Am Donnerstag, den 14. April um 20 Uhr hat Alice Buddebergs Inszenierung der Schauspieladaption von Rainer Werner Fassbinders Film „In einem Jahr mit 13 Monden“ im Neuen Schauspielhaus Premiere.

„In einem Jahr mit 13 Monden“ befasst sich mit den letzten fünf Tagen im Leben der transsexuellen Elvira Weishaupt. Sie ist am Ende und sieht keine Zukunft mehr. Früher hieß sie Erwin und lebte ein bürgerliches Leben mit Job, Frau und Kind. Als sie sich in einen Mann verliebt, trifft sie die Entscheidung nach Casablanca zu reisen und sich körperlich zur Frau zu machen. In den Tagen vor ihrem Suizid begegnet sie noch einmal den Gespenstern ihrer Vergangenheit: Ehefrau Irene, Schwester Gudrun – die Erwin im Kinderheim großzog und Anton Saitz – ihre vermeintlich große Liebe.

Rainer Werner Fassbinder drehte den persönlichen und schonungslosen Film „In einem Jahr mit 13 Monden“ als Reaktion auf den Selbstmord seines Lebensgefährten Armin Meier. Fassbinder war in Bremen ebenfalls als Regisseur tätig und inszenierte am Theater Bremen Stücke wie: „Das Kaffeehaus“ (Juni 1969), „Das brennende Dorf“ (November 1970) und „Bremer Freiheit“ (Dezember 1971).

Premiere am Donnerstag, 14. März 2011, 20 Uhr, Neues Schauspielhaus
Weitere Termine am 17., 20. und 29. April sowie am 5., 8., 14. und 27. Mai
Theater Bremen / Goetheplatz 1-3 / 28203 Bremen

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