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Eike Wulfmeier heißt der Special Guest, wenn es am Montag, 4. Oktober, um 21 Uhr auf dem Theaterschiff Bremen an der Tiefer wieder „Jazz On Board“ heißt. Gastgeber Dirk Piezunka hat mit dem jungen Musiker einen preisgekrönten Pianisten eingeladen.
Eike Wulfmeier wurde 1983 in Oberhausen / Rheinland geboren. Nach einer klassischen Klavierausbildung nahm er Jazz-Unterricht bei Fritz Krisse und Douglas Sides und studierte Jazz-Klavier bei Jens Thomas und Bernd Homann an der HMT Hannover. Wulfmeier komponierte und arrangierte für diverse eigene Besetzungen von Trio bis Septett und machte mit dem Klaviertrio „Center“ auf sich aufmerksam. Mit diesem Trio gewann er den Jazzpodiumspreis Nds (JazziN) 2007 und den ersten Platz bei „Winning Jazz 2005“. 1999 und 2001 gewann er erste Plätze bei „Jugend jazzt NRW“, im selben Jahr erhielt er den Förderungspreis bei Jugend jazzt auf Bundesebene und 2007 errang er den ersten Platz bei Winning Jazz mit dem Jörn-Markussen-Wulf-Quintett.
Mit dabei ist am 4. Oktober u.a. auch der Bassist Peter Schwebs. Der Eintritt ist frei. Montag, 4. Oktober 2010, 21 Uhr, Bistro Bühne 3, Theaterschiff Bremen, Tiefer 104/Anleger 4, 28195 Bremen.
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Von Freitag, den 1. Oktober bis Sonntag, den 3. Oktober findet ein großer Ausverkauf im Shop-Pavillon direkt neben der Kunsthalle Bremen, Am Wall 207, statt. Ob Kataloge, Plakate, Kunstpostkarten oder Geschenkartikel – ein Sortiment rund um die Kunst wird an allen drei Tagen von jeweils 10 bis 17 Uhr angeboten.
Grund für die Schließung stellen anstehende Bauarbeiten im Außenbereich dar, die im Zuge des Erweiterungsbaus vorgenommen werden. Nach dem Ausverkauf können Bestellungen weiterhin per Post, E-Mail oder Fax aufgegeben werden. Telefonische Anfragen werden unter der Nummer 0421 – 329 08 510/570 entgegen genommen. Alle lieferbaren Publikationen der Kunsthalle Bremen finden sich im Internet unter www.kunsthalle-bremen.de/Shop/Publikationen/.
Mit der Wiedereröffnung der Kunsthalle, voraussichtlich im Juni 2011, präsentiert sich der Museumsshop neu gestaltet in den erweiterten und modernisierten Räumlichkeiten.
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Ein Abend zum Grausen, ein Abend zum Lachen: Heinz Ratz – vielen bekannt als Sänger und Bassist von „Strom & Wasser“ und sein Pianist Dominik Dittrich haben ein furioses Doppelprogramm mitgebracht: ähnelt der erste Teil des Abends einem geradezu monströsen Heimatkundeunterricht mit dem schwärzesten Humor von allen Ecken beleuchtet und belacht, schafft Ratz im zweiten Teil ein beklemmendes Szenario, vor allem durch die Gnadenlosigkeit, mit der er die selbstgefällige Maskerade unserer westlichen Wohlstandswelt enttarnt: Keinen anderen als den teppichbeissenden Diktator und Massenmörder Hitler lässt er wiederauferstehen, der – bei bester Gesundheit – über die Welt und die Gesellschaft philosophiert, die er heute vorfindet. Und, so viel sei schon verraten, er ist keineswegs unzufrieden, mit dem, was er sieht.
Seit seinem Erscheinen boykottiert, durch politische Intervention vom Spielplan mehrerer Theater gestrichen und vom Verfassungsschutz argwöhnisch beobachtet, ist dieses Stück notwendiger und aktueller denn je.
Fr. 08.10. 20 Uhr, Schwankhalle, Buntentorsteinweg 112. Tickets unter Fon 0421-70 01 41. Eintritt: 12,-/ 8,-
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Wie stellte sich das Leben in einer Diktatur im Alltag dar? Unterdrückung, Ungerechtigkeit, Willkür und andere Gräuel verbinden diejenigen mit der DDR, die sie nicht selbst erlebt haben. Doch ein konkretes Bild der Befindlichkeit der Bürger der DDR, die zwangsweise mit den politischen Um- und Zuständen ihres Landes zurechtkommen mussten, lässt erst das auf den ersten Blick unspektakulär erscheinende alltägliche Leben erkennen. Der Rostocker Fotograf Siegfried Wittenburg hat Besonderheiten im Alltag der DDR zwischen 1980 und 1996 in subtiler Weise festgehalten und erinnert an viele Nuancen des Lebens, die fast vergessen sind. Anlässlich der Feierlichkeiten zu “20 Jahre Deutsche Einheit – Bremen 2010″ wird die daraus entstandene Fotoausstellung “Grüße aus der DDR oder Der Alltag in einem verschwundenen Staat” vom 1. bis 9. Oktober in der Zentralbibliothek Am Wall gezeigt. Zur Vernissage am Freitag, den 1. Oktober spricht – nach der Begrüßung durch Bibliotheksdirektorin Barbara Lison – Bürgermeisterin Karoline Linnert die Einführung. Der Fotograf wird anwesend sein und steht den BesucherInnen für Fragen und Gesprächen zur Verfügung.
Siegfried Wittenburg zur Entstehung der Ausstellung:
“In der Fotografie ist es am schwersten, den Alltag gut darzustellen sagte einmal ein Berufskollege zu mir. Diese Aussage prägte sich mir ein, ja, ich nahm sie sogar als Herausforderung an und fotografierte mein tägliches Umfeld, mein Leben in der DDR. Ich fotografierte alles, was meine Aufmerksamkeit fesselte und war besonders schockiert, als ich 1987 aus Neugier eine DDR-Rundreise unternahm. Bei der Gestaltung dieser Ausstellung habe ich berücksichtigt, dass wir in der DDR auch gelacht, geliebt, gefeiert und Kinder gezeugt haben. Zunehmend sind wir aufrechter durchs Leben gegangen. Es gab Menschen, die haben gemerkt, wie es um ihren Staat bestellt ist und Veränderungen eingeleitet, und es gab andere Menschen, die habe ich mit meinen Darstellungen aus einem schönen Traum gerissen, den sie eigentlich gern weitergeträumt hätten. Erst seit dem Herbst 1989 kann ich gefahrlos und unzensiert meine Meinung äußern. Und heute fragt mich oft die nächste Generation: “Wie sah eigentlich der Alltag in der DDR aus? Ich war damals noch so klein…”
“Grüße aus der DDR oder Der Alltag in einem verschwundenen Staat” ist eine gemeinsame Ausstellung von Stadtbibliothek Bremen und Senatskanzlei Bremen im Rahmen der Veranstaltungsreihe “20 Jahre Deutsche Einheit – Bremen 2010″. Die Vernissage beginnt um 17 Uhr im Wall-Saal der Zentralbibliothek, Am Wall 201. Besucher werden gebeten, den Zugang Am Wall zu benutzen. Der Eintritt ist frei. Die Ausstellung ist während der Öffnungszeiten der Zentralbibliothek vom 1.-9. Oktober zu sehen. Zum Tag der deutschen Einheit am Sonntag, 3. Oktober, ist die Ausstellung von 10-18 Uhr geöffnet.
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Hereinspaziert in die „Blaue Grotte“ – so lautet das Motto der Kunsthalle Bremen zum Tag der Deutschen Einheit. Anknüpfend an das Gemälde „Die blaue Grotte von Capri“ (1835) von Heinrich Jacob Fried aus dem Bestand der Kunsthalle erwartet den Besucher am 2. und 3. Oktober eine stimmungsvolle Atmosphäre im blau ausgeleuchteten Raum.
Dieser befindet sich in der südlichen Überseestadt auf der Ländermeile im mobilen, organisch geformten Zelt. Hier erfährt der Besucher Spannendes zu dem faszinierend blau leuchtenden Gemälde und kann sich über die Erweiterung und Wiedereröffnung der Kunsthalle in 2011 informieren. Selbst kreativ werden können Kinder, indem sie die „Blaue Grotte“ in allen erdenklichen Farbtönen gestalterisch zu Papier bringen.
Mit ihrem Auftritt repräsentiert die Kunsthalle beim Tag der Deutschen Einheit die kulturelle Seite der Stadt Bremen.
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Eine musikalische Reise vom Barock zur Romantik präsentieren Dorothea Steinmetz (Querflöte) und Stefanie Dröscher (Klavier) am Mittwoch, 6. Oktober, um 15.30 Uhr in der DKV-Residenz in der Contrescarpe, Am Wandrahm 40-43.
Beginnend bei Georg Philipp Telemann führen die beiden Bremer Musikerinnen das Publikum mit Werken von Johann Sebastian Bach, Jean-Baptiste Loiellet, Wolfgang Amadeus Mozart, Friedrich Kuhlau und Paul Taffanel durch die Jahrhunderte.
„Anhand der Stücke, die wir in chronologischer Reihenfolge aufführen, möchten wir die musikalische Entwicklung durch die Epochen verdeutlichen“, erklärt Dorothea Steinmetz die Zusammenstellung des Programms.
Stefanie Dröscher und Dorothea Steinmetz haben sich durch die Kirchenmusik kennengelernt. Die Pianistin, die derzeit A-Kirchenmusik an der HfK in Bremen studiert, und die Querflötistin haben bereits mehrfach gemeinsam in der Schwachhauser Remberti-Kirche in Gottesdiensten gespielt.
Nähere Informationen gibt es unter der Rufnummer 0421 / 32290. Der Eintritt für Gäste beträgt fünf Euro.
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(via Bremen für Lau) Das Eventschiff Treue hat für euch wieder ein wundervolles Open Stage-Potpourri kredenzt. Kapitän’in Karola Kohne und befreundete Musiker und Künstler bescheren Euch einen stimmungsvollen Spätsommerabend. Trübsal kommt nicht auf’s Schiff! Begleitet wird Karola wie immer von ihrem Hauspianisten Jörg Albrecht. Aus eigener Erfahrung kann ich euch sagen: es lohnt sich!
24.08. 20:00, Eventschiff MS Treue, Schlachte, Anleger 5, 28195 Bremen.
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Am Mittwoch, den 25. Augsut um 17 Uhr stellt der Bremer Kunsthistoriker Detlef Stein wieder ein Kunstwerk aus der Graphothek der Stadtbibliothek vor.
Die Graphothek besitzt heute den größten Bestand an internationaler und regionaler Grafik in Bremen. Die Kunstausleihe in der Graphothek bietet die Möglichkeit mit gerahmter Originalkunst, Skulpturen und Objekten das Zuhause, die Praxis oder die Firmenräume und Büros mit einem kreativen Ambiente zu versehen und künstlerische Anregungen in die persönliche Umwelt zu integrieren.
Interessierte können an jedem letzten Mittwoch des Monats an den Führungen von Detlef Stein in der Krimibibliothek der Zentralbibliothek, Am Wall 201 teilnehmen. Der Eintritt ist frei.
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