Archiv für die Kategorie: “Aktionskunst”


Fotograf: Norbert A. Müller, Bremen

Nach dem Motto “Mittendrin statt nur dabei!” sucht der Bremer Karneval e.V. Freiwillige für Ordnertätigkeiten.

Jedes Jahr eine Woche vor dem Rosenmontags-Wochenende findet der Bremer Karneval statt. Zu seinen Besonderheiten gehört eine Inszenierung auf dem Marktplatz vor Beginn des großen Umzugs. Motto 2012: “Metamorphose” Für Ordnertätigkeiten am 11.2.2012 suchen wir nette, freundliche aber bestimmt auftretende Menschen, die Spaß am Bremer Samba- und Masken-Karneval haben. Auch Gruppen sind gerne willkommen. Was ist zu tun? Es werden Menschen gesucht, die Spaß daran haben, bei der Inszenierung auf dem Marktplatz den Spielort zu sichern und beim anschließenden Umzug ins Ostertor-Viertel als Ordnerkraft mit zu marschieren.

Einsatzzeiten: Sa., 11.2.2012, 9:30-17:00 / Kontaktperson: Wolfgang Günther / Anmeldung: Tel. 0421- 70 1000 80
Ein Helfertreffen findet am 31. Januar um 18 Uhr im theaterkontor statt.

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Vom 21. Januar – 25. März 2012 ist die Ausstellung Worst Case Scenario | Filme von 1975 – 2003 von John Smith in der Weserburg zu sehen. Die Eröffnung ist am Freitag den 20. Januar 2012 um 19 Uhr.

Der britische Künstler John Smith (*1952, London) macht seit über drei Jahrzehnten experimentelle Filme. Mit ihrer durchkalkulierten Formsprache und ihrer ironischen Verspieltheit gehören sie zu den wichtigsten Arbeiten der zeitgenössischen Filmavantgarde. Sie sind rätselhaft, scharfsinnig und vor allem komisch. John Smith fordert uns auf, nichts, was wir hören und sehen, für bare Münze zu nehmen und stellt damit die Kriterien von Fakt und Fiktion auf den Prüfstand. Sein kreativer Umgang mit Ton und Bild und die Leichtigkeit und Ironie mit der Smith den BetrachterInnen Raum schafft, um seine eigene Wahrnehmung zu überdenken, stehen dabei im Vordergrund.

John Smith bewegt sich in seinem Filmschaffen immer wieder zwischen den Kontexten Kino und Museum. Die Auswahl der einzelnen Werke im Rahmen der Ausstellung und ein begleitendes Programm, das weitere Arbeiten in verschiedenen Raumsituationen platziert – zusätzlich zum Museumsraum, auch im Kino und im öffentlichen Raum – weisen auf die Spannbreite von Wahrnehmungsmöglichkeiten filmischer Arbeiten hin. So wird der inhaltliche Kern der Arbeiten Smiths, das Reflektieren von Wahrnehmungsmustern, durch die verschiedenen Aufführungsorte zusätzlich aufgegriffen und ausgestellt.

Die Ausstellung entstand in enger Zusammenarbeit mit Studierenden der Universität Bremen des Masterstudiengangs Kunst- und Kulturvermittlung. Sie findet statt im Rahmen des 17. Internationalen Bremer Symposiums zum Film „Was ist Kino? Auswählen, Aufführen, Erfahren“, 20.- 22. Januar 2012. Weitere Informationen zum Symposium unter: city46.de

In Kooperation mit der Universität Bremen und dem CITY 46 | Kommunalkino Bremen
Mit freundlicher Unterstützung von: British Council, ATLANTIC Grand Hotel Bremen und den Museumsfreunden Weserburg.

Die ausgestellten Arbeiten in der Weserburg: Associations, 1975 / The Girl Chewing Gum, 1976 / Blight, 1994-96 / Lost Sound, 1998-2001 (mit Graeme Miller) / Worst Case Scenario, 2001-03

BEGLEITPROGRAMM ZUR AUSSTELLUNG:

Filme im City 46: Am Eröffnungsabend, 20. Januar 2012 um 21 Uhr werden zwei weitere Filme mit einer persönlichen Einführung von John Smith im Bremer Kommunalkino City 46 gezeigt. / Filme: Slow Glass, 1988-91, 40 min. / The Black Tower, 1985-87, 24 min.

Podiumsdiskussion mit John Smith:
Am Sonntag, den 22. Januar 2012 findet eine Podiumsdiskussion zum Thema „The Art of Projection: Moving Images in Cinema and Museum” statt.
Daran teilnehmen werden: / John Smith, filmmaker/artist, London / Ingo Clauss, curator Museum Weserburg, Bremen / Wulf Herzogenrath, curator and former director of Kunsthalle Bremen / Stefanie Schulte Strathaus, curator, co-director of Arsenal Berlin and director of Forum Expanded at the Berlin Film Festival / Moderation: Christine Rüffert, Kooperationsstelle Film, Universität Bremen

Die Diskussion wird in englischer Sprache stattfinden. / Weitere Informationen zum Symposium unter: www.city46.de

Im Hotel mit John Smith:
In einer Hotel Suite des ATLANTIC Grand Hotel Bremen werden am 4. und 18. Februar 2012 John Smiths „Hotel Diaries“ gezeigt. Bis zu jeweils vier Personen haben die Möglichkeit, sich in der Suite die „Hotel Diaries“ anzusehen. Interessierte erhalten weitere Informationen telefonisch: 0421 – 59 83 90.

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Acht junge Menschen starten einen Selbstversuch. Eine Woche lang gemeinsam Leben und Theater spielen. Die Ergebnisse kann das Publikum vom 27. – 30. Dezember täglich um 19h bei JUNGE AKTEURE im Theaterkontor erleben.

„Was uns in diesem Projekt interessiert ist weder das Abspringen noch der Aufprall, wir wollen das dazwischen Greifbar machen.“ (Klaas Bartsch)
Das Alte ist noch nicht alt und das Neue noch nicht neu. Die Zeit dazwischen. Die Zeit, in der sich alle von den Feiertagen, Familienbesuchen und den Bergen von Geschenken erholen und die immer nur dahinplätschert. Acht Akteure zwischen 17 und 24 Jahren wollen sie nutzen. Sie entziehen sich dem Alltag und leben eine Woche lang gemeinsam im Theaterkontor, im Bremer Viertel.

Tagsüber beschäftigen sie sich mit dem Thema „dazwischen“. Was passiert, wenn etwas zu Ende geht und etwas anderes noch nicht begonnen hat? Die Ergebnisse präsentieren sie theatral und performativ in ihren allabendlichen Präsentationen. Dabei definieren sie die Räume neu und beziehen sie in das „dazwischen“ ein. So können auch der Flur, die Treppe zwischen zwei Etagen oder die Abstellkammer zur Bühne werden. Sie geben dem Publikum einen Einblick in ihr temporäres Zuhause und lassen sie teilhaben an ihren ganz persönlichen Zwischenräumen.
Konzeptioniert und geleitet wird das Projekt von Klaas Bartsch, Student der Kulturwissenschaften und ästhetischen Praxis in Hildesheim.

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Vernissage – Manege frei! Fotos zu RONCALLI im Musical Theater Bremen mit Arbeiten von Jürgen Brandt am 20. Dezember 2011 um 18.45 Uhr im Foyer. – Einlass ab 18.30 Uhr Einführung: Jürgen Brandt

Es war einmal …, so beginnen viele Märchen und so beginnt auch die Geschichte einer Ausstellung, einer Liebeserklärung an RONCALLI. Es war im Jahr 1982, als der Circus RONCALLI sein erstes Bremer Gastspiel auf dem Teerhof gab. Der Künstler Jürgen Brandt und der Fotograf und Journalist Heiko Wegener hielten die Reise zum Regenbogen fotografisch fest. Die Fotos, die Jürgen Brandt als Vorlage für seine Farbstiftzeichnungen dienten, werden jetzt erstmals in einer Ausstellung gezeigt.

Jürgen Brandt hat seine Zeichnungen, Fotos und Objekte seit 1976 in mehr als 30 Einzelausstellungen präsentiert. Seit 2000 organisiert er im Atelier Brandt Credo regelmäßig Ausstellungen verschiedener Künstler und Kunst- richtungen. Seine eigene künstlerische Arbeit hat er seit 2010 um eine neue Serie von 3D-Objektkästen –auch zum Thema Roncalli- erweitert.
Ausstellung in Kooperation mit dem Musical Theater Bremen noch bis zum 1. Januar 2012.

Musical Theater Bremen, Richtweg 7-13, 28195 Bremen – Öffnungszeiten: jeweils zu den Vorstellungen von Roncalli’s Circus meets Classic.

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Was hält zwei Liebende zusammen? Was lässt sie scheitern? Wir kennen die uralten Geschichten: Romeo und Julia, die Prinzessin und der Schweinehirt. Zwei Welten prallen aufeinander, die nicht zusammenkommen können. Aber was heißt das Hier und Heute? Ist nicht inzwischen alles Multikulti? Oder doch noch immer „Falsch verliebt“? Unter diesem Titel zeigt QUARTIER in Kooperation mit dem Theater Bremen am 10. Dezember 2011 um 19 Uhr ein Tanzstück mit Jugendlichen im Kulturzentrum Schlachthof.

In der Koproduktion von QUARTIER und dem Theater Bremen hat die Choreographin Christine Witte in Anlehnung an die Operette „Das Land des Lächelns“ gemeinsam mit dem Komponisten Peter Friemer ein Tanzstück kreiert. Die Sprache für die Liebe ist hier der Tanz: universell, unmittelbar, unverstellt.

Die Musik zu „Falsch verliebt“ ist eine abwechslungsreiche Mischung aus World Music und Dancebeats. Mitreißende Afropercussion gesellt sich zu elegischen Klavierklängen. Arabische Melodien gefüllt mit Tablar-Rhythmen. Hiphop im Wechselspiel mit Tangoeinwürfen. So treibt die Musik die Szenen voran, um von Zeit zu Zeit einfach stillzustehen.

30 Jugendliche im Alter von 12 bis 22 Jahren bringen diesen bunten Mix verschiedener Musikrichtungen und Tanzstile auf die Bühne und erzählen so ihre Geschichte über die Möglichkeit und Unmöglichkeit der Liebe.

„Falsch verliebt“: Premiere am 10. Dezember 2011, 19 Uhr, im Kulturzentrum Schlachthof, Tickets direkt im Schlachthof für 8 Euro (ermäßigt 6 Euro)

Weitere Informationen und Kontakt:
Holger Hering, QUARTIER gGmbH, Tel. 0421 / 222 36 20, hering (AT) quartier-bremen (Punkt) de

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Der Bremer Künstler Joachim „Bommel“ Fischer recycelt gerne. Für seine Materialbilder verwendet er Dinge, die er auf der Straße findet. Aus alten Langspielplatten formt er Schalen, Teller und Uhren. An den Sonnabenden im Advent hat er seinen Schauraum an der Straßenecke Auf dem Bohnenkamp / Stuhrer Straße in Woltmershausen von 12 bis 13 Uhr geöffnet, um seine Arbeiten zu verkaufen. Nachdem er eine Herzoperation gut überstanden hat, möchte „Bommel“ Fischer als kleines Zeichen der Dankbarkeit mit der Hälfte der Einnahmen die „Ärzte ohne Grenzen“ unterstützen. Diese private und unabhängige Hilfsorganisation leistet seit 40 Jahren medizinische Nothilfe in Ländern, in denen die Gesundheitsstrukturen zusammengebrochen sind oder Bevölkerungsgruppen unzureichend versorgt werden (). Die „Ärzte ohne Grenzen“ machen sich zudem zum Sprachrohr für Menschen in Not, wenn die Rechte von Zivilisten in einer Konfliktsituation missachtet werden und ihnen Hilfe verwehrt wird. 1999 wurde die Organisation mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet.

Mit den Schalen, die „Bommel“ Fischer aus alten Schallplatten fertigt, gibt es die Möglichkeit, Obst, Kekse oder Chips in den Klangträgern von James Last, Abba und vielen anderen Interpreten zu servieren. Um die Label der Schallplatten vor Verschmutzung zu schützen, hat der 51-Jährige sie mit durchsichtiger Folie überklebt, wodurch auch das Loch in der Schallplatte verschlossen ist. Außer Schalen fertigt der Künstler aus alten Schallplatten Teller, die sich gut als bunte Teller zum Weihnachtsfest eignen, sowie Uhren. „Für Schallplattenliebhaber ist das, was ich hier anbiete, sicher ein Alptraum“ meint „Bommel“ Fischer augenzwinkernd. „Aber die Objekte sind sehr dekorativ“. Jedes von ihnen ist ein Unikat und von „Bommel“ Fischer signiert. Wer einen echten „Fischer“ erwerben möchte, kann dieses zu erschwinglichen Preisen im Advent tun. Auch stehen dann Fischers Materialbilder und -objekte, die er verschiedentlich ausgestellt hat, zum Verkauf. Gesonderte Öffnungszeiten können mit Fischer unter der Telefonnummer 0421 / 59 64 961 vereinbart werden. Einen Überblick über Fischers künstlerisches Schaffen gibt seine Homepage.

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Die Akrobatik Gruppe des Hochschulsports feiert das 20 jährige Jubiläum ihres Festivals. Vom 27. bis 30. Oktober werden aus ganz Europa Akrobaten zum jährlichen Treffen erwartet.

Neben zahlreichen Workshops ist vor allem die öffentliche Gala-Show im Sportturm der Universität Bremen am 29. Oktober der Höhepunkt des Festivals. Um 20 Uhr beginnt die Show mit internationaler Besetzung. Durch den Abend führt das Bremer Comedy Duo Becapella. Die beiden Geräuschpoeten verzaubern ihr Publikum durch Kompositionen aus Stimme und Klang als Liebeserklärung an die Seele fremder Kulturen.

Während der 4 Tage wird von früh bis spät in den Sporthallen der Universität trainiert. Einige Festival Teilnehmer haben die Akrobatik als außergewöhnliches Hobby entdeckt und bringen es bereits zu Höchstleistungen. Doch auch hauptberufliche Artisten sind unter den Gästen zu finden. Das Festival dient dem Austausch und der Fortbildung und ist für viele eine freudiges Wiedersehen in familiärer Stimmung.

Wer die Gala-Show mit anschließender Party erleben möchte, sollte sich frühzeitig einen Platz im Sportturm sichern.

Der Eintritt kostet 5,- für Erwachsene und 3,- Euro für Kinder. Weitere Informationen sind im Internet hier zu finden. Veranstalter: Hochschulsport, Akrobatik-Gruppe / 27. bis 30. Oktober

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Folgende Kunsttipp erreichte die Kulturlabskausredaktion von Joachim Bommel Fischer:

Unter dem Titel „Sweet drawing mood“ („Süße Zeichenstimmung“) stellt die freischaffende Zeichnerin Nicole Fabert im Schaufenster des Schauraums des Künstlers Joachim Bommel Fischer (Ecke Auf dem Bohnenkamp / Stuhrer Straße) zwölf Arbeiten in zwei Serien aus den Jahren 2010 und 2011 aus. So sind unter anderem gezeichnete Szenen zu sehen, wie Fabert sie bei ihren Auftritten auf Veranstaltungen erstellt, für die man sie buchen kann. Dort tritt sie auch als Schnellzeichnerin auf und fertigt in wenigen Minuten detaillierte Porträts und Situationszeichnungen an. Die aus Burg bei Magdeburg stammende Künstlerin hat in Kassel freie Kunst studiert, bevor sie sich in Bremen-Walle niederließ. Die Ausstellungseröffnung findet am Sonnabend, dem 1. Oktober von 14.30 bis 17 Uhr statt. Wer möchte, kann sich dann von der Zeichnerin porträtieren lassen. Ihre Ausstellung ist tagsüber bis zum 30. Oktober zu sehen.

Weitere Informationen über Nicole Faberts künstlerisches Schaffen findet ihr hier auf ihrer Homepage.

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