Archiv für die Kategorie: “Klangkunst”

Zur neuen Ausgabe von „Jazz On Board“ auf dem Theaterschiff Bremen an der Tiefer begrüßt Gastgeber und Saxofonist Dirk Piezunka am Montag, 27. Februar, um 21 Uhr den Vibrafonisten Florian Power.

Der Oldenburger Musiker Florian Poser, der schon mehrfach für Begeisterung auf dem Theaterschiff sorgte, gilt als einer der interessantesten und renommiertesten Vibrafonisten in Deutschland. Poser, Professor für Popularmusik an der HfK Bremen, studierte im Rahmen des Hamburger „Kontaktstudiengang Popularmusik“ und bildete sich auf zahlreichen Jazz-Workshops weiter. Er wurde mehrfach ausgezeichnet und machte sich auch einen Namen als Komponist von Werken aus dem Bereich der E-Musik.

Zu Saxofonist Dirk Piezunka und Florian Poser gesellen sich am 27. Februar Christian Schönefeldt am Schlagzeug und Peter Schwebs am Bass. Der Eintritt ist frei.

Montag, 27. Februar 2012, 21 Uhr / Bistro Bühne 3 / Theaterschiff Bremen / Tiefer 104/Anleger 4 / 28195 Bremen

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Silje Nergaard und Solveig Slettahjell im Bremer Konzerthaus

Immens ist der Boom, den skandinavische Sängerinnen in den letzten Jahren in der internationalen Jazz-Szene ausgelöst haben. In dem Reigen der zahlreichen aus Norwegen stammenden Sängerinnen, die zu den Wegbereiterinnen der neuen Sirenen-Power zwischen Jazz, Blues, Rock und Pop gehören, zählen Silje Nergaard und Solveig Slettahjell zu den wohl eigenständigsten und ausdrucksstärksten Interpretinnen. Am Freitag, 24. Februar 2012, bestreiten die beiden die „Norwegian Ladies Night“ im Rahmen der GLOCKE JAZZnights. Das skandinavische Fräuleinwunder im Jazzgesang nahm mit Silje Nergaards Erscheinen um die Jahrtausendwende seinen Anfang. Als damals international der Stern der jungen norwegischen Sängerin zu leuchten begann, hatte sie jedoch schon mehrere Jahre lang in ihrer Heimat mit Erfolg Songs geschrieben und Alben veröffentlicht. Es war also keineswegs eine dieser Blitzkarrieren, die so manch junge Künstlerin unvermittelt an die Spitze katapultiert, sondern vielmehr die Ernte von einigen Lehrjahren, die ihr die notwendige Zeit zum Reifen gegeben hatten. Daher ist Silje Nergaard heute zu Recht eine weltweit etablierte Künstlerin, deren Auftritte von Publikum und Kritik gleichermaßen gefeiert werden. Markenzeichen ist dabei neben ihrer betörend-mädchenhaften, klaren und leicht melancholischen Stimme die clevere Mischung aus Jazzstandards, eigenen Kompositionen und behutsam verjazzten Pop-Hits. Für ihren Auftritt in der Bremer Glocke wird sie von ihrer vierköpfigen Band begleitet, die sich aus Pianist Helge Lien, Gitarrist Havar Bendiksen, Bassist Finn Guttormsen und Schlagzeuger Jarle Verspestadt zusammensetzt.

Ähnlich wie bei Silje Nergaard, deren Sound zwar im Jazz beheimatet ist, jedoch immer elegant mit Folk, Chanson und Pop flirtet, ist auch in Solveig Slettahjells musikalischer Welt der Jazz nur eine Bezugsgröße unter vielen. Slettahjell ist mit Kirchenmusik aufgewachsen und von der amerikanischen Singer/Songwriter-Tradition inspiriert, was ihren Mix aus Jazz, Folk, Gospel, Country und Avantgarde-Pop erklärt. Mit ihrer verrucht-verhauchten Stimme zaubert sie grazile, duftige und melancholische Stimmungen, die bestens ohne jegliches Genrekorsett funktionieren. Dieser klanglichen wie rhythmischen Reduziertheit und Zartheit, die Solveig Slettahjell gleichzeitig ungemein intensiv herüberzubringen versteht, bleibt sie auch bei ihrem Bremer Auftritt treu, wenn sie sich allein vom Pianisten Morten Qvenild begleiten lässt. Ein Abend ganz im Zeichen zweier ausdrucksstarker Vokalistinnen, die sich um keinerlei Konventionen scheren, sondern ohne Berührungsängste verschiedenste musikalische Einflüsse aufgreifen und zu einem eigenständigen Stil verarbeiten.

Glocke JAZZnights: „Norwegian Ladies Night“ / Silje Nergaatd & Band / Solveig Slettahjell with Morten Qvenild
Die Glocke, Großer Saal / Freitag, 24. Februar 2012, 20 Uhr / Ticket-Service in der Glocke (Tel. Bremen / 33 66 99) und glocke.de

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Legendär und nicht wegzudenken aus der Bremer Radiowelt – Pops Tönende Wunderwelt / Paul E. Pop! – Nun jedoch der Abschied.

“Abschiedsparty nach 24 Jahren “Pops Tönende Wunderwelt” am 23. September.

Vierundzwanzig Jahre sind eine lange Zeit, besonders, wenn man – wie Paul E. Pop – von einem Abenteuer ins nächste stolpert. Zwei Dutzend Jahre war er unterwegs und hat die Hörerinnen und Hörer von Radio Bremen mit seinen spannenden Reiseberichten versorgt, die um den ganzen Globus und durch zahlreiche Parallel-Welten und -Zeiten führten. “Sonntag Nacht gehört Paul E. Pop”, jubelten die Fans der ungewöhnlichen Radiosendung, die über längere Zeit auch beim MDR, in Nordrhein-Westfalen, in Berlin und bei einem Schweizer Regionalsender zu hören war.

Heute versorgt das Internet die Pop-Gemeinschaft zuverlässig auch in den entferntesten Winkeln der Welt mit der wöchentlichen Mixtur aus globaler Musik und exotischen Gute-Nacht-Geschichten. Regelmäßig melden sich treue Hörer aus Taiwan, Namibia und Australien. “Ich hätte nie geglaubt, dass das solche Kreise ziehen würde,” sagt Wunderwelt-Macher Joachim Deicke, der seit 1987 seinen reisenden Freund vertritt, der es noch kein einziges mal geschafft hat, selbst im Studio aufzutauchen. Stattdessen schickt Paul zuverlässig seine Briefe. Fast 90 Radio-Abenteuer konnten so erzählt werden.

Nun allerdings will der ewige Globetrotter einfach mal “ein normales Leben” führen, wie er in einem seiner letzten Briefe schrieb. Und auch Pauls alter Freund, der Wunderwelt-Moderator Joachim Deicke, freut sich auf Pop-freie Wochenenden. “24 Jahre sind genug,” meint er. Aber er wird natürlich auf der Brücke stehen, wenn Paul E. Pop abheuert: Am 23. September soll auf der Weser der ehrenvolle Abschied des unermüdlichen Geschichtenlieferanten gefeiert werden. An Bord der “Oceana” wird noch einmal der “Pop” getanzt: Ein langer Abend mit allem, was zu einer “Tönenden Wunderwelt” gehört: Geschichten und Klänge aus fernen Ländern; Musik aus allen Winkeln des Globus, und live dabei: Der Sänger und Gitarrist Iko Andrae, der selbst schon einmal – auf den Spuren von Paul E. Pop – bis nach Tobago gesegelt ist, in den verschlafenen Fischerort Charlotteville, in dem der Radio-Abenteurer seit über zehn Jahren lebt.

“Natürlich habe ich auch Paul zu dieser Party eingeladen,” beteuert Joachim Deicke. “Aber ich würde mich nicht darauf verlassen, dass er persönlich auftauchen wird.” Zu oft schon hat sich der Weltenbummler im letzten Augenblick entschuldigen lassen. Große Feiern, bei denen er im Mittelpunkt steht, mag er ohnehin nicht. “Also liegt’s an uns, den Abschied zu feiern, wenn Paul E. Pop abheuert.”
Anmerkung von der Redaktion von Kulturlabskaus: Die Feierlichkeit ist ausverkauft! – Jedoch habt ihr weiter die Möglichkeit kleine Schmankerl von Joachim zu erleben wie “Just Music” zu finden hier.

Die letzte Radio-Lieferung von ‘Pops Tönende Wunderwelt’ gibt’s am 25. September mit einer vierstündigen Extra-Ausgabe mit vielen Gästen, Überraschungen und Erinnerungen.

Wir meinen – Einschalten lohnt sich! Viel Spaß beim Hören wünscht euch Kulturlabskaus :) Weitere Informationen hier.

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“Am Ende hatten wir nichts”

Zum musikalischen Phänomen lädt Marnic Circus am 27. August 2011 um 22 Uhr herzlich ein.

ZU erwarten ist: 500 Kilo Fleischgewicht (Berlin) | MarioLuigie (Bremen) | Dramadigs (Bremen) | Dj Ktofl (Bremen)
Dare Deep (Bremen) | Dj Roh:Butter (Bremen) | Malle Mallorca (Hamburg) | Dj No-Tribe (Berlin) You Got A Killer Scene There (Bremen) | Acute (Bremen) | Orokk Gorres vs. Rokko Rogers (Berlin)

im Kirchweg 200 (Bremen – Neustadt)

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Funkhaus Europa wird zwölf Jahre alt und lädt alle seine Hörerinnen und Hörer zu einem Konzert der Band Va Fan Fahre aus Belgien und zu einer anschließenden Geburtstags-Party ein. Die Party ist am Sonnabend, dem 20. August, um 20.30 Uhr (Einlass 20.00 Uhr) im Bremer Schlachthof. Va Fan Fahre sind dreizehn Musiker mit einem wilden Crossover: Balkan Brass mit Wurzeln in rumänischen und bulgarischen Musiktraditionen trifft auf
arabische Klänge; vermischt mit Jazz, Funk und Rap. Ein abgefahrener Mix. Zum Konzert und der anschließenden World-Music-Party mit Funkhaus-Europa-DJs auf zwei Dancefloors ist der Eintritt frei.

Funkhaus Europa ist das weltoffene, kosmopolitische und vielsprachige Radioprogramm in Deutschland. Ein Global Sounds Radio, das eine Plattform sein will für Menschen aus fast 200 Nationen und Ethnien in Bremen und Bremerhaven, in Nordrhein-Westfalen und Berlin/ Brandenburg. Funkhaus Europa spielt Global Pop: Musikalische Stile, Genres und Traditionen treffen aufeinander und vermischen sich zu neuen Kreationen.

Funkhaus Europa will weltoffene Menschen vernetzen. Mit Nachrichten, Infos und Hintergründen aus aller Welt. Dazu gibt es Service, Lifestyle und Talk. Produziert und präsentiert von einem internationalen Team mit hörbarer Herkunft: Zwei Drittel der Moderatorinnen und Moderatoren, der Redakteurinnen und Redakteure der Bremer Funkhaus Europa Redaktion stammen aus Einwandererfamilien. Das macht das Team vielstimmig und reich an Blickwinkeln.

Funkhaus Europa ist ein gemeinsames von WDR und Radio Bremen, in Zusammenarbeit mit dem rbb. Radio Bremen sendet in Funkhaus Europa wochentags von 14 bis 18 Uhr, samstags von 6 bis 10 und 12 bis 14 Uhr und sonntags von 12 bis 14 Uhr. Die Funkhaus Europa Nachrichten kommen von Radio Bremen.

Funkhaus Europa: UKW Bremen 96,7 und Bremerhaven 92,1 MHz, via Satellit, im Kabel als Podcast
und als Live-Stream hier.
www.radiobremen.de/funkhauseuropa

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Das Abschlusskonzert einer überaus erfolgreichen Saison 2010/2011 verspricht bei den Bremer Philharmonikern „sagenhaft orientalisch“ zu werden. Generalmusikdirektor Markus Poschner und das Orchester entführen die Konzertbesucher musikalisch in eine geheimnisvolle, märchenhafte Welt – an ihrer Seite die libanesische Sängerin Fadia Tomb El-Hage, ihr Landsmann, der Percussionist Rony Barrak sowie der Deutsch-Jordanier Salah Eddin Maraqa mit dem orientalischen Zupfinstrument Qānūn.

12. Philharmonisches Konzert „sagenhaft orientalisch“ / Montag, 6. Juni 2011, 20 Uhr / Dienstag, 7. Juni 2011, 20 Uh / Konzerthaus Glocke, Domsheide 4/5, 28195 Bremen

Mehr könnt ihr ebenso erfahren im neuen Blog der Bremer Philharmoniker und zwar hier.

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“POETRY GOES ART & vice versa ist eine umfassende Ausstellung zur Entstehung und Entwicklung der Konkreten und Visuellen Poesie. Sie zeigt Werke von internationalen Pionieren wie Eugen Gomringer, Augusto und Haroldo de Campos, Öyvind Fahlström, Gerhard Rühm und Franz Mon. Die einzigartige Entstehung der Konkreten Poesie in den 1950er Jahren fand von Anfang an parallel in der Schweiz, Brasilien, Schweden und Österreich statt – trotz der geografischen Entfernungen und den unterschiedlichen kulturellen und politischen Situationen.

Zur Ausstellung wird eine Multimedia Edition zum interdisziplinären Werk von Gerhard Rühm erscheinen, die mit ca. 800 Werkbeispielen, 1200 Abbildungen, 100 theoretischen Texten, 60 Tonbeispielen u. v. a. einen gattungsübergreifenden Einblick in sein umfangreiches Œuvre bietet. Das Buch zur Ausstellung wird nach der Eröffnung als Reader mit Texten zur übergreifenden Darstellung der Zusammenhänge der Konkreten Poesie erscheinen.”

Zur Entstehung und internationalen Entwicklung der Konkreten und Visuellen Poesie seit den 1950er Jahren / Ausstellung in der Weserburg vom 21. Mai – 14. August 2011

Weserburg / Museum für moderne Kunst / Teerhof 20, 28199 Bremen

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“Der 7. Bremer Kunstfrühling – veranstaltet vom Bremer Verband Bildender Künstlerinnen und Künstler (BBK) – findet vom 6. Mai – 5. Juni 2011 in der Gleishalle am Güterbahnhof in Bremen statt.

Vier Wochen lang präsentieren zahlreiche Künstlerinnen und Künstler, Museen, Kunstvereine und Galerien aus der Metropolregion Bremen – Oldenburg und Hannover, aktuelle zeitgenössische Kunst. Hannover, die erste Partnerstadt beim Bremer Kunstfrühling, wird mit aktuellen Kunstbeiträgen aus der dort ansässigen Künstlerszene und vielen künstlerischen Einrichtungen an der Ausstellung in der Gleishalle teilnehmen und den Kunstfrühling 2011 bereichern.
Mit den Beiträgen verschiedener Partnerstädte wird der Kunstfrühling seine Frische, Lebendigkeit und Vielfalt bewahren, seine Bedeutung über die Grenzen der Metropolregion Bremen – Oldenburg erweitern und die Wertschätzung und das Ansehen der hiesigen Kunstszene überregional stärken. Ermutigt durch den Erfolg des Kunstfrühlings 2009 mit über 10.000 Besuchern haben wir die Laufzeit der Ausstellung auf vier Wochen verlängert.
Die ehemalige Gleishalle am Güterbahnhof in Bremen hat sich bereits während des Kunstfrühlings 2009 als idealer Veranstaltungsort bewährt und wird auch dieses Mal wieder die Szene der bildenden Kunst in ihrer Gesamtheit präsentieren. Aufgrund der zahlreichen Teilnehmer wurde die Ausstellungsfläche für den diesjährigen Kunstfrühling auf 14.000 m2 erweitert. Die noch beim letzten Kunstfrühling angrenzende leerstehende Halle wurde mit in das Ausstellungskonzept aufgenommen. Beide Industriehallen zeichnen sich durch 180 Meter lange Bahnsteige, sechs bis acht Meter hohe Decken und eine über die gesamte Fläche sich erstreckende lichtdurchlässige Dachkonstruktion aus. Die ungewöhnliche Anordnung der Ausstellungsflächen der Kunsthäuser und Galerien auf den Bahnsteigen und die sich daran anschließende „Künstlerplattform“ machen den Kunstfrühling zu einem einzigartigen, großen Kunsterlebnis und laden den Besucher zu einem Spaziergang durch die Kunstszene ein. Es bietet sich ein interessanter Vergleich der regionalen, überregionalen, zum Teil internationalen Beiträge der Künstlerinnen und Künstler, eine abwechslungsreiche Mischung aus Bildhauerei, Fotografie, Installation, Malerei, Performance, Video und Zeichnung.
Ein besonderes Highlight des Kunstfrühlings 2011 ist wieder die Ausstellung der Künstlerinnen und Künstler auf der Künstlerplattform am Ende der Gleishalle. Auf einer Ausstellungsfläche von 4000 m2 präsentieren 57 einjurierte Künstlerinnen und Künstler aus der Metropolregion Bremen – Oldenburg und Hannover ihre Arbeiten zum Thema „T[raum]a – Die Phobie als Muse“.
Rebeccah Blum und Jennifer Bork, die Kuratorinnen des 7. Bremer Kunstfrühlings

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog. Weitere Informationen hier.

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