Im Rahmen der Reihe „Grenzgänger zwischen Philosophie und Literatur“ stellt der Bremer Autor und Philosoph Bernd Oei am Dienstag, den 16. November sein neues Buch „Flaubert – Die Entzauberung des Gefühls“ in der Krimibibliothek der Zentralbibliothek Bremen vor.

Desillusionierung des Glücks als eine falsche Erwartung oder Vorstellung ist ein Hauptthema Flauberts. Seine Skepsis bezieht sich sowohl auf den Glauben an das Objektive als auch das Subjektive. Als Grenzgänger steht er zwischen der Romantik und der Modernen, die sein Roman „Madame Bovary“ begründen half. Vortrag und Lesung werden Hintergründe des Romans als auch ungewöhnliche Perspektiven zu ihm berühren. Darüber hinaus soll Flauberts akribisch-wissenschaftliche Methode und Auseinandersetzung mit der Philosophie Erörterung finden.

Bernd Oei, geb. 1966, studierte Philosophie, Romanistik und Geschichte in Bremen, Hamburg und Bordeaux. Er ist als freier Dozent und Leiter des Philosophiesalons Bremen tätig.

Beginn ist um 18.30 Uhr in der Krimibibliothek der Zentralbibliothek, Am Wall 201. Der Eintritt ist frei.

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