Beim Kulturstammtisch am Freitag, den 27.7., stellt Matthias Mangels ab 15 Uhr den indonesischen Keris vor. Dabei handelt es sich um einen kunstvoll gefertigten Dolch, dessen Geschichte bis in das 15. Jahrhundert zurück geht. Am Beispiel dieses südostasiatischen Traditionsgegenstandes spricht er über die Verbindung von Kunsthandwerk, Mythen und Tradition. Denn dem Keris wird eine hohe spirituelle Bedeutung zugesprochen. In Mythen wird erzählt, dass diese Waffe eine eigene Seele besitzt und seinen Besitzern zu Macht und Sieg verholfen habe. Die UNESCO setzte den Keris 2005 auf die Liste der Meisterwerke des mündlichen und immateriellen Erbes der Menschheit.

Bei der Öffentlichen Führung am Sonntag, den 29.7., um 15 Uhr werden die Besucher durch die Dauerausstellung Asien im Übersee-Museum geführt. Dr. Dorothea Deterts stellt ihnen ausgewählte Objekte vor und erzählt ihnen anhand dessen mehr über die Traditionen des und das Leben auf dem Kontinent der Gegensätze.

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