Archiv für die Kategorie: “Architektur”

Treasure-Land ist eine Initiative von HfK-Dozent Achim Bitter und Horst Griese. Durch die Veranstaltung künstlerischer Projekte im städtischen Raum, besonders in der Überseestadt, begleitet Treasure-Land die Entwicklung dieses Areals. Dazu gehört auch die Organisation von Veranstaltungen, Vorträgen, Debatten und Workshops im internationalen Rahmen und die Entwicklung einer alternativen Praxis, die eine aktive Beteiligung betroffener Bevölkerungsteile ermöglicht. Treasure-Land hält den dauerhaften Einbezug künstlerischer Kompetenzen in die Planung und Realisierung städtischer Areale für notwendig. In drei Veranstaltungen mögliche Beiträge hierzu diskutiert werden.

  • Andrea Pichl: Fragmente der Moderne. Mittwoch, 21.10.2009, 19 Uhr, Hansator 1 (Abfertigung des ehemaligen Zollamts)

Andrea Pichl (Berlin) setzt sich in ihrer künstlerischen Arbeit mit architektonischen Entwürfen und Stadtplanungen der Moderne auseinander. Dabei nimmt sie die damit verbundenen Versprechen und Hoffnungen aber auch die Realitäten der gebauten Visionen in den Blick. Andrea Pichl berichtet über ihre Projekte.

  • Kai Voeckler: Über die Kunst eine Ruine zu bauen. Mittwoch, 28.10.2009, 19 Uhr, Hansator 1 (Abfertigung des ehemaligen Zollamts)

Kai Voeckler (Berlin) bezeichnet sich als Urbanist, Künstler, Gestalter, Publizist und Kurator. Er stellt grundlegende Thesen aus seinem 2009 erschienen Buch “Die Architektur der Abwesenheit. Über die Kunst eine Ruine zu bauen.” vor. Ruinenarchitektur, die An- und Abwesenheit in der Architektur, das Verschwinden der Kunst als Kunstwerk sind zentrale Begriffe, die am Beispiel von Zeichnungen Piranesis als auch an Projekten von Robert Smithson, Gordon Matta-Clark und Peter Eisenmann konkret entwickelt werden. Derzeit baut Voeckler das Archis-SEE-Netzwerk auf, ein Zusammenschluss unabhängiger urbanistischer Initiativen in Südosteuropa.

  • Silke Wagner: Gegenöffentlichkeiten. Mittwoch, 04.11.2009, 19 Uhr, Hansator 1 (Abfertigung des ehemaligen Zollamts).

Silke Wagner (Frankfurt) verbindet die Möglichkeiten kunstimmanenter Präsentations-systeme mit der Thematisierung von Anliegen gesellschaftspolitisch arbeitender Gruppen. Beispielhaft zeigt das ihre Arbeit münsters GESCHICHTE VON UNTEN die sie für die Ausstellung skulptur projekte münster 07 entwickelte oder auch ihr Projekt bürgersteig (2001/2002). Ausgewählte eigene Projekte stehen im Mittelpunkt ihrer Darstellung.

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Olli

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Ich bin ein begeisterter Fußgänger. So hat man Zeit die Umgebung wahrzunehmen, man kann schnell anhalten und ein bestimmtes Objekt näher betrachten. Die Zeit läuft anders, als beim Auto-, oder Radfahren. Deswegen nutze ich die Möglichkeit so oft es nur geht. Das Autonomes Architektur Atelier (AAA) organisiert regelmäßig Spaziergänge, in den die Beiden auf eine etwas andere Art die Führung gestallten. Hinter die Hintergründe gucken, über Sinn von Stadtgestaltung reflektieren, das kann man mit ihnen erleben. Diesmal haben sie meine schöne Wohngegend sich als Ziel ausgesucht und werden am Sonntag sich folgendem Thema widmen:

Der Traum vom eigenen Heim als behaglichem Zuhause ist ein menschliches Grundbedürfnis. Über die Jahre verändern sich allerdings die Vorstellungen davon, wie diese Bedürfnisse aussehen und wieviel Platz sie einnehmen. Mit wachsendem Wohlstand wachsen die Wohnfläche und der Wunsch, sich durch sein Eigenheim auszudrücken. Neubauten entstehen in Sichtweite zum Bestand und geben einen Eindruck von neuen Moden und neuen Wünschen. Am Weidedamm in Findorff reigen sich die verschiedenen Wohntypologien wie die Jahresringe eines Baums aneinander. Auf unserem Urbanen Spaziergang erleben wir zwischen Torfkanal und Bahndamm hundert Jahre Wohnungsbau aber auch hundert Jahre Rückzug der unbebauten Natur. Durch die Heterogenität des Quartiers ergeben sich spannende und überraschende Perspektiven und Wegebeziehung, An der Bebauungsgrenze der Stadt zum Land stellt sich natürlich die Frage, wie zentral wir wohnen wollen und wie stark sich die Stadt an ihrer Peripherie noch verdichten lässt. Dem Wunsch von Familien nach einem freistehenden Haus im Grünen ist hier ein enges Angebot gegeben worden, alternative Formen des Wohnens mussten für diese weichen. Der Zweite Urbane Ökostadtspaziergang erkundet in Findorff im Rahmen des Oberthemas Kompakte Stadt hier das Wohnen an der Grenze. Text: Oliver Hasemann

Datum: Sonntag, 11.10.2009, Zeit:: 14.00Uhr. Startort: Torfkanalhafen / Ecke Bürgerpark in 28215-Bremen-Findorff. Vielleicht sieht man sich dort, ich werde versuchen diesen Termin wahrzunehmen. Foto: Norbert Hayduk.

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„Das Bauhaus ist eine Idee“ – so formulierte es der Bauhausgründer Walter Gropius. Kann man vor diesem Hintergrund von einem „Bauhaus-Stil“ reden? Dieser Frage widmet sich der reich bebilderte Vortrag des Bremer Kunsthallendirektors Prof. Dr. Wulf Herzogenrath, den die Kunsthalle in Kooperation mit der Bremer Volkshochschule und der UBS Bremen anlässlich des 90jährigen Bauhausjubiläums 2009 veranstaltet. Walter Gropius lehnte es ab, von einem Bauhaus-Stil zu sprechen. Doch wenn er über das Bauhaus von einer „Idee“ sprach, stellt sich uns die Frage, in welcher Form sich diese Idee materialisiert und was von ihr in den verschiedenen Stilformen sichtbar bleibt. Aus den höchst unterschiedlichen Gestaltungsformen von Gebrauchsobjekten, Möbeln, Typografie, Wandgestaltung und Architektur des Bauhauses lassen sich fünf unterschiedliche Phasen ableiten, die 14 Jahre Bauhaus prägten. Daraus ergibt sich, dass es nicht einen Bauhaus-Stil gibt, sondern vielmehr sehr unterschiedliche Stilvorstellungen, aus denen sich die „Idee Bauhaus“ herausbildete.

Vortrag von Prof. Dr. Wulf Herzogenrath, Dienstag, 29. September 2009, 18 Uhr, VHS im Bamberger Haus, Faulenstraße 69, Julius-Bamberger-Saal. Kosten: € 8,- / ermäßigt € 6,- / für Mitglieder des Kunstvereins kostenlos.

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Das derzeit in Bremen stattfindende Festival der Sprachen steuert auf einen seiner Höhepunkte zu: Am Dienstag, 29. September 2009, um 18 Uhr wird die „Sprachenpyramide“ auf dem Universum®-Vorplatz feierlich eröffnet. 6.500 ziegelsteingroße Holzklötze mit einem Gesamtgewicht von 11 Tonnen sind zu einem sechs Meter hohen Turm aufgeschichtet worden. Auf jedem der Klötze steht der Name einer der 6.500 Sprachen, die es auf der Welt gibt.

Die Sprachenpyramide ist auch von der Universum®-Webcam aus zu beobachten.

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Anlässlich der DASL-Jahrestagung erarbeitet die Hochschule für Künste Bremen, istitut syn unter der Koordination von Professor Peter Rautmann in Zusammenarbeit mit der Leibniz-Universität Hannover und der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim die Ausstellung „Imago – Bilder der Stadt“, vom 9. – 18. Oktober 2009, in der Galerie der Hochschule für Künste, Dechanatstraße 13-15.

Die Vernissage zur Ausstellung findet am 8. Oktober 2009 um 19 Uhr statt. Eine Diskussion mit Teilnehmern der DASL-Jahrestagung es am Samstag, den 10. Oktober um 11.00 Uhr geben.

Bilder prägen heute in ungeahntem Ausmaß unsere Wahrnehmung städtischer Räume. Den Ort der Tagung in Bremen zum Anlass nehmend wird das Bild der Stadt Bremen aus unterschiedlichen künstlerischen Perspektiven vorgestellt.. Gezeigt werden Bilder aus verschiedenen Bereichen (Landschaftsarchitektur, Multimedia, Kunst, Design, Fotografie, interaktive neue Medien). Eine mediale Vielfalt der Beiträge zu zeigen, steht im Fokus des Ausstellungskonzepts. Neben den visuellen Medien sind auch Beiträge geplant, die die akustische Seite der Stadt einbeziehen; darüber hinaus wird es eine eigens für die Tagung konzipierte Komposition „Die Klänge der Stadt“ des Bremer Kompositionsstudenten Ali Gorji geben

Eine der wichtigsten Aufgaben von Kunst – zumal im öffentlichen Raum – ist es, eingefahrene Sehgewohnheiten aufzubrechen und den Betrachter durch Interventionen, Verfremdungen, Neubesetzungen zu einer aktiven Wahrnehmung zu bewegen. Das ist schwierig, haben wir uns doch in unserer alltäglichen Wahrnehmung – schon aus Gründen der Orientierung – daran gewöhnt, primär das Bekannte und Vertraute, wahrzunehmen. Dieser komplexen Aufgabe widmet sich die Ausstellung. Die Stadt wird in der Ausstellung vorgestellt als Ort der Kommunikation zwischen Anonymität und Individualität, privatem und öffentlichen Raum, zwischen Jung und Alt.

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Ein öffentliches Labor zu Kontrolle, Selbstermächtigung und Hyperrealität im urbanen Raum

Wie schreiben sich Medien in den städtischen Raum, wie prägen sie die Entwicklung und unsere Wahrnehmung von Stadt? Welche Auswirkungen haben elektronische, mobile und vernetzte Medien auf den Gebrauch und die Zugänglichkeit urbaner, öffentlicher Räume?

Offene Projektarbeit, Stadtrundgänge, Veranstaltungen mit u.a. My Wonderful Geo-Story (Hamburg/Stuttgart), hybrid video tracks (Berlin), city.crime.control (Bremen/Hamburg/Leeds), .live.plugged (Hamburg), Chaos Computer Club Bremen.

Fr, 25.09.2009 12:00 bis So. 27.09.2009 23:59. Der Eintritt ist frei. Vollständiges Programm unter http://www.citydataexplosion.de. Updates und Infos: http://twitter.com/citydata.

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Vorträge und Diskussion zur Kritik an kontrollgesellschaftlichen Entwicklungen in urbanen und medialen Räumen

Mit Lars Schmid (Wien), Peer Stolle (Berlin), Jan Wehrheim (Bremen/Hamburg) und Nicole Vrenegor (Hamburg). Moderation: Nicole Vrenegor (Hamburg). Im Rahmen von Me, Myself & the Media, in Kooperation mit dem RAV e.V.

Do. 24.09.2009, 20:00 Uhr. Weitere Informationen: http://www.citydataexplosion.de, http://twitter.com/citydata.

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Entlang der Autobahnen spriessen die Gewerbegebiete, Hallen, Parkplätze und Straßen wuchern in die grüne Fläche. Keine Autobahnausfahrt mehr ohne Gewerbepark, kein Autobahnkreuz mehr ohne Factory Outlet, Entertainment Center oder zumindest einem Logistic Point mit Burger King Drive Inn. Unaufhörlich dehnt sich die Bebauung in die Landschaft aus. Auf unserem Urbanen Ökostadtspaziergang 2009 begeben wir uns in das Gewerbegebiet Hansalinie. Wir spüren dem Flächenfraß nach und geniessen das ausgeprägte Begleitgrün zwischen der zeitgenössischen Gewerbearchitektur. Auf gut asphaltierten und provisorischen Wegen bewegen wir uns durch ein Areal, das bei näherer Ansicht einen ambivalenten Charakter offenbart.

ÖkoStadt Bremen und das Autonome Architektur Atelier laden zum ersten Spaziergang einer Reihe von drei Spaziergängen ein, die hautnah erlebbar machen, wie sich unsere kompakten Städte in die Natur einbetten.

Datum: Sonntag, 06.09.2009
Zeit:: 14.00Uhr
Startort: Bushaltestelle Stackkamp der Linie 40/41

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