Im Rahmen des Tages des offenen Ateliers am Güterbahnhof wird das Theater Carouge am Sa. 17.9. und So. 18.9.2011 jeweils um 16.00, 16.45, 17.30 und 18.15 Uhr die neueste Produktion „Bones“ präsentieren.

Sand, zweitausend Hühnerknochen und Videoprojektionen, das sind die Zutaten zu der theatralen Installation, die die Dualität von Beständigkeit und Wandel als großes Thema bewegt. Knochen sind es, die für immer dort verbleiben, wo der Mensch sein irdisches Ende findet. Das stabile Gerüst, das den Menschen schon zu Lebzeiten von innen stützt, liefert auch nach seinem Tode Zeugnis ab über seine Existenz. Die Inszenierung wagt einen Vorstoß in ein großes Tabu unserer Gesellschaft, nämlich die Integration von Tod in das alltägliche Leben. „Bones“ entrückt den Zuschauer für einen Augenblick seinem alltäglichen Dasein und bietet so neue Perspektiven auf die Vergänglichkeit, das Leben, das Glück…
Nur 17 Personen haben Platz in dem schwarzen Kubus, der in jeweils 10 Minuten eine einzigartige Mischung von Installation, Animation und Inszenierung für seine Gäste bereithält.

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