Baku – Stadt der schlagenden Winde / Lichtbildervortrag in der DKV-Residenz

Einen Lichtbildervortrag über die aserbaidschanische Hauptstadt Baku hält Sebastian Burger am Mittwoch, 14. März, um 15.30 Uhr in der DKV-Residenz in der Contrescarpe, Am Wandrahm 40-43. Im Mai 2011 gewann Aserbaidschan den Eurovision Songcontest. In wenigen Wochen wird die Welt nach Baku, der Hauptstadt des Ölstaates blicken. Was zeichnet Baku und die umliegende Region aus? Aserbaidschans Wirtschaft wächst rasant. Das Land erlebt seinen zweiten Ölboom. Grundstückspreise schießen in die Höhe und alleine zwischen 2000 und 2008 wurden mehr als 800 neue Hochhäuser in der Innenstadt Bakus errichtet.

Dabei blickt Baku auf ein reiches architektonisches Erbe zurück. Gründerzeitartige Bauten reihen sich aneinander, Boulevards und große Promenaden prägen das Stadtbild und geben der im Kern orientalischen Stadt eine europäische Anmutung ähnlich Paris oder Berlin. Neue Appartements stehen oft leer, Wohnungen werden nicht selten nur als Geldanlage gekauft. Das alte Stadtbild Bakus verändert sich rasant, der Wandel geht einher mit der
Verdrängung des aserbaidschanischen Kulturerbes aus der Zeit um 1900.
Sebastian Burger fotografierte vier Monate im Rahmen des Diploms an der Hochschule für Künste in Baku und Aserbaidschan und veröffentlichte ein Buch zum Thema Städtebau und Denkmalschutz in Baku. In dem Lichtbildvortrag „Baku – Stadt der schlagenden Winde“ geht er auf das Großstadtphänomen Bakus und dessen jüngere Entwicklung ein und vermittelt mit Bild-Geschichten vom Lande ein Gefühl für die unbekannte kaukasische Republik. Daneben erzählt er von vielen persönlichen Begegnungen mit Menschen aus Baku.
Nähere Informationen gibt es unter der Rufnummer 0421 / 32290. Der Eintritt für Gäste beträgt fünf Euro.
Baku – Stadt der schlagenden Winde
Lichtbildervortrag mit Sebastian Burger / Mittwoch, 14. März 2012, 15.30 Uhr / DKV-Residenz in der / Contrescarpe / Am Wandrahm 40-43, 28195 Bremen / Telefon 0421 / 32290 / Eintritt: 5 Euro

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