Archiv für die Kategorie: “Film”
Geschrieben von Susanne Hayduk in Aktionskunst, Ausstellung, Film, Fotografie, Installation, Klangkunst, Malerei, Videokunst, tags: Finissage, Galerie Cornelius Hertz, Jazz Avantgarde, Le Systeme, Marnic Circus

Marnic Circus “nicht Alles, aber auch Nichts” ist der gleich lautende Titel der Ausstellung (und Finissage, heute 17-Dezember 2010). Zu sehen sind Zeichnungen, Malerei, Fotografie, Film und Rauminstallationen in der Galerie Cornelius Hertz. Heute Abend ist die große Finissage um 19 Uhr. Auch Akustisches wird es geben: Le Systeme & Special Guests werden ihr Jazz Avantgarde zum Besten geben. Ein kleines Bild von Marnic Circus könnt ihr hier erhaschen. Der Eintritt ist frei.
Finissage Marnic Circus, Galerie Cornelius Hertz, Richard Wagner Straße 22, 28209 Bremen
17.12.2010, 19 Uhr
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Inzwischen ist er gar nicht mehr aus dem Bremer „Kino-Leben“ wegzudenken: Der Bremen Vier Cinemarkt, bei dem man alljährlich im November alles rund um die Filme des vergangenen Jahres erwerben kann. Am Sonntag, 21. November, von 13 bis 17 Uhr öffnen sich wieder die Türen des Modernes, Neustadtswall 28, für alle Filmfreunde.
Nicht nur für Cineasten sind hier die schönsten Eyecatcher aus dem vergangen Kinojahr zu kaufen und zu ersteigern. Von Filmen wie „Eclipse – Biss zum Abendrot“, „Inception“, „Alice im Wunderland“, „Sex and the City 2“ und vielen mehr haben die Kinos aus dem Bremen Vier-Land die wahren Schätze wie Film-Plakate, Fotos, lebensgroße Papp-Aufsteller, Banner und Merchandising-Artikel zur Verfügung gestellt. Bremen Vier-Moderatoren verkaufen gemeinsam mit vielen freiwilligen Helfern die Filmfan-Artikel zu Gunsten der Aids- Beratungsstelle im Rat&Tat Zentrum in Bremen. Zudem werden Aufsteller live auf der Bühne von Bremen Vier-Moderatoren versteigert. Der Vorjahreserlös von rund 7300 Euro soll natürlich überboten werden. Der Eintritt ist wie immer frei.
Bremen Vier Cinemarkt, Sonntag, 21. November 2010, 13 bis 17 Uhr, Modernes, Neustadtswall 28, 28199 Bremen, Eintritt frei
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“Stolpersteine” ist ein Projekt, das die Erinnerung an die Vertreibung und Vernichtung der Juden, der Zigeuner, der politisch Verfolgten, der Homosexuellen und der Euthanasieopfer im Nationalsozialismus lebendig erhält. Anlässlich der Verlegung des 400. Gedenksteines in Bremen wird am Mittwoch, dem 10. Februar in der Zentralbibliothek der Dokumentarfilm “Stolperstein” von Dörte Franke gezeigt. Das anschließende Gespräch wird moderiert von Dr. Barbara Johr (Landeszentrale für politische Bildung).
Der Film ist sowohl Künstlerporträt als auch Roadmovie: ein Dokumentarfilm über den persönlichen Kern des größten, dezentralen Denkmals der Welt. Im Zentrum steht Gunter Demnig. Er begleitet den rastlosen Künstler auf seinen Touren durch Deutschland und Europa und führt uns zu Menschen, bei denen diese Steine auf einen ganz unterschiedlichen Nerv treffen. Über 15.000 “Stolpersteine” hat der Demnig mittlerweile vor den Wohnhäusern einst deportierter Nazi-Opfer verlegt. Mit einer einfachen, emotionalen Geste bringt er ihre Namen zurück in unseren Alltag. Der Film entstand im Auftrag von ARTE, NDR, WDR und ORF.
Die Veranstaltung findet Mittwoch, 10. Februar 2010, 19:00 Uhr in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung und dem Verein “Erinnern für die Zukunft” im Rahmen des Programm zum “27. Januar – Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus” statt. Beginn ist um 19 Uhr im Wall-Saal der Zentralbibliothek, Am Wall 201. Besucher werden gebeten, den Zugang Am Wall zu benutzen. Der Eintritt beträgt 5 Euro (3 Euro ermäßigt).
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Im Rahmen des monatlichen Ciné-Clubs zeigt das Institut français einen weiteren Film der Brüder Dardenne.
Nach Rosetta haben die Brüder Dardenne mit Le Fils ihr Kino eines kühnen modernen Sozialrealismus fortgeführt. Geschieden und eingeschlossen in seine Einsamkeit seit dem Tod des Sohnes, arbeitet Olivier als Tischlermeister in einer Werkstatt für straffällige Jugendliche. Er verbarrikadiert sich in der Arbeit, bis er eines Tages den jungen Lehrling Francis in der Werkstatt aufnimmt. Der Film erzählt die Geschichte einer Isolation, eines Mannes, der seinen Sohn verloren hat und der sich in den Lärm der Fabrik flüchtet, um die Leere zu füllen, die der Tod seines Kindes hinterlassen hat. Es ist auch die Geschichte einer Vergebung und des langen Weges dorthin. “Wenige Filme haben in ihrer stillen Bescheidenheit solche Wucht” (Neue Zürcher Zeitung). Beim Filmfestival von Cannes 2002 wurde der überragende Olivier Gourmet in der Hauptrolle mit dem Darstellerpreis ausgezeichnet.
Belgien / Frankreich: 2002 Dienstag, 02.02.2010 19.00 Uhr
Institut français
Contrescarpe 19
28203 Bremen EINTRITT FREI !
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Morgen (Mittwoch, 20. Januar 2010, 16 Uhr) wird im Alten Fundamt, Bremen, ein Film von Hans-Jürgen Hahnenfeld über das unberührte “antike” Mittel-China vorgeführt. Der Reisebericht zeigt Städte, Paläste, Tempel, Malerei, Musik, Skulpturen, Landschaften, Kaiser, Theater, Gärten, Essen, Alltagsleben. Eintritt frei.
 Foto von Augapfel veröffentlicht bei flickr.com unter Creative Commons by-Lizenz 2.0
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Text: Sanne Neumuth. Das Oktober-Programm bringt euch das Beste aus dem Jahre 2008. Freut euch auf ein vielfältiges Programm und auf Filme, die unterschiedlicher kaum sein könnten: Mal ist es ein surrealer Zombiefilm, mal eine stille Ode in Schwarz-Weiß, mal ein funkiges Musikvideo oder eben auch eine skurrile Paintball-Schlacht. Abwechslung und Unterhaltung im Oktober – und etwas Farbe für die ersten grauen Herbsttage.
Musikalisch wird der Abend von STICKER IM QUADRAT begleitet. Gespielt werden eigene Kompositionen des in Hamburg lebenden und in Hannover ausgebildeten Gitarristen Christian Stick. Auf der Grundlage dieser Songs entstehen zusammen mit Moritz Zopf am Kontrabass eingängige Improvisationen und Sound-Collagen, die den Klang der Instrumente ausloten und dem Zuhörer kurzweilige und tiefsinnige Gedanken über die zu sehenden Kurzfilme entlocken werden…
Am 21.10.2009 ab 20:30 Uhr in der STAUEREI. Und wer es von euch dorthin nicht schafft, für den hab ich eine 2. Spielstätte mit der schule21 eröffnet. Dort wird das Programm ab sofort auch gezeigt. Zum ersten Mal am: 29.10.2009 ab 20.00 Uhr in der schule 21 www.schule21.org.
DIE FILME Den Rest des Eintrages lesen »
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Vom 15. bis 22. Oktober laden das Atlantis und die Schauburg zu einer unterhaltsamen und spannenden Kinoreise quer durch Italien ein. Beim Festival “Cinema! Italia!” – ,das Festival des neuen italienischen Films, gibt es in diesem jahr besonders viel zu entdecken.
Dieses Mal werden sechs aktuelle italienische Filme präsentiert, die in der italienischen Originalfassung mit deutschen Untertiteln gezeigt werden. In 27 deutschen Städten, von Hamburg bis München, von Düsseldorf bis Dresden, macht das Tournee-Programm in diesem Herbst Station. Bei allen Filmen handelt es sich um deutsche Erstaufführungen die in Italien große Aufmerksamkeit bei Publikum und Kritik fanden. Sie sind so ausgewählt, dass sie auch die inhaltliche Bandbreite der aktuellen italienischen Filmproduktion zeigen: von der temperamentvollen Komödie über das psychologisch packende Drama bis zum rasanten Maifiathriller ist alles dabei. Besonderes Augenmerk liegt wie schon in den Vorjahren auf dem engagierten Autorenkino. In allen sechs Filmen kann man hervorragende Schauspieler erleben. Speziell für Schulen sind auch vormittags (um 11:15 Uhr in der Schauburg) Vorstellungen geplant. Nähere Informationen sind unter: http://www.cinema-italia.net/ abrufbar.
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5 Fragen an Lars Klatte von analythis.net.
Norbert: Warum hast Du mit Bloggen angefangen?
Lars: Ein wenig Technikbegeisterung gepaart mit journalistischen Ambitionen, dazu genug freie Zeit und Neugier ließen die Idee reifen, ein Blog über Trend-Themen zu starten. Um besser erkennbar zu sein, habe ich später den Themen-Schwerpunkt auf Web 2.0 und Video eingegrenzt. Letztlich war diese Eingrenzung auch Ergebnis geänderter persönlicher Interessen. Der Name “AnalyThis” stand übrigens anfangs für die Absicht Reviews und Analysen in den Vordergrund zu stellen.
Norbert: Warum interessiert Dich Webvideo?
Lars: Zum einen interessierte mich anfangs Internet Video als Konsument. Vor Youtube, Stage6 und Co. gab es in Deutschland zu ganz vielen sehr guten Filmen keinen Zugang. Wenn sich kein Kino-Verleih oder TV-Sender fand, der die Ware kaufte, gab es den Film eben nicht. Punkt. Dies galt vor allem für viele US-Serien und Independent-Filme, die ich sehr mag. Politisch ökonomisch kann man das in Zeiten der Globalisierung als Marktversagen bezeichnen. Mit dem Einzug von Videoplattformen und Tauschbörsen im Netz gab es dann erstmals Zugang zu diesen Inhalten. Wie sich dieser Markt nun endlich entwickelt, finde ich spannend zu beobachten. Noch interessanter finde ich Internet-Video aus Produzenten-Sicht – schließlich bin ich selber einer. Wie rasant hier die Entwicklung verläuft, ist schlicht atemberaubend. Noch Anfang 2008 gab es praktisch keine HD-Videos im Netz – Ende des Jahres hatten alle großen Video-Plattformen HD. Auch die neuen Möglichkeiten von Mobile-Video und Live-Video finde ich spannend.
Norbert: Hast Du besondere positive/negative Erfahrungen mit Deinem Blog gemacht?
Lars: Bislang nur positiv. So hat mir beispielsweise vor kurzem Panasonic eine neue Kamera einfach mal so zum testen gegeben. Natürlich hat man immer etwas Angst – wegen was auch immer- grundlos abgemahnt zu werden. Ich versuche aber, mich davon nicht beeinflussen zu lassen
Norbert: Was würdest Du Interessierten, die mit (Video-)Bloggen anfangen wollen empfehlen?
Lars: Meinen Blog lesen. LOL. Im Ernst: einfach loslegen. Erst mal eine günstige Cam kaufen und damit herumspielen. Wie was geht und gute Tipps kriegt man am besten durch Video-Tutorials (z.B. auf Youtube) raus. Bei Problemen oder Kaufentscheidungen kann man mich auch gerne direkt ansprechen. Inhalt und Aktualität geht übrigens ganz klar vor Qualität. Es muss also nicht gleich ein Meisterwerk sein
Norbert: Wie findest Du Bremen?
Lars: Als waschechter Bremer bin ich stolz auf unsere Unabhängigkeit als Stadtstaat und natürlich auf Werder Bremen. Mir fehlt zurzeit aber etwas der Abstand um die Stadt durch die rosa Brille zu sehen. Als Surfer und Kameramann wäre ich zurzeit jedenfalls lieber auf Hawaii.
Norbert: Danke, dass Du Dir die Zeit genommen hast. Die überaus interessante Artikel von analythis.net findet Ihr hier.
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