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Morgen (Mittwoch, 20. Januar 2010, 16 Uhr) wird im Alten Fundamt, Bremen, ein Film von Hans-Jürgen Hahnenfeld über das unberührte “antike” Mittel-China vorgeführt. Der Reisebericht zeigt Städte, Paläste, Tempel, Malerei, Musik, Skulpturen, Landschaften, Kaiser, Theater, Gärten, Essen, Alltagsleben. Eintritt frei.

Foto von Augapfel veröffentlicht bei flickr.com unter Creative Commons by-Lizenz 2.0

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Vom 17. November bis zum 23. Dezember im Bürgerhaus Obervieland, Alfred-Faust-Str. 4, 28279 Bremen stellt Norbert Hayduk seine Fotografien aus.

Unter dem Titel „Inszeniertes Licht“ sind Arbeiten zu sehen, in den das Licht, oder die Beleuchtung eine Zentrale Rolle spielt. Available Light Reportagen und Lichtobjekte wurden von ihm anlässlich verschiedener Evends in den Jahren 2007/08 in Bremen festgehalten. So sind zum Beispiel die Eröffnungshow von La Strada, neben Theaterfotografie, Lichtinstallationen und weiteren Bildern zu sehen. Norbert Hayduk beschäftigt sich in seinen Arbeiten stark mit der Wirkung von Zeit, Kunst und Gesellschaft und deren Wechselwirkungen auf Menschen. Alle Bilder sind rahmenlos, auf schlichten Aluplatten, ohne Passpartous, um den Blick des Betrachters allein auf den Bildinhalt zu lenken.

Norbert Hayduk, geboren 1972, ist begeisterter Kunstrezipient und Mitglied im Künstlerverein Bremen e. V. Er betreibt das Blog kulturlabskaus.de und produziert Podcasts zum Kulturgeschehen der Stadt Bremen. Ausserdem schreibt er für das Kulturmarketing Blog, übernimmt Rollen in Hörspielen. Er ist Wahlbremer und beschäftigt sich seit 2007 mit Kunstfotografie. Seine fotografische Arbeiten stellt er seit 2008 aus. Weitere Informationen über ihn findet man auf seiner Seite unter: www.hayduk.de.

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Am vorletzten Samstag (24. Mai 2008) bin ich unvorbereitet am Café Sand vorbeigelaufen und hörte von drinnen etwas, das mich an Sanne Salomonsen – kennt jemand die Dänin? – oder Cultured Pearls denken ließ. Den Rest des kostenlosen Konzertes der Singer-Songwriterin Lucia Iman habe ich im oberen Stockwerk des Cafés genossen, auf der einen Seite der Weserstrand, auf der anderen Seite das Grün im Kleingartengebiet. Ein guter Ausklang für einen schönen Sommertag.
Der Abend stand unter dem Motto Echoes of Peace und lässt sich in die Schubladen Pop-Soul, New Age und spanische Folklore einsortieren, wenn man denn möchte. Die Veranstaltung wurde offenbar von Inspira-Bremen und dem Forum Dreilinden, also Freunden und Förderern des Meditationslehrers Prem Rawat, mitorganisiert (über die Organisation weiß ich nichts Genaues).

Lucia ist die Tochter des bekannten Gitarristen Manuel Iman. Informationen zur Künstlerin und kostenlose MP3-Beispiele aus ihrem aktuellen Album unter http://luciaiman.com. Sie hat versprochen, Bremen wieder auf ihre Tourneeliste zu setzen.

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Ich darf meine Mitarbeit an diesem Blog mit einem kurzen Bericht über ein wunderbares Konzert im Rahmen der Glocke-JazzNights zu beginnen. Dianne Reeves, eine Jazz-Künstlerin mit Grammy-Abo, hat für ihre Tournee zum aktuellen Album “When you know” nur zwei Stationen in Deutschland ausgewählt, Berlin und eben Bremen.

Reeves ist mit vier großartigen Instrumentalisten unterwegs, welche die erste Viertelstunde des Konzerts so gut bestritten, dass ich fast vergessen hätte, dass noch eine Person fehlt.

Am Schlagzeug der mitreißende Antonio Sanchez (der das erste Mal mit der Sängerin auf Tournee ist), Reuben Rogers am Bass, Peter Martin am Klavier und schließlich Romero Lubambo an der Gitarre. Reeves hat den Gitarristen schon in den 80ern des letzten Jahrhundert in Brasilien kennengelernt.

In ebendiesen 80ern, ihrer Erinnerung nach im Jahre 1983, war Dianne Reeves schon einmal im Bremen und hat im Park Hotel übernachtet (das ihr positiv in Erinnerung geblieben ist). Sie war damals zusammen mit Harry Belafonte unterwegs, der sie offensichtlich auch ein wenig künstlerisch beeinflusst hat.

Reeves war das ganze Konzert über darauf aus, einen direkten Kontakt zum Publikum aufzubauen. Dabei ließ sie nichts unversucht. So hat sie etwa in “Make it one for my baby” ein kurzes “make it a Beck’s” eingeworfen. Das funktioniert natürlich. (Nein, Werder Bremen kam dann nicht mehr vor.)

Die Künstlerin präsentierte eine Auswahl an Standards und eigenen Stücken und brillierte insbesondere in der (Scat-) Improvisation. Wenn ich nach einer Schublade suchen müsste, würde ich die Musik als brasilianisch gefärbten Jazz mit R&B- und Gospel-Einschlägen einsortieren. Aber glücklicherweise brauche ich ja keine Schublade.

Reeves und ihre Begleiter verbinden künstlerische Perfektion mit Ausdruckskraft und Lebensfreude. Letztere will Reeves mit ihrer 83-jährigen Mutter gemeinsam haben, wie sie in der Einleitung zum gut gelaunten “Today will be a good day” verrät.

Die Band ist seit drei Wochen auf Tour und nach Aussage der Sängerin jeden Abend besser geworden. Demnach haben wir wohl den (bisher) besten Abend der Tour erlebt. Ich bin mit hohen Erwartungen in die Glocke gegangen, diese wurden nicht enttäuscht. Alles in allem ein schöner Abend.

The radio and the telephone and the ipods that we know may just be passing fancies and in time may go – but oh, my dear, our love is here to stay …

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