Archiv für die Kategorie: “Klangkunst”

Das Abschlusskonzert einer überaus erfolgreichen Saison 2010/2011 verspricht bei den Bremer Philharmonikern „sagenhaft orientalisch“ zu werden. Generalmusikdirektor Markus Poschner und das Orchester entführen die Konzertbesucher musikalisch in eine geheimnisvolle, märchenhafte Welt – an ihrer Seite die libanesische Sängerin Fadia Tomb El-Hage, ihr Landsmann, der Percussionist Rony Barrak sowie der Deutsch-Jordanier Salah Eddin Maraqa mit dem orientalischen Zupfinstrument Qānūn.
12. Philharmonisches Konzert „sagenhaft orientalisch“ / Montag, 6. Juni 2011, 20 Uhr / Dienstag, 7. Juni 2011, 20 Uh / Konzerthaus Glocke, Domsheide 4/5, 28195 Bremen
Mehr könnt ihr ebenso erfahren im neuen Blog der Bremer Philharmoniker und zwar hier.
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Geschrieben von Susanne Hayduk in Ausstellung, Klangkunst, Musik, Objektkunst, tags: Augusto und Haroldo de Campos, Eugen Gomringer, Franz Mon, Gerhard Rühm, Neues Museum Weserburg, Öyvind Fahlström, poetry goes art & vice versa, Weserburg

“POETRY GOES ART & vice versa ist eine umfassende Ausstellung zur Entstehung und Entwicklung der Konkreten und Visuellen Poesie. Sie zeigt Werke von internationalen Pionieren wie Eugen Gomringer, Augusto und Haroldo de Campos, Öyvind Fahlström, Gerhard Rühm und Franz Mon. Die einzigartige Entstehung der Konkreten Poesie in den 1950er Jahren fand von Anfang an parallel in der Schweiz, Brasilien, Schweden und Österreich statt – trotz der geografischen Entfernungen und den unterschiedlichen kulturellen und politischen Situationen.
Zur Ausstellung wird eine Multimedia Edition zum interdisziplinären Werk von Gerhard Rühm erscheinen, die mit ca. 800 Werkbeispielen, 1200 Abbildungen, 100 theoretischen Texten, 60 Tonbeispielen u. v. a. einen gattungsübergreifenden Einblick in sein umfangreiches Œuvre bietet. Das Buch zur Ausstellung wird nach der Eröffnung als Reader mit Texten zur übergreifenden Darstellung der Zusammenhänge der Konkreten Poesie erscheinen.”
Zur Entstehung und internationalen Entwicklung der Konkreten und Visuellen Poesie seit den 1950er Jahren / Ausstellung in der Weserburg vom 21. Mai – 14. August 2011
Weserburg / Museum für moderne Kunst / Teerhof 20, 28199 Bremen
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Geschrieben von Susanne Hayduk in Aktionskunst, Ausstellung, Fotografie, Grafik, Installation, Klangkunst, Kulturevent, Literatur, Malerei, Objektkunst, Plastik, Termine, Treffpunkt, tags: Güterbahnhof, Jennifer Bork, Kunstfrühing, Rebecca Blum

“Der 7. Bremer Kunstfrühling – veranstaltet vom Bremer Verband Bildender Künstlerinnen und Künstler (BBK) – findet vom 6. Mai – 5. Juni 2011 in der Gleishalle am Güterbahnhof in Bremen statt.
Vier Wochen lang präsentieren zahlreiche Künstlerinnen und Künstler, Museen, Kunstvereine und Galerien aus der Metropolregion Bremen – Oldenburg und Hannover, aktuelle zeitgenössische Kunst. Hannover, die erste Partnerstadt beim Bremer Kunstfrühling, wird mit aktuellen Kunstbeiträgen aus der dort ansässigen Künstlerszene und vielen künstlerischen Einrichtungen an der Ausstellung in der Gleishalle teilnehmen und den Kunstfrühling 2011 bereichern.
Mit den Beiträgen verschiedener Partnerstädte wird der Kunstfrühling seine Frische, Lebendigkeit und Vielfalt bewahren, seine Bedeutung über die Grenzen der Metropolregion Bremen – Oldenburg erweitern und die Wertschätzung und das Ansehen der hiesigen Kunstszene überregional stärken. Ermutigt durch den Erfolg des Kunstfrühlings 2009 mit über 10.000 Besuchern haben wir die Laufzeit der Ausstellung auf vier Wochen verlängert.
Die ehemalige Gleishalle am Güterbahnhof in Bremen hat sich bereits während des Kunstfrühlings 2009 als idealer Veranstaltungsort bewährt und wird auch dieses Mal wieder die Szene der bildenden Kunst in ihrer Gesamtheit präsentieren. Aufgrund der zahlreichen Teilnehmer wurde die Ausstellungsfläche für den diesjährigen Kunstfrühling auf 14.000 m2 erweitert. Die noch beim letzten Kunstfrühling angrenzende leerstehende Halle wurde mit in das Ausstellungskonzept aufgenommen. Beide Industriehallen zeichnen sich durch 180 Meter lange Bahnsteige, sechs bis acht Meter hohe Decken und eine über die gesamte Fläche sich erstreckende lichtdurchlässige Dachkonstruktion aus. Die ungewöhnliche Anordnung der Ausstellungsflächen der Kunsthäuser und Galerien auf den Bahnsteigen und die sich daran anschließende „Künstlerplattform“ machen den Kunstfrühling zu einem einzigartigen, großen Kunsterlebnis und laden den Besucher zu einem Spaziergang durch die Kunstszene ein. Es bietet sich ein interessanter Vergleich der regionalen, überregionalen, zum Teil internationalen Beiträge der Künstlerinnen und Künstler, eine abwechslungsreiche Mischung aus Bildhauerei, Fotografie, Installation, Malerei, Performance, Video und Zeichnung.
Ein besonderes Highlight des Kunstfrühlings 2011 ist wieder die Ausstellung der Künstlerinnen und Künstler auf der Künstlerplattform am Ende der Gleishalle. Auf einer Ausstellungsfläche von 4000 m2 präsentieren 57 einjurierte Künstlerinnen und Künstler aus der Metropolregion Bremen – Oldenburg und Hannover ihre Arbeiten zum Thema „T[raum]a – Die Phobie als Muse“.
Rebeccah Blum und Jennifer Bork, die Kuratorinnen des 7. Bremer Kunstfrühlings
Zur Ausstellung erscheint ein Katalog. Weitere Informationen hier.
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Vorankündigung: Hommage an Iannis Xenakis am 14. Mai 2011 / Das Schlagzeugensemble der HfK und Freunde spielen Werke von Iannis Xenakis. In diesem Jahr jährte sich der Todestag des in Rumänien geborenen griechischen Komponisten Iannis Xenakis zum 10. Mal. Studierende der Hochschule für Künste aus der Klasse von Professor Oliver Tzschoppe und Freunde würdigen Xenakis und sein Werk aus diesem Anlass mit einem großen Konzertabend.
Hommage für Iannis Xenakis / am 14. Mai 2011, ab 18 Uhr / Hochschule für Künste, Dechanatstraße 13-15 Uhr, Galerie
18.00: Einführung von Prof. Nico Schalz / 18.30: Konzert I / 20.00: Konzert II / Schlagzeugensemble der HfK und Freunde / Gesamtleitung Prof. Olaf Tzschoppe
Zur Person: “Xenakis wurde als Kind griechischer Eltern 1922 in Braila (Rumänien) geboren. Er studierte ursprünglich Ingenieurwissenschaften in Athen. Während der Nazizeit engagierte er sich aktiv im griechischen Widerstand und im anschließenden Bürgerkrieg. Er erlitt eine schwere Gesichtsverwundung, geriet in Gefangenschaft und wurde zum Tode verurteilt. Xenakis konnte flüchten und ging 1947 nach Paris. Hier nahm er musikalischen und kompositorischen Unterricht bei Arthur Honegger, Darius Milhaud und Olivier Messiaen.
Xenakis’ Kompositionstechnik ist stark von seinem Interesse für mathematische und akustische Gesetzmäßigkeiten geprägt. Aus Phänomenen wie Regen, einer Menschenmasse oder einem Bienenschwarm, entwickelte er einen eigenen Musikstil. Darüber hinaus versucht er, Verfahren und Erkenntnisse der Spieltheorie, Mengenlehre und der Zahlentheorie in seinen Kompositionen umzusetzen.
In Frankreich zählt Xenakis neben Messiaen und Boulez früh zu bekanntesten und anerkanntesten Komponisten. Seit Mitte der 70er Jahre erfährt er auch in Deutschland verstärkte und verdiente Beachtung. 1977 erhielt Xenakis den Beethovenpreis der Stadt Bonn. Er starb am 4. Februar 2011.”
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Musik zum Anfassen, ein Glas Prosecco und viele überraschende Entdeckungen bietet die After Work Veranstaltungen der Bremer Philharmoniker „philharmonischer ausklang“ am Donnerstag, den 14. April.
In entspannter Atmosphäre erfahren die Teilnehmer Interessantes über den Aufbau eines Orchesters und viele Details zu den verschiedenen Instrumenten. Wie bekommt man einen Ton aus einem Fagott? Was soll die Hand im Horn? Wie hält man einen Kontrabass? Und was bedeuten die temperamentvollen Gesten des Dirigenten? Die Musikpädagogin Johanna Schattke belässt es dabei nicht bei theoretischen Ausführungen, bei ihr steht das Ausprobieren an vorderster Stelle. So freut sie sich auf viele Neugierige, die sich selbst an die Instrumente wagen: „Wenn man einmal selbst einen Ton aus einer Oboe oder einer Tuba herausbekommen hat oder in einem spontan zusammengestellten Streichquartett einen gemeinsamen Bogenstrich hinbekommen hat, erlebt man die Faszination Musik viel direkter. Und das macht richtig Spaß!“ Egal, ob man das erste Mal ein Instrument in den Händen hält oder sich bislang noch nicht mit Orchestermusik beschäftigt hat – die Teilnehmer dürfen sich auf einen kurzweiligen Abend freuen.
Die Veranstaltung findet in der Musikwerkstatt Bremen um 18 Uhr, Plantage 13, in Findorff statt. Die Teilnahmegebühr beträgt 12 Euro, Getränke inklusive. Anmeldung unter Tel. 0421 / 62 67 314.
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Die legendäre Konzertreihe “Philharmonische JazzNacht” geht am Donnerstag, den 14. April 2011 im Alten Pumpwerk in Bremen in die nächste Runde. Stefan Drabeck, Musiker und Arrangeur, konnte ein international besetztes Jazz-Ensemble um den Pianisten Klaus Ignatzek und die Sängerin Susanne Menzel gewinnen. Unterstützt werden die Jazzer von einer Streicherbesetzung der Bremer Philharmoniker. Im Gepäck haben die Musiker eine Auswahl schönster Kompositionen der Beatles und von George Gershwin, die speziell für diese Konzert von Stefan Drabeck für die Besetzung Jazzband und Streicher arrangiert wurden.
Im ungewöhnlichen Ambiente der historischen Pumpenhalle erwartet das Publikum ein besonderer Konzertabend, dessen Reiz im kongenialen Zusammenspiel der Jazz-Musiker mit Streichern der Bremer Philharmoniker liegt.
BremerPhilHarmoniker / Altes Pumpwerk / Salzburger Straße 12 / 28219 Bremen
Eintritt 19,-/ 15,- Euro an der Abendkasse; Einlass ab 19 Uhr. / Vorverkauf über Nordwest Ticket, Tel. 0421 36 36 36
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Geschrieben von Susanne Hayduk in Aktionskunst, Ausstellung, Installation, Klangkunst, Objektkunst, Videokunst, tags: Alexander Kluge, Andy Warhol, Astrid Klein, Bruce Nauman, Einar Schleef, Francis Alÿs, Freibeuter der Utopie, Gavin Turk, Jaume Plensa, Jonathan Meese, Joseph Beuys, Olaf Metzel, Teerhof Bremen, Weserburg

Die Weserburg zeigt in der Ausstellung „Freibeuter der Utopie“ künstlerische Denkanstöße zur Veränderbarkeit von Welt und Gesellschaft.
Die weltumspannende Wirtschaftskrise hat eindringlich gezeigt, wie gefährlich es ist, wenn die Politik die gesellschaftliche Gestaltung allein in die Hände der Ökonomie legt. Doch was ist mit der Kunst? Welche Möglichkeiten der Einflussnahme hat sie? „Die Kunst erlöst uns von gar nichts“ – diese Aussage Bruce Naumans fokussiert die scheinbare Ohnmacht der Kunst gegenüber den vermeintlich stärkeren Kräften von Politik und Wirtschaft. Carsten Ahrens, Direktor der Weserburg, formuliert den thematischen Kern der Ausstellung hingegen anders: „Es sind die Künste: die bildende Kunst, das Theater, die Literatur, der Film, der Tanz und die Musik, die die Vision einer anderen Welt als lebendigen Traum wach halten“.
Unter dem Titel „Freibeuter der Utopie“ versammelt die Weserburg nun in einer umfassenden Ausstellung künstlerische Positionen, die den Traum an diese Veränderbarkeit der Welt gegenwärtig machen.
In einer groß angelegten Collage in Text und Bild zeichnet die Ausstellung die Sehnsucht nach Entwürfen der Utopie einer anderen Welt nach. Dabei reichen die künstlerischen Medien von Bildern, Skulpturen und Installationen, über Fotografien und Filme bis hin zu Texten, Büchern und Interviews. Sie alle werden in Form einer Gesamtinszenierung ineinander verwoben.
Der ironische Klang des Untertitels verweist darauf, dass „Die Kunst der Weltverbesserung“ keine Antworten kennt, sondern eine Allee von Fragezeichen beschreibt. Auf dieser Allee wird der Besucher zwar mit sich allein sein, im Bewusstsein eines Satzes von Andy Warhol jedoch seine eigenen Kräfte und Möglichkeiten entdecken können: „Man behauptet immer, die Zeit verändere die Welt, aber in Wahrheit musst Du sie selbst verändern.“
Künstler: Joseph Beuys | Heiner Müller | Andy Warhol | Bruce Nauman | Gavin Turk | Francis Alÿs | Einar Schleef | Alexander Kluge | Jonathan Meese | Olaf Metzel | Astrid Klein | Jaume Plensa u.a.
Freibeuter der Utopie-Die Kunst der Weltverbesserung, 5. Februar – 25. April 2011.
Weserburg I Museum für moderne Kunst, Teerhof 20, 28199 Bremen
Öffnungszeiten: Di, Mi, Fr: 10 – 18 Uhr | Do: 10 – 21 Uhr | Sa und So: 11 – 18 Uhr
Geöffnet von 11 – 18 Uhr an folgenden Feiertagen: Ostersonntag, Ostermontag, Pfingstsonntag, Pfingstmontag,1. Mai, Himmelfahrt, 2. Weihnachtstag
Geschlossen: Montags, 1. Januar, Karfreitag, 24., 25. Und 31. Dezember
Tipp: Mitglieder des Kunstvereins in Bremen haben zur Zeit freien Eintritt in der Weserburg. Dieses Angebot gilt solange, bis die Kunsthalle wieder geöffnet hat.
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Geschrieben von Susanne Hayduk in Aktionskunst, Aufführung, Ausstellung, Installation, Klangkunst, Kulturevent, Objektkunst, tags: Kulturlabscast, Kunst im Kleinen, miniaturen, theaterkontor

Es ist das 4. miniaturen Festival im theaterkontor – Kunst im Kleinen. Das theaterkontor feiert vom 14.-15.01.2011 das Fest für das kleine Format. Wie schon bei den voran gegangenen Festivals wird das gesamte Kontorhaus von kleiner und feiner Kunst erstrahlen, um mit Konzerten, Inszenierungen, Choreographien und Installationen das Publikum zu verzaubern und den Blick zu schärfen für die wunderbaren, oft verborgenen, kleinen Dinge. Akustisches gibt es hier vom letzten Jahr aus unserem Podcast Kulturlabscast. Weitere Informationen könnt ihr hier erfahren.
Vom Keller bis zum Dach, von der Abstellkammer bis zum Theatersaal lädt das theaterkontor zum Entdecken und Staunen ein. Freitag 14. und Samstag 15. Januar 2011, jeweils ab 18.00 Uhr, Einlass ab 17.30 Uhr im theaterkontor, Schildstraße 21, 28203 Bremen, Eintritt: 12,-/8,- € Tickets: 0421-74007
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