Am 11. März fällt der Startschuss zum KLUB DIALOG. Als Plattform für die Kreativwirtschaft in Bremen hat sich der KLUB DIALOG zum Ziel gesetzt, den Austausch zwischen den kreativen Disziplinen weiter zu intensivieren und damit den Erfolg des Branchentreffs KLUB ANALOG mit mehr als 1.000 Besuchern aus dem letzten Jahr fortzusetzen.
Zum Auftakt locken gleich mehrere Höhepunkte in die Lemon Lounge am Wall: In einer Brandrede wird Unerhörtes zur Lage der Kreativwirtschaft in Bremen ausgerufen: Brauchen wir einen Aufbruch der Kreativen? Warum, mit wem und wohin? Und was soll das Ganze überhaupt? Diesen Fragen stellt sich im Anschluss ein prominent besetztes Podium mit dem Ideenlotsen Christoph Backes, Hanke Homburg, Geschäftsführer der GfG Gruppe für Gestaltung und Reiner Schümer, Geschäftsführer der Hübotter Grundstücks GmbH. Darüber hinaus stellt Kai Stührenberg, WFB Wirtschaftsförderung Bremen, das neue, vielfältige Jahresprogramm des KLUB DIALOG vor.
Außerdem wird eine besondere Premiere gefeiert: Das Buch „KLUB ANALOG“ über die Kreativwirtschaft in Bremen wird zum ersten Mal der Öffentlichkeit präsentiert. Donnerstag, 11. März, 19 Uhr, Lemon Lounge, Am Wall 164, Bremen. Weitere Informationen.
immer wieder sieht man in der Winterzeit Handschuhe auf Gehwegen und Straßen liegen. Das brachte mich auf eine Projektidee. Ich sammle verlorene Handschuhe ein und stelle sie im Schaufenster meines Schauraums an der Straßenecke Auf dem Bohnenkamp / Stuhrer Straße in Woltmershausen aus. Wer seinen verlorenen Handschuh dort wiedererkennt, bekommt ihn zurück und kann sich dafür mit mir telefonisch verabreden. Von anderen auf der Straße gefundene Handschuhe können in einem Korb vor dem Schauraum deponiert werden. Sie werden dann ebenfalls im Schaufenster ausgestellt. Das Projekt soll bis zum Frühlingsanfang laufen. (…)
Für mich ist jeder Handschuh an sich schon ein Kunstwerk, was ich durch die Präsentation in meinem Schauraum unterstreiche. Jeder Handschuh hat seine eigene Geschichte und mit seinem Verlust spielt sich oft eine kleine Katastrophe ab. Vielleicht freut sich jetzt jemand, seinen verlorenen Handschuh auf diese Weise zurück zu bekommen.
Handschuhe, die von ihren Besitzern nicht abgeholt wurden, werde ich später zu einem Materialbild verarbeiten, das dann ebenfalls in meinem Schauraum zu sehen sein wird.
Herzliche Grüße und Segenswünsche sendet Dir/Euch/Ihnen
Deutschlands größtes Seamusic – Event findet vom 6.-8. August 2010 in Bremen – Vegesack statt. Drei Tage lang verwandelt sich das Weser-Ufer, die Maritime Meile im Norden der Stadt, in eine riesige Open-Air-Bühne. Zahlreiche Bands, Gruppen und Chöre aus ganz Europa präsentieren ihre Interpretationen rund um raue Kerle, stürmisches Meer und jede Menge Seemannsgarn. Die musikalischen Stilrichtungen reichen von modernem Rock und Celtic Folk über maritime Songs und Balladen bis hin zu traditionellen a-capella-Songs und deftigen Trinkliedern. Des Weiteren können sich kleine und große Festival-Besucher auch indiesem Jahr wieder über ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Bremer Originalen, spannenden Aktionen für Kinder und beeindruckenden Kunstaktionen freuen. Weitere infos unter www.festival-maritim.de. Foto: City Marketing Vegesack.
Die Grundidee: Es gibt zwei Möglichkeiten, einen Esel zum Laufen zu bringen, entweder mit der Peitsche oder indem man ihm eine Karotte vorhält… auf den Klimaschutz und die Wirtschaft übertragen heißt das: Anreize setzen statt boykottieren! Konkret bedeutet das, Konsumenten belohnen gezielt ein Unternehmen, das einen Teil seines Umsatzes in klimafreundliche Maßnahmen investiert. Wir, die Organisatoren, sorgen also wie beim „klassischen“ Flashmob dafür, dass eine große Anzahl von Menschen, die das Klima unterstützen wollen, an einem bestimmten Tag den Laden, der am meisten investieren will, „stürmen“ und für einen vielfachen Tagesumsatz sorgen.
Die Energiesparmaßnahmen werden nach einer professionellen Energieberatung entwickelt und der prozentuale Umsatzanteil, den das Unternehmen darin investiert, wird vertraglich festgehalten. So haben alle etwas davon:
Konsumenten nutzen ihre Kaufkraft zum direkten Klimaschutz
Das Unternehmen senkt Energiekosten & CO2-Bilanz, verbessert nebenbei sein Image
Das Klima wird unmittelbar geschützt
San Francisco, Berlin und jetzt erstmals Bremen! Wir bringen die globale Bewegung in unsere Stadt und Sie können live bei Planung und Durchführung dabei sein. Der erste Bremer Carrotmob soll am 27.02.2010 stattfinden. Mehrere Geschäfte im Viertel haben sich beworben und inzwischen steht der Sieger unserer Ausschreibung fest: Der Kiosk bzw. das Bistro „Que pasa Amigos“ im Viertel hat 50% des Umsatzes für Energiesparmaßnahmen zugesagt. Die Energieberatung wird uns kostenlos von der Kampagne „Klima sucht Schutz“ bereitgestellt. Während der Aktion soll vor dem Laden ein buntes Rahmenprogramm und anschließend eine After-Show-Party geboten werden. Weitere Informationen.
Ein Freund von mir (Travestie-Künstler des ehem- Madame Lothar/Schnoor) läd am Freitag zum 25jährigen Jubiläum des RENDEZVOUS ein. Meryl und 3 weitere Künstler (Nightflowers aus Bremerhaven) performen und entertainen das Publikum. Kommet zahlreich und lasst Euch vergnüglich unterhalten – ich tu’s auch! Eintritt ist (eigentlich) frei, aber bei dieser Fülle gibt man sicher gern ein paar Euronen in den Hut..! Fr., 5. Februar um 20 Uhr im Rendezvous in Walle (Elisabethstr. 34).
Der in Berlin lebende Künstler Gerry Bibby wird im Rahmen der Ausstellung …dreaming is nursed in darkness von Susanne M. Winterling eine Performance in der GAK durchführen. An die Thematik von Winterlings Ausstellung anknüpfend gestaltet Bibby einen Abend mit Texten von Jean Genet – wobei auch ein Fotokopierer und ein Blumenstrauß rätselhafte Aufgaben übernehmen werden…
“… a flower ‘chandalier’ swings in the room… activated by a simple foot press… as it rubs past the air in the room, another body, a photocopy machine without it’s hat, will project light upward… a beacon trying to capture an image of it’s unstable suitor, a bunch of white blooms perhaps, within it’s frame…
Over thousands of years a stalactite sends messages, projects the desire for concommitance with it’s double/opposite who swells upward (on average 0.13 mm per year) before the possibility for the architectual ‘moment’ when they can finally meet and become one, a ‘column’, arrives.
Grotto Giganta: stalactite/stalagmite will use these bodies of meaning, accompanied by narration, in unusual repose to imagine the incongruencies and intersections which blossom during, say, a fever pitched dance, what happens next, what remains and what is lost thereafter.“
Gerry Bibby, 1977 in Australien geboren, ist Mitglied der Künstlergruppe Silberkuppe aus Berlin. Er realisierte zahlreiche Performances u.a. 2008 im Kölnischen Kunstverein im Rahmen der Ausstellung Konzepte der Liebe und vor kurzem im Museum für Gegenwartskunst in Basel. Susanne M. Winterling und Gerry Bibby arbeiteten bereits bei der Ausstellung Die ums Feuer sind der Arthur Boskamp-Stiftung im Sommer 2009 zusammen.
Donnerstag, den 28. Januar 2010, 19 Uhr GAK GESELLSCHAFT FÜR AKTUELLE KUNST E.V. BREMEN Teerhof 21 D-28199 Bremen
Die Ausstellung findet vom 30.01. bis 01.02.2010, jeweils von 11-18 Uhr statt. 30.Januar 2010 Linie 2 / 31.Januar Linie 6 / 01.Februar Linie 8. Die Preisverleihung findet am Sonntag den 31.Januar um 17 Uhr am Mittelgleis der Domsheide statt. Weitere Informationen
Mark McGovan ist in diesen Tagen unterwegs in Bremen. Er krabbelt durch die Bahnhofsvorstadt um auf Menschen aufmerksam zu machen, die kein würdevolles Leben führen können, obdachlos sind, oder aus sonstigen Gründen am Gesellschaftsrand leben. Er will 48 Stunden durchhalten und wir haben im Moment kein freundliches Wetter hier. Schneematsch, Kälte und Wind begleiten den Künstler auf seinem Weg. Seine berühmteste Performance hat Mark in New York 2007 durchgeführt, wo er in einer Maske von Bush krabbelnd, die Passanten aufgerufen hat ihm in den Allerwertesten zu treten.
Auch wenn mir die Aktion fast zu theatralisch erscheint, so ist der Zweck ohne Frage zu würdigen. Eigentlich seltsam, dass es in einem westlichen Industriestaat solcher Aktionen bedarf. Gut, dass einige mutige Künstler immer wieder die Kraft finden, die Missstände an den Pranger zu stellen. Im Moment überlege ich, ob ich von seiner Aktion Fotos mache, oder es bei textueller Aufarbeitung sein lasse. Einen krabbelnden Obdachlosen würde ich auch nicht ablichten. Wahrscheinlich aber suche ich ihn auf und schaue in seine Augen, wird reichen um ein Einverständnis, oder Ablehnung einzuholen. Wir wünschen Dir alles Gute Mark!