Archiv für die Kategorie: “Design”

Am 20. Juni wird im Bremer Westen das beliebte Stadtteilfest Walle gefeiert. An diesem Tag verwandelt sich die Vegesacker Straße in eine kunterbunte Flaniermeile und präsentiert viele Facetten der lebendigen Stadtteilgemeinschaft. Auch das Design-Atelier Casa Textura öffnet von 12:00 bis 17:00 Uhr seine Türen und bietet Einblick in die kreative Arbeit des Teams um Gabriele Prenzel. Hier kann man Designerinnen über die Schulter schauen und lernen, wie Taschen entworfen, zugeschnitten und genäht werden. Hier entstehen z.B. die trendigen Umhänge-, Fahrradgepäck- und Kindergartentaschen aus LKW-Plane nach individuellen Wünschen der Kunden.

Seit 6 Jahren sorgt Gabriele Prenzel für künstlerische Vielfalt in Walle. In der Vegesacker Straße 115, an der Ecke zur Geestemünder Straße hat sie nun unter einem Dach die Marken „Schwergewebe Design“, „2create“ und „Kunterbunt-Design“ zusammen gebracht.

20. Juni 2010 – Offenes Atelier Casa Textura, Vegesacker Straße 115, Bremen von 12-17 Uhr

Via Sonja

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Die Bremer Illustratorin und Grafik-Designerin Isa Fischer hat mit Ihrer Kollegin Miriam Wurster ein künstlerisches Bürgerpark-Memory entwickelt. Es zeigt auf 32 gemalten und gezeichneten Motiven die Brücken, Pavillons, Gebäude, einige tierische Bewohner sowie menschliche Besucher der grünen Lunge Bremens. Um 1000 Exemplare des Spiels bei Ravensburger drucken lassen zu können, benötigt die Initiatorin Isa Fischer 290 Bremer oder Bremer Unternehmen, die sich mit je 50 Euro an der Finanzierung beteiligen. Die Sponsoren werden dafür auf der Internetseite www.duplio.de/buergerpark als Förderer genannt (und verlinkt) und erscheinen alphabetisch im Begleitheft jedes Spiels. Dort wird sich neben kurzen Texten zu den Motiven auch ein Vorwort von Bürgerparkdirektor Werner Damke finden. Die Beteiligten bekommen nach der etwa sechswöchigen Herstellungszeit als Erste ihr druckfrisches Exemplar und haben die Möglichkeit, weitere Spiele zum Vorzugspreis zu erwerben. Der zweite Teil der Auflage wird in ausgewählten Bremer Geschäften angeboten, die auf der Internetseite www.duplio.de/buergerpark genannt werden.

Von jedem verkauften Spiel bekommt der Bürgerpark sechs Euro als Spende. Bisher haben sich schon 134 Personen und Unternehmen angemeldet. „Das ist eine tolle, ganz neue, Idee. Ich finde es sehr schön, dass der Bürgerpark dem Menschen auf diese spielerische Art näher gebracht wird“, sagt Bürgerparkdirektor Werner Damke dazu.

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Am 15. April, dem 110. Geburtstag des bedeutendsten deutschen Industriedesigners Wilhelm Wagenfeld, eröffnet die Wilhelm Wagenfeld Stiftung eine umfassende Jubiläumsschau. Erstmalig können nun die Besucher das in seiner einzigartigen Qualität und Vielfalt beeindruckende Werk des bis heute maßgebenden Gestalters und gebürtigen Bremers in all seinen Facetten erleben: von der ersten Skizze bis zur ausgefeilten Werbung und Verpackung. Denn für das Jubiläum des Designers von etlichen Klassikern wie der berühmten Bauhausleuchte, den Salz und Pfefferstreuern „Max und Moritz“ für WMF oder dem Jenaer Teeservice etc. hat die Wilhelm Wagenfeld Stiftung ihre in den vergangenen 15 Jahren bedeutend gewachsene Sammlung von Originalen und Dokumenten für die Besucher ganz neu aufbereitet und öffnet nun die Tore für die breite interessierte Öffentlichkeit.

Die Jubiläumsausstellung im Wilhelm Wagenfeld Haus in Bremen vereinigt dabei viele selten gezeigte und aus zahlreichen Museen zusammengetragene Leihgaben, darunter auch nur noch als Einzelstücke erhaltene Objekte: Dazu gehören die allerersten Arbeiten aus der Metallwerkstatt am Bauhaus Weimar (1923/24) – wie zum Beispiel die aus Kupfer gehämmerte Mokkamaschine oder die erste Bauhausleuchte (Metallversion), an deren Unterseite noch der Zirkelschlag des Gestalters zu sehen ist.

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„Schuhtick. Von kalten Füßen und heißen Sohlen“, Andrea Müller. Kosten: 8,50 €, Anmeldung bitte unter: 0421–160 38 178

Zu der Sonderausstellung „Schuhtick. Von kalten Füßen und heißen Sohlen“ werden Spezialführungen für Frauen angeboten, die sich dem weiblichen Interesse an außergewöhnlichem Schuhwerk widmen. Nach einem kleinen Plausch bei einem Glas Prosecco startet der Rundgang durch die Schuh-Ausstellung. In zwangloser abendlicher Atmosphäre erfahren unter anderem, warum Bräute in einige Kulturen mit besonderen Schuhen in die Ehe gegangen sind beziehungsweise immer noch gehen, welches Schuhwerk Kaiserin Elisabeth (Sissi) von Österreich bevorzugte und was es mit chinesischen Frauenschuhen in Schuhgröße 15 auf sich hat. Und natürlich können Sie auf einem Laufsteg auch Nachbildungen von Schuhen aus den verschiedensten Epochen anprobieren, zum Beispiel aus der Steinzeit, der römischen Kaiserzeit, dem Mittelalter oder dem Zeitalter des opulenten Barock.

Überseemuseum Bremen, Bahnhofsplatz 13, www.uebersee-museum.de.

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