Archiv für die Kategorie: “Bühnenbild”

Das Theater compania t ist im THEATRIUM zu Gast haben. Am 29. April um 15 Uhr könnt Ihr mit Ellis Biest eine fantastische Reise in fremde Welten und verwegene Abenteuer erleben.

Ellis Biest
Eines Tages, als Elli alleine zu Hause ist und keine Lust mehr hat Prinzessinnen zu malen, malt sie stattdessen ein uriges rosa Wesen. Und das wird plötzlich lebendig. Gemeinsam mit ungefähr fünf lauten Prinzessinnen fliegen Elli und ihr vergnügtes Biest mit einer Elefantenmöwe auf Weltreise und erleben bizarre Abenteuer.
So wie das Bilderbuch „Ellis Biest“ an einem Tisch mit viel Papier und ein paar Stiften beginnt und endet, so verläuft auch das Theaterstück. Auf fantastische Weise werden Ellis Bilder lebendig.
Ein Theaterstück mit Schauspiel, Figurenspiel und Papier nach dem gleichnamigen Buch von Martin Karau und Katja Wehner für Menschen ab 4 Jahren.
So., 29.04.2012 um 15 Uhr Hier gibt’s die Karten: Theaterkasse im Theatrium
Mo. – Fr.: 10 – 13 Uhr und jeweils 30 Minuten vor Spielbeginn bei Kindervorstellungen – jeweils 45 Minuten vor Spielbeginn bei Erwachsenenvorstellungen
Kartentelefon und Infos: 0421 – 32 68 13 / Nordwest-Ticket: 0421 – 36 36 36

Comments Kommentare deaktiviert

Am 10. April in der Früh’ hieß es “Leinen los” und “Volle Kraft voraus” Richtung Bremen, wo erstmalig für 4 Wochen die dortige Musik- und Szenelandschaft erkundet wird. Das straffe Programm, welches in Zusammenarbeit mit Bremer Partnern erarbeitet wurde, ist im Kalender abrufbar.
Jede Menge Konzerte mit Bands aus der Region sowie dem In- und Ausland wird dort vom Kunst- und Kulturschiff präsentiert, gepaart mit Videoinstallationen und Disco – Veranstaltungen.
Auf der Webseite und den Stubnitz Plattenfroster Sonntags 19:00 Uhr auf Lohro bzw. Mittwochs ff. auf ROK – TV werden Berichte über die Aktivitäten an der Weser nach Hause gesendet.

Der Motorschiff Stubnitz e.V., ein gemeinnütziger eingetragener Verein, ist Betreiber des ehemaligen Kühl-Transport-Schiff der DDR Hochsee-Fischfangflotte. Seit 1992 wurde das Schiff zu einer mobilen Plattform für Musik, kulturelle Produktion, Dokumentation und Kommunikation umgestaltet. Drei ehemalige Laderäume werden regelmäßig als Veranstaltungsräume für Live-Musik, Ausstellungen, Performances und Installationen genutzt. Künstler und Mitarbeiter können an Bord untergebracht und verpflegt werden.

Comments Kommentare deaktiviert

Die bremer shakespeare company lädt zur neuen szenischen Lesung aus der Reihe “Aus den Akten auf die Bühne”.

„Im Lager hat man auch mich zum Verbrecher gemacht” Margarete Ries: Vom “asozialen” Häftling in Ravensbrück zum Kapo in Auschwitz

Mit: Peter Lüchinger, Michael Meyer, Petra-Janina Schultz, Erika Spalte. Der Fall „Ries“ ist Ergänzung und Erweiterung der Lesung über die Entnazifizierung Bremer Frauen im Herbst 2011. Margarete Ries soll als Kapo im KZ Auschwitz äußerst brutal vorgegangen sein und mehrere Häftlinge erschlagen haben. Zu ihrer Verhaftung kam es, nachdem eine ehemalige Insassin des Lagers Auschwitz Ries auf dem Bremer Hauptbahnhof wiedererkannt hatte. Wie erklärte Margarete Ries ihr Handeln? Wie bewerteten es die Be- und Entlastungszeuginnen und warum wurde das Verfahren gegen sie letztlich eingestellt? Das Haus des Reichs war damals Sitz der US-Militärregierung für Bremen, ist also der Originalschauplatz der Verhöre von Margarete Ries. Mehr findet ihr unter sprechende-akten

Vorstellungen:
17.4./18.4./24.4./ Haus des Reichs (Finanzamt Rudolf-Hilferding-Platz 1,
Haupteingang)/19.30 Uhr. Preise 12/erm. 6 €.

Comments Kommentare deaktiviert

DONNERSTAGSTERMIN IN DER GAK: FilmabendIm Rahmen der Ausstellung cube cell stage von Mariechen Danz zeigt die GAK auf Vorschlag der Künstlerin den Film The Color of Pomegranates von Sergej Parajanov.

“The Color of Pomegranates ist ein filmisches Portrait des armenischen Dichters Sayat Nova (1712-1795). Seine Lebensgeschichte vermittelt sich dabei nicht in Form einer konventionellen Erzählung, vielmehr entfaltet sie sich als „visual poem“ im Sinne des dichterischen Werks von Nova. Schlüsselmomente seiner Biografie illustriert Parajanov „(…) through a series of exquisitely orchestrated tableaux filled with rich colour and stunning iconography, each scene a celluloid painting alive (…).“

Sowohl männliche als auch weibliche Figuren werden in The Color of Pomegranates durch die Schauspielerin Sofiko Chiaureli verkörpert. Die hier offensichtlich werdende Hinterfragung von Gender- und Körperkategorien sowie der Einbezug üppiger Kostüme und eingängiger Musik stellen eine Verbindung zur künstlerischen Produktion von Mariechen Danz dar, für die der menschliche Körper immer wieder als Ausgangspunkt dient („The body is a problem, a problem in the positive sense, not just as an obstacle but as a vehicle for thought and action“ heißt es in einer ihrer Performances). Doch vor allem die spezifische Bildsprache in The Color of Pomegranates steht in Bezug zu Danz’ künstlerischen Fragestellungen, welche um kulturelle Codes, um das Verhältnis von bildlichen und sprachlichen Darstellungen kreisen.”

Der Eintritt kostet 3 Euro (ermäßigt 2 Euro). Mitglieder haben freien Eintritt.

Die Ausstellung cube cell stage von Mariechen Danz in der GAK ist noch bis zum 3. Juni 2012 zu sehen. Die kommenden DONNERSTAGSTERMINE finden Sie hier.

Comments Kommentare deaktiviert

Schauspielpremiere:
„Das Leben ein Traum“ von Pedro Calderón de la Barca Am 23. März um 19.30 Uhr im Theater am Goetheplatz
Seit mehr als 50 Jahren wurde kein Stück des spanischen Autors Calderón de la Barca mehr am Theater Bremen aufgeführt. Am 23. März beendet das Theater Bremen diese Zeit mit der Premiere von „Das Leben ein Traum“, in der Inszenierung von Robert Schuster im Theater am Goetheplatz.
Robert Schuster ist dem Bremer Publikum bestens bekannt. Insgesamt inszenierte er in den letzten fünf Jahren bereits vier Stücke am Theater Bremen, darunter „Was ihr wollt“ und „Ein Volksfeind“ in der vergangenen Spielzeit. In seiner fünften Arbeit am Theater Bremen widmet er sich dem zu Recht als „Welttheater“ bezeichneten Barockdrama „Das Leben ein Traum“. Unterstützt wird Schuster dabei vom Musiker Jörg Gollasch, mit dem er bereits mehrfach zusammen arbeitete, sowie von den Videokünstlern Momme Hinrichs und Torge Møller von fettFilm.
König Basilius hält seinen Sohn Sigismund in einem Verließ gefangen, denn es wurde vorhergesagt, dass er ein tyrannischer Herrscher würde. Doch der König wagt ein Experiment. Sein Sohn soll sich beweisen und für einen Tag regieren dürfen. Doch Sigismund wütet, vergewaltigt, mordet. Also wird er betäubt und in sein Gefängnis zurück gebracht. Als er erwacht, wird ihm versichert, dass er alles nur erträumt habe. Von da an will er nur noch redlich handeln. Als ihn Aufständige aus seinem Gefängnis befreien, ist es an ihm, seine zweite Chance zu nutzen …

Freitag, 23. März 2012 um 19.30 Uhr im Theater am Goetheplatz

Comments Kommentare deaktiviert

Ein letztes Mal präsentieren die gewitzten Blaumeier-SchauspielerInnen ihre temporeich-komische Bühnenproduktion “Mieder und Millionen”: Ein vertauschter Koffer am Flughafen stellt alle Beteiligten vor ungeahnte Herausforderungen.

Der Koffer ist zwar prall gefüllt, nur leider mit dem falschen Inhalt. Wo ist nur der richtige Koffer geblieben und warum gibt eine lustige Witwe plötzlich soviel Geld aus?

Mieder und Millionen / Blaumeiers irrwitzige Verwechslungskomödie / 9., 10. & 16., 17. März jeweils 20 Uhr 11. &. 18. März jeweils 18 Uhr / Theatersaal des Blaumeier-Ateliers / 15 € / ermäßigt 10 € / Vorverkauf: 0421/ 83 50 666 / Blaumeier-Atelier / Travemünder Str. 7 a / 28219 Bremen

Comments Kommentare deaktiviert

Am Theater am Leibnizplatz wird das Fundament gegründet – Die Maschinen für Pfahlbohrungen rücken an und unser neue Shakespeare Spielstätte wächst und gedeiht :)

“Vor einem Monat haben auch die letzten Abteilungen und Mitarbeiter der bremer shakespeare company ihr Theater am Leibnizplatz geräumt und sind in ihre Interimsdomizile gezogen – so findet sich das Büro der Company jetzt z.B. in der Bahnhofstraße.

Die Abrissarbeiten am Bühnen- und Zuschauergebäude des Theaters sind abgeschlossen. Der Untergrund wird nach der obligatorischen Untersuchung durch den Kampfmittelräumdienst für den Neubau des Bühnen- und Hinterbühnenbereichs mit 36 Pfählen stabilisiert, die zum Teil senkrecht, zum Teil diagonal von speziellen Maschinen in den Boden gerammt werden.”

Eine Chronik der Abriss- und Aufbauarbeiten könnt ihr hier verfolgen. Viel Spass beim stöbern der Fotostrecken und beim Verfolgen einer neuen Spielstätte.

Comments Kommentare deaktiviert

Acht junge Menschen starten einen Selbstversuch. Eine Woche lang gemeinsam Leben und Theater spielen. Die Ergebnisse kann das Publikum vom 27. – 30. Dezember täglich um 19h bei JUNGE AKTEURE im Theaterkontor erleben.

„Was uns in diesem Projekt interessiert ist weder das Abspringen noch der Aufprall, wir wollen das dazwischen Greifbar machen.“ (Klaas Bartsch)
Das Alte ist noch nicht alt und das Neue noch nicht neu. Die Zeit dazwischen. Die Zeit, in der sich alle von den Feiertagen, Familienbesuchen und den Bergen von Geschenken erholen und die immer nur dahinplätschert. Acht Akteure zwischen 17 und 24 Jahren wollen sie nutzen. Sie entziehen sich dem Alltag und leben eine Woche lang gemeinsam im Theaterkontor, im Bremer Viertel.

Tagsüber beschäftigen sie sich mit dem Thema „dazwischen“. Was passiert, wenn etwas zu Ende geht und etwas anderes noch nicht begonnen hat? Die Ergebnisse präsentieren sie theatral und performativ in ihren allabendlichen Präsentationen. Dabei definieren sie die Räume neu und beziehen sie in das „dazwischen“ ein. So können auch der Flur, die Treppe zwischen zwei Etagen oder die Abstellkammer zur Bühne werden. Sie geben dem Publikum einen Einblick in ihr temporäres Zuhause und lassen sie teilhaben an ihren ganz persönlichen Zwischenräumen.
Konzeptioniert und geleitet wird das Projekt von Klaas Bartsch, Student der Kulturwissenschaften und ästhetischen Praxis in Hildesheim.

Comments Kommentare deaktiviert