Archiv für die Kategorie: “Installation”

Noch bis einschließlich Sonntag zum 29. Januar 2012 ist die bunte Gemeinschaftsausstellung INCH by INCH – Stichfrequenzen im Kubo zu sehen.
Die galerie mitte präsentiert zwei Künstlerinnen und zwei Künstler, die in ihrem Werk, nicht zuletzt Nadel und Faden zum Einsatz bringen. Alle vier bestechen ihre Kunst seit Jahren in feinster Stickmanier, ohne im entferntesten klassische Vorstellungen vom Sticken zu bedienen.
Zu den Künstlern gehören Robert Abts (Berlin), Anja Fußbach (Bremen), Eberhard Kulenkampff (Bremen/Umbrien) & Gertrud Schleising (Bremen)
galerie mitte im KUBO / Beim Paulskloster 12 / 28203 Bremen
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Kulturlabskaus gratuliert heute der Weserburg – Museum für moderne Kunst – zum 20. Geburtstag.
Am 6. September 1991 öffnete die Weserburg als erstes Sammlermuseum Europas erstmals ihre Pforten. Die Weserburg feiert ihr 20jähriges Bestehen mit der Jubiläums-Ausstellung „Farbe im Fluss“, die – drei Tage nach dem exakten Geburtstag – am 9. September 2011 um 19 Uhr von der Staatsrätin für Kultur, Carmen Emigholz, eröffnet wird. Einlass zu diesem künstlerischen Geburtstagsfest ist ab 18.00 Uhr – der Eintritt ist frei.
Als Teil der Ausstellung „Farbe im Fluss“ wird der argentinische Konzeptkünstler Nicolás Uriburu bereits am Nachmittag des 9. September 2011 ab 14.00 Uhr in einer spektakulären Aktion unter dem Titel „Green Bremen“ die Weser von einem Boot aus grün einfärben. „Farbe im Fluss“ zum Geburtstag des „Museums im Fluss“ – der Weserburg.
9. September 2011, ab 14.00 Uhr:
Nicolás Uriburu „Green Bremen“. Künstlerische Aktion. Die Weser wird in den Bereichen um die Weserburg, also vom Wehr an der Kleinen Weser bis in den Bereich zwischen Bürgermeister-Smidt-Brücke und Teerhofbrücke grün gefärbt.
9. September 2011, 19.00 Uhr:
Eröffnung der Jubiläums-Ausstellung „Farbe im Fluss“
Einlass ab 18.00 Uhr
Weserburg – Museum für moderne Kunst / Teerhof 20 / 28199 Bremen
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Paulus Brun: L’UNIQUE et SA REPRÉSENTATION – Der Einzigartige und sein Abbild
„Erlaubt die Skulptur (im vorliegenden Fall die Modellierung) gegenwärtig den Blick auf den Anderen oder die Andere, so, wie er oder sie ist, ohne Veränderungen, ohne Verzerrungen…?“ Der Bildhauer Paulus Brun (*Lyon, 1947) wagte dieses einzigartige Experiment mit Menschen, die ihm nahe stehen. Heraus kam eine Serie sakraler, polychromer Statuen, so angezogen, wie die Modelle es wünschten.
Bei der Betrachtung dieser modellierten Personen – alle „Einzigartig“ – wurde sich der Bildhauer der „Einzigartigkeit des Wesens“ bewusst, die ein wichtiger Bestandteil der Theorie des Philosophen Levinas ist.
„Zwölf mehrfarbige Skulpturen zwischen 70 cm und 100 cm (Ton, Gips), die stehende Personen darstellen, die nach vorne schauen“, bilden diese Ausstellung. Das Institut français lädt Sie ein, auf diesem Wege den Einzigartigen und sein Abbild zu erkunden.”
Vernissage / 20. Mai 2011, 19.00 Uhr Ausstellung: 20. Mai -17. Juni 2011 Künstlerresidenz im Institut français / In Kooperation mit der GALERIE am schwarzen meer / Der Eintritt ist frei.
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Geschrieben von Susanne Hayduk in Aktionskunst, Ausstellung, Fotografie, Installation, Malerei, Musik, Netzkunst, Objektkunst, Plastik, Termine, tags: Bremen-Gröpelingen, Die Dritte Kunst in der Halle, dogsrunfree, Henning Scherf, Kap-Hoorn Art

Unser Ausstellungstipp am Wochenende. KAP-HOORN ART “Die Dritte” – Kunst in der Halle. Die Eröffnung findet am Samstag, den 14. Mai 2011 um 18 Uhr durch Dr. Henning Scherf in den Hallen-Komplex der Hafenateliers, Kap-Horn-Staße 9 in Bremen-Gröpelingen statt. Für die musikalische Begleitung der Vernissage sorgen die Singer-Songwriter von “dogsrunfree“ aus Bremen.
In zwei Lagerhallen von fast 2000 qm Fläche präsentieren über 50 Künstler aus 6 Ländern der Öffentlichkeit ein breites Spektrum zeitgenössischer Kunst zum diesjährigen Ausstellungsthema “Beziehungsweise(n)“. Die Künstler sind während der Veranstaltung anwesend und zur Ausstellung erscheint ebenfalls ein Katalog.
Öffentliche Parkplätze sind in der Kap-Horn-Straße 9 vorhanden. Die Hafenateliers sind im öffentlichen Nahverkehr mit der Straßenbahnlinie 3, Haltestelle “Kap-Horn-Straße“, erreichbar. In die Hallen kann man über einen Aufzug gelangen. Öffnungszeiten 14. Mai von 18 Uhr bis 23 Uhr. Am 15. Mai von 11 Uhr bis !8 Uhr. Der Eintritt ist frei.
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Geschrieben von Susanne Hayduk in Aktionskunst, Ausstellung, Fotografie, Grafik, Installation, Klangkunst, Kulturevent, Literatur, Malerei, Objektkunst, Plastik, Termine, Treffpunkt, tags: Güterbahnhof, Jennifer Bork, Kunstfrühing, Rebecca Blum

“Der 7. Bremer Kunstfrühling – veranstaltet vom Bremer Verband Bildender Künstlerinnen und Künstler (BBK) – findet vom 6. Mai – 5. Juni 2011 in der Gleishalle am Güterbahnhof in Bremen statt.
Vier Wochen lang präsentieren zahlreiche Künstlerinnen und Künstler, Museen, Kunstvereine und Galerien aus der Metropolregion Bremen – Oldenburg und Hannover, aktuelle zeitgenössische Kunst. Hannover, die erste Partnerstadt beim Bremer Kunstfrühling, wird mit aktuellen Kunstbeiträgen aus der dort ansässigen Künstlerszene und vielen künstlerischen Einrichtungen an der Ausstellung in der Gleishalle teilnehmen und den Kunstfrühling 2011 bereichern.
Mit den Beiträgen verschiedener Partnerstädte wird der Kunstfrühling seine Frische, Lebendigkeit und Vielfalt bewahren, seine Bedeutung über die Grenzen der Metropolregion Bremen – Oldenburg erweitern und die Wertschätzung und das Ansehen der hiesigen Kunstszene überregional stärken. Ermutigt durch den Erfolg des Kunstfrühlings 2009 mit über 10.000 Besuchern haben wir die Laufzeit der Ausstellung auf vier Wochen verlängert.
Die ehemalige Gleishalle am Güterbahnhof in Bremen hat sich bereits während des Kunstfrühlings 2009 als idealer Veranstaltungsort bewährt und wird auch dieses Mal wieder die Szene der bildenden Kunst in ihrer Gesamtheit präsentieren. Aufgrund der zahlreichen Teilnehmer wurde die Ausstellungsfläche für den diesjährigen Kunstfrühling auf 14.000 m2 erweitert. Die noch beim letzten Kunstfrühling angrenzende leerstehende Halle wurde mit in das Ausstellungskonzept aufgenommen. Beide Industriehallen zeichnen sich durch 180 Meter lange Bahnsteige, sechs bis acht Meter hohe Decken und eine über die gesamte Fläche sich erstreckende lichtdurchlässige Dachkonstruktion aus. Die ungewöhnliche Anordnung der Ausstellungsflächen der Kunsthäuser und Galerien auf den Bahnsteigen und die sich daran anschließende „Künstlerplattform“ machen den Kunstfrühling zu einem einzigartigen, großen Kunsterlebnis und laden den Besucher zu einem Spaziergang durch die Kunstszene ein. Es bietet sich ein interessanter Vergleich der regionalen, überregionalen, zum Teil internationalen Beiträge der Künstlerinnen und Künstler, eine abwechslungsreiche Mischung aus Bildhauerei, Fotografie, Installation, Malerei, Performance, Video und Zeichnung.
Ein besonderes Highlight des Kunstfrühlings 2011 ist wieder die Ausstellung der Künstlerinnen und Künstler auf der Künstlerplattform am Ende der Gleishalle. Auf einer Ausstellungsfläche von 4000 m2 präsentieren 57 einjurierte Künstlerinnen und Künstler aus der Metropolregion Bremen – Oldenburg und Hannover ihre Arbeiten zum Thema „T[raum]a – Die Phobie als Muse“.
Rebeccah Blum und Jennifer Bork, die Kuratorinnen des 7. Bremer Kunstfrühlings
Zur Ausstellung erscheint ein Katalog. Weitere Informationen hier.
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Vom 17. April bis 7. August 2011 ist die Ausstellung “More than this”, der Künstlerin Zilla Leutenegger in Kooperation mit der Sammlung Goetz, im Neuen Museum Weserburg zu sehen.
Die Schweizer Künstlerin Zilla Leutenegger (*1968 in Zürich) verbindet Zeichnungen, Objekte und Videoprojektionen zu raumgreifenden Installationen und Lichtbildern. Die Arbeiten überraschen durch ihre spielerische Leichtigkeit. Oftmals reichen wenige schwungvoll aber prägnant gesetzte Striche aus, mit denen sich Leutenegger ihre eigene Welt erschafft. In skizzenhaft angedeuteten Räumen begegnet uns immer wieder das Alter Ego der Künstlerin: die Kunstfigur Zilla. Sie ist die alleinige Protagonistin, mit deren Hilfe unterschiedliche Rollenmuster und Identitäten erprobt werden. Kindheitsträume und Fantastisches finden hier ebenso ihren Raum, wie ganz alltägliche Situationen: Zilla, die Klavier spielt, die arbeitet oder nur ein Buch liest. Gerade die vordergründig banalen Tätigkeiten werden mit den Augen der Künstlerin zu Wahrnehmungsereignissen besonderer Art.
Viele Arbeiten kommen mit Ironie und einem hintergründigem Bildwitz daher. Andere sind von einer dichten Atmosphäre der Melancholie getragen, die auf etwas Abwesendes hindeuten. Sie erscheinen wie Momentaufnahmen, ohne Handlung oder Dramaturgie und doch ist in ihnen ein narrativer Kern enthalten, der von existenziellen Bedingungen und Möglichkeiten unseres Lebens zu erzählen weiß. Dies gilt in besonderer Weise für die Videoinstallation „Rondo“ (2008). Sie zeigt eine Frauengestalt, die an einem Miniaturpiano sitzt und mit großem Bemühen ein Stück von Beethoven einübt. Obwohl die Musik den gesamten Ausstellungsraum erfüllt, ist die Pianistin kein reales Gegenüber, sondern ein technisch projiziertes Schattenwesen. Das Ineinandergreifen verschiedener Medien, in diesem Falle die Konstellation von Architektur, Objekt und Videobild, ist charakteristisch für das gesamte Werk von Zilla Leutenegger. Sie führt damit auf eindrucksvolle Art und Weise vor Augen, wie durch die mediale Präsenz eines Bildes gleichzeitig auch eine Leere erzeugt werden kann, die in der Lage ist, über das Hier und Jetzt hinauszuweisen und uns so in einen Zustand ästhetischer Erfahrung versetzt.
Die Ausstellung in Bremen präsentiert Videoinstallationen und Zeichnungen aus einem größeren Werkkomplex der Sammlung Goetz und ergänzt ihn um zahlreiche neue Arbeiten, die zum Teil erstmals in Deutschland zu sehen sind. Seit 1997 ist die Münchner Sammlung Goetz immer wieder mit Ausstellungen und bedeutenden Einzelleihgaben in der Weserburg vertreten, zuletzt im Jahre 2008 mit der Gruppenausstellung „The Morning After. Videoarbeiten der Sammlung Goetz“.
Weserburg I Museum für moderne Kunst / Teerhof 20, 28199 Bremen / Öffnungszeiten: Di, Mi, Fr: 10 – 18 Uhr | Do: 10 – 21 Uhr | Sa und So: 11 – 18 Uhr / Geöffnet von 11 – 18 Uhr an folgenden Feiertagen: Ostersonntag, Ostermontag, Pfingstsonntag, Pfingstmontag,1. Mai, Himmelfahrt, 2. Weihnachtstag / Geschlossen: Montags, 1. Januar, Karfreitag, 24., 25. Und 31. Dezember
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Geschrieben von Susanne Hayduk in Aktionskunst, Ausstellung, Installation, Klangkunst, Objektkunst, Videokunst, tags: Alexander Kluge, Andy Warhol, Astrid Klein, Bruce Nauman, Einar Schleef, Francis Alÿs, Freibeuter der Utopie, Gavin Turk, Jaume Plensa, Jonathan Meese, Joseph Beuys, Olaf Metzel, Teerhof Bremen, Weserburg

Die Weserburg zeigt in der Ausstellung „Freibeuter der Utopie“ künstlerische Denkanstöße zur Veränderbarkeit von Welt und Gesellschaft.
Die weltumspannende Wirtschaftskrise hat eindringlich gezeigt, wie gefährlich es ist, wenn die Politik die gesellschaftliche Gestaltung allein in die Hände der Ökonomie legt. Doch was ist mit der Kunst? Welche Möglichkeiten der Einflussnahme hat sie? „Die Kunst erlöst uns von gar nichts“ – diese Aussage Bruce Naumans fokussiert die scheinbare Ohnmacht der Kunst gegenüber den vermeintlich stärkeren Kräften von Politik und Wirtschaft. Carsten Ahrens, Direktor der Weserburg, formuliert den thematischen Kern der Ausstellung hingegen anders: „Es sind die Künste: die bildende Kunst, das Theater, die Literatur, der Film, der Tanz und die Musik, die die Vision einer anderen Welt als lebendigen Traum wach halten“.
Unter dem Titel „Freibeuter der Utopie“ versammelt die Weserburg nun in einer umfassenden Ausstellung künstlerische Positionen, die den Traum an diese Veränderbarkeit der Welt gegenwärtig machen.
In einer groß angelegten Collage in Text und Bild zeichnet die Ausstellung die Sehnsucht nach Entwürfen der Utopie einer anderen Welt nach. Dabei reichen die künstlerischen Medien von Bildern, Skulpturen und Installationen, über Fotografien und Filme bis hin zu Texten, Büchern und Interviews. Sie alle werden in Form einer Gesamtinszenierung ineinander verwoben.
Der ironische Klang des Untertitels verweist darauf, dass „Die Kunst der Weltverbesserung“ keine Antworten kennt, sondern eine Allee von Fragezeichen beschreibt. Auf dieser Allee wird der Besucher zwar mit sich allein sein, im Bewusstsein eines Satzes von Andy Warhol jedoch seine eigenen Kräfte und Möglichkeiten entdecken können: „Man behauptet immer, die Zeit verändere die Welt, aber in Wahrheit musst Du sie selbst verändern.“
Künstler: Joseph Beuys | Heiner Müller | Andy Warhol | Bruce Nauman | Gavin Turk | Francis Alÿs | Einar Schleef | Alexander Kluge | Jonathan Meese | Olaf Metzel | Astrid Klein | Jaume Plensa u.a.
Freibeuter der Utopie-Die Kunst der Weltverbesserung, 5. Februar – 25. April 2011.
Weserburg I Museum für moderne Kunst, Teerhof 20, 28199 Bremen
Öffnungszeiten: Di, Mi, Fr: 10 – 18 Uhr | Do: 10 – 21 Uhr | Sa und So: 11 – 18 Uhr
Geöffnet von 11 – 18 Uhr an folgenden Feiertagen: Ostersonntag, Ostermontag, Pfingstsonntag, Pfingstmontag,1. Mai, Himmelfahrt, 2. Weihnachtstag
Geschlossen: Montags, 1. Januar, Karfreitag, 24., 25. Und 31. Dezember
Tipp: Mitglieder des Kunstvereins in Bremen haben zur Zeit freien Eintritt in der Weserburg. Dieses Angebot gilt solange, bis die Kunsthalle wieder geöffnet hat.
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