Der Kunstverein in Bremen bietet auch im Herbst und Winter dieses Jahres wieder abwechslungsreiche mehrtägige Kunst- und Kulturreisen an – immer mit einer fachkundigen Begleitung aus dem Team der Kunsthalle. Vom 19. bis 25. Oktober 2012 führt die Reise in die italienische Kunstmetropole Florenz. Gemeinsam mit Annette Schneider, Kulturwissenschaftlerin und -managerin, lernen die Teilnehmer die italienische Stadt am Arno mit ihrer unglaublichen Dichte an Kunst- und Kulturgütern kennen. Die Uffizien stehen auf dem Programm, das die Expertin Frau Dr. Kurth, eine Bremerin die in Florenz lebt, als Kunsthistorikerin begleitet. Doch Florenz das heißt auch Design- und Modeparadies, kulinarisches Traditionsbewusstsein, Cafékultur und typisch lokales Unterstatement. Ausflüge in die Nachbarstädte Pisa und San Gimignano sind ebenfalls fest eingeplant und aufgrund der überschaubaren Reisegruppe bleibt auch genügend Zeit für abgelegene Pfade und eigene Erkundungen.
Den kalten Temperaturen entfliehen, können Teilnehmer der Kunstreise im Winter 2012: Vom 2. bis 8. Dezember begibt sich der Kunstverein in den us-amerikanischen Sonnenstaat Miami. Ebenfalls unter der Leitung von Annette Schneider erleben die Teilnehmer im Rahmen der renommierten Kunstmesse für Gegenwartskunst in den USA, der „Art Basel Miami Beach“, über 800 ausstellende Galerien und Kunstsammler aus der ganzen Welt. Mit der VIP-Eintrittskarte können die Teilnehmer exklusiv bei der Preview der schillernden Kunstmesse dabei sein. Das Bass Museum of Art, das die private Barock- und Renaissance-Sammlung der Gründer bis hin zu Fotoarbeiten des 21. Jahrhunderts zeigt, steht ebenso auf dem Reiseprogramm wie Besuche des Vizcaya Museum, mit französischen, spanischen und italienischen Kunstwerken sowie des Miami Art Museum mit Schwerpunkt auf der internationalen Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts.
Informationen und Anmeldung zu den Reisen unter Tel. 0421 322 68-61 (TUI Special Tours, Ute Baumgarten).
Der Kunstverein in Bremen bietet auch in diesem Jahr wieder abwechslungsreiche mehrtägige Kulturreisen oder Tagestouren zu aktuellen Kunstereignissen an – immer mit einer fachkundigen Begleitung aus dem Team der Kunsthalle. So begibt sich der Kunstverein in Bremen vom 18. bis 20. Mai 2012 auf die Spuren von Joseph Beuys: Gemeinsam mit dem Kunst- und Kulturwissenschaftler Detlef Stein geht es nach Kleve und Düsseldorf. In Kleve stehen sowohl das Museum Schloss Moyland, umgeben von historischer Architektur- und Gartenkunst, als auch das Elternhaus und die Schule des vielseitigen Künstlers Beuys auf dem Programm. Gemeinsam besuchen die Teilnehmer im Rahmen einer Führung das Museum Kurhaus und das Koekkoek-Haus, das ehemalige Wohnhaus des Malers Barend Cornelius Koekkoek – Beuys war ein Bewunderer seiner Kunst. Ein Besuch des K20 – Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen ist ebenfalls eingeplant. Werke des deutschen Expressionismus, Gemälde von Pablo Picasso, Wassily Kandinsky oder von Jackson Pollock gehören wie die Installationen von Joseph Beuys und Nam June Paik zu den absoluten Highlights des Museums. Für diese Reise sind noch wenige Plätze frei!
Im Sommer steht dann das Guggenheim-Prinzip auf dem Programm: Vom 15. bis zum 19. August 2012 geht die Reise nach Bilbao. Unter der Leitung von Annette Scheider, Kulturwissenschaftlerin und -managerin, können die Teilnehmer das wirtschaftliche und städtebauliche Phänomen entdecken, welches als Bilbao- oder Guggenheim-Effekt bekannt ist – der Erneuerung einer Stadt bzw. einer ganzen Region innerhalb weniger Jahre. Zahlreiche architektonisch ambitionierte Gebäude folgten dem avantgardistischen Guggenheim Museum, entworfen vom Architekten Frank O. Gehry. Der Besuch des Museums der Schönen Künste steht ebenso auf dem Reiseprogramm, wie ein Tagesausflug in das Baskenland mit der Hauptstadt San Sebastian. Der nahe Atlantik garantiert auch im Hochsommer angenehme, milde Temperaturen.
Betty Kolodzy stellt Erzählungen im Rahmen der Europawoche vor
Im Erzählband „Die Großstädter“ sind Geschichten zusammengestellt, die die Metropole in den Vordergrund stellen und neben den üblichen Erzählsträngen das Lokalkolorit der einzelnen Weltstädte widerspiegeln und greifbar machen. Im Rahmen der Europawoche Bremen stellt die Bremer Autorin Betty Kolodzy am 3. Mai in der Zentralbibliothek ihre Berlin-Erzählung „Marina“ sowie Orhan Pamuks Istanbul-Erzählung “Wer lacht, der hört das Beben nicht” aus dem im Wiener Septime-Verlag erschienenen Band vor.
Betty Kolodzy, geboren 1963 in Wolfenbüttel, wuchs in München auf. Später zog es sie über Stationen in Marseille, London und Granada nach Berlin, inzwischen lebt die gelernte Fremdsprachenkorrespondentin und Kommunikationswirtin als freie Autorin in Bremen. Betty Kolodzy ist Mitglied im Verband deutscher Schriftsteller (VS). Ihre Erzählungen „Istanbul Walking“ (2010) wurde 2011 im Theater Bremen in der Reihe „Tanz Extra“ inszeniert. Im gleichen Jahr folgte ihr Romandebüt „Ali, der Tinnitus und ich“. Teilnahme an der Literarischen Woche Bremen 2012 mit der Erzählung „Molodjez!“
Im April 2012 erscheinen dann ein Literatur-Quickie-Booklit (Literatur Quickie Verlag, Hamburg) und ihr neuer Roman „Reinverlegt!“ (michason & may, Frankfurt).
Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr in der Krimibibliothek der Zentralbibliothek, Am Wall 201. Der Eintritt ist frei.
Die Verleihung des 30. Kultur- und Friedenspreises der Villa Ichon wird am 01.03.2012 um 18 Uhr in der oberen Rathaushalle an Frau Halime Cengiz und Frau Jutta Konowalczyk-Schlüter vergeben.
via Vorstand der Freunde und Förderer der Villa Ichon in Bremen e.V.:
“Die diesjährigen Preisträgerinnen werden für ihr besonderes Engagement in der interkulturellen Zusammenarbeit im Bremer Westen geehrt. Die Villa Ichon möchte mit der Preisverleihung ein Zeichen für ein allseitiges und stetes Ringen um den Abbau von Vorurteilen und die Bekämpfung ideologischer Ausgrenzungen setzen. Beide Frauen leben diese Einstellungen in vorbildlicher Weise seit über zehn Jahren innerhalb und außerhalb Bremens.
Es begrüßt Sie zum Festakt Senator Ulrich Mäurer. Die Laudatio auf die Preisträgerinnen wird
Frau Alina Treiger, Rabbinerin der Stadtgemeinde Oldenburg, halten. Für die musikalische
Umrahmung konnten wir den Musiker Willy Schwarz und die Sänger der Gruppe “Pro Vocant” gewinnen.”
Erste Ausgabe am Sa, 25.02.2012 | 20 Uhr | Schwankhalle
„Die zwei Ufer der Weser, sind doch auch nur die Zipfel einer Wurst, die uns eigentlich allen schmeckt!“
2000 zog Denis Fischer mit anderen kreativen in den Bremer Gütherbahhof und rief dort die Unterhalturngsreihe:
„Gate Fourty Eight“ ins Leben. Die Show wurde schnell Kult und zum Sprungbrett für Bremer Musiker.
Jetzt ist er zurück in seiner Paraderolle: Mr. Latenight strikes back!
Neben hochkarätigen musikalischen Gästen wie Nina Hagen, Robert Stadlober mit seiner Band „Gary“ sowie Mati Gavriel wird es viel spannenden Talk geben. Co-Moderatorin und -sängerin Lea Finn (Bremen4) bittet eine Prominente oder einen Prominenten zu sich ins Bett, um den besonders distanzlosen Talk zu führen. Als gelegentliche Überraschungsgäste freuen wir uns auf Axel P. Sommerfeld und Dette Beckermann. Die Show geht direkt in eine Party über und endet erst, wenn die letzten Gäste das Handtuch schmeißen. Zum Auftakt rockt Mr. Latenights Lieblingsband Rusty66 das Haus.
Ravid Kahalani und Omer Avital – das sind die beiden Köpfe hinter Yemen Blues, diesem in mancher Hinsicht ungewöhnlichen Weltmusik-Unternehmen. Ersterer singt und spielt die Gimbri, ein nordafrikanisches Saiteninstrument. Letzterer spielt Kontrabass und Oud, die arabische Laute.
Beide sind in Israel geboren und aufgewachsen. Beide haben jemenitische Wurzeln. Beide haben im Laufe ihrer Entwicklung Musiken verschiedenster Art und Herkunft aufgesogen. Ein Schatz an Inspiration, aus dem sie schöpfen. Ausgangspunkt des Repertoires sind Melodien, Lieder und Stimmungen jemenitischer Musiktraditionen. Bei Yemen Blues verschmelzen sie mit nordafrikanischen Grooves, mit westafrikanischem Blues, mit Jazz, Soul und Funk. Manchmal klingt die fulminante Formation gar wie eine Kreuzung aus arabischen und afrokubanischen Elementen.
“Partygäste für einen Kinospielfilm über das Leben von Murat Kurnaz suchen die Filmakademie Ludwigsburg und die Teamworx Television und Film GmbH. Gesucht werden Komparsen zwischen 18 und 25 Jahren aus Bremen, die Lust haben, als Discobesucher in einer Discoszene am 29. und/oder 30. September zwischen 19.00 und 5.00 Uhr bei der Verfilmung des bereits mehrfach prämierten Drehbuchs für einen Diplomfilm mitzuspielen. Dabei ist die Teilnahme an einem oder an beiden Tagen möglich, teilte das Regie-Team auf Aushängen in der Bremer Innenstadt mit.”
Habt Ihr Interesse? Dann sendet schnellstmöglich eine Mail mit Foto, Geburtsjahr und Kontaktdaten an 5jahrecastingbremen@gmail.com
Den genauen Drehort in Bremen gibt das Team den Teilnehmern via Mail bekannt.
Als Ansprechpartner auf den Aushängen waren die
3. Regieassistentin Anne Thieme, Tel. 01520 2788229 und der
3. Regieassistent Matthias Schuart, Tel. 01577 1882105 genannt.
Sie laufen auf Bildschirmen in goldenen Foto-Video-Rahmen, stehen auf Tresen, im Schaufenster oder auf Büchertischen: An fast 40 Standorten erwarten Passanten in der Bremer City vom 1. bis 29. August Kurzfilme zur Wiedereröffnung der Kunsthalle. Das Projekt entstand in Kooperation mit der Hochschule für Künste Bremen sowie der CityInitiative Bremen e. V. und wurde gesponsert von Photo Dose.
Auf unterschiedliche Weise näherten sich Studenten des Studiengangs Digitale Medien unter der Leitung von Dozent Joachim Hofmann dem Claim Aufgeschlossen!, der die Eröffnung der Kunsthalle begleitet. Insgesamt entstanden 40 Kurzfilme mit einer Länge von bis zu einer Minute. Der Film Melon von Takahiro Miyagis zeigt beispielsweise eine gelbe Melone, die mit einem großen rostigen Schlüssel aufgeschlossen wird, damit kurz darauf das gelbe Fruchtfleisch ausgelöffelt werden kann.
Jeweils fünf bis sieben Filme werden in Dauerschleife an nahezu 40 öffentlichen Orten gezeigt, unter anderem bei Karstadt, in den Thalia Buchhandlungen in der Söge- und Obernstraße, in der Bremer Touristik Zentrale, im Bremer Geschichtenhaus oder im Hilton Hotel. Am Samstag, den 27. August, werden alle Filme im Rahmen der Langen Shopping-Nacht von 20-24 Uhr bei einem Kurzfilmabend im Hanseatenhof präsentiert.
Unter allen Filmen wählten die Jurymitglieder Prof. Dr. Wulf Herzogenrath, Kunsthalle Bremen, Dr. Jan Halves, CityInitiative Bremen, Silke Hellwig, Radio Bremen und Rainer Ludwigs, Filmbüro Bremen, bei den Hochschultage im Februar 2011 die fünf besten aus. Folgende Gewinner gingen dabei hervor und teilten sich das Preisgeld von insgesamt 1000 Euro: Marcel Helmer, Malgorzata Kusak, Jeanne-Renée D. Lorrain, Wioleta Maj und Takahiro Miyagi. Alle Orte findet ihr hier im weiteren Beitrag.