Am 20. August 1977 startete von Cape Canaveral aus die Voyager II, eine Raumsonde, an deren Bord sich in Kupfer gravierte Schallplattenaufnahmen von irdischen Geräuschen und Grußworten in vielen Sprachen befand. Mit dabei: Edda Mosers auf der ganzen Welt gefeierte Interpretation der Arie »Der Hölle Rache kocht in meinem Herzen« aus Mozarts
»Zauberflöte«. Doch nicht nur als Königin der Nacht brillierte die Sopranistin, die von Hans-Werner Henze und Herbert von Karajan entdeckt wurde. Ob an der Met oder der Wiener Staatsoper, mit Luciano Pavarotti oder Plácido Domingo, unter Leonard Bernstein oder Claudio Abbado: Edda Moser zählte viele Jahre zu den ganz Großen ihrer Zunft. Was sie jedoch weder im Berufs- noch im Privatleben vor großen menschlichen Enttäuschungen bewahrte – wie sie in ihrer Autobiografie Ersungenes Glück. Erinnerungen und Gespräche freimütig berichtet. Gespräche mit dem Musikjournalisten und Filmemacher Thomas Voigt beleuchten darüber hinaus grundsätzliche Aspekte des Sängerberufs.

Vor der dem Signieren wird Edda Moser mit Ingo Jander von der Bremer Philharmonikern ein Gespräch führen.
Signierstunde und Gespräch mit Edda Moser am 1. Juli um 16. 00 Uhr. Wo? Thalia Obernstrasse

Hinterlasse einen Kommentar