Archiv für die Kategorie: “Film”
Im Rahmen des monatlichen Ciné-Clubs zeigt das Institut français einen weiteren Film der Brüder Dardenne.
Nach Rosetta haben die Brüder Dardenne mit Le Fils ihr Kino eines kühnen modernen Sozialrealismus fortgeführt. Geschieden und eingeschlossen in seine Einsamkeit seit dem Tod des Sohnes, arbeitet Olivier als Tischlermeister in einer Werkstatt für straffällige Jugendliche. Er verbarrikadiert sich in der Arbeit, bis er eines Tages den jungen Lehrling Francis in der Werkstatt aufnimmt. Der Film erzählt die Geschichte einer Isolation, eines Mannes, der seinen Sohn verloren hat und der sich in den Lärm der Fabrik flüchtet, um die Leere zu füllen, die der Tod seines Kindes hinterlassen hat. Es ist auch die Geschichte einer Vergebung und des langen Weges dorthin. “Wenige Filme haben in ihrer stillen Bescheidenheit solche Wucht” (Neue Zürcher Zeitung). Beim Filmfestival von Cannes 2002 wurde der überragende Olivier Gourmet in der Hauptrolle mit dem Darstellerpreis ausgezeichnet.
Belgien / Frankreich: 2002 Dienstag, 02.02.2010 19.00 Uhr
Institut français
Contrescarpe 19
28203 Bremen EINTRITT FREI !
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Morgen (Mittwoch, 20. Januar 2010, 16 Uhr) wird im Alten Fundamt, Bremen, ein Film von Hans-Jürgen Hahnenfeld über das unberührte “antike” Mittel-China vorgeführt. Der Reisebericht zeigt Städte, Paläste, Tempel, Malerei, Musik, Skulpturen, Landschaften, Kaiser, Theater, Gärten, Essen, Alltagsleben. Eintritt frei.
 Foto von Augapfel veröffentlicht bei flickr.com unter Creative Commons by-Lizenz 2.0
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Text: Sanne Neumuth. Das Oktober-Programm bringt euch das Beste aus dem Jahre 2008. Freut euch auf ein vielfältiges Programm und auf Filme, die unterschiedlicher kaum sein könnten: Mal ist es ein surrealer Zombiefilm, mal eine stille Ode in Schwarz-Weiß, mal ein funkiges Musikvideo oder eben auch eine skurrile Paintball-Schlacht. Abwechslung und Unterhaltung im Oktober – und etwas Farbe für die ersten grauen Herbsttage.
Musikalisch wird der Abend von STICKER IM QUADRAT begleitet. Gespielt werden eigene Kompositionen des in Hamburg lebenden und in Hannover ausgebildeten Gitarristen Christian Stick. Auf der Grundlage dieser Songs entstehen zusammen mit Moritz Zopf am Kontrabass eingängige Improvisationen und Sound-Collagen, die den Klang der Instrumente ausloten und dem Zuhörer kurzweilige und tiefsinnige Gedanken über die zu sehenden Kurzfilme entlocken werden…
Am 21.10.2009 ab 20:30 Uhr in der STAUEREI. Und wer es von euch dorthin nicht schafft, für den hab ich eine 2. Spielstätte mit der schule21 eröffnet. Dort wird das Programm ab sofort auch gezeigt. Zum ersten Mal am: 29.10.2009 ab 20.00 Uhr in der schule 21 www.schule21.org.
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Vom 15. bis 22. Oktober laden das Atlantis und die Schauburg zu einer unterhaltsamen und spannenden Kinoreise quer durch Italien ein. Beim Festival “Cinema! Italia!” – ,das Festival des neuen italienischen Films, gibt es in diesem jahr besonders viel zu entdecken.
Dieses Mal werden sechs aktuelle italienische Filme präsentiert, die in der italienischen Originalfassung mit deutschen Untertiteln gezeigt werden. In 27 deutschen Städten, von Hamburg bis München, von Düsseldorf bis Dresden, macht das Tournee-Programm in diesem Herbst Station. Bei allen Filmen handelt es sich um deutsche Erstaufführungen die in Italien große Aufmerksamkeit bei Publikum und Kritik fanden. Sie sind so ausgewählt, dass sie auch die inhaltliche Bandbreite der aktuellen italienischen Filmproduktion zeigen: von der temperamentvollen Komödie über das psychologisch packende Drama bis zum rasanten Maifiathriller ist alles dabei. Besonderes Augenmerk liegt wie schon in den Vorjahren auf dem engagierten Autorenkino. In allen sechs Filmen kann man hervorragende Schauspieler erleben. Speziell für Schulen sind auch vormittags (um 11:15 Uhr in der Schauburg) Vorstellungen geplant. Nähere Informationen sind unter: http://www.cinema-italia.net/ abrufbar.
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5 Fragen an Lars Klatte von analythis.net.
Norbert: Warum hast Du mit Bloggen angefangen?
Lars: Ein wenig Technikbegeisterung gepaart mit journalistischen Ambitionen, dazu genug freie Zeit und Neugier ließen die Idee reifen, ein Blog über Trend-Themen zu starten. Um besser erkennbar zu sein, habe ich später den Themen-Schwerpunkt auf Web 2.0 und Video eingegrenzt. Letztlich war diese Eingrenzung auch Ergebnis geänderter persönlicher Interessen. Der Name “AnalyThis” stand übrigens anfangs für die Absicht Reviews und Analysen in den Vordergrund zu stellen.
Norbert: Warum interessiert Dich Webvideo?
Lars: Zum einen interessierte mich anfangs Internet Video als Konsument. Vor Youtube, Stage6 und Co. gab es in Deutschland zu ganz vielen sehr guten Filmen keinen Zugang. Wenn sich kein Kino-Verleih oder TV-Sender fand, der die Ware kaufte, gab es den Film eben nicht. Punkt. Dies galt vor allem für viele US-Serien und Independent-Filme, die ich sehr mag. Politisch ökonomisch kann man das in Zeiten der Globalisierung als Marktversagen bezeichnen. Mit dem Einzug von Videoplattformen und Tauschbörsen im Netz gab es dann erstmals Zugang zu diesen Inhalten. Wie sich dieser Markt nun endlich entwickelt, finde ich spannend zu beobachten. Noch interessanter finde ich Internet-Video aus Produzenten-Sicht – schließlich bin ich selber einer. Wie rasant hier die Entwicklung verläuft, ist schlicht atemberaubend. Noch Anfang 2008 gab es praktisch keine HD-Videos im Netz – Ende des Jahres hatten alle großen Video-Plattformen HD. Auch die neuen Möglichkeiten von Mobile-Video und Live-Video finde ich spannend.
Norbert: Hast Du besondere positive/negative Erfahrungen mit Deinem Blog gemacht?
Lars: Bislang nur positiv. So hat mir beispielsweise vor kurzem Panasonic eine neue Kamera einfach mal so zum testen gegeben. Natürlich hat man immer etwas Angst – wegen was auch immer- grundlos abgemahnt zu werden. Ich versuche aber, mich davon nicht beeinflussen zu lassen
Norbert: Was würdest Du Interessierten, die mit (Video-)Bloggen anfangen wollen empfehlen?
Lars: Meinen Blog lesen. LOL. Im Ernst: einfach loslegen. Erst mal eine günstige Cam kaufen und damit herumspielen. Wie was geht und gute Tipps kriegt man am besten durch Video-Tutorials (z.B. auf Youtube) raus. Bei Problemen oder Kaufentscheidungen kann man mich auch gerne direkt ansprechen. Inhalt und Aktualität geht übrigens ganz klar vor Qualität. Es muss also nicht gleich ein Meisterwerk sein
Norbert: Wie findest Du Bremen?
Lars: Als waschechter Bremer bin ich stolz auf unsere Unabhängigkeit als Stadtstaat und natürlich auf Werder Bremen. Mir fehlt zurzeit aber etwas der Abstand um die Stadt durch die rosa Brille zu sehen. Als Surfer und Kameramann wäre ich zurzeit jedenfalls lieber auf Hawaii.
Norbert: Danke, dass Du Dir die Zeit genommen hast. Die überaus interessante Artikel von analythis.net findet Ihr hier.
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L’Abécédaire de Gilles Deleuze / Das ABC von Gilles Deleuze ist ein legendärer Dokumentarfilm. Der große Philosoph Deleuze wollte nicht im Fernsehen erscheinen. Dennoch akzeptierte er die Verfilmung eines philosophischen Gesprächs mit seiner ehemaligen Schülerin und Freundin Claire Parnet, unter der Bedingung, dass der Film erst nach seinem Tod gezeigt würde.
16., 17., 18. September 2009, 17:30 Uhr, Institut français Bremen, Eintritt Frei. Vollständiges Programm.
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Geschrieben von Norbert Hayduk in Aktionskunst, Aufführung, Ausstellung, Film, Kulturevent, Lesung, Literatur, Musik, Objektkunst, tags: Viertel, ViertelFest

ViertelFest 2008. Foto: Norbert Hayduk.
Viel muss man darüber nicht schreiben, die Bremer kennen und schätzen die ausgelassene Atmosphäre und das vielfältige Kulturangebot des ViertelFest. Zwischen Ziegenmarkt und Wallanlagen wird es an diesem Wochenende auch wieder reichlich Möglichkeiten geben zu feiern und Kultur zu geniessen.
In diesem Jahr öffnet das ViertelFest in diesem Jahr. Täglich gibt es Lesungen aus Fenster, Terrassen und Dächern. Den Länderschwerpunkt im Bereich Musik bietet unter dem Motto “Rokki Bändi” Finnland. Weiterhin findet unter dem Motto “La Deutsche Vita” eine Kooperation mit dem Theater Bremen, mit Oper-live, Sängerwettstreit, italienischen Schlagern, fließenden Fahnenstoffen und leiblichen Genüssen. Das gesamte Programm findet Ihr hier. Vielleicht sehen wir und dort, wir werden sicherlich das Fest besuchen.
Update 30. August: Das Fest ist viel größer geworden und das ist nicht nur positiv zu sehen. Kleinkunst ist in diesem Jahr Fehlanzeige. Die Großen Akteure teilen sich die Meile. Die Zuschauer waren aber soweit ich es erfahren habe begeistert und das gibt den Organisatoren hinreichend Berechtigung. Seien wir gespannt, wohin in den nächsten Jahren die Entwicklung geht.
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