Archiv für die Kategorie: “Aktionskunst”

Anfang Juni beginnen in der Kunsthalle Bremen neue Atelierkurse für alle, die sich mit bildender Kunst praktisch auseinandersetzen wollen. Ob mit oder ohne Vorkenntnisse: Unter der Leitung von Dina Koper können die Teilnehmer beim Zeichnen und klassischer Ölmalerei ihrer Kreativität freien Lauf lassen.
Das zeichnerische Handwerk von der Pieke auf steht im Zentrum des Anfängerkurses „Zeichnen lernen nach klassischen Methoden”, montags von 17.15 bis 19.15 Uhr. Um auf der zweidimensionalen Fläche eine gezeichnete, dreidimensionale Illusion schaffen zu können, benötigt man Tricks und Kniffe, die dieser Kurs verrät. Erlernt wird nicht nur das Zeichnen von Linie, Form, Schraffur, Licht und Schatten. Geübt wird auch, ganz genau hinzuschauen. Zum Einsatz kommen Graphit, Kohle und Rötel auf Papier. Für diejenigen Künstler, die sich schon in den letzten Kursen ein Basiswissen aneignen konnten, gibt es montags von 15 bis 17 Uhr einen gesonderten Kurs für Fortgeschrittene.
Ebenso für fortgeschrittene Zeichner bietet sich „Akademisches Aktzeichnen“ an. Montags von 19.45 bis 21.45 Uhr können sich die Teilnehmer an der Staffelei im klassischen Aktzeichnen mit Kohle, Rötel, Graphit und Tusche üben. Vor einem lebenden Modell werden Knochenbau und Muskulatur studiert und skizziert. Kontur und Linie, Licht und Schatten und genaues Hinschauen sind die Komplizen für den Erfolg.
Beide Kurse beginnen am 4. Juni und finden in den Atelierräumen der Kunsthalle statt.
Ab dem 6. Juni richtet sich der Atelierkurs „Klassische Ölmalerei“ dagegen an Freunde der Ölmalerei und stellt das Studium der Alten Meister in den Mittelpunkt. Mittwochs von 15.30 bis 17.30 Uhr lernen Interessierte den richtigen Umgang mit Ölfarben, mit Pinsel- und Mischtechniken sowie auch das genaue Hinsehen. Dabei geht es nicht darum, einen Tiepolo, einen Rembrandt oder einen Dürer möglichst perfekt zu kopieren – die Teilnehmer sollen sich vielmehr etwas von den Großen der Kunstgeschichte abschauen.
Weitere Informationen und Anmeldungen unter T 0421 – 329 08-330
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Geschrieben von Susanne Hayduk in Aktionskunst, Aufführung, Termine, Theater, tags: John von Düffel, Licht- Luftbad, Mörder, Pulp & Fiktion, Shakespeare, Shakespeare’s Pleasure Island, Tarantino

Shakespeare’s Pleasure Island
SpFg/R: Lee Beagley. B/K: Heike Neugebauer. M: Andy Frizell. Mit: Andy Frizell, Hannah Beagley, Tim Lee, Peter Lüchinger, Michael Meyer, Erik Roßbander, Markus Seuß, Petra-Janina Schultz, Janina Zamani.
Ein Abend voller diabolischer Tricks und Täuschungen, ein blaues Wunder und grellbunte Farce. Prosperos Insel verwandelt sich in ein pervertiertes Utopia: Künste aus dem Reich der schwarzen Magie führen die Zuschauer hinters Licht und verkehren ihre Wünsche und Erwartungen in ihr Gegenteil. Ein Cabaret des lustvollen Grauens und fantastischen Desillusionierung – und hinter den Kulissen kichert William Shakespeare.
Mittwoch, 6. Juni um 21.00 Uhr / umgedrehte Kommode, Stadtwerder
Donnerstag, 7. Juni um 21.00 Uhr / umgedrehte Kommode, Stadtwerder
Freitag, 8. Juni um 21.00 Uhr / umgedrehte Kommode, Stadtwerder
Mittwoch, 13. Juni um 21.00 Uhr / umgedrehte Kommode, Stadtwerder
Donnerstag, 14. Juni um 21.00 Uhr / umgedrehte Kommode, Stadtwerder
Freitag, 15. Juni um 21.00 Uhr / umgedrehte Kommode, Stadtwerder
Öffnung der Abendkasse 1 Std. vor Beginn. Die „umgedrehte Kommode“ ist nicht barrierefrei.
Picknick & Matinee: Urlaub oder Die Fahrt ins Glück
Die Urlaubszeit steht bevor und mit ihm die schönste Zeit des Jahres. Geschichten vom Reisen, von Bahnhöfen und fremden Orten: ein literarisches Unterwegssein durch Sehnsüchte, von Abschieden zu Ankünften und anderen Katastrophen. Mit Peter Lüchinger. Eintritt 5 Euro inklusive Kaffee oder Tee.
Verköstigung sollte selbst mitgebracht werden.
Sonntag, 10. Juni um 11.00 Uhr, / Licht- Luftbad, Strandweg 5.
Shakespeare, Mörder, Pulp & Fiktion
von John von Düffel.
R: Frank Auerbach. M: Florian Oberlechner. Songtexte: Frank Auerbach. Mit: Tim Lee, Michael Meyer, Florian Oberlechner.
Shakepeare meets Tarantino: Richard III will seinen Bruder Clarence loswerden. Dafür heuert er zwei „Experten“ an – angeblich zwei skrupellose Killer. Doch dann entspinnt sich zwischen den gedungenen Mördern ein Disput: Wie und wann und warum überhaupt gemordet werden soll oder doch besser nicht. Die Beiden brauchen dringend das Geld, um ihre Band am Leben zu erhalten. Frank Auerbach hat für die Band die abgründigen Texte geschrieben.
Sonntag, 17. Juni um 21.00 Uhr / umgedrehte Kommode, Stadtwerder
Dienstag, 19. Juni um 21.00 Uhr / umgedrehte Kommode, Stadtwerder
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Geschrieben von Susanne Hayduk in Aktionskunst, Termine, Treffpunkt, tags: Delia Nordhaus, Henry Meyer, Kulturzentrum Schlachthof, Kunstmarkt Bremen, Markus Gefken, Maxi Kalla, Mirco Götz, Norbert Hayduk, Papucho, Sabine Reichelt, Schlachthofkneipe, Siko Ortner, Steffi Suszka, Susanne Hayduk, Walter Bachmann

Grundidee des Kunstmarktes ist es den Künstlern im Raum Bremen ein zusätzliches, neues und unkonventionelles Forum zu bieten. Austausch, Verkauf und Präsentation der eigenen Arbeitsweise stehen im Vordergrund. Innerhalb eines kostengünstigen und logistisch überschaubarem Rahmen, können Künstler sich und Ihre Arbeit der Öffentlichkeit präsentieren.
Teilnehmende Künstler am 29.04.2012 sind:
Delia Nordhaus, Henry Meyer, Markus Gefken, Maxi Kalla, Norbert Hayduk, Papucho, Siko Ortner, Steffi Suszka, Susanne Hayduk, Walter Bachmann, Markus Gefken, Papucho, Sabine Reichelt, Mirco Götz
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Geschrieben von Susanne Hayduk in Aktionskunst, Aufführung, Ausstellung, Termine, tags: Bremen Hanse, Bremer Lion Club, Hinrich Brockmöller, Joèl Detiège, Übersee-Museum, Ulrich Beckerhoff, Vodou – Kunst und Kult aus Haiti

Die Bremer Lion Clubs Auguste Kirchhoff, Bremen Hanse und Bremen- Lesmona packen es an: Gemeinsam mit dem Übersee-Museum organisieren sie eine Benefizgala zur Rettung der größten Vodou-Sammlung der Welt. Mit 39,- € kann jeder Kulturinteressierte zur Rettung dieses haitianischen Kulturguts beitragen. Am 27. April ab 18.00 Uhr erwartet die Stifter ein unterhaltsames Programm rund um Haiti und Vodou mit dem Jazz-Trompeter Ulrich Beckerhoff, dem Tänzer und Choreographen Joèl Detiège mit seiner Revue „Flambeaux“, dem Performance-Künstler Hinrich Brockmöller, einer Kunstversteigerung sowie exklusiven Führungen durch die beiden Ausstellungen „Vodou – Kunst und Kult aus Haiti“ und „Vodou ['vu:du:]“. Karibisches Fingerfood ist im Preis inbegriffen. Karten sind für 39,- € im Übersee-Museum, in der Buchhandlung Sattler in der Schwachhauser Heerstraße 13 sowie im Weinkontor St. Petrus in der Böttcherstr. 5 erhältlich.
Die Sammlung der Schweizerin Marianne Lehmann ist mit rund 3.000 Objekten die größte und bedeutendste Sammlung zur Vodou-Religion weltweit. Seit dem Erdbeben in Haiti vor zwei Jahren steht sie jedoch auf der Roten Liste des Internationalen Museumsrats sowie auf der Liste schutzbedürftiger Objekte des Blue Shield, das Teil der Haager Konvention ist: Sie ist aufgrund desolater Lagerbedingungen in Haiti akut vom Verfall bedroht. Ein Teil dieser Sammlung wurde daher mit der Ausstellung „Vodou- Kunst und Kult aus Haiti“ auf Welttournee geschickt, um auf die prekäre Situation in Haiti aufmerksam zu machen und an den Ausstellungsorten Geld für den Erhalt der Sammlung zu sammeln. Bevor die Ausstellung nach Kanada weiterzieht, möchten die Bremer Lions Clubs Auguste Kirchhoff, Bremen Hanse und Bremen-Lesmona mit dieser Benefiz Gala noch einmal zur Rettung dieses Kulturguts mobil machen. Auch Studierende der Hochschule für Künste Bremen leisten einen großzügigen Beitrag: Ihre für die Ausstellung „Vodou ['vu:du:]“ entstandenen Kunstwerke können an diesem Abend käuflich erworben werden – zum Teil in einer amerikanischen Versteigerung. Die Künstler stiften 50% des Erlöses dem Erhalt der Sammlung Lehmann. Die Ausstellung „Vodou – Kunst und Kult aus Haiti“ ist letztmals in Europa nur noch bis zum 29. April 2012 im Übersee-Museum zu sehen.
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“Aus den Akten auf die Bühne”. Die Projektgruppe der Uni Bremen ist im Rennen für die EngageU-Awards, einem europaweitem Preis für die besten Ansätze in der Öffentlichkeitsarbeit von Universitäten und ihrem öffentlichen Engagement.
Voten könnt ihr hier (über dem Foto auf den Balken klicken) bis nur noch den 19.04.
Über die szenische Lesung: Der Fall „Ries“ ist Ergänzung und Erweiterung der Lesung über die Entnazifizierung Bremer Frauen im Herbst 2011. Margarete Ries soll als Kapo im KZ Auschwitz äußerst brutal vorgegangen sein und mehrere Häftlinge erschlagen haben. Zu ihrer Verhaftung kam es, nachdem eine ehemalige Insassin des Lagers Auschwitz Ries auf dem Bremer Hauptbahnhof wiedererkannt hatte. Wie erklärte Margarete Ries ihr Handeln? Wie bewerteten es die Be- und Entlastungszeuginnen und warum wurde das Verfahren gegen sie letztlich eingestellt? Das Haus des Reichs war damals Sitz der US-Militärregierung für Bremen, ist also der Originalschauplatz der Verhöre von Margarete Ries.
Demnächst mehr im Kulturlabskaus-Podcast.
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Geschrieben von Susanne Hayduk in Aktionskunst, Aufführung, Termine, Theater, tags: Annemarie Strümpfler, Borgfeld-Timmersloh, Christine Henke, Ulrich Scholz, Verena Reisemann, verSCHLÜSSELt - vor mir die Tür, wildwechsel

WIEDERAUFNAHME von
„verSCHLÜSSELt – vor mir die Tür!“
Das Sommertheater von wildwechsel AUSSEN THEATER wurde in den vergangenen Jahren eine feste Institution in Borgfeld-Timmersloh, mit immer weiter steigenden Besucherzahlen. Im Herbst letzten Jahres wagte Verena Reisemann, die seit Beginn die künstlerische Leitung der Theaterinszenierungen inne hat, etwas Neues. Das aktuelle Stück „verSCHLÜSSELt – vor mir die Tür!“ wurde nicht im Sommer, sondern im Herbst aufgeführt und wird jetzt im Frühjahr wieder aufgenommen. Aber das Besondere daran: es ist dunkel!
Wie schon in den vergangenen Jahren spielen die Schauspielerinnen und Schauspieler in der freien Natur. Nur in dieser Produktion wird nach Sonnenuntergang gespielt. Auf freiem Feld werden die Zuschauer zur ersten Szene geleitet. Eine Tür, die scheinbar ins Nichts führt, steht vor dem herannahenden Publikum, sechs andere Türen sind schemenhaft auf dem Feld, zwischen Bäumen und auf Wegen zu erkennen. Das Stück leitet die Zuschauer von Tür zu Tür: von Szene zu Szene. Licht spielt dabei eine entscheidende Rolle. Mal angedeutet durch eine Laterne oder Taschenlampen beleuchtet, mal ganz hell durch hartes elektrisches Licht wird das Publikum in immer andere Stimmungen versetzt.
wildwechsel AUSSEN THEATER arbeitet wieder mit verschiedensten Künsten. Die Künstlerin Annemarie Strümpfler hat die Türen gestaltet, Fotografie von Christine Henke wird wieder erlebbar und ein Film vom Bremer Filmemacher Ulrich Scholz zu sehen sein. Außer diesen bildenden Künsten wird Schauspiel und Gesang das Stück wieder zu einem Zusammenspiel verschiedenster Künste machen, das alle Sinne der Zuschauer anspricht.
Unbedingt warm, wind- und wetterfest anziehen; mit regenabweisenden Schuhen und Regenschirm.
„verSCHLÜSSELt – vor mir die Tür“ / Aufführungen: 20.04.2012, 21 Uhr und 21.04.2012, 21 Uhr
Karten: 11 € / 8 € ermäßigt (Schüler, Studenten, Erwerbslose) Kartentelefon: 0421 – 40 889 778 oder
karten(at)wildwechsel(punkt)net
Veranstaltungsort: Timmersloher Landstr. 22, Bremen-Borgfeld (Ortsteil: Timmersloh)
Wer wildwechsel hören möchte, kann das auch hier in unserem Podcastbeitrag.
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Am 10. April in der Früh’ hieß es “Leinen los” und “Volle Kraft voraus” Richtung Bremen, wo erstmalig für 4 Wochen die dortige Musik- und Szenelandschaft erkundet wird. Das straffe Programm, welches in Zusammenarbeit mit Bremer Partnern erarbeitet wurde, ist im Kalender abrufbar.
Jede Menge Konzerte mit Bands aus der Region sowie dem In- und Ausland wird dort vom Kunst- und Kulturschiff präsentiert, gepaart mit Videoinstallationen und Disco – Veranstaltungen.
Auf der Webseite und den Stubnitz Plattenfroster Sonntags 19:00 Uhr auf Lohro bzw. Mittwochs ff. auf ROK – TV werden Berichte über die Aktivitäten an der Weser nach Hause gesendet.
Der Motorschiff Stubnitz e.V., ein gemeinnütziger eingetragener Verein, ist Betreiber des ehemaligen Kühl-Transport-Schiff der DDR Hochsee-Fischfangflotte. Seit 1992 wurde das Schiff zu einer mobilen Plattform für Musik, kulturelle Produktion, Dokumentation und Kommunikation umgestaltet. Drei ehemalige Laderäume werden regelmäßig als Veranstaltungsräume für Live-Musik, Ausstellungen, Performances und Installationen genutzt. Künstler und Mitarbeiter können an Bord untergebracht und verpflegt werden.
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Geschrieben von Susanne Hayduk in Aktionskunst, Objektkunst, Termine, Workshop, tags: Bastian Morbe, Bremer Heimstiftung, Osterholz-Tenever, QUARTIER gGmbH, Sven Dankleff, Ulrike Schulte, WiN

Dass Graffiti mehr als Schmierereien sind und längst nicht nur Jugendliche ansprechen, zeigt QUARTIER in dem Projekt „Vielversprühend“. Senioren der Bremer Heimstiftung und der Egestorff-Stiftung werden gemeinsam mit Jugendlichen aus Osterholz-Tenever Wände, Leinwände und Holztafeln in Graffiti- und Wandmaltechniken künstlerisch gestalten. Unterstützt werden sie dabei von den Künstlern Ulrike Schulte, Sven Dankleff und Bastian Morbe.
Am Dienstag, den 17. April, um 15 Uhr lädt QUARTIER zu einer Info-Veranstaltung in den Saal der Bremer Heimstiftung, Ludwigshafener Straße 6, um das Projekt vorzustellen. Denn: Mitmachen ist ausdrücklich erwünscht. Sowohl Jugendliche als auch Senioren aus Osterholz-Tenever und dem Schweizer Viertel können sich an den einzelnen Projektwerkstätten beteiligen, die ab Mai beginnen. Über die gesamte Projektdauer wird es immer wieder gemeinsame Treffen zum Austausch geben, bevor im Herbst die Ergebnisse öffentlich präsentiert werden. Gefördert wird das Projekt u. a. aus dem Programm WiN (Wohnen in Nachbarschaften Tenever).
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