Archiv für die Kategorie: “Aktionskunst”

Am Samstag den 17. März ab 12 Uhr findet mit in:put Bremens erste Jobmesse für den kreativen Nachwuchs statt.

Einen Tag lang werden die Azubis der Schwankhalle den Kulturbunker in der Berliner Straße in eine kunterbunte Erlebniswelt der kreativen Berufe verwandeln. Der diffusen Sehnsucht nach Innovation und Originalität wird Rechnung getragen mit den besten Beispielen Bremer Nischenproduktion, von Bastarden des Neoliberalismus. Ob Fassadengestalter, Textildesigner oder Bühnenverweigerer – wir haben die Traumberufe!

Mit dabei sind: GLASBOX, Künstlergemeinschaft Doppelpack, Urban Screen, Jake loves Cake, Schwarzarbeit, Fliplance, Alsomirschmeckt’s! Theater, Bremer Barthaar, Stadt.tiere, Kunst Stoff Werk & die Bands ‘Who kills Frank’ und ‘Alltag’.

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zuhause.anderswo – chez-soi.ailleurs
Das Institut français Bremen, QUARTIER, die bremer shakespeare company und steptext dance project organisieren in Kooperation mit der Cité nationale de l’histoire de l’immigration (Museum für Migration, Paris) vom 12. April bis 30. September 2012 das bremenübergreifende Kulturprojekt zuhause.anderswo.

Vier bremische Institutionen schließen sich zu einem Netzwerk zusammen, um im Rahmen einer stadtweit angelegten Veranstaltungs- und Produktionsreihe mit internationaler Ausstrahlung auf jene Fragestellungen einzugehen, die das gesellschaftliche Zusammen- leben unterschiedlicher Kulturen in Bremen aufwirft.
Die einzigartige Kooperation zwischen den Kulturinstitutionen garantiert eine einmalige Dynamik und interdisziplinäre Herangehensweise an die Themen Migration, Integration und Heimat, die für jeden einzelnen der Partner bereits seit Jahren eine zentrale Rolle in der künstlerischen Arbeit spielen. Das Museum für Migration in Paris, das die Hinterfragung dieser Themen an einem historisch bedeutsamen Ort bündelt, erweist sich darüber hinaus als idealer Partner – sowohl auf kultureller als auch wissenschaftlicher Ebene.

Zum Auftakt des Projektes wird vom 12. April bis 12. Mai 2012 die ZON-MAI aus dem Museum für Migration ins Postamt 5 nach Bremen eingeladen. Die ZON-MAI ist eine monumentale, multimediale Installation in Form eines umgekehrten Hauses, das von dem Choreografen Sidi Larbi Cherkaoui und dem Film- und Videokünstler Gilles Delmas im Auftrag des Museums für Migration kreiert wurde. Es ist ein Haus, das von innen nach außen gekehrt ist, das weder Tür noch Fenster besitzt und auf dessen vier Wände und das Dach Filme von Tänzern projiziert werden, die uns einen Einblick in deren eigenes Zuhause geben. Zwischen Architektur, bildender Kunst und Tanz angesiedelt, verbindet dieses erstaunliche Werk verschiedene Medien, um sich mit Fragen des Andersseins, der Identität, des Territoriums und der Grenze auseinander zu setzen.

Die vierwöchige Ausstellung der ZON-MAI, die von einem umfangreichen künstlerisch- wissenschaftlichen Rahmenprogramm begleitet wird, ist der erste von zwei Veranstaltungs- höhepunkten. Die Installation bildet den gemeinsamen Ausgangspunkt für die künstlerische Auseinandersetzung der vier Kooperationspartner mit dem Zuhause-Begriff. Sie ist Impulsgeber für eine Reihe von künstlerischen Produktionen und Zusammenarbeiten der Bremer Institutionen mit ihren internationalen Partnern, die in den Folgemonaten entstehen. Im Rahmen eines großen Festivals vom 20. bis 30. September 2012 werden diese abschließend einem breiten Publikum präsentiert. Das Festival bietet ein vielseitiges Spektrum künstlerischer Ausdrucksformen, – Tanz, Theater, Bildende Kunst – die die verschiedenen Interpretationen des Zuhause-Begriffs auf der Bühne lebendig werden lassen.

Die Kooperation der anerkannten bremischen Kulturinstitutionen mit Kollegen aus Frankreich, Portugal und dem Senegal vernetzt Künstler und Wissenschaftler aus aller Welt. Weit über die Grenzen Bremens hinausführend spricht zuhause.anderswo jeden Einzelnen an – Wo ist mein Zuhause?

Die große Eröffnungsveranstaltung von zuhause.anderswo findet am 12. April um 13 Uhr im Postamt 5 (An der Weide 50c) in Bremen statt. Über das genaue Programm, sowie weitere umfassende Informationen über das Gesamtprojekt werden wir hier berichten.

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Ein letztes Mal präsentieren die gewitzten Blaumeier-SchauspielerInnen ihre temporeich-komische Bühnenproduktion “Mieder und Millionen”: Ein vertauschter Koffer am Flughafen stellt alle Beteiligten vor ungeahnte Herausforderungen.

Der Koffer ist zwar prall gefüllt, nur leider mit dem falschen Inhalt. Wo ist nur der richtige Koffer geblieben und warum gibt eine lustige Witwe plötzlich soviel Geld aus?

Mieder und Millionen / Blaumeiers irrwitzige Verwechslungskomödie / 9., 10. & 16., 17. März jeweils 20 Uhr 11. &. 18. März jeweils 18 Uhr / Theatersaal des Blaumeier-Ateliers / 15 € / ermäßigt 10 € / Vorverkauf: 0421/ 83 50 666 / Blaumeier-Atelier / Travemünder Str. 7 a / 28219 Bremen

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Am Sa. den 25.02 gibt es von 15:00 bis 19:00 Uhr noch einmal die Gelegenheit die Ausstellung FRIEDE (von der wir hier berichteten) zu besuchen, bevor sie um 21:00 Uhr mit dem Konzert von Lucifers Clients feierlich beendet wird.

FRIEDE 17.02.-25.02.2012 Atelier[hof] Galerie / Alexanderstr. 9b / 28203 Bremen
Eine Gemeinschaftsarbeit von Conor Gilligan & Tim Reinecke / Aggro Batik / Installation / Video

Finissage: 25.02.12 / 21 Uhr Konzert: Lucifers Clients (Experimental-Extreme Overchill) Eintritt Frei


Hier der Teaser

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Gern möchten wir euch folgende Ausstellung aufmerksam machen:

FRIEDE 17.02.-25.02.2012

Atelier[hof] Galerie / Alexanderstr. 9b / 28203 Bremen
Gemeinschaftsarbeiten von Conor Gilligan & Tim Reinecke / Aggro Batik / Installation / Vortrag

Eröffnung: 17.02.12,20 Uhr, Begrüßung: Yvonne Bialek, Live Musik: RawButter
Am 22.02.12: Vortrag: Dancing to the Sound of Friendly Fire
Finissage: 25.02.12,21 Uhr: Live Musik: Lucifers Clients
Geöffnet: 19.02/22.02/25.02, 15-19 Uhr

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Eröffnung und Preisverleihung am Samstag, 28. Januar 2012 um 19 Uhr.
Die Verleihung erfolgt durch die Staatsrätin für Kultur Carmen Emigholz.

Für den 35. Förderpreis für Bildende Kunst 2011 wurden von der regionalen Jury folgende Künstlerinnen und Künstler nominiert: Claudia A. Cruz / Daniel Behrendt / Nina Maria Küchler / Piotr Rambowski / Ina Raschke / Fabian Reimann / Ria Patricia Röder / Max Schaffer / Marina Schulze / Marina Steinacker/Susanne Katharina Willand / Natalie Wild / Walter Zurborg

1977 wurde zum ersten Mal der Bremer Förderpreis für Bildende Kunst vergeben. Er ist damit neben dem Kunstpreis der Böttcherstraße, der von der Kunsthalle ausgelobt wird, der zweitälteste Preis für bildende Kunst in Bremen. Der Preis wird vom Senator für Kultur für besondere Leistungen vergeben und ist mit 5500.- Euro dotiert. Die Preisträgerin oder der Preisträger erhält darüber hinaus eine Einzelausstellung sowie einen Katalogzuschuss in Höhe von 2600.- Euro.

Bewerben können sich Künstlerinnen und Künstler aus Bremen und dem näheren Einzugsgebiet im Alter von 26 bis 40 Jahren mit abgeschlossenem Studium an einer Kunsthochschule oder an einer vergleichbaren Einrichtung. Eine regionale Vorschlagskommission, in der wichtige Vertreter der aktuellen Bremer Kunstszene, also Künstler, Kuratoren und Galeristen vertreten sind, wählt aus dem Kreis der Bewerberinnen und Bewerber zehn bis fünfzehn Positionen aus. Diese werden in einer Ausstellung in der Städtischen Galerie Bremen präsentiert. Eine überregionale Jury, deren Mitglieder in großen Museen oder Kunstvereinen für die aktuelle Kunst zuständig sind, ermittelt daraus den Förderpreisträger bzw. die Förderpreisträgerin. Für die meisten jungen Künstlerinnen und Künstler ist bereits die Auswahl und die Teilnahme an der Ausstellung ein großer Erfolg, da die Jury des Förderpreises oftmals die erste professionelle überregionale Instanz ist, die sie bewertet und ihnen die Chance gibt, in das überregionale Kunstgeschehen einzusteigen.

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Noch bis einschließlich Sonntag zum 29. Januar 2012 ist die bunte Gemeinschaftsausstellung INCH by INCH – Stichfrequenzen im Kubo zu sehen.

Die galerie mitte präsentiert zwei Künstlerinnen und zwei Künstler, die in ihrem Werk, nicht zuletzt Nadel und Faden zum Einsatz bringen. Alle vier bestechen ihre Kunst seit Jahren in feinster Stickmanier, ohne im entferntesten klassische Vorstellungen vom Sticken zu bedienen.

Zu den Künstlern gehören Robert Abts (Berlin), Anja Fußbach (Bremen), Eberhard Kulenkampff (Bremen/Umbrien) & Gertrud Schleising (Bremen)

galerie mitte im KUBO / Beim Paulskloster 12 / 28203 Bremen

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Eine außergewöhnliche Reise in die Welt der klassischen Musikinstrumente steht am Donnerstag, den 19. Januar (18.00 bis 19.30 Uhr), in der Musikwerkstatt der Bremer Philharmoniker als After Work Veranstaltung auf dem Programm. Der „philharmonischer ausklang“ bietet Erwachsenen in entspannter Atmosphäre bei einem Glas Prosecco Gelegenheit, Instrumente kennenzulernen, auszuprobieren und nebenbei Interessantes über den Aufbau eines Orchesters und die Arbeit eines Dirigenten zur erfahren.

Immer wieder trifft Johanna Schatke, Musikpädagogin und Leiterin der Veranstaltung, beim „philharmonischen ausklang“ auf Erwachsene, die sich hier einen heimlich gehegten Wunsch erfüllen: mit dem Bogen über die Seiten eines Kontrabasses oder Cellos streichen, ein Horn ausprobieren oder die Eigenarten von Oboe und Fagott kennenlernen. „Wo gibt es für Erwachsene sonst schon die Möglichkeit dafür, wenn nicht bei uns?!“, fragt Johanna Schatke und versichert, dass man für einen unterhaltsamen Abend in der Musikwerkstatt über keine musikalischen Vorkenntnisse verfügen muss und auch kein ausgewiesener Klassik-Experte sein muss. „Unser Ansatz ist ein ganz anderer: Wir möchten den Erwachsenen vermitteln, dass der Zugang zur klassischen Musik unbefangen und locker erfolgen kann – am einfachsten vielleicht, wenn man erstmal die Instrumente kennenlernt, ausprobiert und nachempfinden kann, wie Klang entsteht und wie ein Musiker, ja ein ganzes Orchester, arbeiten muss, um den Zuhörern tolle Konzerterlebnisse bieten zu können.“

Für den kommenden „philharmonischen ausklang“ hat sich die Musikpädagogin ein weiteres kleines Highlight ausgedacht: In Kooperation mit der Kunsthalle werden Bilder von Edvard Munch als Großprojektion gezeigt, um Parallelen zwischen optischen und akustischen Eindrücken zu entdecken – welche Klangfarben passen zu welchem Bild, wie beeinflussen sich Bild und Klang? Die Teilnehmer dürfen sich auf einen kurzweiligen, außergewöhnlichen Abend freuen.

Die Veranstaltung findet in der Musikwerkstatt Bremen, Plantage 13, in Bremen (Findorff) statt.
Die Teilnahmegebühr beträgt 12 Euro, Getränke inklusive. Anmeldung unter Tel. 0421 / 62 67 314.

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