Eine Führung der besonderen Art bietet der Künstler Joachim „Bommel“ Fischer am Sonnabend, dem 21. August um 12 Uhr an. Treffpunkt ist die Villa Ichon am Goetheplatz 4. Von dort geht es zur benachbarten Baustelle der Kunsthalle, wo der 49-Jährige erläutern wird, was Baustellen für ihn mit Kunst zu tun haben. Der Weg führt dann zur Altmannshöhe in den Wallanlagen und anschließend durch den neuen Kunsttunnel an die Weser zum Anfang des Osterdeichs, wo der Mann mit der Bommelmütze auf einer Fläche von 150 Quadratmetern ein abstraktes Landschaftsbild aus Baustellenband geschaffen hat. Dort wird er von einigen seiner inzwischen über 30 Aktionen, die er seit Mitte der 90er Jahre mit diesem Material in Bremen und vielen anderen Städten durchgeführt hat, berichten. Die Führung wird etwa eine Stunde dauern, der Eintritt ist frei.
Der designierte Generalintendant des Bremer Theaters, Michael Börgerding, will das Theater wieder zu einem Zentrum der Auseinandersetzung machen. Das sagte Börgerding zu Radio Bremen in einer ersten Stellungnahme.
“Bremen ist eine Großstadt, die ein großstädtisches Theater verdient”, sagte Michael Börgerding zu Radio Bremen. Er will vor allem vielversprechende Nachwuchskräfte ans Theater holen. Durch seine Tätigkeit als Direktor der Theaterakademie Hamburg verfügt Michael Börgerding über zahlreiche Kontakte zu Theaterschaffenden der jungen Generation. Zuvor war er Chefdramaturg am Thalia-Theater in Hamburg. Der 1960 in Lohne geborene Börgerding übernimmt ab Sommer 2012 die Leitung des Theaters am Goetheplatz.
Der Intendanten-Vertrag soll in der kommenden Woche unterzeichnet werden. Anschließend will sich der künftige General-Intendant auf einer Personalversammlung den Beschäftigten des Bremer Theaters vorstellen. Bis 2012 wird der größte Kulturbetrieb Bremens von einem fünfköpfigen Leitungsteam geführt (Quelle: Radio Bremen).
Nach dem Motto “Alles muss raus” können Schnäppchenjäger am Samstag, 21.8., zwischen 10 und 12 Uhr größere Gegenstände wie Vitrinen, Kisten oder Technik des Übersee-Museums erwerben. Zum Verkauf stehen unter anderem eine komplette Bühnenbeleuchtungsanlage, Werbeständer, Sitzbänke, Ausstellungsbilder, zwei Panzerschränke uvm. Eine Vorbesichtigung der Gegenstände findet am Freitag, dem 20.8. zwischen 11 und 15 Uhr statt.
Die heutige La Strada wird von der portugiesischen Gruppe Teatro do Mar, auf dem Domshof um 22 Uhr feierlich eingeweiht. Oben schon mal ein Vorgeschmack auf das Stück „Nusquam“, welches heute Abend aufgeführt wird.
Noch bis 31. August 2010 haben alle Hansestädter die Chance, sich eine Seite im Fotokalender „Bremens schönste Seiten“ von nordcom und photo dose zu sichern. Bereits zum zweiten Mal suchen die Bremer Anbieter besondere Bilder der Stadt, in diesem Jahr zum Thema „Kunst und Kultur“. Eine Jury wählt aus allen Einsendungen die zwölf ausdrucksstärksten Motive aus, die anschließend jeweils eine Seite im Kalender schmücken werden. „Bremens schönste Seiten“ sind ab Herbst in allen nordcom-Shops und photo dose-Filialen erhältlich. Der gesamte Verkaufserlös des Kalenders kommt dem Kinderhospiz Löwenherz zu Gute.
Als Anreiz zur Teilnahme verlosen nordcom und photo dose unter allen Hobby-Fotografen Eintrittskarten für die Kunsthalle Bremen – passend zur Wiedereröffnung 2011 – sowie unter den zwölf Gewinnern eine professionelle Digital-Fotokamera. Auf die zwölf Gewinner wartet neben einer eigenen Seite im Fotokalender auch ein professionelles Fotoseminar. Die Kalender-Aktion wird von Jochen Mönch unterstützt. Der renommierte Bremer Fotograf wird die Titelseite von „Bremens schönsten Seiten 2011“ gestalten und hat sich unter anderem mit eigenen Reportagen und Bildbänden zur Hansestadt einen Namen gemacht.
Und so funktioniert die Teilnahme: Einfach die schönsten Bilder der Stadt unter dem Motto „Kunst und Kultur“ auf der Internetseite www.nordcom.de/fotokalender hochladen. Einsendeschluss ist der 31. August 2010. Ausführliche Teilnahmebedingungen finden sich im Upload-Bereich.
Irgendwo auf der Welt öffnet sich in diesem Moment eine Flügeltür aus Stahl – vielleicht in Bremerhaven, vielleicht in Shanghai – und ein scheinbar niemals endender Strom von Waren ergießt sich. Es öffnet sich ein Container in Rotterdam, vielleicht auch in New York, und gibt den Blick frei auf 32.000 Gummi-Enten aus Guangdong oder 10.886 Flaschen Beck´s Bier aus Bremen.
„Container Love“ ist eine poetische Suche mit den Mitteln des Theaters, befeuert von dem Geheimnis dieser magische Kiste, die hinter ihren spröden Wänden die ganze globalisierte Welt in sich aufzunehmen scheint. Wie lebt es sich im Schatten des Containers? Welche Menschen verbindet er, welche trennt er? Die internationale Logistik spült wie ein perfektes Uhrwerk den Container und mit ihm gigantische Warenströme bis in den hintersten Winkel der Welt. Und bis in den hintersten Winkel der Welt weckt der Container die Hoffung auf mehr und schürt die Angst vor dem Versiegen der Quelle.
„Container Love“ ist auch ein Stück über die Liebe, das Begehren und das Begehrt- Werden. Was die Worte „Container“ und „Love“ verbindet ist das Begehren, durch das wir die Leerstellen in unseren ganz persönlichen Containern zu füllen versuchen, damit wir uns erfüllt fühlen können.
Das Stück wird in der alten Stauerei im Holzhafen in der Überseestadt gespielt, an einem Ort, der in sich die Geschichte des Containers enthält: Würde es keine Container geben, würden in der Stauerei weiterhin Stückgüter sortiert und zwischengelagert werden. Durch die Dominanz der Container hat die Stauerei ihre Funktion verloren und konnte so überhaupt erst zu einem Theater- und Veranstaltungsort werden.
Von und mit Katrin Bretschneider, Christoph Glaubacker und Noah Holtwiesche Eine Koproduktion von Katrin Bretschneider / Noah Holtwiesche und Neugier e.V. Premiere 16. September 20.00 Uhr in der Stauerei Cuxhavener Straße 7, Überseestadt Bremen. Weitere Vorstellungen: 18., 19,. 24. , 25., 26. September und 28., 29., 30., 31. Oktober (jeweils 20.00 Uhr)
Es ist wieder soweit! Am Sonntag, 15. August, von 11 bis 18 Uhr findet im Park Hohenkamp auf dem Gelände des DRK in der Oberneulander Landstraße 27-29 zum 13. Mal das Musikvergnügen „Ein Sonntag im Park“ für die ganze Familie statt.
Der Förderkreis Overnigelant e.V. als Veranstalter und das DRK als Hausherr laden alle Bürgerinnen und Bürger aus Oberneuland und „umzu“ zu dieser alle zwei Jahre stattfindenden Veranstaltung mit einem Kulturprogramm für alle Altersstufen ein. Das bunte Rahmenprogramm auf zwei Bühnen reicht von hochklassigen Jazz-Gruppen und Latin-Jazz über ein Streichquartett bis hin zu Big Band-Sounds und Akustik Pop. Mit dabei sind u.a. das Schné Ensemble feat. Streichquartett „Saitensprünge“, Evelyn Gramel „Miss Groovanova“, Carola Bandari und die Six Sounds Revival Jazzband.
Auch in Sachen Kunst und Kultur hat der Overnigelant e.V. mit dem Sonntag im Park einiges aufzubieten: Im Park Pavillon stellt der Bremer Künstler Heinrich Honkomp seine neuen Werke aus. Kinder können sich auf das Kinderschminken und die große Hüpfburg freuen. Auch für Speisen und Getränke ist gesorgt. Wie immer ist der Eintritt frei. Die Veranstaltung ist ein Beitrag des Förderkreis Overnigelant e.V. zur Erhaltung und Förderung der Lebensqualität im Ortsteil Oberneuland. (Bildquelle: Overnigelant e.V.)
Der Bremische Studiengang Digitale Medien feiert 10-Jähriges mit Werkschau in der Weserburg.
Der Höhepunkt ist eine interaktive Fassadenprojektion von der Schlachte auf die Weserburg. Und passend zum Großergebnis Fußball-Weltmeisterschaft dreht sich dabei – soviel sei verraten – alles um das runde Leder. Das 10-jährige Bestehen des Studiengangs Digitale Medien ist Anlass für eine große Werkschau vom 3. bis 11. Juli 2010 im Neuen Museum Weserburg. Der Eintritt ist frei. Die Vernissage steigt am Sonnabend, 3. Juli, um 18 Uhr. Im Hans Otte Raum zeigen die Ausstellungsmacher auf informative und unterhaltsame Weise Videodokumentationen und Kurzfilme im Liegestuhl-Kino, interaktive Installationen und Spiele, Sound- und Bühnenperformances sowie Arbeiten auf Papier. Die Projekte veranschaulichen, wie und wo digitale Medien in die verschiedensten Lebensbereiche vorgedrungen sind, somit unseren Alltag verändert haben und noch verändern werden. Sie machen sowohl Entwicklungen seit Beginn des Studiengangs als auch neueste Trends aus Spin-offs und der Hochschulforschung erlebbar. Die interaktive Fassadenprojektion startet bereits zeitgleich mit der Breminale am Mittwoch, den 30. Juni, bei Sonnenuntergang. Wer Spaß daran hat, kann gerne mitspielen.