Archiv für die Kategorie: “Bühnenbild”

Acht junge Menschen starten einen Selbstversuch. Eine Woche lang gemeinsam Leben und Theater spielen. Die Ergebnisse kann das Publikum vom 27. – 30. Dezember täglich um 19h bei JUNGE AKTEURE im Theaterkontor erleben.
„Was uns in diesem Projekt interessiert ist weder das Abspringen noch der Aufprall, wir wollen das dazwischen Greifbar machen.“ (Klaas Bartsch)
Das Alte ist noch nicht alt und das Neue noch nicht neu. Die Zeit dazwischen. Die Zeit, in der sich alle von den Feiertagen, Familienbesuchen und den Bergen von Geschenken erholen und die immer nur dahinplätschert. Acht Akteure zwischen 17 und 24 Jahren wollen sie nutzen. Sie entziehen sich dem Alltag und leben eine Woche lang gemeinsam im Theaterkontor, im Bremer Viertel.
Tagsüber beschäftigen sie sich mit dem Thema „dazwischen“. Was passiert, wenn etwas zu Ende geht und etwas anderes noch nicht begonnen hat? Die Ergebnisse präsentieren sie theatral und performativ in ihren allabendlichen Präsentationen. Dabei definieren sie die Räume neu und beziehen sie in das „dazwischen“ ein. So können auch der Flur, die Treppe zwischen zwei Etagen oder die Abstellkammer zur Bühne werden. Sie geben dem Publikum einen Einblick in ihr temporäres Zuhause und lassen sie teilhaben an ihren ganz persönlichen Zwischenräumen.
Konzeptioniert und geleitet wird das Projekt von Klaas Bartsch, Student der Kulturwissenschaften und ästhetischen Praxis in Hildesheim.
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Alte Liebe Produktionen präsentiert die Gewinner des Bremer Autoren- und Produzentenpreises 2010!
Die internationale Künstlergruppe post theater, die zusammen mit Maren Strack bereits 2004 den Bremer Autoren- und Produzentenpreis gewonnen hat, lädt fünf Choreografinnen/ Tänzerinnen ein, sich mit dem Thema Kaffee zu beschäftigen. Ausgehend von dem berüchtigten Kanon „C-A-F-F-E-E trink nicht so viel Kaffee“ bewegen sich die Tänzerinnen in einer multimedialen Installation kritisch, humorvoll und intensiv zu Koffein, Globalisierung und Exotismus. Aus Bremen wirkt die Choreografin und Tänzerin des Bremer Tanztheaters Magali Sander Fett mit.
C A F F E E ist eine Fortsetzung des von post theater erfolgreich etabliertem Arbeitsfeld des “modularen Long-Runs” – einen Tanzabend als Diskurs für verschiedene Choreografinnen zu generieren. Denn Kaffee lässt im wahrsten Sinne des Wortes niemanden kalt. Seit seiner Entdeckung im Jemen im 5. Jahrhundert steht er für das ‚exotische Andere’. In seiner Bedeutung als Droge, Genussmittel und Medizin wurde er immer wieder verboten oder reglementiert. Heute ist Kaffee in Deutschland noch vor Bier oder Wein das beliebteste Getränk und international zweitwichtigste Handelsgut. Als Kaffeehafen bildet Bremen ein ideales Tor zu dieser vielfältigen Welt.
Uraufführung: Mi., 07. Dezember 2011| 20 Uhr | Stauerei Cuxhavener Str.7 /
Weitere Spieltermine: 09. + 10./ 16. – 18. Dezember | 20 Uhr | Stauerei im Überseehafen | Cuxhavener Str.7
Eine Kaffee-Spezialität von Lloyd Caffee ist inklusive!
Tickets: T 0421-700141 | schwankhalle.de | nordwest-ticket.de
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„Ich weiß, was ich will“ – Eine Hommage an Udo Jürgens Ocean’s 3 auf dem Theaterschiff Bremen.
Ocean’s 3 gastieren am Dienstag, 25. Oktober, um 20 Uhr im kleinen Saal des Theaterschiffs Bremen an der Tiefer mit ihrer Udo Jürgens-Hommage „Ich weiß, was ich will“. Frank Fiedler (Gesang), Dominik Kroll (Piano) und Mathias Klenke (Kontrabass) interpretieren mit Leidenschaft Lieder, Schlager und Evergreens des großartigen österreichischen Komponisten, Texters und Sängers. Dabei sind u.a. „Ich war noch niemals in New York“, „Aber bitte mit Sahne“, „Mit 66 Jahren“ und „Ein ehrenwertes Haus“ zu hören.
Karten zum Preis von 19 Euro gibt es unter Tel. 0421 / 7908600, im Ticketshop an der Balgebrückstraße, bei den bekannten Vorverkaufsstellen, an der Abendkasse auf dem Schiff und hier
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Am 3. November 2011 öffnet im Herzen des Bremer Viertels unser neues Figurentheater “Mensch, Puppe!” seine Türen.
Die vielfältigen Formen des Puppentheaters begegnen denen des Schauspiels. Mit Puppe, Maske, Körper, Stimme und Musik sowie der Fantasie unserer Zuschauer versuchen wir Unsagbares hörbar und Unsichtbares sichtbar werden zu lassen und entdecken bekannte und unbekannte Geschichten.
Die Macher von „Mensch, Puppe!“ sind dem Bremer Publikum bereits bekannt: Claudia Spörri, an der Dimitri – Schule in Verscio, Tessin, und an der Hochschule für Musik und Theater Zürich als Schauspielerin und Clownin ausgebildet, gastierte neben verschiedenen Engagements im deutschsprachigen Raum regelmäßig an der bremer shakespeare company, wo zuletzt ihre Solostücke „Rampenfieber“ und „Schieflage“ entstanden.
Die Puppen-/Schauspieler Jeannette Luft und Leo Mosler, die gemeinsam ihre Ausbildung an der Hochschule “Ernst Busch” in Berlin absolvierten, spielten in den letzten drei Jahren in zahlreichen Kinder- und Erwachsenenproduktionen am Figurentheater Theatrium in Bremen und gastierten mit ihren Stücken deutschlandweit auf zahlreichen Festivals. In Bremen entstanden erste gemeinsame Produktionen mit der Regisseurin Henrike Vahrmeyer, die ihre Ausbildung zuvor in Berlin und Bremen als Regieassistentin durchlief und mit verschiedenen Schauspielinszenierungen am Theater Bremen und Theater Osnabrück debütierte.
Mit fünf Premieren für Kinder und Erwachsene, Gastspielen und musikalischen Programmen starten die erste Spielzeit.
In der Atmosphäre des alten Kontorhauses, dem theaterkontor, lädt das gemütliches Foyer vor und nach den Vorstellungen und bei Premieren zum Feiern und Verweilen ein. Bei den Premieren der Kinder- und Familienstücke und jeden Donnerstag Nachmittag bei unserem „Märchenspaziergang“ verwandelt sich das Foyer in ein Kindercafé für kleine und große Gäste.
Ein besonderer Wochenausklang ist die Reihe der Sonntagssoirées. Jeden Sonntag um 18.30 Uhr erwarten wir unser Publikum mit unterschiedlichen musikalischen Theaterprogrammen und Konzerten. Alle weiteren Informationen zu den Stücken, weitere Termine und Kartenpreise findet ihr auf der Homepage.
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Kulturlabskaus traf Iris Raschle und Saskia Rosenberg, die für die Organisation des Viertelfestes verantwortlich sind. Für 3 Tage wird das Viertel wieder zur internationalen Musikbühne und einer quirlig bunten Kulturmeile. Auf einer Strecke von 1,5 km – von der Wallwiese bis zur St. Jürgen Straße – auf 5 Bühnen und einem Tanzzelt präsentieren sich mehr als 230 Künstler. Über 55 Bands aus England, Dänemark, Australien, Belgien, Deutschland, auch unserer Region verwandeln das Viertel in die größte Straßenparty der Stadt.
Neben Altbewährtem, wie der Songs&Whispers-Reihe, dem Indiestyle-Abend und dem mittlerweile 4. Länderschwerpunkt, gibt es Musik der 80er. Es treten FLUT und No More auf, passend dazu veranstaltet Kulturzentrum Lagerhaus einen Discoabend. Bei der DJ-Nacht auf dem Ulrichsplatz werden uns Jens Mahlstedt und DJ Oliver einheizen. Auch dieses Jahr präsentieren sich Schulbands unter dem Motto: „Raus aus dem Klassenzimmer, rauf auf die Bühne“.
Neu im diesjährigen Programm ist der internationale Kulturaustausch „bands to go“ mit dem renommierten SPOT-Festival in Dänemark. Unterstützt durch das europäische Förderprogramm Creative City Challenge konnten erstmals im Mai 2011 drei Bremer Bands (Black Night Crash, Monopilot, The Klubs) an dem Musikfestival in Aarhus teilnehmen. Im Austausch werden nun die dänischen Bands Rufus Spencer und Mount Rushmore Safari beim ViertelFest ihr Können unter Beweis stellen. Auch die Teams der MS Treue und der Musikszene Bremen, die in der Eule zu später Nacht einen Clubabend organisieren, sind dabei.
Neben dem vielfältigen Musikprogramm gibt es das Tanzzelt am Ziegenmarkt, die Lagerhaus-Lounge im Sielwald, Theater, Tanz, FlashMobs, StylingAktionen und Modeschauen, Walk Acts, Literaturprogramm in der Straßenbahn, internationale Kurzfilme, Ausstellungen, den verkaufsoffenen Sonntag, eine Kaffeetafel am Horner Platz, ein Anwohnerflohmarkt, Animation für Kinder, Klima-Aktionen vom BUND und den Klimafreunden, eine Schatzsuche und vieles mehr.
Das dazugehörige Interview könnt ihr hier unter dem Playbutton hören.
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Mit der Komödie „Macho Man“ bringt das Theaterschiff Bremen den gleichnamigen Bestseller von Moritz Netenjakob auf die Bühne. Premiere ist am Donnerstag, 25. August, um 20 Uhr.
Um die Trennung von seiner Freundin zu verdauen, fliegt Daniel (Erik Voss) in die Türkei, wo sein bester Freund Mark als Animateur arbeitet. Dort passiert ein Wunder: Die bezaubernde Aylin, in die der ganze Club verliebt ist, interessiert sich für ihn. Den Schattenparker. Von den 68ern erzogen, lebte er dreißig Jahre als Weichei. Jetzt verliebt sich eine Türkin in ihn. Daniel schwebt im siebten Himmel. Schnell wird er aber wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt, als er, zurück in Deutschland, Aylins türkische Großfamilie kennenlernt. Soll er nach dem Essen bei den Schwiegereltern in spe spülen helfen? Über Griechen-Witze lachen? Und was tun, als er ins Männercafé eingeladen wird und dann auch noch in die türkische Disco? „Macho Man“ gibt auf ironische Weise Einblicke in deutsch-türkische Verhältnisse, wobei die typischen Klischees humorvoll überspitzt werden. Grimme-Preisträger Moritz Netenjakob ist einer der gefragtesten deutschen Comedy-Autoren. Er schreibt Fernsehserien wie „Anke“, „Dr. Psycho“ oder „Stromberg“. Der Roman „Macho Man“ wurde von Gunnar Dreßler für die Bühne adaptiert und ist nun erstmals in Bremen zu sehen.
Macho Man / Premiere: Donnerstag, 25. August 2011, 20 Uhr / Weitere Termine laut Spielplan
Theaterschiff Bremen, kleiner Saal, Tiefer 104 / Anleger 4, 28195 Bremen / Eintritt: 23 Euro
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Im Rahmen des Tages des offenen Ateliers am Güterbahnhof wird das Theater Carouge am Sa. 17.9. und So. 18.9.2011 jeweils um 16.00, 16.45, 17.30 und 18.15 Uhr die neueste Produktion “Bones” präsentieren.
Sand, zweitausend Hühnerknochen und Videoprojektionen, das sind die Zutaten zu der theatralen Installation, die die Dualität von Beständigkeit und Wandel als großes Thema bewegt. Knochen sind es, die für immer dort verbleiben, wo der Mensch sein irdisches Ende findet. Das stabile Gerüst, das den Menschen schon zu Lebzeiten von innen stützt, liefert auch nach seinem Tode Zeugnis ab über seine Existenz. Die Inszenierung wagt einen Vorstoß in ein großes Tabu unserer Gesellschaft, nämlich die Integration von Tod in das alltägliche Leben. „Bones“ entrückt den Zuschauer für einen Augenblick seinem alltäglichen Dasein und bietet so neue Perspektiven auf die Vergänglichkeit, das Leben, das Glück…
Nur 17 Personen haben Platz in dem schwarzen Kubus, der in jeweils 10 Minuten eine einzigartige Mischung von Installation, Animation und Inszenierung für seine Gäste bereithält.
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Alfred Hitchcock / John Buchan / Patrick Barlow Die 39 Stufen open air im Licht Luft Bad
Schon 110 Jahre alt und doch längst nicht allen Bremern ein Begriff: das Licht Luft Bad, auf der Werderinsel in unmittelbarer Nähe des Café Sand. Mitten in der Stadt ist das Gelände mit seinem verträumten Charme ein Refugium und verspricht Urlaub von der Stadt.
Neben der Naturverbundenheit und sportlichen Betätigung entwickelt sich das LiLuBa, wie es von den Eingeweihten liebevoll genannt wird, zusehends zu einem Ort auch der kulturel-len Bespielung.
Hier, sicherlich an einem der reizvollsten Veranstaltungsorte Bremens, ereignet sich im Au-gust Schauerliches: Mord unter freiem Himmel! Das Bremer Kriminal Theater nimmt seine Erfolgsinszenierung von Alfred Hitchcocks „Die 39 Stufen“ wieder auf.
Und wieder begibt sich Richard Hannay auf die Flucht quer durchs schottische Hochmoor – ein kompletter klassischer Hitchcock-Film als rasante Bühnenshow. Vier Schauspieler liefern sich einen komödiantischen Rollen- und Schlagabtausch. Mit gekonntem Timing, Körperein-satz und unbändiger Lust am Slapstick machen sie das rasante Verwandlungsspiel zu einem Krimivergnügen ganz besonderer Art. Vier Vorstellungen stehen im August auf dem Programm, eine davon darf als die 50. Aufführung in Bremen gefeiert werden.
Fr 12.8. / Sa 13.8. / Sa 27.8. / So 28.8. um jeweils 19.30 Uhr (bei Regen um 20.00 Uhr im Theater am Leibnizplatz)
Kontakt: bremer kriminal theater, yorckstr. 11, 28201 bremen, tel. 0421 577 57 08 oder auch hier.
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