Tom Schulz liest heute im Rahmen des 12. Internationalen Literaturfestivals.Im Rahmen von poetry on the road liest der Berliner Autor Tom Schulz heute, am Donnerstag, den 16. Juni in der Zentralbibliothek aus seinen Büchern „Kanon vor dem Verschwinden“ (Berlin Verlag) und „Liebe die Stare“ (Verlagshaus J. Frank). Zur Einführung spricht Erwin Miedtke (stellvertretender Direktor der Stadtbibliothek Bremen).

„Wir hatten den Bärlauch / gefangen, er war grün und schrie nicht“ – zurück von seinen poetischen Streifzügen durch unsere Welt, breitet Tom Schulz in Kanon vor dem Verschwinden seine Beute, seine Schätze aus: Gedichte, die das ganze Spektrum der Tonlagen, die Könnerschaft dieses Lyrikers offenbaren. Er kann und will zum Glück nicht anders – mit Tom Schulz hat die Oberlausitz einen Lyriker hervorgebracht, aus dessen Gedichten eine bezwingende Notwendigkeit spricht. Jenseits jeder künstlerischen Attitüde setzt sich hier ein hochreflektiertes lyrisches Ich der Welt aus und erzählt davon in Bildern, die assoziative Fülle und präzise Beobachtung in sich vereinen.

Tom Schulz ist 1970 in der Oberlausitz geboren, auf gewachsen in Ost-Berlin. Nach zehn Jahren verschiedener Jobs in der Baubranche lebt er seit 2002 als freier Autor. Er ist Herausgeber der Anthologie alles außer Tiernahrung – Neue Politische Gedichte, Redakteur der Literaturzeitschrift „Lauter Niemand“ und Mitherausgeber der Kneipenbuchreihe im Berliner Taschenbuch Verlag. Zuletzt erschien: Kanon vor dem Verschwinden. Berlin Verlag, 2009. Tom Schulz lebt in Berlin.

Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr im Wall-Saal der Zentralbibliothek, Am Wall 201. BesucherInnen werden gebeten, den Zugang Am Wall zu benutzen. Der Eintritt ist frei.

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