Kneipenbuchreihe im Berliner Taschenbuch Verlag. Zuletzt erschien: Kanon vor dem Verschwinden. Berlin Verlag, 2009. Tom Schulz lebt in Berlin.

Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr im Wall-Saal der Zentralbibliothek, Am Wall 201. BesucherInnen werden gebeten, den Zugang Am Wall zu benutzen. Der Eintritt ist frei.

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Zwischen Himmelfahrt und Pfingsten stellt Michael Augustin, passend zur Reisesaison, seinen neuen Band »Der Bahnhof fährt ab« im Rahmen der 506. Bremer BuchPremiere in Kooperation mit dem Bremer Literaturkontor und der Stadtbibliothek Bremen vor.

“Michael Augustin kommt viel rum. In seinem neuen Band erweist sich der Meister der Text-Miniaturen und Kürzest-Gedichte auch als großer Könner des Erlebens: Im Inneren Spanien wird er als gesuchter Verbrecher präsentiert, in Belfast betritt er einen Buchladen, dessen Nachbarhaus just in diesem Augen- blick von einer Bombe zerrissen wird und in Nicaragua staunt er während einer Straßenlesung über eine Poesieantenne.
»Der Bahnhof fährt ab« versammelt nun besondere Eindrücke und Momente aus seinen zahlreichen Reisen. In kurzen Sequenzen spinnt Augustin seine Er- lebnisse zu einem Netz rund um den Globus und lässt darin Orte, Gegenden und Menschen witzig und hintergründig immer wieder neu zueinander in Be- ziehung treten. Wenn der Protagonist etwa aus einem Kölner Fenster schaut, meint er schon die weiten Steppen Russlands zu erkennen, am Hafen in Pa- lermo blickt er seinem Landsmann Goethe entgegen und wird wenig später in einer Radio-Livesendung in Kashmir gebeten, etwas über das Plattdeutsche zu erzählen. Das Heimische in der Ferne und die Ferne in der Heimat sind Thema in Michael Augustins Reisebildern. Aber auch die Erkenntnis: »Jede Gegend hat ihren ganz eigenen Mond«.
Die Abbildungen im Buch stammen aus der Ende des 15. Jahrhunderts erschie- nenen »Schedel’schen Weltchronik«. Die Holzschnitte von Michael Wolgemut sollten den Zeitgenossen eine Vorstellung von exotischen, dem Hörensagen nach in fernen Ländern beobachteten Mischwesen und Mutanten vermitteln.”

Wann: Mittwoch, den 8. Juni 2011, um 19 Uhr
Wo: Zentralbibliothek, Krimibibliothek im 2. OG, Am Wall 201, 28195 Bremen
Eintritt frei!

Die Einführung spricht Dr. Daniel Tilgner (Edition Temmen).

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Am 20. und 21 Mai 2011 liest Sven Regener aus seinem neuen Buch “Meine Jahre mit Hamburg-Heiner” im Kulturzentrum Lagerhaus.

“Was einmal in die Regenersche Durchdenkmaschine hineingeraten ist, kommt nicht ungeschoren wieder heraus. Und wer will nicht dabei sein, wenn Regener auf der Suche nach einer„Arno-Schmidt- Gesellschaft“ über die Frankfurter Buchmesse stolpert, auf Element- of-Crime-Tournee in einen Paranoia-Rausch gerät, Österreich und Deutschland miteinander versöhnt, Busfahrer Udos Meinung über den Hersteller der Wuppertaler Schwebebahn unter die Leute bringt oder im Tonstudio von Nashville die Schuhmode seiner Bandmit- glieder tiefenpsychologisch ausleuchtet?
Regener steigt hoch ein und tief hinunter: Die Verhörkeller des Aus- wärtigen Amtes und die Zille-Biergärten der Berliner Unterwelt, die Kürbisausstellungen auf den Spargelhöfen bei Beelitz und die Bibelverlagsanstalten des Mittleren Westens der USA – Sven Regener ist sich für keinen Ort zu schade, kein Wissen ist ihm zu gefühlt, kein Urteil zu vorschnell, keinSatz zu lang und kein Witz zu schal, wenn es darum geht, der Welt, wie er sie wahrscheinlich nicht einmal vorfindet, Herr zu werden.”

Lesbar / Thalia Autorenlesung / Kulturzentrum Lagerhaus / Schildstraße 12-19, 28203 Bremen / Eintritt EUR 17,50 / Kartenvorverkauf Thalia-Buchhaus in der Obernstraße

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“Der 7. Bremer Kunstfrühling – veranstaltet vom Bremer Verband Bildender Künstlerinnen und Künstler (BBK) – findet vom 6. Mai – 5. Juni 2011 in der Gleishalle am Güterbahnhof in Bremen statt.

Vier Wochen lang präsentieren zahlreiche Künstlerinnen und Künstler, Museen, Kunstvereine und Galerien aus der Metropolregion Bremen – Oldenburg und Hannover, aktuelle zeitgenössische Kunst. Hannover, die erste Partnerstadt beim Bremer Kunstfrühling, wird mit aktuellen Kunstbeiträgen aus der dort ansässigen Künstlerszene und vielen künstlerischen Einrichtungen an der Ausstellung in der Gleishalle teilnehmen und den Kunstfrühling 2011 bereichern.
Mit den Beiträgen verschiedener Partnerstädte wird der Kunstfrühling seine Frische, Lebendigkeit und Vielfalt bewahren, seine Bedeutung über die Grenzen der Metropolregion Bremen – Oldenburg erweitern und die Wertschätzung und das Ansehen der hiesigen Kunstszene überregional stärken. Ermutigt durch den Erfolg des Kunstfrühlings 2009 mit über 10.000 Besuchern haben wir die Laufzeit der Ausstellung auf vier Wochen verlängert.
Die ehemalige Gleishalle am Güterbahnhof in Bremen hat sich bereits während des Kunstfrühlings 2009 als idealer Veranstaltungsort bewährt und wird auch dieses Mal wieder die Szene der bildenden Kunst in ihrer Gesamtheit präsentieren. Aufgrund der zahlreichen Teilnehmer wurde die Ausstellungsfläche für den diesjährigen Kunstfrühling auf 14.000 m2 erweitert. Die noch beim letzten Kunstfrühling angrenzende leerstehende Halle wurde mit in das Ausstellungskonzept aufgenommen. Beide Industriehallen zeichnen sich durch 180 Meter lange Bahnsteige, sechs bis acht Meter hohe Decken und eine über die gesamte Fläche sich erstreckende lichtdurchlässige Dachkonstruktion aus. Die ungewöhnliche Anordnung der Ausstellungsflächen der Kunsthäuser und Galerien auf den Bahnsteigen und die sich daran anschließende „Künstlerplattform“ machen den Kunstfrühling zu einem einzigartigen, großen Kunsterlebnis und laden den Besucher zu einem Spaziergang durch die Kunstszene ein. Es bietet sich ein interessanter Vergleich der regionalen, überregionalen, zum Teil internationalen Beiträge der Künstlerinnen und Künstler, eine abwechslungsreiche Mischung aus Bildhauerei, Fotografie, Installation, Malerei, Performance, Video und Zeichnung.
Ein besonderes Highlight des Kunstfrühlings 2011 ist wieder die Ausstellung der Künstlerinnen und Künstler auf der Künstlerplattform am Ende der Gleishalle. Auf einer Ausstellungsfläche von 4000 m2 präsentieren 57 einjurierte Künstlerinnen und Künstler aus der Metropolregion Bremen – Oldenburg und Hannover ihre Arbeiten zum Thema „T[raum]a – Die Phobie als Muse“.
Rebeccah Blum und Jennifer Bork, die Kuratorinnen des 7. Bremer Kunstfrühlings

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog. Weitere Informationen hier.

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Am Mittwoch, den 27. April um 17 Uhr stellt der Bremer Kunsthistoriker Detlef Stein wieder ein Kunstwerk aus der Graphothek der Stadtbibliothek vor.

Joseph Beuys, Jörg Immendorf oder Man Ray: Sie sind nur drei prominente Beispiele von vielen namhaften regionalen und internationalen Künstlern, deren Werke sich im Bestand der Graphothek in der Zentralbibliothek befinden. Das Besondere: Alle Kunstwerke können ausgeliehen werden! Und nicht nur das: Für jene, die mehr über ein ausgewähltes Werk wissen wollen, stellt der Bremer Kunsthistoriker Detlef Stein einmal im Monat einen “verborgenen Schatz” der Graphothek vor. Für alle Kunstliebhaber und die, die es werden wollen, bietet die Reihe spannende Einblicke die Geschichte eines Kunstwerk durch einen absoluten Kunstkenner. Detlef Stein hat als wissenschaftlicher Mitarbeiter der Kunsthalle Bremen und des Neuen Museums Weserburg Bremen schon etliche Führungen und Vorträge durchgeführt. Interessierte können einmal im Monat an den Führungen von Detlef Stein in der Krimibibliothek der Zentralbibliothek, Am Wall 201 teilnehmen.

Die Graphothek besitzt heute den größten Bestand an internationaler und regionaler Grafik in Bremen. Die Kunstausleihe in der Graphothek bietet die Möglichkeit mit gerahmter Originalkunst, Skulpturen und Objekten das Zuhause, die Praxis oder die Firmenräume und Büros mit einem kreativen Ambiente zu versehen und künstlerische Anregungen in die persönliche Umwelt zu integrieren.

Interessierte können an jedem letzten Mittwoch des Monats an den Führungen von Detlef Stein in der Krimibibliothek der Zentralbibliothek, Am Wall 201 teilnehmen. Der Eintritt ist frei.
Stadtbibliothek Bremen / Am Wall 201 / 28195 Bremen

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Ein Musikalisch-literarischer Frühlingsspaziergang im Seniorenzentrum im Weidedamm. Die Bremer Mezzosopranistin Stefanie Golisch präsentiert am Ostermontag, 25. April, um 15.30 Uhr unter dem Titel „Musik trifft Tradition“ beliebte deutsche Frühlingslieder und Operettentitel im Seniorenzentrum im Weidedamm, Ricarda-Huch-Straße 1. Zu hören sind bei dem musikalisch-literarischen Frühlingsspaziergang u.a. die Operettenhits „Ich tanze mit dir in den Himmel hinein“ aus „Sieben Ohrfeigen“ und „Im Prater blüh‘n wieder die Bäume“ aus „Im weißen Rössl“. Außerdem erklingen Frühlingslieder u.a. von Franz Schubert, Ludwig van Beethoven und Johannes Brahms. Die Oldenburger Pianistin Helga Langewitz begleitet die in Bremen-Horn lebende Sängerin am Klavier. Ergänzt werden die musikalischen Darbietungen durch Texte und Gedichte u.a. von Theodor Storm und Johann Wolfgang von Goethe, vorgetragen von dem Literaturwissenschaftler Dr. Hans-Wolf Jäger.
Musik trifft Tradition / Musikalisch-literarischer Frühlingsspaziergang mit Stefanie Golisch (Mezzosopran) / Musikalische Begleitung: Helga Langewitz (Klavier) / Rezitationen: Dr. Hans-Wolf Jäger / Montag, 25. April 2011, 15.30 Uhr
Seniorenzentrum im Weidedamm, Ricarda-Huch-Straße 1, 28215 Bremen / Eintritt: 8 Euro

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Ostereier der besonderen Art gibt es am Gründonnerstag, dem 21. April um 20 Uhr in der Wassermühle in Barrien (An der Wassermühle 4a): dort liest Joachim Bommel Fischer in der Reihe „Donnerlitchen“ eigene, unterhaltsame Geschichten, wie er sie wöchentlich seit fast zwei Jahren in seiner Glosse „Bommels Welt“ in der KREISZEITUNG veröffentlicht. Der Eintritt ist frei.

In seinen Geschichten schildere er auf humorvolle Weise alltägliche Situationen und Begebenheiten, die er gerne aufs Korn nimmt. “Der Alltag spielt eine zentrale Rolle in meinem Schaffen, weil er so nahe liegt. Wenn man genau hinschaut, stellt er manchmal ein richtiges, kleines Abenteuer dar. Er steckt voller Inspirationen. Auch die Kunst greife ich auf, die man nicht immer biernst nehmen muss, und selbst das kleine Wort „bierernst“ regte mich zu einer Geschichte an. Außerdem untersuche ich gerne Eigenarten der deutschen Sprache.” – So der Künstler Joachim Bommel Fischer zu seiner Lesung.
Lesung Joachim Bommel Fischer / 21. April um 20 Uhr in der Wassermühle in Barrien (An der Wassermühle 4a) / Eintritt frei

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