Zu Ostern werden kleines Eheverbrechen des Bremer kriminal Theater serviert.

Zu der Geschichte: „Gilles hat durch einen mysteriösen Unfall (war es ein Unfall?) sein Gedächtnis verloren. Seine Ehefrau Lisa kehrt mit ihm in die gemeinsame Wohnung zurück. Ist es wirklich seine Wohnung? Ist Lisa wirklich seine Frau? Gilles kann sich (scheinbar) an nichts erinnern. Wer ist er? Wer ist Lisa? Was für eine Ehe führten sie?

Mühsam versucht er, seine Vergangenheit, sein Leben zu rekonstruieren. Beunruhigt und amüsiert zugleich, lauscht er dem wundervollen Portrait, das Lisa von ihm, ihrem Zusammenleben und ihrer gemeinsamen Liebe zeichnet. Doch wenn Lisa nun lügen würde? Ist er tatsächlich so, wie sie ihn beschreibt, waren sie tatsächlich so verliebt, wie sie sagt, oder war es im Gegenteil eine Hassliebe, die sie verbindet? Oder spielt gar Gilles falsch? Weiß er mehr, als er zugibt?“

Kleine Eheverbrechen ist ein faszinierendes, funkelndes Vexierspiel, in dem in überraschenden Theatercoups die Situationen immer wieder umkippen und in neue Konstellationen münden, die das Vorangegangene auf den Kopf stellen. Nichts ist so wie es scheint und bis zum Schluss bleiben die Zuschauer wie die handelnden Personen selbst im Ungewissen, was geschehen wird.

Schwankhalle, Buntentorsteinweg 112, 28201 Bremen / Vorstellung: 23./24./25.04.2011 um 19.30 Uhr / Eintritt 24.- € / 20.- € / 12.- €

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