Am 15. März um 20 Uhr im Neuen Schauspielhaus.

Anton Tschechows „Platonow“ feiert am Donnerstag, den 15. März 2012 um 20 Uhr, Premiere im Neuen Schauspielhaus. Die Regisseurin Christine Eder inszenierte u. a. in Hamburg, Jena, München und Graz und ist dem Bremer Publikum bereits durch ihre Inszenierung von William Shakespeares „Titus Andronicus“ in der Spielzeit 2007/2008 bekannt.

Mit seinem ersten Theaterstück zeichnet Tschechow ein Gesellschaftsportrait, in dem materielle Sicherheit, Moral, innere Überzeugungen und Zukunftsperspektiven kaum noch vorhanden sind. Einzig die Liebe scheint ein Hoffnungsschimmer in dieser zerbröckelnden Welt zu sein. – Sommer in der (russischen) Provinz. Lauter tragikomische, gelangweilte Menschen treffen sich auf dem Landgut der attraktiven, jungen Witwe Anna Petrowna, um zu trinken, zu streiten, zu lieben. Vereint in Bankrott und Melancholie feiern sie, als gäbe es kein Morgen. Mittelpunkt des Geschehens ist Michail Wassiljewitsch Platonow: Einst hoffnungsvoller Student, nun gescheiterter Dorfschullehrer, ebenso charmant und intelligent wie zynisch und egozentrisch. Gleich vier Frauen sind seiner zerstörerischen Anziehungskraft erlegen – doch ihre Liebe kann er weder erwidern noch ablehnen. Stattdessen suhlt er sich in Selbstmitleid und Selbsthass bis es zum tödlichen Finale kommt.

Premiere: Donnerstag, 15. März 2012 um 20 Uhr im Neuen Schauspielhaus
Weitere Termine: Sonntag, 25. März 2012 um 18.30 Uhr und Donnerstag, 29. März 2012 um 20 Uhr

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