Archiv für die Kategorie: “Fotografie”

Wie stellte sich das Leben in einer Diktatur im Alltag dar? Unterdrückung, Ungerechtigkeit, Willkür und andere Gräuel verbinden diejenigen mit der DDR, die sie nicht selbst erlebt haben. Doch ein konkretes Bild der Befindlichkeit der Bürger der DDR, die zwangsweise mit den politischen Um- und Zuständen ihres Landes zurechtkommen mussten, lässt erst das auf den ersten Blick unspektakulär erscheinende alltägliche Leben erkennen. Der Rostocker Fotograf Siegfried Wittenburg hat Besonderheiten im Alltag der DDR zwischen 1980 und 1996 in subtiler Weise festgehalten und erinnert an viele Nuancen des Lebens, die fast vergessen sind. Anlässlich der Feierlichkeiten zu “20 Jahre Deutsche Einheit – Bremen 2010″ wird die daraus entstandene Fotoausstellung “Grüße aus der DDR oder Der Alltag in einem verschwundenen Staat” vom 1. bis 9. Oktober in der Zentralbibliothek Am Wall gezeigt. Zur Vernissage am Freitag, den 1. Oktober spricht – nach der Begrüßung durch Bibliotheksdirektorin Barbara Lison – Bürgermeisterin Karoline Linnert die Einführung. Der Fotograf wird anwesend sein und steht den BesucherInnen für Fragen und Gesprächen zur Verfügung.

Siegfried Wittenburg zur Entstehung der Ausstellung:
“In der Fotografie ist es am schwersten, den Alltag gut darzustellen sagte einmal ein Berufskollege zu mir. Diese Aussage prägte sich mir ein, ja, ich nahm sie sogar als Herausforderung an und fotografierte mein tägliches Umfeld, mein Leben in der DDR. Ich fotografierte alles, was meine Aufmerksamkeit fesselte und war besonders schockiert, als ich 1987 aus Neugier eine DDR-Rundreise unternahm. Bei der Gestaltung dieser Ausstellung habe ich berücksichtigt, dass wir in der DDR auch gelacht, geliebt, gefeiert und Kinder gezeugt haben. Zunehmend sind wir aufrechter durchs Leben gegangen. Es gab Menschen, die haben gemerkt, wie es um ihren Staat bestellt ist und Veränderungen eingeleitet, und es gab andere Menschen, die habe ich mit meinen Darstellungen aus einem schönen Traum gerissen, den sie eigentlich gern weitergeträumt hätten. Erst seit dem Herbst 1989 kann ich gefahrlos und unzensiert meine Meinung äußern. Und heute fragt mich oft die nächste Generation: “Wie sah eigentlich der Alltag in der DDR aus? Ich war damals noch so klein…”

“Grüße aus der DDR oder Der Alltag in einem verschwundenen Staat” ist eine gemeinsame Ausstellung von Stadtbibliothek Bremen und Senatskanzlei Bremen im Rahmen der Veranstaltungsreihe “20 Jahre Deutsche Einheit – Bremen 2010″. Die Vernissage beginnt um 17 Uhr im Wall-Saal der Zentralbibliothek, Am Wall 201. Besucher werden gebeten, den Zugang Am Wall zu benutzen. Der Eintritt ist frei. Die Ausstellung ist während der Öffnungszeiten der Zentralbibliothek vom 1.-9. Oktober zu sehen. Zum Tag der deutschen Einheit am Sonntag, 3. Oktober, ist die Ausstellung von 10-18 Uhr geöffnet.

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Noch bis 31. August 2010 haben alle Hansestädter die Chance, sich eine Seite im Fotokalender „Bremens schönste Seiten“ von nordcom und photo dose zu sichern. Bereits zum zweiten Mal suchen die Bremer Anbieter besondere Bilder der Stadt, in diesem Jahr zum Thema „Kunst und Kultur“. Eine Jury wählt aus allen Einsendungen die zwölf ausdrucksstärksten Motive aus, die anschließend jeweils eine Seite im Kalender schmücken werden. „Bremens schönste Seiten“ sind ab Herbst in allen nordcom-Shops und photo dose-Filialen erhältlich. Der gesamte Verkaufserlös des Kalenders kommt dem Kinderhospiz Löwenherz zu Gute.

Als Anreiz zur Teilnahme verlosen nordcom und photo dose unter allen Hobby-Fotografen Eintrittskarten für die Kunsthalle Bremen – passend zur Wiedereröffnung 2011 – sowie unter den zwölf Gewinnern eine professionelle Digital-Fotokamera. Auf die zwölf Gewinner wartet neben einer eigenen Seite im Fotokalender auch ein professionelles Fotoseminar. Die Kalender-Aktion wird von Jochen Mönch unterstützt. Der renommierte Bremer Fotograf wird die Titelseite von „Bremens schönsten Seiten 2011“ gestalten und hat sich unter anderem mit eigenen Reportagen und Bildbänden zur Hansestadt einen Namen gemacht.

Und so funktioniert die Teilnahme: Einfach die schönsten Bilder der Stadt unter dem Motto „Kunst und Kultur“ auf der Internetseite www.nordcom.de/fotokalender hochladen. Einsendeschluss ist der 31. August 2010. Ausführliche Teilnahmebedingungen finden sich im Upload-Bereich.

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Ungewöhnliche Einblick in die alltägliche Lebenswelt der Bewohner São Paulos gibt eine Ausstellung des brasilianischen Künstlers Guma, die Studierende
der Universität Bremen in Eigeninitiative mit der Capoeira Angola Gruppe Bremen „Irmãos Guerreiros“ und dem Bremer Informationszentrum für Menschenrechte und Entwicklung (BIZ) organisieren. Die Eröffnung ist am morgigen Donnerstag, 4. Februar 2010, um 19 Uhr in der Galerie Pönyhof, Feldtstr. 81 in Bremen. Zu sehen ist die Ausstellung mit Fotografien, Gedichten und einer Videoinstallation bis zum 14. Februar 2010 täglich außer dienstags zwischen 13 und 18 Uhr. Zudem findet am Sonntag, 7. Februar 2010, um 17 Uhr ein Künstlergespräch und Themenabend mit dem Künstler Guma statt, der über seine Arbeit als Fotograf und sein Leben in dem Randgebiet von São Paulo berichten wird.

Guma ist 1978 in São Paulo geboren, wo er aktuell lebt und arbeitet. Sein Leben ist begleitet von Fotografie und der afro-brasilianischen Kampfsportart Capoeira. Zwischen 2003 und 2006 studierte er Fotografie am Centro Universitário Senac in São Paulo. Guma hatte bislang Ausstellungen in Brasilien (São Paulo) und Europa (Jena, Wien, Porto, Lissabon).

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Die Ausstellung findet vom 30.01. bis 01.02.2010, jeweils von 11-18 Uhr statt. 30.Januar 2010 Linie 2 / 31.Januar Linie 6 / 01.Februar Linie 8. Die Preisverleihung findet am Sonntag den 31.Januar um 17 Uhr am Mittelgleis der Domsheide statt. Weitere Informationen

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Ausstellungseröffnung am Donnerstag, den 21. Januar 2010 im 19:30 Uhr

  • Begrüßung: Herr Lothar Bührmann
  • Einführung: Frau Angela Piplak

Frank Albrecht, Dokumentarfotografie. Republik Bénin 1992-2008.
Ausstellung vom 22. Januar bis zum 27. Februar 2010
Freunde und Förderer der Villa Ichon in Bremen e.V. Goetheplatz 4 28203 Bremen

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Am vergangenen Sonntag gab’s in den Räumen von DREI hoch 3 in der Schildstr. 27 eine verschobene Vernissage:

“Meryl/Streiflichter” -  In einer bunten Foto-Collage zeigt sich Meryl mal exotisch, mal als Diva. Vor über 10 Jahren begann er als Damenimitator und hat neben Travestie-Galas und Cabaret viele schillernde Shows präsentiert und die Menschen verzaubert! Er gehörte mehrere Jahre zur Crew von Madame Lothar und zeigt erstmalig seine zahlreichen Gesichter, Stimmungen und Szenerien. http://www.3hoch3.net/kunst/2010/streiflichter/

Die Fotos sind noch bis zum 29. Januar zu sehen (werktags 14-18 Uhr)

Gleich im Anschluss zeigt uns Bernd Ansteeg Fotos vom Samba-Karneval – die Vernissage findet am Sonntag, 7. Februar um 15 Uhr statt. Einen Tag vorher zieht der Samba-Zug durch Bremen und die Eindrücke sind noch frisch.

Das Team von DREI hoch 3 hofft, viele neue Besucher begrüßen zu können und freut sich über Widerholungs-Gäste!

Wer Lust hat, in unseren Räumlichkeiten seine Bilder, Fotografien oder sonstige Exponate auszustellen, möge sich gern mit uns in Verbindung setzen!

> Sonny und Marcus

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Vom 17. November bis zum 23. Dezember im Bürgerhaus Obervieland, Alfred-Faust-Str. 4, 28279 Bremen stellt Norbert Hayduk seine Fotografien aus.

Unter dem Titel „Inszeniertes Licht“ sind Arbeiten zu sehen, in den das Licht, oder die Beleuchtung eine Zentrale Rolle spielt. Available Light Reportagen und Lichtobjekte wurden von ihm anlässlich verschiedener Evends in den Jahren 2007/08 in Bremen festgehalten. So sind zum Beispiel die Eröffnungshow von La Strada, neben Theaterfotografie, Lichtinstallationen und weiteren Bildern zu sehen. Norbert Hayduk beschäftigt sich in seinen Arbeiten stark mit der Wirkung von Zeit, Kunst und Gesellschaft und deren Wechselwirkungen auf Menschen. Alle Bilder sind rahmenlos, auf schlichten Aluplatten, ohne Passpartous, um den Blick des Betrachters allein auf den Bildinhalt zu lenken.

Norbert Hayduk, geboren 1972, ist begeisterter Kunstrezipient und Mitglied im Künstlerverein Bremen e. V. Er betreibt das Blog kulturlabskaus.de und produziert Podcasts zum Kulturgeschehen der Stadt Bremen. Ausserdem schreibt er für das Kulturmarketing Blog, übernimmt Rollen in Hörspielen. Er ist Wahlbremer und beschäftigt sich seit 2007 mit Kunstfotografie. Seine fotografische Arbeiten stellt er seit 2008 aus. Weitere Informationen über ihn findet man auf seiner Seite unter: www.hayduk.de.

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Ausstellungsdauer: 6. September bis 15. November 2009. Eröffnung: Samstag, 5. September 2009 um 17 Uhr. Jeden Sonntag finden um 15 Uhr öffentliche Führungen statt. Weiter Informationen Städtische Galerie Bremen. Begleitprogramm:

Dienstag, 8. September 2009, 19 Uhr
“Ein Bremer war es, der die Beschlagnahmeaktion der ‚Entarteten Kunst’ organisierte”
Ein Vortag von Rainer B. Schossig, Rundfunkjournalist, Bremen

Dienstag, 22. September 2009, 19 Uhr
“Am Ende der Entnazifizierung in Bremen ergingen die Rufe an Nazis in der Kultur”
Ein Vortrag von Prof. Dr. Hans Joachim Manske, Direktor der Städtischen Galerie Bremen

Dienstag, 29. September 2009, 19 Uhr
“Konsequent inkonsequent. Der Maler Franz Radziwill”
Dokumentarfilm (60 Min.) von Konstanze Radziwill und Gerburg Rohde-Dahl,
anschließend Diskussion mit den Regisseurinnen

Mittwoch, 21. Oktober 2009, 19 Uhr
“Kunst am Pranger. Die widersprüchliche Geschichte der Aktion ‘Entartete Kunst’”
Ein Vortrag von Andreas Hüneke, Kunsthistoriker, Potsdam

Dienstag, 27. Oktober 2009, 19 Uhr
“Gottfried Benn und Friedrich Wilhelm Oelze – Dialoge unter der Diktatur zwischen Berlin und Bremen”
Ein Vortrag von Dr. Hans Dieter Schäfer, Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Mainz

Dienstag, 3. November 2009, 19 Uhr
“Eine Spurensuche. Bremer Künstler im Nationalsozialismus”
Ein Vortrag von Birgit Neumann-Dietzsch, Kunsthistorikerin und Kuratorin der Ausstellung, Grasberg

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